unklare unruhezustände, schmerzen?

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Hier könnet ihr euch gegenseitig Rat und Unterstützung geben. Lest gern auch in unserem Magazin nach. 

Beitrag von laghoire 09.02.11 - 12:56 Uhr

hallo ihr lieben,

meine eineiigen jungs kamen am 01.11. bei 30+5 wg vorzeitiger wehen zur welt. bis auf atemnotsyndrom mit atemhilfe und anfänglicher gelbsucht haben sie sich gut entwickelt.
ende des jahres durften sie nachhause, aufgrund einer erkältung mussten sie wieder für 1 wochen in die klinik bei apnoen, bradykardien und nahrungsverweigerung.
als sie dann nachhause kamen lief alles erst mal sehr gut. regelmäßige trinkabstände a 4h mit zunehmender trinkmenge. gute gewichtsentwicklung. da sie sehr stark spuckten sollten wir die nahrung andicken und kommen mit einer nestargel/reisflockenmischung diesbzgl sehr gut klar (unter nur nestargel oder ar-nahrung durchfälle).

seit 7 wochen nun schreien sie jede nacht durch, es fängt an wenns dunkel wird und hört wenns hell wird auf. teilweise ists aber auch tagsüber. manchmal beruhigen sie sich bei körperkontakt, kämpfen aber weiter. beim trinken ists dementsprechend schwierig, obwohl sie hunger haben. mit viel geduld schaffen wir dann das pensum, schlafen danach ist aber nicht.......wegen schreien, pressen und toben im bett kommt aber wieder ein teil retour.

hebamme meinte 3-monatskoliken und da müsse ich durch....seitdem das alle anfing, hab ich auch keine muttermilch mehr. die kinderärztin siehts das anders und hat schon viele dinge versucht, was aber immer nur kurzzeitigen erfolg brachte. nahrungsumstellung, carum carvi (helfen super bei blähbauch), vibrucol, bigaia-tropfen, chamomilla.....aktuell sind stuhlproben abgenommen, da sie von koliken ohne blähungen/verstopfung ausgeht und unsere jungs vorher nie typische schreikinder waren. als sie letzte woche ihre 1.impfung inkl rotavirusschluckimpfung hatten, waren sie 2 tage total ruhig und haben nur ein bisschen wegen bauchschmerzen/durchfall gemauzt, ließ sich mit wärme und chamomilla aber super in den griff kriegen.

da ich die zwillinge hauptsächl ganz alleine versorge und nur jeden 2.tag 3-4h schlafen bin ich mittlerweile völlig am ende und mein körper streikt. da keine familie vorort ist und ein ende der situation noch nicht in sicht ist, organisieren wir gerade hilfe.

kennt vielleicht jemand von euch das? ist das so ne frühchensache? welche erfahrung habt ihr gemacht? was hat euch geholfen?

müde grüsse
laghoire

Beitrag von aakon2007 09.02.11 - 16:40 Uhr

Hi, mir komt da grad ne Idee. du sagst sie kommen im 4 Std. Takt etwa, und ihr steigert die Trinkmenge? Vielleicht ist das zu viel auf einmal? #aha Kürzere Abstände vielleicht so alle 2 Std, und nicht zu viel füttern. du sagtest das es bei den Mengen schwierig ist das sie alles trinken, ich denke mal der kleine Magen ist mengenmäßig überfordert drum spucken sie auch wieder was raus. Lass sie auch beim Füttern öfter aufstoßen. Probier doch mal weniger pro Flasche, und öfter füttern. Könnte die Lösung sein.
Lg Elfi

Beitrag von laghoire 09.02.11 - 18:19 Uhr

trinkmengerestriktion haben wir schon hinter uns.....die jungs waren megaunzufrieden, obwohl wir alle 1,5h gefüttert haben....sie wurden einfach nicht satt. die ärztin hat dann auf 1er nahrung und dann etwas später andicken umgestellt, dann war erstmal ruhe...seitdem ist auch die nase frei und dieses stundenlange "runterschlucken" ist ganz weg.

das rumspucken aktuell hängt wohl eher damit zusammen, dass sie seit 2 tagen den ganzen tag schreien und gar nicht mehr zur ruhe kommen.

aber danke für den rat

lg

Beitrag von mukkelchen 09.02.11 - 18:46 Uhr

kommt mir alles SEHR bekannt vor. geh mal mit den jungs zum Osteopathen und lass sie dort ansehen. !
Bei meiner Tochter lag alles an ausgerengten Halswirbeln und nach sage und schreibe 8 monaten wurd dann endlich alles besser, nachdem wir auf eigene Kosten in HH bei Dr.Koch waren!

Lg,
Mukkelchen

Beitrag von laghoire 10.02.11 - 13:28 Uhr

also, die neuen globuli scheinen irgendwas in gang gebracht zu haben.

2h nach der ersten gabe hatte ich hier 6h megagebrüll mit extremen pressen und sie liessen sich noch nicht mal mehr anfassen. gegen abend hat sich etwas beruhigt und sie tranken auch was und diese nacht war von 23 bis 2.30 wieder theater mit pressen, jetzt auch viel pupen und bauchlärm. der stuhl war erstmalig richtig hart....aber dann haben sie bis zum nächsten essen geschlafen (wow).
heute morgen rochs richtig richtig übel in der windel und war breiig, aber nach dem trinken sind sie dann irgendwann eingeschlafen und liegen jetzt mit einer entspannten hf von 120-130 im bett, was ich schon seit wochen nicht mehr gesehen hab. melden sich nur zu den essenszeiten. im bauch rumort es noch ordentlich und das ganze schlafzimmer riecht nach fiesem stuhl und das pupkonzert geht weiter, aber irgendwas passiert.

hab auch einen termin beim osteopathen gemacht....beim ersten ist mir schon seit 2 wochen aufgefallen, dass er eine lieblingsseite hat und auch immer überstreckt wie ein c im bettchen liegt und kinderarzt/hebamme drauf angesprochen..die sprachen aber nur von umlagern und krankengymnastik. daran, dass das die unruhe damit vielleicht auch zusammenhängen könnte, hab ich nicht gedacht, weil sich alle immer so auf den bauch versteifen.....vielen dank für den tipp!!!!!!


lg

laghoire, die heute unglaublicherweise insg 5h geschlafen hat:-)