1 klasse probleme, Hauptschule?

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Beitrag von cosmashiva24 09.02.11 - 14:15 Uhr

HAllo


ich hab mal eine frage , aufgrund einer diskusion die ich gerade hatte.

Mein Sohn hat probleme mit der feinmotorik, er schreibt halt nicht so schön, aber er bemüht sich und ich finde das ist das wichtigste, wir gehn 2 mal die woche zur ergo und auch sonst ist er sehr gut in der schule er versteht den stoff , er kann mitlerweile die uhr und kann sehr sicher lesen.

Nun meinte grad ein bekannter zu mir ich sollte mich damit abfinden das mein kind auf die hauptschule kommt, wir haben deswegen sehr gestritten, es wäre nun auch kein großes problem wenn er auf die hauptschule kommen würde , aber ein realschulabschluss wär mir natürlich lieber.

Nun wollte ich mal hören ob hier jemand auch feinmotorikprobleme hatte und auf welche weiterfürhrende schule es geht oder ging.

Ich finde, er ist in der ersten klasse und erst ab der dritten/vierten kann man das wirklich beurteilen, wo er mal hingehn wird.


Wie gesagt ich will ihn auch nicht drillen, weil ich ja weiß das er es kann, aber dieses schreib problem umschattet das alles leider ein wenig.


Lg Cosma

Beitrag von marathoni 09.02.11 - 14:26 Uhr

Ihr seid doch auf dem guten Weg etwas zu ändern, zu verbessern. Du machst Ergo, gut.
Da kann man doch noch nicht sagen in welche Scule er mal kommt.
Ich kenne auch den Umkehrfall. Bei vielen Eltern steht schon im 1. Kigajahr fest: Meine Kind kommt mal aufs Gymnasium !! Das ist doch mindestens genauso schlimm.
Alos, lass dich nicht verunsichern, macht euren Weg. Üben, üben , üben.
Und wenns trotzdem nicht klappt: Mein Gott, es muss auch Hauptschüler / Werkrealschüler geben. Er kann auch später weitermachen.

Beitrag von renate61 09.02.11 - 15:49 Uhr

Mein Sohnhatte aufgrund einer schweren Meningokokkenmeningitis erhebliche !feinmotorische Probleme.Länger als 10min konnte er jahrelang keinen Stift halten.Gymnasium

Meine Tochter war eine Frühgeburt.starke fein und grobmotorische Probleme,außerdem eine auditive Wahrnehmungsstörung.sie besucht das Gymnasium.

Beitrag von cordelchen 09.02.11 - 14:27 Uhr

Hallo,

das ist aber mal ausgemachter Schwachsinn, was dein Bekannter da von sich gegeben hat!
Aufgrund motorischer Leistungen kann man einen Erstklässler doch nicht als Hauptschüler abstempeln, wobei ich die Hauptschule als gar nicht so schlechte Institution ansehe, wie das gesellschaftliche Bild sie wiederspiegelt.
Dein Kind hat vier Grundschuljahre (je nach Bundesland) Zeit, sich zu entwickeln. Du hast die Problematik erkannt und ihr arbeitet daran. Wenn seine kognitiven Leistungen i.O. sind, dann sehe ich gar keine Probleme. Wenn er mehr Zeit braucht als andere, dann kann man ihn eine Klassenstufe wiederholen lassen.
Es gibt so viele Möglichkeiten, was aus deinem Kind wird und wie es sich entwicklen kann...
und wenn es letztendlich die Hauptschule werden würde, dann ist das auch egal - zumal man dort auch den Realschulabschluss erwerben kann!
Aber weiß man schon, was in drei Jahren ist?

Beitrag von lena10 09.02.11 - 14:28 Uhr

Hallo!

Na, da meinte aber jemand, er hätte richtig Ahnung, oder??? ;-)

So ein Quatsch!

Ich habe schon einige Kinder mit unleserlicher Schrift aufs Gymnasium empfohlen (ebenso welche mit Schönschrift auf die Hauptschule....). Ihr müsst zwar an der Feinmotorik weiterhin arbeiten (spätestens bei Geometrie gibt's sonst große Probleme), aber die Schrift sagt ja nicht unbedingt etwas über die Leistung aus.

Allerdings kann man durchaus schon im 1.Schuljahr "erahnen", welchen schulischen Weg ein Kind später nehmen wird (zumindest als Lehrer!). Natürlich gibt's immer wieder Ausnahmen, aber bei einem Großteil der Kinder passt es.

