Warum sind Vegetariere so Agressiv??

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Beitrag von jacky1983 09.02.11 - 20:58 Uhr

Nabend.
Frage steht ja oben.

Warum ich frage??
Ich bin zb bei Facebook und da gibt es einige ''Bekannte'', die Links reinsetzten, wo Tiere gequält werden, Hunde im Dreck leben, Ferkel zum töten auf den Boden geschlagen werden oder von Schweinen, die mit Steinen getötet werden.

Und dann heisst es immer ''esst kein Schwein/kein Rind/Huhn/Tier''.

Aber, diese Art der ''Schlachtung'' ist doch nicht normal.
Immer wird das härteste, was im Netz zu finden ist, gepostet.
Oder vom grausamsten ÜBERHAUPT erzählt.

Ich kaufe mein Fleisch bei Sky und weiß, das Landklasse gutes Fleisch ist, das es den Tieren nicht schlecht geht und sie nicht bei ''Hans und Franz'' auf dem Hof stehen...

Ich kenne auch Vegetarier Persönlich und da gibt es auch wieder welche, die total Agressiv sind und einem den Kopf waschen wollen.

Warum ist das so??
Sind alle so oder gibt es auch welche, die sagen ''Jeder, wie er mag''??

Ja, das ist dann meine erste Frage zum heutigen Mittwoch Abend. :-D

lg Jacky, die Fleischfresserin.

Beitrag von miss-bennett 09.02.11 - 21:07 Uhr

"Aber, diese Art der ''Schlachtung'' ist doch nicht normal.
Immer wird das härteste, was im Netz zu finden ist, gepostet.
Oder vom grausamsten ÜBERHAUPT erzählt"

Weisst Du denn überhaupt, wie die Tiere wirklich geschlachtet werden? Werden sie totgestreichelt?

Die Tatsache ist, dass sie sehr oft nicht mal ausreichend betäubt werden (vermutlich aus Kostengründen). Und das nur, damit immer mehr Menschen immer mehr Fleisch zum immer niedrigeren Preis essen können.

Die Vegetarier zeigen diese Filme, um darauf aufmerksam zu machen. Und manchmal geht das nur mit Schocken.

Ich persönlich bin schon lange Vegetarier und möchte solche Filme überhaupt nicht sehen. Schon der Gedanke, dass ein Tier sein "Leben lang" leidet und GETÖTET wird, damit ich es esse, lässt mein Apetit auf Fleisch schwinden

Übrigens, so verhält es sich bei mir immer mehr auch mit Milch und Eiern, mir ist nicht mehr danach

Guten Apetit

Gruß, Miss Bennett

Beitrag von jacky1983 09.02.11 - 21:19 Uhr

Ich bin gelernte Fleischereifachverkäuferin, mein Mann das selbe (nur in Männlicher Form+Abteilungsleiter) und komme vom Bauernhof...

Die erste Schlachtung hab ich mit 9 gesehen und da wars so, wie es heute sein sollte und ich es wärend meiner Ausbildung gesehen habe.

Das mit der betäubung stimmt und das ist auch nicht schön, aber es passiert ja nicht mit Absicht.

Schlachter sind auch nur Menschen und wenn die sich mal ''verschiessen'' (hört sich doof an)....

gruß

Beitrag von -0815- 09.02.11 - 21:55 Uhr

Na super. Ich hab auch Metzger als Freunde.. da entstehen die tollsten Disskussionen.


Nämlich keine, bei denen man sich einig wird.:-p

Beitrag von martina65 10.02.11 - 09:41 Uhr

>Die Tatsache ist, dass sie sehr oft nicht mal ausreichend betäubt werden (vermutlich aus Kostengründen). Und das nur, damit immer mehr Menschen immer mehr Fleisch zum immer niedrigeren Preis essen können. <

..... welches dann auch noch in nicht geringen Mengen weggeworfen wird! #zitter

Beitrag von klimperklumperelfe 10.02.11 - 10:44 Uhr

#pro

Beitrag von schwarzesetwas 09.02.11 - 21:16 Uhr

Ich bin kein Vegetarier, werd es auch nicht werden.

Aber die Esskultur an sich ist schon widerlich, das stimmt.
Nicht nur was Tiere angeht, auch was Pflanzen betrifft.

