Was tun bei Stress mit Bezirksleiterin?

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Beitrag von der.maulwurf 09.02.11 - 19:14 Uhr

Hallo Urbia-Volk.

Habe da mal eine Frage, betreffend meines 400€-Jobs.
Und zwar arbeite ich, wie manche vielleicht schon wissen, in einem Rewemarkt und bin dort für den Regalservice zuständig.
Ich bin aber nicht direkt bei Rewe angestellt, sondern komme von einer Extra-verräum-Firma. So. Damals bei meinem Bewerbungsgespräch, war einer meiner ersten Sätze, das ich ne kleine Tochter habe, und deshalb öfters mal fehlen werde wenn sie krank wird, und Ferien im Kiga sind, da ich keinen habe, der sie mir abnimmt. Für die damalige Bezirksleiterin war das absolut kein Problem, die war echt locker drauf, hat mir sofort den Vertag gegeben und gemeint das es absolut kein Problem wäre.

Damals hieß es dann, ich müsse nur 2mal die Woche arbeiten.
Doch schon ca nach einer Woche hieß es gleich: Du musst die ganze Woche kommen, da wir Personalmangel haben. Also hab ich das getan.
So kam ich schon schneller auf meine Stunden.

So, seit dem hab ich jetzt schon zig Tausend mal in anderen Märkten ausgeholfen, auch NACHTS bis um HALB EINS gearbeitet, bin an Freien Tagen doch arbeiten gekommen, weil es wieder hieß man sei zu wenig Leute, man wird nicht fertig #bla Und wenn ich dann mal gefehlt hab (wie angekündigt, wegen Ferien usw...) hab ich gleich eins auf den Deckel von der NEUEN Bezirksleiterin bekommen. Irgendwann meinte sie dann, das ich wieder auf meine 2Tage runtergesetzt werde, da auf mich ja eh kein Verlass wäre, da ich so oft fehle. Hab dann gemeint, das sich das für mich eigentlich nicht lohnt, da ich dann nie auf meine 400€ komme, und ich eigentlich vorhatte wieder mehr zu arbeiten.

Da meinte die knallhart ich müsste in Zukunft 4Wochen vorher bescheid geben ,wenn ich wegen meiner Tochter zuhause bleibe. ÄHM....HALLO?
Bin ich Hellseher und weis wann mein Kind krank wird???
Und des weiteren wurde mir hingeknallt, das ich in Zukunft dafür zu sorgen hätte, das meine Tochter versorgt wird während Ferien sind, damit ich arbeiten kommen kann. Dabei hatte ich das ja eindrücklich schon beim Bewerbungsgespräch klar gestellt, das ich da keinerlei Möglichkeiten habe.
Aber wie gesagt, das war ja bei der alten Leiterin.

So hab ichs der neuen dann auch gesagt, das es damals hieß, das es okay wäre, und ich, wenn's nicht okay gewesen wäre, den Job erst gar nicht angenommen hätte. Also meinte sie ,ich soll nen Plan aufstellen wann ich schaffen kommen kann, und wann nicht, und sie teilt mich dann ein, aber ich muss an den Tagen dann auch wirklich DA sein. Gut, hab ich das halt gemacht. Seit dem gings dann eigentlich auch.
Hab dann einmal, als die Gute sich mal persönlich im Markt blicken ließ gefragt, wie es denn aussieht mit regelmäßig Abends zu arbeiten, und das ich eventuell auf einen Teilzeitvertag umsatteln will, weil ich einfach mehr Geld brauche. Da meinte die nur wieder total abwertend: Ich werde sie mit Sicherheit nicht noch in einen anderen Markt schicken, wenn sie hier schon so viel Unruhe rein bringen.

Ich dachte ich hör nicht recht. Ich hab ZIG Freie Tage geopfert, hab wie gesagt 1000mal Abends ausgeholfen in anderen Märkten, überall war man positiv überrascht, da ich zwar neu aber trotzdem schon gut und schnell war. Und die sagt mir ich würde UNRUHE rein bringen.#augen

Ende Dezember hab ich dann eine Kontodatenänderung abgegeben.
Ende Januar hätte dann mein Geld kommen müssen, die hatten also VIER Wochen Zeit. Was machen die? Überweisen aufs alte Konto. Und da kam ich nicht ran, und musste geschlagene 12Tage länger auf mein Geld warten. Hätten wir keinen Vorschuss bekommen (Geld meines Mannes)
hätten wir echt alt ausgesehen.