LG Lena

Beitrag von 280869 09.02.11 - 14:30 Uhr

Das ist Quatsch, mein,hm was ist das, Omas Urenkel, egal er ist einmal in der 4. Klasse zurückgestellt wurden, hat seinen Realabschluß gemacht und dann ist er noch auf das Gymnasium und hat den Abschluß, nun geht er noch in eine Hochschule um später zu studieren.

Nur weil dein Sohn nicht sooooo schön schreibt wie es alle wollen, da würde ich mir keine Gedanken machen.

VG 280869

Beitrag von manavgat 09.02.11 - 14:41 Uhr

Meine Tochter hatte mit 4 sowohl Fein- als auch Grobmotorikprobleme, die sie mit Hilfe von Ergo sowie Reiten/Tanzen überwunden hat.

Sie besucht die 11. Klasse einer Oberstufe....

Dein Bekannter soll einfach die Fr... halten, wenn er schon keine Ahnung hat!

Gruß und lass Dir keinen Knopf an die Backe nähen!

Manavgat

Beitrag von melli7302 09.02.11 - 14:45 Uhr


Hallo,

kann die beruhigen.Der Sohn meine Bruders hat auch Probleme mit der

Feinmotorik.

Er ist jetzt in der 4 Klasse und geht ab dem Sommer auf ein Gymnasium.

Trotz der Probleme !!!

Absoluter Blödsinn, das er deshalb auf die Hauptschule muss.

Versehe nicht, warum dein Bekannter so einen Blödsinn erzählt.

Lg. melli;-)


Beitrag von marion2 09.02.11 - 14:46 Uhr

Hallo,

mein Sohn hatte in der ersten noch mehr Probleme als "nur" die Motorik.

Er hat soeben eine Gymnasialempfehlung nach Hause getragen.

Gruß Marion

Beitrag von engelchen28 09.02.11 - 15:11 Uhr

hi cosma!
ich bin froh, dass du nicht geschrieben hast "ein freund von uns hat gesagt" - denn so jemand wäre ganz sicher kein freund von mir. der typ hat einfach keine ahnung. von feinmotorikprobleme auf hauptschule zu schließen ist einfach nur lächerlich und zeugt von inkompetenz. ich vermute, der typ ist selber unglücklich und freut sich daran, dir den tag zu versauen...echt blöd!
zum glück weißt du besser bescheid als er #:-)!
lg
julia

Beitrag von sassi31 09.02.11 - 16:02 Uhr

Hallo,

lass dich von so einer blödsinnigen Aussage doch nicht verunsichern. Nur weil er nicht so schön schreibt, ist er doch kein Kandidat für die Hauptschule. Ich kenne etliche Leute, die grauenhaft schreiben (und schon als Kinder grauenhaft geschrieben haben), die haben Abitur und studiert.

LG
Sassi

Beitrag von rosalinde.x 09.02.11 - 16:47 Uhr

Hallo Cosma,

lass dich von deinem Bekannten nicht verunsichern (wie gut kennt er denn dein Kind?). Er wird vermutlich bei der Auswahl der Schullaufbahn nicht viel zu sagen. Statt zu streiten, würde ich einfach sagen, das entscheiden wir später.

Wie du selbst sagst, ist es noch viel zu früh um sich über die Schulart ernsthafte Gedanken zu machen (ab Mitte der 3. Klasse reicht). Arbeitet an den aktuellen Baustellen. Das ist wichtig, egal auf welche Schule dein Sohn später geht.
Am besten ist es immer, wenn ein Kind zur best möglichen Leistung motiviert wird, ohne es unter Druck zu setzen und ihm dort geholfen wird, wo es Schwierigkeiten hat. Du machst das schon richtig!

Sicherlich können sich feinmotorische Probleme auf andere schulische Dinge (außer der Schönschrift) auswirken, z.B. durch langsamere Schreibgeschwindkeit). Aber das sagt nichts darüber aus, ob und wie leistungsfähig im Hinblick auf z.B. Klassenarbeiten, Lerndruck, etc. ist.
Du weißt vermutlich auch nicht, wie sich die Feinmotorik weiter entwickelt (durch Ergo in einem halben Jahr alles ok oder wird er sich im Erwachsenenalter noch plagen). Vielleicht schaftt er trotzdem gute Noten zu schreiben. Alles Dinge, die sich wahrscheinlich im Laufe der 3. Klasse zeigen werden. Dann schafft er hoffentlich die Noten, die für die für ihn passende Schule nötig sind - sei es Hauptschule, Realschule oder Gymnasium).

Liebe Grüße

Beitrag von juniorette 09.02.11 - 17:32 Uhr

Hallo,

ich hatte in der 4.Klasse die Note 5 in Schrift und bin trotzdem aufs Gymnasium gekommen.