Es gibt leider 5 Mill. Menschen zu viel auf diesem Planeten.
Was sollen die wenigen Vegetarier bewirken?
Was soll der Bio-Wahn?

Es wird sich auch nicht durch einen nicht-Fleisch-Esser ändern.
Auch Videos nicht.

Die Leute wollen doch nur was bewegen. Aber sie haben den Kern der Sache, meiner Meinung nach, nicht erkannt.

Lasst die Menschheit um 5 Mill. dezimieren, dann haben wir sämtliche Probleme nicht mehr.
Nur wer ist dazu schon bereit?!

Beitrag von alkesh 09.02.11 - 21:20 Uhr

Die Natur arbeitet bereits dran!

Allerdings glaube ich nicht das es was ändern würde, jedenfalls nichts was von Menschenhand gemacht ist!

Beitrag von schwarzesetwas 09.02.11 - 21:38 Uhr

Ich denke schon.
Allerdings kann man den Versuch nicht so ohne weiteres starten.

Beitrag von alkesh 09.02.11 - 21:56 Uhr

Wie gesagt, die Natur fängt schon an!

Beitrag von maischnuppe 10.02.11 - 09:15 Uhr

"Lasst die Menschheit um 5 Mill. dezimieren, dann haben wir sämtliche Probleme nicht mehr."
Tja, und alle sind gegen Kriege, dabei sorgen gerade die für den natürlichen Schwund:-p

Beitrag von -0815- 10.02.11 - 14:00 Uhr

Natürkatastrophen erledigen das schon von selbst....

Beitrag von alkesh 09.02.11 - 21:18 Uhr

Das was Du beschreibst ist tatsächlich nicht normal, was auf deutschen Schlachthöfen abgeht ist aber teilweise auch nicht normal!

Erst kürzlich gab es dazu eine Diskussion in der ARD (weiß nicht wie die Sendung heißt) und hier in der regionalen Tageszeitung war ein sehr seriöser Artikel.

Leider werden nicht alle Tiere ausreichend betäubt und nein, die meisten Tieren leben auch vorher nicht gut.

Die gesetzlichen Bestimmungen zum Thema Tierhaltung sind einfach lächerlich, auch wenn man sich dran hält, hält man seine Tiere alles andere als artgerecht.

Von der Qualität und dem Geschmack brauchen wir gar nicht erst anfangen!

Ich bin übrigens keine Vegetarierin, aber ich kauf mein Fleisch auch mit bedacht!
Hier bekommt man zum Glück alles direkt vom Erzeuger und die haben dann nur eine Gruppe von Tieren und betreiben keine Massentierhaltung!

LG

Beitrag von eishaendchen80 09.02.11 - 21:18 Uhr

kann ich nichts zu sagen.

Aber ich kann dir sagen das unsere Tiere hier ein schönes Leben leben.
Wir haben momentan ein Schwein welches Miss Piggy heisst und sie bekommt jeden Tag massig Streicheleinheiten, Leckerlies und wird zum Schlachten hoffentlich gut betäubt. Da ist der Schlachter unseres Vertrauens sehr sorgfältig und NEIN es ist nicht Massenschlachtung.

Dann haben wir Kaninchen, Enten und Hühner.

Alle haben sie sehr viel Auslauf sind sehr zahm (bis auf die Hähne) und der Nachwuchs wird auch sehr human gefördert.
Die Kaninchen kommen ab dem Frühjahr (frostfrei) in grosse Gatter wo sie jeden Tag aufs neue werden die Gatter umgestellt um ihnen neues Futter zu geben.

Ich denke es kommt auch sehr darauf an wie die Tiere leben und wie man damit umgeht. Hier bei uns wird darauf geachtet das die Tiere mit Respekt behandelt werden und somit auch das Essen geachtet wird.

Sprich es macht alles Arbeit und nicht einfach so damit umhergeschmissen, bzw. weggeschmissen.

