wie bringe ich ihm Disziplin bei?!

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von blahblah 09.02.11 - 12:06 Uhr

Hallöchen!

Eigendlich ist mein kleiner (6) ein liebes aufgewecktes Kerlchen, aber grade heute habe ich gedacht oha, bevor er in die Schule kommt muss er mehr Disziplin lernen.

Er hat komplett die Schuluntersuchung verweigert und sich benommen wie der letzte Mensch.#schock

So kannte ich ihn überhaupt nicht. Nachher hat er gesagt er hatte "keinen Bock" drauf zu tun was ihm gesagt wurde.

Wie kann er lernen das das Leben eben kein Wunschkonzert ist und er auch tun muss was zb die fremde Ärztin ihm sagt?

Normale Untersuchungen zb beim Kinderarzzt sind doch auch kein Problem und im Kiga konnten die Erzieherinnen seine Reaktion auch nicht verstehen. Er ist eher nicht der Typ Kind der schnell bockig wird und sich verweigert.

Also wer hat Ideen und Tipps das die nächste Schuluntersuchung auch die letzte wird, und er sich in notwenigen Situationen fügt?

LG

die#bla

die nie gedacht hätte mal sowas zu schreiben

Beitrag von marion2 09.02.11 - 12:20 Uhr

Hallo,

wie hast du auf:

"keinen Bock"

reagiert?

Gruß Marion

Beitrag von blahblah 09.02.11 - 13:16 Uhr

Aufgrund seines Benehmens dort hab ich ihn heute den Besuch des Turnunterrichts verboten

Beitrag von marion2 09.02.11 - 13:44 Uhr

Ganz falsch. Das eine steht in keinem Zusammenhang mit dem anderen.

Du hättest darauf bestehen müssen, dass er mitmacht.

Gruß Marion

Beitrag von thea21 09.02.11 - 13:10 Uhr

Das wir Erwachsenen immer von uns auf Kinder (die gerade mal 3-4-5-6 Jahre auf der Welt sind) schließen.

Aussagen 1:1 der Bedeutung einer Aussage eines Erwachsenen beimessen.

Beitrag von lena1309 09.02.11 - 13:35 Uhr

Hallo,

wenn du auf Disziplin bestehst, schicke ihn mit 18 zur Bundeswehr, da lernen die Männer angeblich Disziplin.

Dein Sohn war einfach mal bockig, Himmel dafür ist er ein Kind.

Und dafür den Turnunterricht zu streichen, ist keine Lösung.
Du hättest ihm wahrscheinlich im Vorfeld besser erklären sollen, wofür diese Untersuchung ist.
Ich würde auch nicht einfach machen, was eine fremde Ärztin sagt, wenn ich keinen Sinn darin sehe und ich bin 33.
Wie soll ein Kind dann sowas verstehen.

LG
M.

Beitrag von blahblah 09.02.11 - 13:55 Uhr

Aber ich habe doch ihm vorher alles erklärt, was warum und wie, die Ärztin war auch nett zu ihm.

Was wird denn wenn er in der Schule keinen Sinn im Schreiben lernen sieht??

Wir müssen auch wie oft was tun was wir doof finden und wo wir keinen Sinn drin sehen und das wird bei ihm mit der Einschulung nicht weniger werden.

LG

die#bla

Beitrag von lena1309 09.02.11 - 14:10 Uhr

Aber er ist 6 (!) Jahre alt, er ist ein Kind. Da kannst du mit dem Argument "das ist der Ernst des Lebens" nicht kommen.
Für ihn ist sein Leben ein großes Spiel. Er sieht den Sinn anders als du.
Für ihn macht es Sinn, sich dreckig zu machen, stundenlang Bauklötze aufeinander zu stapeln, Popel aus der Nase zu ziehen, um sie genau zu untersuchen.

Du darfst das nicht aus der Sicht der Erwachsenen bewerten. Er wird Schreiben lernen, wenn die Lehrerin und du es schafft, seine Neugier daran wach zu halten, wenn du ihm zeigst, wie stolz du auf ihn bist, weil er etwas lernt, dass die Großen können.

