Habe jetzt etwas Angst... später mal "Förderschule"?

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von sandramutti 09.02.11 - 18:21 Uhr

mit meiner maus (4 1/4) ist es eine längere geschichte. versuche mich kurz zu fassen bzw. viell. kennt ihr ähnliches:

sie hat sehr früh zu sprechen angefangen (so mit 9 monaten, wörter wie mama, papa, wauwau)... dann jedoch nahezu völliger stillstand, bis fast 3 jahre hat sie nicht mehr gesprochen...nichtmal vorgesprochene wörter wiederholt usw. zuerst verdacht dass sie schlecht hört, wurde abgeklärt...
stets hieß es: "das wird noch, mit dem kiga wirds dann usw. usw.".
nun ist sie im kiga, seitdem sie 2 3/4 ist. hat auch kaum gesprochen...
jedoch wenig besserung... habe auf logopädie bestanden...
hatten nun 30 sitzungen und es hat sich schon viel getan, mausi redet nun schon in sätzen, noch in sehr einfacher sprache, aber kann nun zumindest sagen, was sie möchte.

seltsam ist eben auch, sie hat eine große schwester, zwar auch erst ab 3 jahren richtig toll zu sprechen angefangen, aber dann richtig toll und ist mit ihren 6 nun super sprachgewandt...

jetzt meint die logopädin, sie hätte eine "sprachverstandsstörung", könnte wörter auch schlecht "abspeichern" und ebenso tippt sie auf "sprachabrufstörung". kinderreime usw. kann sie sich auch schlecht merken, kaum wiederholen... spricht etwas "verschwommen", undeutlich. buchstaben kann sie jedoch alle super wie "r", "sch" usw.

die kleine ist auch sonst noch etwas seltsam... sie "hängt" extrem uns, ihrer familie und finde im vergleich zu ihren gleichaltrigen freundinnen noch viel viel "kindlicher", "verspielter", "süßer", "lustiger", "tollpatschiger"...
weiß nicht genau, wie ich es ausdrücken soll. und sie kann sich halt auch schlecht irgendwas merken, wird aber langsam, dass sie sich auch an sachen aus dem kiga usw. erinnert und davon erzählt.
außerdem flippt sie schon immer gerne und super extrem aus, wenn`s nicht nach ihrem kopf geht. zb ihr fahrrad keinen ständer hat, das ihrer großen schwester schon und steigert sich so extrem hinein... akzeptiert 0 erklärungen... weint solange bis ihr fahrrad auch so einen ständer hat.

was meint ihr? ist ihr verhalten für eine 4jährige "normal" oder schon auffällig und diese probleme mit der sprache? welche erfahrung habt ihr damit so gemacht.
die logopädin meinte meine maus wird wohl ihr leben lang damit kämpfen müssen mit ihrer sprachabrufstörung usw.
habe nun richtig angst, dass meine maus in eine schublade gepackt wird, evtl. ein förderschul-besuch ansteht???
meint ihr etwas übertrieben oder durchaus denkbar?

was dem ganzen wiederspricht:
ihren namen schreibt sie allerdings schon mit ihren 4 jahren schon richtig schön, kennt die meisten buchstaben, liest einfache wörter, rechnet einfache aufgaben und beschäftigt sich auch sehr schön auch mal länger alleine....und bis zur einschulung haben wir immerhin noch fast 2 1/2 jahre... im kiga wird uns immer wieder gesagt, die maus sei normal, das ganze mit dem sprechen wird auch noch... bin etwas durcheinander.

bin nun auf eure meinungen gespannt...

lg!

p.s. noch ein gedanke...denkt ihr ein eeg, besuch bei der kinderpsychologin, hawiwa-test könnte das ganze klären!?