Wegen Feinmotorikproblemen kommt niemand auf die Hauptschule.

LG,
J.

Beitrag von mondfluesterin 09.02.11 - 20:03 Uhr

Ich habe auch nicht schön geschrieben, es war immer das einzige Fach mit einer 3 und im Zeugnis stand sogar, Schrift und Form seien verbesserungswürdig. Was soll ich sagen? Ich bin auf das Gymnasium gekommen, obwohl meine Schrift während der Grundschulzeit weiterhin angeprangert wurde. Und meine Abinote war insgesamt eine zwei :) Ich hoffe, das beruhigt Dich ein wenig.

LG

Beitrag von bine3002 09.02.11 - 21:34 Uhr

Was bitte hat denn die Schrift mit dem Besuch einer weiterführenden Schule zu tun?

Ein Ex-Freund war Hauptschüler mit einer wunderschönen Schrift. Und dann kenne ich Gymnasiasten mit einer absoluten Sauklaue (Ärzte zum Beispiel) ;-)

Beitrag von schneefrau28 10.02.11 - 14:07 Uhr

Oh ja, die berüchtigte Sauklaue bei den Ärzten #augen

Beitrag von katici 09.02.11 - 22:14 Uhr

Hä? Ist der Gaga?
Ich war und bin es teilweise heute noch seeehr grobmotorisch. Musste zur Ergo gehen ...hab immer schlechte Noten in Schrift und Gestaltung gehabt...

bin aufs Gymnasium gegangen mit gutem Abschluss
und hab mein erstes und zweites Staatsexamen auf Lehramt mit sehr guten Leistungen gemacht.

Du siehst also, jemand wie wir kann es sogar schaffen, andere einmal zu unterrichten#schock

sag deinem Bekannten, er hat keine Ahnung...

lg

Beitrag von eddiespaghetti 10.02.11 - 09:48 Uhr

Hallo Cosma,

also auf das dumme Gerede deines Bekannten würde ich nichts geben. So eine Aussage ist absolut lächerlich, denn dein Sohn geht mal gerade in die erste Klasse. Es kann sich in den nächsten zwei Schuljahren noch sehr viel ändern.

Unser Sohn ist derzeit Klassenbester (1.Klasse). Er schafft den Unterricht und all die Aufgaben spielend, dennoch hat er eine Sauklaue und egal ob es ums malen oder Zahlen schreiben geht, er arbeitet sehr unordentlich. Die Lehrerin und wir Eltern arbeiten Hand in Hand um das Problem in den Griff zu bekommen. Wir haben noch nie darüber gesprochen das unser Sohn deswegen auf die Hauptschule kommen würde. Im Gegenteil.

Lass dich nicht verunsichern.

Gruß
Eddie

Beitrag von cassidy 13.02.11 - 00:09 Uhr

Hi,

Himmel, macht euch doch nicht verrückt!? Euer Kind ist gerade mal in der ersten Klasse. Außerdem unternehmt ihr doch auch was gegen seine Defizite. Ihr habt doch auch noch reichlich Zeit und bis dahin kann sich doch noch so vieles ändern.

Unser Sohn ist auch in der ersten Klasse und ich würde mich hüten, mir jetzt schon Gedanken zu machen.

Unser Sohn kommt gut mit. Vor allem in Mathe, da ist er Klassenbester. Deutsch macht er gut, aber da muss er sich noch mehr mit befassen.

Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, das ich mir nicht wüschen würde, dass er später aufs Gym geht, aber ich würde jetzt noch keine Zukunftspläne schmieden.

Wenn ich die Karrieren von meinem Mann und mir ansehe: Mein Mann war immer gut bis sehr gut in der Schule, hat Abi und ist jetzt Lehrer für Mathe und Physik.
(Eigentlich wollte er Sport studieren und hat darauf auch sein Abi ausgerichtet, aber aufgrund von Knieproblem war das dann nicht mehr möglich)

Ich war in der Grundschule sehr gut, habe dann durch Umzug von Bundesland zu Bundesland von der Real auf die Haupt gewechselt und war da dann gut. Später Realschule nachgeholt, Ausbildung gemacht, während dessen Fachhochschulreife erreicht. Wäre dann nicht unser Sohn gekommen und wir umgezogen, hätte ich Sozialpädagogik studiert.

Was ich damit sagen will ist, das mit einem Hauptschulabschluss nicht alles verloren ist, sondern einem immer noch alle Türen offen stehen. Auch ein gutes Abi bedeutet nicht, das man das machen kann was man eigentlich gerne wollte, aber das Leben andere Wege für einen offen hält.

Liebe Grüße,

cassidy