Wenn du ihm da mit der Keule kommst, wird er verweigern und die Neugier verlieren. Und die ist beim Lernen wichtig.

Und lass dich von diesem einen Mal nicht gleich so entmutigen. Eine verpatzte Untersuchung ist kein Weltuntergang und die direkte Fahrkarte in die Gosse.

Dein Sohn wird schon früh genug erwachsen.
Und die Phase "Hab ich keinen Bock zu" wird erst beim Teenager so richtig spannend.

LG
M.

Beitrag von snowwhite1974 09.02.11 - 20:40 Uhr

Du hast ja recht realistische Vorstellungen von der Schule. Soll sie einen Privatlehrer engagieren? Kinder sind (eigentlich) von Natur aus neugierig aufs Lernen, die muss man in der Regel in diesem Alter nicht besonders motivieren. Und glaubst du echt eine Lehrerin bemüht sich explizit um die paar Schnarchnasaen, die immer und überall zu allem erstmal motiviert und animiert werden müssen oder sie arbeitet mit den 24 anderen, die von sich aus mitmachen, wenn die Lehrerin das sagt?

Und genau die Sorte kids, die sich im Unterricht Popel aus der Nase zieht, sind meiner Erfahrung nach nicht die geistigen Überflieger, sondern einfach schlecht erzogen.

Kinder kann man schon fordern - man muss sie nicht zum Atmen animieren.

Wenn Du zu einer fremden Ärztin gehst und die sagt dir, du sollst dich bücken, freimachen oder was auch immer - dann tust du was? Warum gehst du dann überhaupt zum Arzt? Dein statement hört sich nicht an wie das einer 39-jährigen, sondern wie das einer 13-jährigen.

Vielleicht sollte der Sohn der Threaderöffnerin in eine Waldorfschule gehen?

Gruß snowwhite

Beitrag von lena1309 10.02.11 - 09:22 Uhr

Hallo,

dies hier, zeugt davon, dass du meinen Beitrag nicht wirklich gelesen hast: Dein statement hört sich nicht an wie das einer 39-jährigen, sondern wie das einer 13-jährigen.
Ich bin keine 39 und ich möchte gern ein präzises Beispiel, warum ich mich wie 13 anhöre.

Und meine Vorstellungen von dem Alltag in der Grundschule ist in der Hinsicht realistisch, weil ich solche Lehrer kenne und zwar nicht nur Zuhause beim netten Plausch beim Kaffee sondern tatsächlich während ihrer Arbeit.

Und zum Fordern gehört normalerweise auch das Fördern dazu, denn sonst läuft was falsch, hier geht es schließlich um Kinder und nicht um saufende Männer im Unterhemd, die sich den Arsch auf dem Sofa platt sitzen.

LG
M.

Beitrag von snowwhite1974 10.02.11 - 12:50 Uhr

Hallo,

habe mich verlesen - du bist 33.

Wie 13 hörst Du dich an weil Du offensichtlich ein Problem damit hast, in Alltagssituationen einfach das zu tun, worum man dich bittet oder auffordert (siehe das Beispiel mit dem Arzt).

Und deine Forderung auf das idealtypische Eingehen eines jeden Träumerles in der Grundschule mit einer durchschnittlichen Klassengröße von 25 Kindern aus unterschiedlichsten Herkunftsfamilien hört sich nach einer - ok, nicht 13-jährigen- dann aber nach einer 15-jährigen an, die ernsthaft glaubt, Grundschullehrer wären Animateure auf´m Ponyhof. Die Realität in deutschen (Groß)städten sieht anders aus.

Und ich finde es schon problematisch, wenn ein Kind eine so banale Sache wie eine Schuluntersuchung verweigert.

Gruß snowwhite

Beitrag von lena1309 10.02.11 - 13:23 Uhr

Hallo,

ich bin doch sehr erstaunt, dass du aus meinem Satz: "Ich würde auch nicht einfach machen, was eine fremde Ärztin sagt, wenn ich keinen Sinn darin sehe und ich bin 33. " lesen kannst, dass ich ein Problem damit habe, in Alltagssituationen einfach das zu tun, worum man mich bittet oder auffordert.
Du kennst mich nicht, kannst also auch nicht wegen einem Beispiel eine grundsätzliche Aussage über mich machen.