Beitrag von kati543 09.02.11 - 20:08 Uhr

Hallo,
erst einmal denke ich, du machst dir zu viele Sorgen. Was sollen denn diese ganzen Tests, die du geschrieben hast, bringen? Ein EEG? Hat sie epileptische Anfälle oder ist sie in dieser Richtung auffällig? HAWIWA? Willst du unbedingt ein negatives Ergebnis für deine Tochter? Du weißt doch, dass sie Probleme mit der Sprache hat. Da musst du doch nicht noch extra testen, wie intelligent sie ist, über einen SPRACHGEBUNDENEN Test. Was soll denn dabei rauskommen? Eine geistige Behinderung? Der Test ist doch von vorn bis hinten verfälscht. Wenn du sie unbedingt kognitiv testen lassen willst, dann mit einen nonverbalen Test - z.B. den SON-R (http://de.wikipedia.org/wiki/SON-R_5_1/2-17).
Ansonsten würde ich mit deinen Befürchtungen mal zum KiA gehen bzw. zum SPZ, wenn ihr schon dort in Behandlung seid. Eine Kinderpsychologin könnte so einen Intelligenztest durchführen. Und wenn du solche Befürchtungen für die Schule hast - falls überhasupt, käme für deine Tochter ja ohnehin nur die Sprachheilschule in Betracht. Dort wird nach Grundschullehrplan unterrichtet und zusätzlich ein Schwerpunkt eben auf Sprache gelegt. Wesentlich kleinere Klassen, teilweise noch 1 Lehrer mehr im Unterricht. Logopädie als Unterrichtsfach. Aber diese Schulform endet nach der Grundschule. Das Ziel ist es, die kinder dann in die normale Realschule einzugliedern. Also für ihre spätere Karriere kein Problem.

Beitrag von girl08041983 09.02.11 - 20:32 Uhr

Huhu,

bei Jerry wurde bei der Stationären Aufnahme im KKH ein EEG gemacht um ADHS etc. auszuschliessen, war da standart ein Wach- und ein Schlafeeg, wobei bei uns das Wach wegfiel da er unauffällig beim Schlafeeg war und sie das Risiko mit ihm nicht eingehen wollte, dass er sich wehrt.

Lg

Beitrag von kati543 10.02.11 - 09:29 Uhr

Man kann ADHS nicht anhand eines EEG feststellen. Es gibt mittlerweile genügend Studien (auch im I-net veröffentlich, wenn auch alle in englisch), dass das EEG auffällig ist, bei manchen ADHS-Kids und bei anderen nicht. Oft ist es völlig normal.

Beitrag von girl08041983 10.02.11 - 10:13 Uhr

Uns haben die gesagt die wollten es damit ausschliessen, genauso wie E.Anfälle etc.


Letzendlich ist es mir auch wurscht, was sie nicht alles so rausfinden wollten;-) haben ja nichts gefunden. Ich glaub mittlerweile hat das SPZ auch rausgefunden, dass sie bei uns nichts machen können und er nicht mehr zu irgendwelchen Test antraben darf. Mach 3 Kreuze im Kalender das er nur noch alle 2 Jahre zum Blutzapfen und zum Handknochenscreening soll.

Beitrag von kati543 10.02.11 - 10:26 Uhr

Eine Epi kann man auch nicht mit einem EEG ausschließen. Das funktioniert genauso wenig. Daher mag ich diese Untersuchung auch nicht. Sie ist sehr nichtssagend. Ich bin seit meinem 4. Lebensjahr Epileptiker - ich habe 4 mal jährlich ein EEG (also über 100 bisher) und es war genau 1 mal auffällig. Ansonsten war es immer in Ordnung.

Beitrag von sandramutti 10.02.11 - 09:50 Uhr

hallo!

so eine sprachheilschule klingt interessant, nur leider ist bei uns keine im ort, viele km weiter entfernt wäre erst wiedere eine.
in der regel ist es bei uns so, kinder die ein wenig "auffällig" sind, sprachlich defizite haben im vorschulalter werden für die förderschule im nachbarort vorgeschlagen. letztes jahr zb gings einem mädchen ähnlich (war sehr schüchtern, konnte ein paar buchstaben nicht trotz logopädie usw.).

für den "hawiwa" hatte uns der kinderartzt einen termin gegeben, sollten wir machen. damals war die maus aber noch keine 4 und fand`s übertrieben und war auch der meinung, das muss ich der kleinen nicht antun... mind. 1 stunde allein im raum mit einer ihr fremden person (psychologin) diesen test machen, der obendrein erst ab 4 empfohlen ist und wie du schon gesagt hast, nicht so toll ist.

danke für den link für den SON-R. gucke ich mir gleich an ;-)

lg!