Und die von der Verräumfirma machten, als könnten sie nix dafür.:-[
Dann würde mir von der neuen Leiterin jetzt schon 2mal angedroht, das sie eh vorhat Leute "aus zu sortieren" sprich Kündigen.
Und ich denk mal, damit meinte sie vorwiegend mich, sonst hätte sie es mir nicht so drohend gesagt.

Meine Frage jetzt, ist das alles Rechtens? Muss ich mir sowas gefallen lassen? Also ich komme mir schon bissl verarscht und ausgenutzt vor.

Meine Kollegen haben auch ständig Probleme.
Bekommen weniger Geld, bekommen es auch zu spät, müssen ständig aushelfen und bekommen wie ich noch eine obendrauf dafür.

Was sagt ihr dazu?
Gruß Mauli

Beitrag von sassi31 09.02.11 - 19:22 Uhr

Hallo,

also ich würde nicht ganze Wochen durcharbeiten, wenn es im Vertrag anders vereinbart ist. Was passiert denn überhaupt mit den vielen Stunden, die du da ansammelst?

Hast du eine schriftliche Vereinbarung, dass du während der Ferien nicht arbeiten brauchst? Wenn nicht, dann hast du Pech gehabt. Es ist dein Problem, wie du die Kindergartenferien überbrückst, nicht das von deinem AG.

Ein krankes Kind ist nicht planbar und darüber würde ich mir auch keine Gedanken machen. Kindergartenferien hingegegen sind planbar und somit ist dein AG meiner Meinung nach im Recht, wenn er erwartet, dass du für eine Betreuung sorgst und arbeitest (so wie im Vertrag vereinbart).

Gruß
Sassi

Beitrag von theowaigel.lookalike 09.02.11 - 19:23 Uhr

Hallo.
Warum machst du das alles mit, und das nur wegen einem 400 Euro-Job "Sachen verräumen"?!?!?

Beitrag von rosaundblau 09.02.11 - 19:28 Uhr

Undank ist der Welten Lohn!

Aber Du sagst doch selber, Du hättest den Job zu den Bedingungen nicht angenommen. Es steht Dir frei etwas Neues zu suchen. Die vorherige Bezirksleiterin scheint nun einmal anders geplant zu haben (zu Deinen Gunsten), die neue BZL sieht das offensichtlich alles enger (zu Deinem Nachteil).

Beitrag von hedda.gabler 09.02.11 - 20:25 Uhr

Hallo.

Dein Mann hat übrigens auch 10 Kind-Kranktage, die er nehmen kann ...

Gruß von der Hedda.

P.S.
Dass die Bezirksleiterin Dir keine Teilzeitstelle geben möchte ist doch klar, wenn es jetzt schon bei einem 400-Euro-Job für Dich ein Problem ist, ein krankes Kind und KiGa-Schließzeiten zu organisieren.

Beitrag von angstmama 09.02.11 - 23:52 Uhr

Manche Mütter machen ihre Kinder krank! Also über eventuelle Krankheiten vom Kind würde ich vorher gar nicht sprechen! Das kommt nur alle paar Monate vor, oder hat dein Kind ne chronische vorerkrankung? Meine fehlten selbst im ersten kigajahr max jeder vier fünf Tage, wenn überhaupt!

Bei nem minijob kann man für den Notfall bestimmt organisieren...wenn einem so viel dran liegt!

Ich allerdings würde mich irgendwo in einem markt direkt anstellen lassen, wo du deine festen Tage hast. Hab selbst in dem Bereich gearbeitet, da gibt Ed dich Möglichkeiten

Lg

Beitrag von imzadi 10.02.11 - 00:41 Uhr

Irgendwie versteh ich deine Bezirksleiterin schon, du hast jetzt als Aushilfe schon Probleme zu gewünschten Zeiten zur Arbeit zu kommen und willst meht Stunden. Wenn sie jemanden einstellen für mehr Stunden warum sollten sie gerade dich nehmen?

Ich versteh dich ja da du mehr Geld willst, aber dein Arbeitgeber hat halt auch Wünsche was er von seinen Angestellten erwartet. Und wenn das auf 400 € nicht klappt wie soll es dann bei mehr klappen?

Beitrag von windsbraut69 10.02.11 - 07:00 Uhr

Was steht denn in Deinem Vertrag bzgl. Einsatzorten und Arbeitsort?
Die ehemalige Vorgesetzte wird Dir diese Extrawürste ja sicher nicht schriftlich gegeben haben, oder?

Wenn Du in absehbarer Zeit mal einen regulären Job haben möchtest und regulär Geld verdienen, kann ich Dir nur raten, Deine Strategie im Vorstellungsgespräch zu überdenken.


Gruß,

W