Habt ihr auch ständig Angst vorm plötzlichen Kindstod?

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Beitrag von jd83 09.02.11 - 14:31 Uhr

...sicher keine schöne Frage, da es schreckliche Gedanken bei einigen aufwühlen wird... #schmoll

Aber dennoch interessiert es mich, wie ihr darüber denkt und ob man außer dem nächtlichen Schlafsack irgendwelche Maßnahmen zur Vermeidung machen kann? Meine Hebamme sagt, dass es äußerst selten vorkommt... ich selber kenne niemanden, dem soetwas Schlimmes passiert ist.

Aber ich habe trotzdem große Angst, meinen Kleinen zu verlieren. Ohne ihn kann ich es mir absolut nicht mehr vorstellen... Wie schlimm muss es für Eltern sein, die ihr Kind verloren haben...oh Gott :-( Kann man diesen Schmerz überhaupt tragen...? #heul

Wie geht ihr mit der Angst um? Verdrängen? #kratz

LG jessi mit Louis 10 Wochen #baby

Beitrag von maja-noah 09.02.11 - 14:40 Uhr

ich denk man darf sich da einfach net so viele gedanken drüber machen schon macht man sich ständig verrückt. Unsere Maus schläft zum beispiel nur auf dem Bauch, auf dem Rücken schreit Sie wie am Spieß Sie will auch nicht in ein schlafsack Sie schläft mit einer Kuscheldecke.
Angst habe ich eigentlich keine denn meine zwei anderen Kids haben auch nur auf dem Bauch geschlafen. Viele fragen ob ich keine Angst hab wegen dem Kindstod,,,,,,,,,

lg

Beitrag von romance 09.02.11 - 14:43 Uhr

Hallo,

ich gehöre eigentlich nicht mehr hier her.;-);-)

Aber ich hatte es am Anfang auch. ABer Emmer lag in der MItte von unserem Bett und so habe ich immer geschaut. Ich habe mir gesagt. WEnn sie hier im Bett stirbt, dann kannst du es nicht ändern. Aber mein Mutterinstinkt sagte mir alles ist gut.

Vor ihre Geburt habe ich mir AngelCare angeschafft. Da ich dachte die Maus wird in ihrem Bettchen schlafen. Wenn sie es tat, machte ich das Ding an. Dann geht der Alarm los, wenn 20 Sekunden keine Atmung passiert. Es beruhigte mich. Aber meine Tochter entschied sich eher...ich will bei euch schlafen und so lies ich sie schlafen. Ab dem 6 Monaten hatte sie nicht mal ein Schlafsack, sondern meine Decke. Sie hat überlebt und schläft gerade..denke sie wird bald wach werden.

Du wirst es eh nicht ändern können. Und den Schmerz kann keiner nachvollziehen solange mann es nicht selbst erlebt. Und das will keiner.

Mach dich frei von diesem Gedanken. Du tust alles MÖgliche, mehr kannst du nicht machen. Du bist auch kein Übermensch!

Lg Netti

Beitrag von sasuba 09.02.11 - 14:45 Uhr

hallo jessi,
ich habe auch angst, zumal ein kind von meinem mann, aus einer früheren bez, am plötzlichen kindstod gestorben ist. in der 20. ssw habe ich schon meine hebi darauf angesprochen und sie hat mir dann doch die angst etwas genommen, da es wirklich sehr selten vorkommt und wir ja heutzutage alle risiken versuchen auszuschalten. auch wenn jetzt steine fliegen, sie hat mir auch vom angelcare abgeraten, weil ein säugling selbt auf diesen matten an sids versterben kann.
man darf sich nicht von seiner angst auffressen lassen. ich habe zwei erwachsene söhne, die beide nie auf dem rücken geschlafen haben und auch nach heutigen erkenntnissen in viel zu überhitzten schlafzimmern geschlafen haben und es ist auch nichts passiert.
und eine angst, um dein kind, das wirst du immer haben, auch wenn die gefahr des plötzlichen kindstods nicht mehr besteht. wie gesagt meine beiden großen sind erwachsen und führen ihr eigenes leben, aber die sorge um sie wird bleiben solange ich lebe. aber man darf sich wirklich nicht reinsteigern.