Beitrag von kati543 10.02.11 - 10:12 Uhr

Hallo,
wir haben das selbe Problem. Unser Großer ist eigentlich Muß-Kind nächstes Jahr. Seine Sprache ist ca. 1 Jahr zurück. Er holt zwar schnell auf, aber bis zur regulären Einschulung wird er es nicht schaffen. Die Sprachheilschule bei uns liegt 45 Minute von uns entfernt. Wenn ich dann noch daran denke, dass das ja der Fahrdienst übernimmt und mehrere Kinder abgeholt werden, ist mein Großer nur im Auto. Mein Großer wurde bereits nach Bailey getestet und dieser Test war eben aufgrund seiner schlechten Sprache auffällig. Daher kam noch der Test nach SON-R. Und da hat er ein völlig normales Ergebnis erzielt. Dafür war er auch mit einer Kinderpsychologin an jeweils 3 Tagen 1 Stunde allein.

Beitrag von girl08041983 09.02.11 - 20:31 Uhr

Huhu,

also wir haben sämtliche Test durch (EEG, Hörtest, Bluttest, Humangenetik, Handknochenscreening, Psychologe, SPZ etc.) und es kam nichts raus. Wir wissen bis heute nicht wieso mein Sohn so ist wie er ist. IST aber auch nicht schlimm.
Wir hatten letztes Jahr das Problem Förderschule oder ein Jahr zurückstellen und dann ggf. auf die normale Grundschule und was soll ich sagen? Er hat sich so gut gemacht, dass wir nun den Schritt in die normale Grundschule wagen. Im August geht es los. Das Zurückstellen hat ihm dermaßen viel gebracht, dass er viel Zeit zum Aufholen von kleinen Defiziten hatte und er wird immer besser

Lg

Beitrag von cool.girl 09.02.11 - 22:57 Uhr

Hallo,

ich kann nur von uns berichten.
Mein Sohn ist 5,5J und hat noch immer eine Sprachverzögerung.
Zur Zeit besucht er einen normalen Kiga mit Integrationshilfe (sie kommt 2-3x pro Woche) + hat Logopädie.
Nun steht natürlich das Thema Schule an & mir wurde eine Sprachheilschule empfohlen.
Diese ist wie eine normale Schule, nur das eben mehr die Sprache gefördert wird & er nach einiger Zeit auf eine "Regel" Schule wechseln kann! Wo er dann einen ganz normalen Abschluss machen kann
Weil in einer normalen Grundschule wäre er überfordert & hätte bestimmt auch dort dann Probleme, eine Vor"schule" wär auch nichts, weil da leider bei uns sehr viele Ausländer mit anderen Problemen landen, dann gibt es ja die normalen "Sonder"schulen und dafür ist er einfach zu schlau & ein Jahr noch im Kiga wär verschwendete Zeit.
Also wie du siehts heißt es nicht immer gleich Förderschule!
Achso und später im Lebenslauf steht dann nicht "Sprachbehinderten/Spreichheilschule" sondern Christian-Morgenstern-Schule! Was ich echt klasse finde! So hat er dann auf diesem Wege hoffentlich keine Steine im Weg!

LG Claudia

Beitrag von moonerl 09.02.11 - 23:06 Uhr

Du hast doch ein Pferd, laß die Kleine öfter reiten !!

Man sagt doch, reiten würde für Kinder gut sein.

Ich denke, deine Kleine war halt in anderen Dingen schneller, während sie woanders Nachholbedarf hat.

Beitrag von bipi168 09.02.11 - 23:17 Uhr

wär denn eine förderschule mit therapien und förderplan so furchtbar schlimm????

Beitrag von sandramutti 10.02.11 - 09:59 Uhr

förderschule an sich nicht, nur das drumherum...
das kind würde halt komplett aus ihrem gewohnten umfeld wie freunde usw. gerissen werden.
ihre große schwester geht jetzt dann auf die normale grundschule am ort, möchte dann die kleine natürlich auch und und und.
obendrein finde ich die maus an sich sehr schlau.
und weiß nur zu gut, wie es eben diesen kindern geht, die nicht mit ihren freunden auf die schule am ort gehen dürfen, sondern komplett isoliert in den nachbarort müssen... find`s ganz schlimm ehrlich gesagt. #schmoll

habe eben letztes jahr so einen fall beobachtet. das mädchen wurde die letzte zeit im kiga komplett von den anderen kindern ausgeschlossen, seitdem feststand, sie kommt nicht mit ihnen auf die gleiche schule... kinder sind da manchmal leider ziemlich fies, eltern obendrein auch wohlgemerkt!