Und ich erwarte von einer Ärztin, dass sie mir erklärt, was sie warum macht, wenn ich sie nicht kenne und es eine unbekannte Untersuchungsmethode ist. Wenn das für dich bedeutet, dass ich mich wie eine 13jährige verhalte, kann ich damit leben.

Und wenn du die ultimative Lösung hast, kannst du sie ja gerne der Mutter mitteilen, denn bis jetzt habe ich noch keinen vernünftigen Vorschlag von dir in dieser Diskussion gelesen.

M.
M.

Beitrag von marion2 10.02.11 - 07:38 Uhr

"Er wird Schreiben lernen, wenn die Lehrerin und du es schafft, seine Neugier daran wach zu halten"

Was, wenn die Neugier gar nicht da ist?

Es gibt Kinder, die lieber draußen Ameisen beobachten würden als im Klassenraum blöde Buchstaben zu malen.

Man kann auch ohne Neugier Buchstaben pinseln. Einfach, weil das so ist.

Gruß Marion

Beitrag von lena1309 10.02.11 - 09:27 Uhr

Natürlich kann man Buchstaben pinseln, wenn man keine Lust hat.

Aber ob der Junge Lust dazu hat, kann man doch jetzt nicht beurteilen. Es ging doch ursprünglich um die Untersuchung, die blöd gelaufen ist.

Und ich wollte einfach nett sein und ihr ein wenig die Sorge und die Horrorszenarien im Kopf nehmen.

Beitrag von marion2 10.02.11 - 14:45 Uhr

Das Problem ist, dass dieses Kind keine Buchstaben pinseln wird, so lange es keine Lust dazu hat.

Es geht nicht nur um eine Untersuchung. Bei dieser Untersuchung wird die Reife des Kindes festgestellt. Er hat sich benommen, wie ein 3jähriger in der tiefsten Trotzphase und durfte sich mit dem Verhalten durchsetzen.

Wie soll er jemals lernen, dass es Dinge gibt, die man einfach tut.

Beitrag von ellannajoe 09.02.11 - 15:05 Uhr

Hallo,

also ich hab auch zuerst an die Bundeswehr gedacht, aber o.k. da gehts ja auch zu wie bei den Hottentotten. ;-)#cool

Vielleicht war er einfach mit der Situation überfordert, ein fremder Mensch will ihn Sachen Fragen usw., gerade weil er wahrscheinlich gemerkt hat, wie Wichtig dieser Termin ist. Ein bißchen Verständnis und vielleicht ein Buch zum vorbereiten auf das nächste Mal und gut ist.

Denk dran dein Sohn ist kein Soldat und ihm den Turnunterricht zu verbieten. #nanana Kinder sollen sich doch sportlich betätigen, es steht auch in keinem Zusammenhang zu diesem Vorfall.

Einmal tief durchatmen und weitermachen.....#huepf

Beitrag von fraz 09.02.11 - 17:03 Uhr

Hallo

Kann es sein, dass er dir mit seinem Verhalten klar sagen will, dass er gar noch nicht in die Schule möchte?
Hast du ihn über die Wichtigkeit dieser Untersuchung aufgeklärt?

Beitrag von sillysilly 09.02.11 - 17:17 Uhr

Hallo

total normal

Situation unbekannt
hohe Erwartungshaltung der Eltern
Druck vorhanden - auch wenn ihr meint er merkt es nicht
er ist ein Kind

meine Tochter mag keine fremden Menschen, fremde Ärzte, fremde Personen die was von ihr wollen.

Bei ihr ist es wichtig, daß wir vorher alles besprechen
was könnten die wollen
was machen die auf keinen Fall ( z.B. impfen, nichts was weh tut )
warum wird das gemacht, welchen Sinn hat es
ect.
das hilft ihr um sich besser orientieren zu können.

