"Ausgewogene Ernährung"

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von emanna 09.02.11 - 12:55 Uhr

Hallo,

ich höre immer wieder den Begriff "ausgewogene Ernährung". Was genau ist das?

Ich habe ab und zu ein schlechtes Gewissen wegen der Ernährung meiner Kinder.
Es gibt größtenteils Vollkorn- oder dunkles Brot, als Belag Frischkäse oder Wurst. Obst und Gemüse mögen sie nicht sooo sehr, aber frische Karotten, Kiwi, Banane geht immer. Ich biete es aber immer wieder an.

Wie handhabt ihr das?

Viele Grüße

Beitrag von babsi1972 09.02.11 - 13:04 Uhr

Was soll daran nicht passen, wenn sie das essen was du schreibst. Es ist ja vorwiegend gesund.

Ich versuche meine Tochter schon ausgwogen zu ernähren, was allerdings auch nicht immer einfach ist. Obst und Gemüse ist aber immer dabei, mal mehr mal weniger :-)
lg
babsi

Beitrag von pegsi 09.02.11 - 13:06 Uhr

Ich hab das Glück, daß meine Tochter ein Allesesser ist wie der Papa und bin in der Ernährung ziemlich lässig.

Es gibt jeden Tag Obst (vorzugsweise Äpfel, Bananen, Birnen, Mandarinen im Moment, je nach Saison auch gerne Weintrauben und alles andere) am Morgen (zum Frühstücksbrot) und Gemüse am Abend (am allerliebsten ißt meine Maus Paprika, Gurke, Möhren ) zum Abendbrot.

In der Woche ißt meine Kleine Mittag in der Kita, am Wochenende kocht meistens mein Mann, einfach weil er der bessere Koch ist.

Als Zwischenmahlzeit am Nachmittag gibts entweder Kuchen oder Obstsalat mit Sauce (Quark und Buttermilch gemischt), manchmal auch ein Würstchen oder ein Käsebrötchen vom Bäcker oder so etwas, je nachdem ob wir zu Hause oder unterwegs sind. Ich backe unheimlich gerne, so gibt es schon zwei Mal wöchentlich Kuchen.

Als Brot gibt es bei uns immer Grau- und Vollkornbrot zur Auswahl, meine Tochter mag beides gerne.
Drauf gibt es jegliche Wurst und Käsesorten, Fleischsalat oder vegetarische Aufstriche am Abend. Morgens darf die Maus auch Marmelade oder Honig essen.

Ansonsten kommt es drauf an, worauf wir gerade Lust haben. Mal mache ich Haferflockensuppe, mal macht mein Mann einen Hering in Tomatensauce auf oder wir wollen einen Thunfischtoast am Abend...

Wir gehen da völlig unbefangen ran. So lange keiner von uns gesundheitlich beeinträchtigt oder übergewichtig ist, sehe ich darin kein Problem.

Beitrag von dodo0405 09.02.11 - 13:08 Uhr

Ausgewogene Ernährung ist ein gesundes Maß von allem.

Meine Tochter steht zum Beispiel nicht so auf Gemüse, Tomaten und Karotten gehen aber, also gibt es das. Dafür mag sie Ananas, Bananen, Äpfel, Pfirsiche, Weintrauben (eigentlich jedes Obst außer Mango u.ä.) sehr gerne. Da sie Fleisch komplett verweigert (also so als ganzes, sichtbares Stück) gibt es halt bei uns öfter Würstchen oder Tortellini oder Maultaschen oder Bolognese-Sauce (da kann man das guuuut drin verstecken).

Nicht ausgewogen ist es für mich zum Beispiel, sein Kind regelmäßig mit Milchschnitte, Fruchtzwergen etc. voll zu stopfen. Ich kenne Kinder, die essen als Pausenbrot im Kiga ein Milchbrötchen. Dessen Sinn hab ich noch nie verstanden.

lg

Beitrag von natascha88 09.02.11 - 13:09 Uhr

Hallo!

Ich verstehe unter ausgewogener Ernährung, das die Kinder viele verschiedene Lebensmittel angeboten bekommen und der Vitamin und Nährstoffbedarf darüber gedeckt wird.