Beitrag von bipi168 10.02.11 - 11:17 Uhr

Also.............

" ich hab schon pferde kotzen sehen ;-) "

habe einen behinderten sohn und vier gesunde kinder.
mein behindertes kind wird natürlich auch auf eine "für ihn gerechte" schule kommen und meine anderen vier auf eine im Nachbarort.

eine freundin von meiner pia ist nun auch auf einer förderschule da sie sprachlich sehr hinterher hinkt aber das is kein problem, sie spielen trotzdem.
meine große war bis letztes jahr auf einer privatschule und sie hatte trotzdem kontakt zu den kindern hier.

da musst du als mutter eben auch vermitteln.

ich reagiere auf sowas wirklich immer überempfindlich.
ich kenne viele eltern die ihre kinder mit biegen und brechen unbedingt auf eine grundschule bringen wollen und letztendlich gehen die kinder daran kaputt.
ich kenne auch kinder die alles andere als dumm sind ( einer ist sogar hochbegabt) und die gehen auf eine förderschule weil sie eben andere defizite haben.
falscher stolz und den wunsch "normal" zu sein ist nicht das richtige.
wir wohnen hier aufn dorf und unser behinderter sohn ist so etwas wie ein " sonderexemplar", ich kenne also das "anders" sein ABER da muss man drüber stehen.
kinder sind grausam das mag sein aber es ist noch grausamer wenn man sein kind in die falsche einrichtung gibt und es dort nicht mitkommt.

auserdem geht es nicht darum ob dein kind dumm ist oder nicht ( ist meiner übrigens auch nicht auch wenn er als geistigbehindert zählt), dein kind bekommt eine gerechte therapie und hilfen.

meine tochter ist jetzt 3. klasse( volksschule), sie ist schon imme rsehr schlau und wenn ich sehe was sie leisten muss und was abverlangt wird von einer 8 jährigen dann finde ich sollte man wirklich stark darüber nachdenken was man macht.

liebe grüße und alles gute bianca

Beitrag von visilo 10.02.11 - 13:18 Uhr

Ich würde erstmal abwarten. Mit 4 Jahren sprach mein Sohn vielleicht 10 verständliche Worte und uns wurde gesagt es führt kein Weg um die Sprachheilschule herum:-(. Jetzt ist er im November 6 geworden und das Thema Sprachheilschule ist vom Tisch ( wir hätten das auch niemals befürwortet) sicher spricht er nicht so 100 %ig wie andere 6-jahrige aber die Schuleingangsuntersuchung war bei uns nach etwas mehr wie 10 Minuten vorbei weil er da fertig war er ist also absolut schulfähig.
Schickt deine Tochter weiter zur Logo, die Kinder holen in 1-2 Jahren erstaunlich auf. Ach ja Gedichte und Lieder kann mein Sohn bis heute noch nicht ( ich auch nicht und ich werde bald 35:-p und hab es trotz LRS bis zum Abi geschafft)

Wenn sie "tollpatschig" ist laßt sie doch mal einige Einheiten Ergo machen, das wird bei uns jetzt mit allen Vorschulkindern mehr oder weniger gemacht.

LG
visilo

Beitrag von maybelle 10.02.11 - 16:29 Uhr

Hallo!