Ich sage auch immer klar, daß ich dabei bleibe - und sie keine Angst haben braucht.
Sie ist sonst sehr aufgeweckt, gesellig, freundlich - offen - aber nicht in solchen Situationen.


Dann sage ich ihr, daß ich es schön finden würde, wenn sie mitmacht, denen antwortet, oder wenigstens ja und nein sagt.

Inzwischen funktioniert das recht gut
wenn sie nicht mitmacht ....... was solls ...... das müssen die ja auch kennen.....

Meiner Tochter vermittle ich das Gefühl, daß es Ok ist, aber ich mich noch mehr freue wenn sie antwortet ....
Wenn sie dann mit macht oder antwortet - freue ich mich

ich freue mich auch für sie, daß sie über ihren Schatten gesprungen ist.





und vielleicht ist es ja auch ein Machtkampf ..... alle wollen was von ihm ..... und er hält es auch das nicht zu tun
..... also gewonnen :-p



Grüße Silly

Beitrag von brotli 09.02.11 - 18:25 Uhr

hallo,
ganz ruhig;-)

er kommt erst in die schule !

mein sohn hat die erste schuluntersuchtung komplett verweigert.

die zweite lief auch nicht grad dolle. sie hatte auch jede menge "mängel" aufgeschrieben, weil sie entsetzt war, das er nicht mitmachen wollte.
er wollte auch nicht in die schule.klare ansage von ihm, bis 2 wochen vor der einschulung, dann begann die aufregung und vorfreude erst.
achja, er ist ganz normal eingeschult worden, obwohl er kaum irgendwas getan hat bei der schuluntersuchung.

er ist ein toller erstkläsler, der gut mitkommt aber immernoch nicht den "ernst" versteht und ich finde, das muss er auch nicht unbedingt.

für ihn ist schule einfach schule, naja , eben das was nach kindergarten kommt und er "spielt" dann da weiter. richtig freude hatte er dann wieder, als er merkte das er alleine lesen konnte und wir losgingen und leselernbücher gekauft hatten die er alleine anfing laut zu lesen.
denn ich hätte gedacht, das er ewig nicht lesen würde , da er anfangs einfach keine lust hatte.............
hat ihn auch niemand zu gedrängt dann.
versuch einfach das ganze locker anzugehen und mit vorfreude ans thema schule ranzugehen.

ich habe nie gesagt, das er aber in die schule MUSS und das dann der ernst beginnt. sondern ihn einfach in ruhe gelassen, denn als er sich den schulranzen aussuchen dufte war er auch ganz schön stolz.



bei der zweiten schuluntersuchung habe ich nur gesagt, das er schnell schnell alles machen soll, damit wir schnell wieder raus sind , habe aber trotzdem hinter meinem sohn gestanden, als er bei der einen oder anderen sache nicht gleich mitgemacht hatte, hab es locker hinbekommen, da ich beim ersten mal nämlich sehr #schwitz#schwitz
#schwitz#bla dasaß.........

l.g.

Beitrag von golm1512 10.02.11 - 09:39 Uhr

Hallo!

Was hat denn die Schulärztin gesagt? Meinst du nicht, dass die Kummer gewohnt ist? Bist du sicher, dass dein Sohn nicht eingeschult wird? Ich hatte hier nicht das Gefühl, dass einzig und allein die Schuluntersuchung zur Feststellung der Schulreife herangezogen wird.

Ich finde, du hängst das alles zu hoch. Wenn dein Sohn sonst gut mitmacht und du sonst keine Probleme mit ihm hast, würde ich diese eine Untersuchung unter "dumm gelaufen" abhaken.

Auch wenn sich das für viele kindisch anhört, aber ich würde mich bei einer mir unbekannte Ärztin, die ich nicht freiwillig aufgesucht habe, auch nicht sofort schrecklich kooperativ sein. Schon gar nicht, wenn ich nicht krank bin....

