Vertrag endet vor Mutterschutz..Elternzeit & Co?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sandi1907 09.02.11 - 20:47 Uhr

Hallo

ich hab Termin 28.08.
Nun ist mein Arbeitsvertrag befristet bis 30.06. Ich denke auch nicht, dass er verlängert wird, da man ja eh Ersatz für mich braucht.

Bei wem reich ich nun die 3 Jahre Elternzeit ein?
Muss ich mich arbeitslos melden bis zum Beginn des Mutterschutzes?
Und wie ist das mit dem Elterngeld, krieg ich das ganz normal?
Und das Mutterschaftsgeld?

Wer kann mir da genaue Auskunft geben, die KK?

LG
Sandra

Beitrag von .teddymaus. 09.02.11 - 20:55 Uhr

War bei mir damals ähnlich.
Ich habe das Mutterschutz-Geld von der KK bekommen.
Arbeitslos brauchte ich mich nicht melden, weil ich eh zu Hause bleiben würde und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen würde.
Aber du kannst da ja mal anrufen. KK und Arbeitsamt.

LG

Beitrag von themetaljessy 09.02.11 - 20:57 Uhr

Hey!
Kann dir nur folgendes sagen:
Elternzeit ist´s nur, wenn du in einem Arbeitsverhältnis stehst, sonst bist du nur arbeitssuchend oder halt Hausfrau und Mutter sozusagen;-)
Elterngeld wird berechnet aus dem Einkommen der letzten 12 Monate, egal, was du vorher gemacht hast (außer natürlich du warst so lange arbeitslos, dann nur Min.satz).
Ja, hab grad nicht gerechnet aber wenn zwischen Vertragsende und Anfang MuSchu noch Zeit liegt, meldest du dich arbeitslos (ist ja kein Zwang;-)).
Mit dem MuSchuGeld müsste ich mich selber informieren, k.P.#kratz

So,mehr weiß ich nicht;-)

Ach, da ich in eine ähnliche Situation komme (Vertrag endet während Elternzeit) denk dran: Wenn du nicht verheiratet bist, endet nach Elternzeit deine Krankenversicherung (ist mir gestern mal eingefallen):-[ Also, vor allem wegen dem Nachwuchs...

Lg jessy

Beitrag von themetaljessy 09.02.11 - 21:04 Uhr

Kleiner Tipp noch: KK macht öfters mal so Veranstaltungen zur Info über aaaalles, was man über die liebe Bürokratie wissen muss, da gehen wir nächste Woche auch mal hin. Findet oft im KH oder bei uns in der Hebammen Praxis statt. Da hat man dann auch Zeit für so spezielle Fragen.

Lg

Beitrag von kati543 09.02.11 - 21:22 Uhr

Bei dir liegen doch noch ein paar Wochen zwischen Mutterschutzbeginn und Arbeitslosigkeit, oder? In diesem Fall meldest du dich SPÄTESTENS 3 Monate (!!!) vor Vertragsende beim Arbeitsamt arbeitslos. Wenn du die Anwartschaftszeiten erfüllst, dann erhältst du für die Wochen bis zum Mutterschutz ALG1. Mutterschutzgeld gibt es in Höhe des ALG1 von der Krankenkasse. Ab Beginn des Mutterschutzes meldet dich das Arbeitsamt automatisch vom ALG1-Bezug und der Arbeitslosigkeit ab. Während des Mutterschutzes bist du (sofern du in der GKV bist) beitragsfrei versichert. Nach dem Mutterschutz kannst du dir überlegen, was du machst. Entweder du beantrags ALG1 für die verbleibenden Tage. Dafür ist allerdings eine gesicherte Kinderbetreuung (musst du nachweisen) Voraussetzung. Oder du bleibst zu Hause als Hausfrau. In Elternzeit können nur Arbeitnehmer gehen. Du nicht. Solange du Elterngeld beziehst, bist du weiterhin beitragsfrei in deiner KV Mitglied. Sobald die Zahlungen des Elterngeldes enden, musst du dich entweder freiwillig versichern, in die Familienversicherung deines Mannes (falls du verheiratet bist) oder du beantragst ALG1.
Dein Elterngeld wird fast vollständig nach deinem derzeitigen Gehalt berechnet. Maximal 1 Monat geht in die Berechnung mit 0€ ein.

Beitrag von loona-78 09.02.11 - 21:29 Uhr

Genau. So kenn ich es auch.