Es gibt doch noch sogenannte Sprachheilschulen, wo Kinder mit Sprach und Sprechstörungen hingehen, die normal intelligent sind. Ich weiß nicht, ob so etwas bei euch in der Nähe ist.
Außerdem ist doch bis zum Schuleintritt noch ein bisschen hin. Vielleicht wird es bis dahin besser. Ich würde mit der Kleinen mal ins Sozialpädiatrische Zentrum gehen, lass Dich von Kinderarzt überweisen, die können ein breites Diagnostikfeld abdecken und haben obendrein Erfahrungen mit solchen und anderen Störungen. Sie empfehlen dann auch die richtige Therapie. Oder Du erkundigst Dich mal nach einer Frühförderstelle in Deiner Nähe, die sind im speziellen dafür da, Kinder die behindert sind, bzw. von Behinderung bedroht sind, frühzeitig zu fordern. Die können Dich vielleicht auch beraten.
Auf jeden Fall sollte die Logopädin ihren Verdacht gegenüber den Kinderarzt erwähnen und sagen, dass sie da Handlungsbedarf sieht (macht es Dir einfacher, dort was zu bekommen).

LG und alles Gute!

Yvonne

Beitrag von nimima 11.02.11 - 10:08 Uhr

Hallo,

was an der Förderschule schlimm ist?
Liegt hauptsächlich am Betrachter eines Kindes mit Förderbedarf, dass in einer Regelschule mit 30 Kindern in einer Klasse untergehen würde.

Es sind hauptsächlich Kinder mit Adhs und Kinder aus sozial schwachen Familien dort. -> zumindest bei uns.

LG
Verena

Beitrag von pechawa 12.02.11 - 10:22 Uhr

Hallo,

was mich stutzig macht ist, dass deine Kleine mit 9 Monaten mit dem Sprechen anfing und dann plötzlich aufhörte! Entweder sind Kinder sprachbegabt und fangen früh an, oder sie fangen erst spät an zu sprechen.
Du solltest überlegen, ob zu dem Zeitpunkt, als deine Tochter mit dem Sprechen aufhörte, etwas gewesen ist, z.B. die MMR Impfung. Wenn es so ist, empfehle ich dir bei einem guten Homöopathen eine Impfausleitung,

LG Pechawa

Beitrag von kati543 12.02.11 - 18:48 Uhr

Hallo Pechawa,
ich weiß durch unseren Sohn, dass so etwas gar nicht so selten ist. Oftmals sprechen Kinder schon etwas und dann erst einmal monatelang gar nichts mehr und danach fangen sie wieder an. Unsere Ärzte und Therapeuten begründen das damit, dass die Kinder zwischenzeitlich ihre gesamte Energie in einen anderen Entwicklungsschritt stecken. Bei meinem Sohn war es z.B. so, dass er in dieser stummen Zeit einen riesen Schritt in der Feinmotorik zugelegt hat.
Das gibt es allerdings auch in anderen Gebieten. Z.B. waren viele Kinder bereits trocken, dann kommt ein neuer Entwicklungsschritt und auf einmal werden die Hosen wieder naß und schmutzig.
Ansonsten kann es natürlich nie schaden, zu überlegen, ob ein besonderes Ereignis an diesem Stopp Schuld sein kann. Denkbare andere Sachen sind Krankenhausaufenthalt, fasmiliäre Probleme/Veränderungen, Kiga-Start,...

Beitrag von mutzekiepchen 13.02.11 - 21:12 Uhr

Ja, sie wird auch eine Förderschule kommen.





Aaaah, was denkst du denn was wir dir hier sagen? Denkst du wir können hellsehen? Warum denkst du jetzt, 2,5 Jahre vor der Einschulung an Förderschule, noch dazu, wo deine Tochter schon zum Teil Grundschulstoff kann. #augen

Mein Sohn hat mit 4 so gut wie gar nicht gesprochen. Er hat mit 1 Jahr angefangen, und dann nicht mehr gesprochen bis er fast 5 war. Habt ihr mal die Ohren anschauen lassen, bzw. wart mal bei einem Pädaudiologen? Eine Logopädin kann doch gar keine Diagnose stellen. Nur weil deine Tochter keine Reime nachspricht. :-[

Auf jeden Fall hat mein Sohn innerhalb von 1,5 Jahr alles aufgeholt. Er musste zwar noch auf die Sprachheilschule zum austesten, aber er hatte wirklich alles aufgeholt und geht nun seit der 1. Klasse auf eine ganz normale Regelschule.

Warte ab, trinke Tee, erfreu dich an deiner Tochter. Und lass evtl. die 'Ohren abklären. Und dann wirst du spätestens 3 Monate vor der Einschulung wissen auf welche Schule dein Kind kommt. ;-)