Lukas, 22 Monate, ist ein Allesesser. Es gibt fast nichts, was er ablehnt (ok, Senf und Sauerkraut sind nicht so seine Favouriten).
Er bekommt zum Frühstück ein Vollkornbrot mit Frischkäse, Gemüse und Obst angeboten (geb es in die Krippe mit), also z.B. Bananen, Mango, Apfel, Birne, Melone, Kiwi als Obst und Karotten, Kohlrabi, Radischen, Gurke, Paprika als Gemüse. Manchmal auch ein Naturjogurt.
Mittagessen gibt es von der Krippe, da wird immer Frisch gekocht, meist einmal die Woche Fisch, sonst Fleisch oder vegetarisch. Nachmittags isst er den Rest vom Frühstück und Abends daheim gibt es entweder Brot mit Aufstrich, Suppe oder ab und zu auch nochmal was warmes.

In der Krippe gibts immer Nachtisch (2-3mal die Woche ist das aber Obst)
Sonst gibt es ab und zu was Süßes, aber nicht unbedingt täglich.

Ich finde, das er ausgewogen ernährt wird, das ist mir auch wichtig. Aber wir haben ja auch das Glück, das er alles mag.

Liebe Grüße,
Natascha mit Lukas (26.3.09)

Beitrag von mini-wini 09.02.11 - 13:09 Uhr

Hallo,

ich finde das hört sich doch ganz gut an was du da schreibts.
Meine Kleine isst auch nicht jedes Gemüse (ich selber mag ja auch nicht alles) und jedes Obst, aber das was sie mag isst sie oft.
Bei uns gibts auch nur Vollkornprodukte und ich versuche nicht so viel Zucker und Fett anzubieten. Lässt sich aber nicht immer völlig vermeiden. Auch einen Keks darf sie mal essen oder Sonntags bei der Oma auch mal was vom Kuchen. Ich denke ausgewogen bedeutet einfach von allem etwas, von den gesunden Sachen ein bisschen mehr als von den nicht so gesunden aber leckeren Sachen;-). Und was man nicht mag muss man auch nicht essen, solange man dafür andere Dinge als Ersatz isst.

LG in diesem Sinne#koch

Beitrag von schullek 09.02.11 - 14:09 Uhr

ich hab nen rel. neuen club dazu, wenn du magst...

das was ich für mich persönlich als ausgewogene vollwertige ernährung bezeichne ist nicht unbedingt das, was andere darin sehen. ich bin da ziemlich pingelig und habe bestimmte grundsätze, die ich zumeist einhalte.

so kaufe ich zumeist mein brot bei nur zwei bestimmten bäckern. beide bio und beide mahlen das getreide direkt vorm backen. macht sionst kein anderer. meine zweite wahl nach den beiden ist der n ormale biobäcker. ansonsten kaufe ich ungern anderes, nur wie jetzt, wenn es sein muss, weil ich zu krank bin um groß irgendwohin zu kommen.
bei den am meisten belasteten gemüse und obstsorten kaufe ich immer bio, den rest nach saison, verfügbarkeit und preis.
zu hause gibts fast nur vollkornnudeln und vollkornreis, nur wenns mal nicht zum gericht passt.
es gibt keine milch bei uns und nur wenig milchprodukte.
wenig süßigkeiten etc.
dafür frisch gekochtes vollwertiges essen (kann auch mal ne selbstgemachte pizza sein oder eben was anderes, aber in der regel eher gesund) ohne zusätze.
also keine tüten und fertigzeugs.

zu trinken meist wasser oder ab und an mal ne schorle.
ich versuche nicht mehr so viel fleisch zu verwerten, klappt immer besser, einmal die woche fisch in den verschiedensten varianten.
hochwertige öle, keine kunstprodukte, wie margarine.

mein sohn hat so z.b. nie als baby oder kleinkind brötchen zum knabbern bekommen. immer mal ne reiswaffel, nen kleinen apfel oder was anderes. von anfang an wasser etc. ist ne einstellungssache.

lg