lg sabine mit paul#verliebt

Beitrag von alinasmama2003 09.02.11 - 15:16 Uhr

Sicher, die angst ist da.
Meine kleine schläft zwar im schlafsack, aber nur auf dem bauch und rutscht dabei bis oben hin im bett.
Aber was soll ich machen? lege ich sie wieder auf den rücken, dreht sie sich keine 2 sekunden später wieder auf den bauch.
Meine grosse war auch eine bauchschläferin...immer auf den bauch mit Popo nach oben, und sie ist heute 7 Jahre alt und ihr geht es wunderbar.
aber wie gesagt, die angst ist da, aber man muss sie irgendwie verdrängen, denn sonst kann man die schönen Momente mit seinem baby nicht mehr geniessen.
Meine einzigen vorsichtsmaßnahme sind, das sie noch bei uns im schlafzimemr schläft (sie hat da ihr eigenes bett stehen) und zwar bis ende april, dann wird sie ein Jahr und dann zieht sie zu ihrer Schwester ins Kinderzimmer. und meine zweite Vorsichtsmaßnahme ist, das ich öfter mal nach ihr gucke, wenn sie schläft...mehr kann ich nicht machen.
aber sie ist gesund und ihr geht es gut, also mache ich mir weiter keine gedanken.
Sarah mit Alina-Josephine (7 jahre) und Lara-Sophie (9 Monate)

Beitrag von bs171175 09.02.11 - 15:17 Uhr

Huhu
hab mir die Matte von Angel Care gekauft und schlaf seit dem bedeutend besser .
Hatte halt auch so grosse angst .
Hab gedacht geb soviel Geld für kram aus ,da ists mir das auch wert .
Und es funktioniert ,was ich daran merke wenn ich vergesse abzustellen und Schatzie rausnehme .
LG BS die jetzt nicht mehr ganz sooo grosse angst hat .

Beitrag von berry26 09.02.11 - 15:49 Uhr

Genauso wie mit der Angst am Hirnschlag zu sterben!

Ich lebe mein Leben, genieße meine Kinder und minimiere die Risiken!

LG

Judith

Beitrag von kerstini 09.02.11 - 15:51 Uhr

Ich kenne diese Angst nur zu gut!

Meine Maus ist zwar erst 13 Tage alt, aber da wir bereits 2 Kinder verloren haben bin ich was das Thema angeht äußerst sensibel!
Diesen Schmerz muss man einfach ertragen, man lebt von Tag zu Tag!

Wie ich allerdings mit der Angst umgehe kann ich dir gar nicht so genau sagen. Bis jetzt lass ich meinen Gefühlen noch freien Lauf, weine viel und rede mit meinem Mann über meine Ängste. Wobei bei mir die Hormone bestimmt auch noch eine große Rolle spielen und mich verrückt machen.

Ansonsten bleibt nur positiv denken! Ich wache nachts oft auf und höre ob sie noch atmet und wenn die Angst zu groß wird nehm ich Sie zu mir ins Bett und genieße ihre Nähe.

Versuch die Zeit mir deinem Kleinen zu genießen und lass nicht die Angst die Oberhand gewinnen!

Alles Liebe

Kerstin mit Ida #verliebt und #stern Madita #stern Leo + #stern 12.SSW

Beitrag von bebibella 09.02.11 - 15:52 Uhr

öhm, schlafsack, angenehmes raumklima, beistellbett. mehr als das kann man glaub ich nicht machen.

ich muss sagen, ich habe keine angst davor. sicherlich, es ist schrecklich wenn einem sowas passiert, aber die wahrscheinlichkeit ist unglaublich gering (unter einhaltung der vorsichtsmaßnahmen). und deswegen würde ich auch dir raten, lieber die zeit mit dem baby zu geniessen, als wegen windmühlen in panik zu geraten ;-)

Beitrag von nele27 09.02.11 - 15:55 Uhr

Ich hab seit Almas Krankenhausaufenthalt ein bissl Paranoia... siehe hier: http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=52&id=3008473

Ich denke aber, etwas Angst ist normal und so kurz nach der Geburt spielen die Hormone auch mit rein, wenn man etwas weinerlicher ist... ich würde an Deiner Stelle akzeptieren, dass Du Dir eben Sorgen machst, das geht vorbei #liebdrueck Hoffe ich zumindest :-)