Beitrag von pepelope 09.02.11 - 21:44 Uhr

Ich bin Vegetarier, weil ich es so will und wer das nicht will, den versuche ich nicht zu bekehren, wer nach meinen
Gründen fragt, der kann sie aber gern hören. Mein Mann und mein
Sohn(8) essen Fleisch, das bereite ich ihnen
auch zu, meine Hunde essen auch Fleisch. Es würd nie klappen, die ganze Welt zum Nicht-Fleisch-Essen zu bewegen, aber wenn die Nachfrage auch nur etwas zurueck geht, wird vielleicht mal drueber nachgedacht , wieso. Noch etwas: Ich bin auch keiner dieser Vegetarier, die den Käse nicht essen, weil er neben der Wurst lag, und nun
sowas wie infiziert ist, das habe ich schon auf Partys erlebt . Genauso nervig finde ich Vegetarier, die auf Partys nörgeln , weil das ganze Dinner nicht nach ihnen ausgerichtet wurde. Die Mehrheit isst halt Fleisch, und wenn gegrillt wird, bringe ich mir meine Gemuesespiesse mit, oder esse Nudelsalat. Der Gastgeber denkt nicht immer daran, dass einer der Gäste kein Fleisch ist, aber das ist fuer mich ok, es ist ja keine Krankheit, die mich ausgrenzt, es ist meine persönliche Entscheidung.

Beitrag von germany 09.02.11 - 21:37 Uhr

Hallo,

ich bin auch vegetarierin, aber ich würde den Teufel tun und Menschen verurteilen die Fleisch essen.

Natürlich ist die Mentalität in anderen Ländern eine ganz andere und die Tiere werden wirklich zu Tode gequält aus Spaß und da hört es echt auf, solchen Menschen wünsche ich wirklich schlimme Dinge und ich verspüre einen riesen Hasse gegen solche Leute.

Es ist aber nun mal so, dass die Wirtschaft eben auch von Fleisch /dem Verkauf lebt und das unter anderem eben millionen Arbeitsplätze verloren gingen, wenn jeder vegetarier werden würde.
Ich esse Fleisch aus Überzeugung nicht, aber genauso gibt es Menschen die keine Eier essen, nur Fair Trade Kaffee/Kleidung kaufen usw. und das tun Menschen ebne einfahc wiel sie das für sich so entschieden haben.

Aber was bringt mir das, wenn ich mir jetzt Videos ansehe wie Tiere gequält werden? Warum sollte ich sowas tun?


Ist es nicht einfach scheinheilig und bekloppt? Was bringt uns das? Im endeffekt regt sich jeder drüber auf, aber wie sollen wir all diese Tiere retten? Daran das sich etwas ändert, können am End enur die Politiker des Landes entwas ändern, nur sie haben die Macht gesetze zu erlassen und solche Taten zu bestrafen und solange diese Menschen nicht umdenken, sind wir einfach machtlos, ob wir nun Fleisch essen oder eben nicht, das hilft den Tieren in China und was weiß ich nicht wo, auch nicht.





lG germanydie durchaus in der Lage ist andere Meinungen und Ansichten zu tolerieren und zu akzeptieren!

Beitrag von windsbraut69 10.02.11 - 09:26 Uhr

"Im endeffekt regt sich jeder drüber auf, aber wie sollen wir all diese Tiere retten?"

Solange solche tierischen Produkte gekauft werden, werden sie auch produziert.
Natürlich kann der Verbraucher das beeinflussen, indem er keine tierischen Produkte aus Massentierhaltung kauft. Und für grausamste Bedingungen in der Haltung und Schlachtung muß man nicht bis nach China schauen!

Gruß,
W

Beitrag von germany 10.02.11 - 11:55 Uhr

Du hast es irgendwie mit mir oder?


Man kann natürlich helfen indem man schaut woher die Produkte kommen, aber es ist leider nun mal so, dass Videos verbreitet werden, in denen Tiere misshandelt und gequält werden einfach aus Spaß.

China war nur eines der vielen Beispiele die es gibt. ich persönlich würde auhc nie Produkte aus Massentierhaltung kaufen, aber bring mal alle Menschen dazu umzudenken. Die sehen diese Videos, sind eschockt und greifen dann doch wieder zu Eiern aus Käfighaltung. Hauptsache billig. So ist es doch, oder nicht?

Beitrag von miss-bennett 10.02.11 - 14:31 Uhr

#pro

Beitrag von -0815- 09.02.11 - 21:38 Uhr

Jeder wie er mag.

Bei mir hat es mit Ekel vor totem angefangen, ging in Überzeugung über , mittlerweile wurde daraus eher ein: Ich möchte nicht dass ein Tier für mein Essen sterben muss.