Dass das Leben kein Wunschkoknzert ist, werden die Kinder früh genug merken. Schule ist aber kein Ort des Drills und der Superdisziplin. Hier in Berlin wird schon auf die Fähigkeiten der einzelnen Kinder Rücksicht genommen. Da hier drei Jahrgangsstufen in einer Klasse sitzen, ist man auch gewohnt, dass nicht alle ein Tempo und nicht alle gleich viel "Bock" haben.

Sollte dein Sohn wirklich nicht eingeschult werden aufgrund der Schuluntersuchung, wird er auf jeden Fall im nächsten Jahr eingeschult. Bis dahin wird sich bei ihm viel getan haben.

Viele Grüße
Susanne

Beitrag von heike74 11.02.11 - 16:53 Uhr

Will er denn in die Schule?

Ich würde ergründen, warum er sich so verhalten hat. Auf das "kein Bock" eben noch mal nachfragen: "Warum kein Bock?" Ohne dieses Wissen ist auch keine sinnvolle Reaktion möglich.

Bei wirklichen Trotzaktionen hab ich dann auch mal keine Lust gehabt, das verdeutlicht einem Kind ganz gut, wie sich das für den anderen anfühlt. Ich habe auf die Nachfrage meiner Kinder dann das ganze natürlich erklärt und mit ihnen darüber gesprochen.

Klar muss man auch Dinge tun, die mal langweilig sind, aber auch das will gelernt sein.

Vielleicht sind aber auch Ängste und Unsicherheit der wahre Grund. Viele quatschen Kinder mit "Ernst des Lebens" unbedacht zu und schüren so unnötige Ängste. Für deinen Jungen ist es dann völlig logisch, sich "dumm anzustellen", um so dem drohenden Monster Schule zu entgehen. Hier kann und sollte man dem Kind diese Ängste nehmen und versuchen, eine positive Erwartungshaltung zu erzeugen.

Bei Sachen, die gleichermaßen notwendig wie unbeliebt sind (Sehtest mit Augentropfen beispielsweise, die Tropfen brennen etwas), stelle ich 2 Dinge in Aussicht:

1. eine Belohnung, wenn es gut klappt
2. dass wir so oft hingehen, bis es geklappt hat, weil es eben notwendig ist. Kind kann also selbst entscheiden, wie oft es 2 Stunden Lebenszeit im Wartezimmer verbringen möchte.

Es klappt erstaunlich gut, wir mussten noch keine 2x zum selben Termin antreten. Allerdings eilt mir auch der schlecht Ruf voraus, konsequent zu sein. Ich halte Wort - im Guten wie im Schlechten.

LG Heike

Beitrag von skrollina 11.02.11 - 19:33 Uhr

ohje ohje, das wort disziplin im zusammenhang mit kindern lässt mich an diese mutter denken die zur zeit so oft im tv ist, spilzeuge verbrennen und co,..

lass uns mal nachdenken, er ist 6 jahre, spielt somit sicher gerne noch mti autos, findet mädchen noch gut(kommt ja bald anders), spielt gerne im kindergarten, hat sein geordnetes, kleines leben.

und dann geht mama mit ihm zu einem arzt oder wer auch immer und dort soll er zeigen was er kann weil er ja bald in die schule soll,.. oh ein riesenschritt. oder wird dir nicht komisch dabei deinen kleinen schatz mit tonister aufm rücken und zuckertüte in der hand in das große haus gehen zu lassen wo er dann fürs leben lernt?

ich denke das er einfach angst hat vor dem was kommt, vielleicht will er nicht in die schule, also innerlich, freut sich aber doch. aber wer kennt das nicht, die angst siegt


Beitrag von urmel09 12.02.11 - 20:43 Uhr

Meine Tochter hat Ihre U-Untersuchung mit 4 Jahren komplett geschmissen, ich habe damals da überhaupt nicht gerechnet und war entsprechend begeistert. Im Nachhinein habe ich herausgefunden allerdings erst nach viel bohren, dass sie der Meinung war die Dinge nicht gut genug zu können und es deshalb gar nicht erst gemacht hat. Bei Arztbesuchen oder ähnlichen Dingen die Klappen sollten stelle ich ihr eine Belohnung in Aussicht und seit dem geht es.