LG, Nele

Beitrag von leahhh 09.02.11 - 16:08 Uhr

Hallo,
also wegen der Aussetzer im Krankenhaus brauchst Du Dir wirklich keine Sorgen machen. Meine große Tochter war wegen ihres Herzfehlers lange Zeit immer wieder im Krankenhaus. Und es ist ganz normal, dass diese Lichter immer wieder mal kurz angehen. Das war bei allen Kindern so und dieser kurze Alarm hat weder den Schwestern noch den Ärzten Sorge bereitet. Mir übrigens auch nicht, das ist wirklich normal. Kurze Atemaussetzer von wenigen Sekunken sind völlig normal. Und die Geräte blinken sofort, wenn null ist.
Viele Grüße
Leah

Beitrag von nele27 09.02.11 - 16:11 Uhr

Ich weiß... war halt trotzdem voll aufgescheucht #hicks

Beitrag von nele27 09.02.11 - 16:00 Uhr

Ach und noch was: Sorgen macht man sich wahrscheinlich eh die nächsten 20 Jahre :-) Als Eltern ist man irgendwie verwundbarer als vorher...

Beitrag von kathrincat 09.02.11 - 16:13 Uhr

naja, da müsste man immer angst haben auch erwachsen können daran sterben, damit kann man halt auch gut geld verdienen, daher wird da so eine angst gemacht.

Beitrag von blami1977 09.02.11 - 16:45 Uhr

Hallo,
also diese Angst hatte ich auch sehr stark am Anfang. Mein Mann und ich haben beide nachts immer mal wieder überprüft, ob sie noch atmet.
Diese Angst ist auch immer noch nicht verschwunden, aber sie tritt immer weiter in den Hintergrund.
Wenn Du alle Empfehlungen nach Möglichkeit befolgst, dann kannst Du nichts weiter tun.
Mit "nach Möglichkeit" meine ich, dass es ja die besagten Bauchschläfer gibt, da kann man als Mutter sich querstellen, es hilft doch nichts wenn die Kleinen so schlafen wollen;-)
Oder eben die Babys die Schlafsäcke total ablehnen.
Zum Angelcare meinte meine Hebi auch, dass es Geldmacherei sei, man müsse mindestens noch einen Baby-Erste-Hilfe-Kurs machen und selbst der sei kein Garant...
Aber ich will hier auch keine Ängste schüren.
Du kannst eben nicht mehr tun, als die Empfehlungen umzusetzen und die Zeit zu geniessen.
Am Anfang tun zu dem die Hormone und die Umgewöhnung ihr übriges.

Mach Dich nicht verrückt und vor allem: lies nicht so viel darüber, das macht Dich bloß wahnsinnig#gruebel

Alles Liebe

Mirjam mit Marie (7 Monate)

Beitrag von hannah.25 10.02.11 - 08:41 Uhr

Hallo Jessi,

ich hab diese Angst auf jeden Fall auch, weil wir schon zwei Kinder verloren haben und es wissen, dass es eben leider für nichts eine Garantie gibt.

Aber ich glaube, wenn man die Angst zu groß werden lässt, wird man nur verrückt, kann die Zeit mit dem Kleinen gar nicht genießen und dreht irgendwann ganz durch.
Natürlich bleibt sie aber unterschwellig da, aber bei allem, was wir mit ihm machen. Denn es lauern ja doch überall große und kleine Gefahren.

Ich hab am Anfang immer gehört, ob Per noch atmet (da war er 7 Wochen alt, als er aus dem KH ganz entlassen wurde). Aber nachdem er und auch wir nur schlaflose Nächte hatten und uns verrückt gemacht haben, haben wir ihn in sein Zimmer ausquartiert. Dazu haben wir einen Angelcare besorgt, der auch die Atmung überwacht. Das ist schon beruhigender.
Leider muss man ja so hart sagen, wie es ist. Wenn das Baby am SIDS stirbt, kann man nichts machen :-(
Aber vorstellen mag ich mir das gar nicht erst.

Wir leben jeden Tag mit der Trauer und dem Schmerz, dass unsere Kinder nicht mehr da sind. Aber umso dankbarer bin ich, dass wir Per haben und umso intensiver nehme ich die Zeit mit ihm wahr.

Ich wünsch euch alles Gute und viel Freude!

Liebe Grüße
Hannah mit Niklas und Sarah fest im Herzen und Per ganz fest im Arm (*05.11.2010, 30+2)