Mutter Lungenkrebs!

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von heaven2 09.02.11 - 21:03 Uhr

Hallo!

Meine Mutter bekam am Montag die Diagnose!

Sie hat bis vor 7 Jahren geraucht!

Nun sieht es so aus:
Op hatte sie, der Tumor wurde entfernt, an 2 Stellen von einem Lungenflügel!
Sie haben alles erwischt, der Tumor hat laut den Ärtzen NICHT gestreut!

Wer hat Erfahrung?
Sie ist jetzt bis April ohne jegliche Therapie!

Dann wird wieder Ct gemacht und geguckt was los ist!

Dann entschieden ob sie eine Chemo bekommt!

Wer kann mir etwas über dieses Krankheit sagen!

Gegoogelt habe ich alles......hier liest man sehr, sehr viel!

Habe große Angst!

Ist er wirklich so arg schnell tödlich, dieser Krebs?

Lg und danke für eure Antworten

Beitrag von tanja130881 09.02.11 - 22:59 Uhr

Hallo

ich habe leztes Jahr sowas mitgemacht mit mein Papa (58) ... er war raucher zu dem Zeitpunkt als bei ihn Lungenkrebs festgestgestellt worden war...jetzt nicht mehr!!!

Im März ging er mit starken Hust zum Arzt , darauf folgte Röntgen , CT uvm.
dann ging es bis zum juni immer wieder mal ins KH wegen gewebe entnahme , erst im Juni ist er operiert worden , ganz schwere OP !!! Sie haben ihn Rippen gebrochen und entfernt den oberen Lungenflügel komplett entfernt und alle umliegende Lymphknoten.
Kurz nach seiner OP bekam er eine Lungenentzündung und wurde für 3 Tage ins künstliche Koma gelegt...
Nach 2 Wochen ITS kam mein Papa auf normal Station
Wo er nochmal 3 Wochen lag...

Dann ab August bekam mein Papa eine leichte Chemo hinterher und um nummer sicher zu gehen sagten die Ärzte , die Chemo ging bis im november rein und zwar in alle 2 Wochen tagt , musste immer mal die Chemo ausfallen lassen da immer wieder das Blutbild schlecht bis sehr schlecht war ...
jetzt muss er alle drei monate zum Lungenfacharzt und ins CT !!!

Seid dem 30.01.2011 arbeitet er wieder aber erstmal wieder die eingliederung in die Arbeit...

Deine Mama sollte mal zum anderen Arzt gehen weil ich finde es ziemlich lang um mit einer Chemo zu warten ... Aber warum warten die Ärzte so lange , weil woher wollen die wissen das alles weg ist , es gibt auch mikrometasdasen die man so nicht sieht,sondern nur mit Kontrastmittel im CT ...
Auch wenn es ziemlich lang geworden ist bei mir wünsche dir und deiner Mama alle Kraft der welt

Lg Tiffi#winke

Beitrag von heaven2 10.02.11 - 19:40 Uhr

Hallo!

Danke für deinen ausfürhlichen Bericht!

Ich lasse meine Mama jetzt mal etwas erholen von der schweren Op, dann werde ich mit ihr reden, das sie eine 2 Meinung einholt!

Lg

Beitrag von myimmortal1977 09.02.11 - 23:30 Uhr

Hallo Heaven2!

Ich verlor beide meiner Eltern an LK. Meine Mutter hatte ein Adenokarzinom, ein Vater einen Kleinzeller.

Meine Mutter erkrante 00 das erste Mal an LK. Damals war die Prognose sehr gut, Tumor unter 1 cm. War ein Zufallsbefund. Man entfernte ihr damals einen Lungenlappen. Bestenfalls wird bei so was immer eine Radikal-OP gemacht.

Sie blieb auch ohne Chemo, damals war der Stand der Medizin noch so, das man bei so einem günstigen Befund keine Nachbehandlung bräuchte.

HEUTE IST DER STAND ANDERS! Und dieses Anders von damals hat meine Mutter im Nachhinein das Leben gekostet.

Heute sind es auch nicht mehr 5 Jahre, sondern 10 Jahre als möglicher Zeitrahmen, wo ein erhöhtes Risiko besteht, dass der Krebs zurück kommt.

Bei meiner Mutter kam er nach fast 10 Jahren zurück. Anhand von genauer Diagnostik und Bestimmungen konnte man sogar sagen, dass es der alte Krebs von damals war.

Meine Mutter starb Ende Juli vergangenen Jahres. Sie würde wahrscheinlich noch leben, wenn man damals eine Chemo gemacht hätte.

Sie hat wahrscheinlich über längere Zeit unentdeckte Micrometastasen im Körper gehabt. In der Krebsnachsorge guckt man nicht immer jedes Organ an, sondern meistens nur die Lung selbst.

Ein fataler Fehler. Meine Mutter hatte Metastasen in der Leber, in der Speiseröhre und in den Nebennieren beidseitig. Wie lange die schon geschlummert haben, wußte niemand.

Holt Euch eine 2. Meinung und ggf. eine 3. Meinung ein!

Euch alles Gute, Janette

Beitrag von evegirl 10.02.11 - 09:32 Uhr

Hallo,
soviel weiß ich nicht über die Krankheit aber mein Opa hatte Lungenkrebs er bekam eine Chemo dann war 10 Jahre alles gut und dann wieder Lungenkrebs allerdings sagten die Ärzte das er eine zweite Chemo nicht überleben würde. Naja er war ja auch schon ein wenig älter. Aber schau mein Opa hat mit einer Chemo noch ca. 12 Jahre gelebt.
LG