Allerdings bin ich nicht so eingestellt dass ich jetzt alles kontrolliere, sptich Shamoo an Tieren getestet? Schminke? Selbst bei Floh und Zeckenmedikamente für Tiere gibts Skandale aus den Herstellerfirmen.....


Ich belehre aber keinen. Andersrum möchte ich mich aber auch nicht jedesmal Rechtfertigen müssen.


Viele aber beschäftigen sich aber eben intensib mit dem Thema undposten sowas ganz natürlich wie ein anderer die Urlaubsfotos.

Beitrag von -0815- 09.02.11 - 21:41 Uhr

abc 123

Rechtschreiben und Grammatik setzen 6..


Müde mir fallen gleich die Augen zu,sorry :-)

Beitrag von jacky1983 09.02.11 - 21:45 Uhr

:-)

Geht mir auch so.

Ich hab nichts gegen Vegetarier, soll jeder so machen, wie er es für richtig hält.

Ich kenne eine, die mag kein Fleisch und ihr tun die Tiere Leid bzw sie will nicht, das das Tier für sie Gestorben ist, kocht ihrem Schatz aber alles.

Ich hab mich damit auch schon ''auseinander gesetzt'', aber ich könte nicht ohne Fleisch.
MAL ok, aber für immer?? #zitter

gruß

Beitrag von -0815- 09.02.11 - 21:52 Uhr

Ich koche auch weiterhin für meinen Mann und die Kinder Fleisch. Auch die Tiere bekommen oft rohes Fleisch.

Und ich nehm am Buffet auch schon mal ein Schinkenbrötchen und mach den Schinken runter #rofl#rofl#rofl#rofl#rofl


Ich esse wenig Käse/Milch/Eier, aber darauf kann ich eben nicht ganz verzichten.


Ich hab früher gern und viel Fleisch gegessen (Mett inkl:-) ) und bei manchem fehlt es mir schon ( Döner,oder diese kleinen Rostbratwürstchen.. das assoziiere (schreibt man das so..müde...)ich nicht als Fleisch..ist alles so künstlich :-)


Aber ansonsten kann ich ganz gut ohne leben, vor allem wenn einem permanent die Bilder eines blutig eitrigen Abszesses eines Schweinebeins oder die eitrige Zitze der Kuh vor dem Melken, oder einfach nur der todeskampf eines Tieres im Kopf rumschwebt wenn man gerade ein Schnitzel isst. Sorry :-)

So hats bei mir angefangen.
Wohl noch durch die SS Hormone,ich war jedefalls total empfindlich


Aber wie gesagt ich belehre keinen, manchmal fehlt es mir ja, aber ich war schon immer jemand der gerne Gemüse,Obst und vor allem Kräuter gegessen hat.



Und ansonsten kann man nicht die Welt retten, das stimmt. Leider wüsste ich garnicht wo ich anfangen sollte und wo aufhören, wen man auf alles verzichten würde, worunter Tiere in der Produktion oder im Testverfahren leiden.




Beitrag von mom_sara 09.02.11 - 21:59 Uhr

Kann ich Dir sagen: Weil es widerlich ist, dass unschuldige Lebewesen, die genauso Gefühle haben wie wir Menschen, getötet werden, nur um sie zu essen! Man kann auch andere Sachen essen!

Wenn jemand dumm und gefühlskalt ist, ist mir das normalerweise egal. Aber wenn andere Lebewesen unter solcher Dummheit und Ignoranz leiden müssen, JA, dann werde ich zum Beispiel auch richtig agressiv! Jetzt kapiert???

Beitrag von waschbaerbauch77 09.02.11 - 22:28 Uhr

Oh my f...ing god... Ich glaub echt, du hast zuviel von den "anderen Sachen" gegessen... #augen

Dir empfehle ich mal ein paar Bücher von Udo Pollmer... so ganz nebenbei...
"Der Körper verlangt nach dem, was er benötigt..."

Also sind auch alle Raubtiere dumm und gefühlskalt? Immerhin sind das auch Lebewesen die Gefühle haben, oder nicht?

So ein Rudel Löwen legt ein Gnu flach und zerfleischt es bei lebendigem Leib... Ja, das arme Ding LEBT noch, während sie anfangen es aufzureißen und aufzufressen...

Vegetarier sind genauso schlimm wie Nichtraucher, die mal geraucht haben...