Lebensgewohnheiten

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Beitrag von sumsifast 10.02.11 - 08:45 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Heute wende ich mich mit einer Frage an euch, die uns derzeit sehr beschäftigt bzw. die wir auch in einem Fragebogen für unsere Adoption beantworten sollen:

Welche Lebensgewohnheiten verändern sich bzw. müssen umorganisiert werden?

Vielleicht wollt ihr mir kurz von euren Erfahrungen berichten.

Danke, lg Sumsi #herzlich

Beitrag von nalle 10.02.11 - 08:50 Uhr

Ui ich glaube Du wirst jetzt viele verschiedene Antworten erhalten.


Viele ändern Ihre Lebensgewohnheiten durch ein Kind nie und viele machen ALLES anders.

Das ist Individuell ...


Und das was wir verändern heisst nicht das Ihr es auch Verändert.


Du bzw solltest Euch im Vorfeld überlegen was sich ändern wird bzw sollte.


Vielleicht schreibst Du uns mal Deine Gedanken dazu und wir sagen Dir dann ob es sich bei und geändert hat !

Ich meine,dass beide nicht mehr Vollzeit arbeiten gehen können ist ja auch so klar.
Das ein Kind Geld kostet ist erst recht klar.
Das man Abstriche machen muss auch.


lg

Beitrag von sumsifast 10.02.11 - 09:31 Uhr

Hallo Nalle!

Danke für deine Antwort - du hast recht, es ist natürlich klar, dass es "nur" mehr einen Verdiener gibt. Ich denke aber nicht, dass dies hier gefragt ist. Ich glaube viel eher, dass es um richtige Gewohnheiten geht, die eben Gewohnheiten sind weil sie zur lieben oder unliebsamen Gewohnheit geworden sind.

Jedoch kommen wir in unseren Gesprächen einfach nicht weiter. Einzig und allein bei den Schlafgewohnheiten sind wir uns einig, dass diese sich wesentlich ändern werden - da ans Kind angepasst geschlafen werden muss.

Bei folgenden sind wir uns uneinig:
Fernsehgewohnheiten (ich sage ja, mein Mann sagt wir sehen auch jetzt schon nur ausgewählte Sendungen)
Freizeitgewohnheiten (mein Mann sagt ändert sich, ich sage, wir machen keine Sachen in unserer Freizeit, wo ein Kind nicht dabei sein kann)
Urlaubsgewohnheiten (mein Mann sagt ändert sich, ich sage, wir machen keine Urlaube, wo ein Kind nicht dabei sein könnte)
Eßgewohnheiten (ich sage die Zeiten wo wir gemeinsam essen ändern sich, mein Mann sagt darauf kommt es nocht an. Gefragt wäre nach meinem Mann, was wir essen - da wir uns sehr gesund und ausgewogen ernähren, ändert sich daran seiner Meinung nichts)


Natürlich ist klar, dass wir nicht mehr gemeinsam laufen gehen können und, dass wir nicht mehr so spontan handeln können. Aber ist das auch schon eine Änderung von Gewohnheiten?

Lg Sumsi #herzlich

Beitrag von bunny2204 10.02.11 - 09:33 Uhr

...der gesamte Tagesablauf ändert sich.
...der Tagesablauf wird geregelter, vorrausschauender geplant.
...Freizeitprogramm muss aufs Kind abgestimmt werden.
...Freundeskreis kann / wird sich ändern.
...eigene Interessen werden zurückgestellt.

LG BUNNY (selbst ein Adoptivkind)

Beitrag von magnoona 10.02.11 - 09:37 Uhr

im Vordergrund steht nicht mehr, was man selber will, sondern was das Kind braucht und was kindertauglich ist.
Also die Freizeit ändert sich, man fährt anders in Urlaub, der Freundeskreis ändert sich, evtl sogar die Wohnung, der Tagesablauf, die Schlafenszeiten....na ja, während ich so schreibe merke ich, dass sich eigentlich fast alles verändert hat.
Aber zu 95% positiv ;-)

Beitrag von binipuh 10.02.11 - 09:44 Uhr

Hallo Sumsi,

da ist schon einiges, was sich ändert.
Ich bin vor 10 Wochen Mama geworden.

Mein Mann und ich können jetzt nicht einfach mal eben schnell irgendwo hin,
egal ob alleine oder zu zweit.
Irgendjemand muß jetzt halt immer fürs Baby da sein.
Im Moment sind das noch mein Mann und ich.
Aber meine Eltern und Schwiegereltern stehen schon in den Startlöchern :-)
Einkäufe, Arztbesuche, Essen oder ins Kino oder auf Parties gehen sind jetzt ganz anders zu organisieren.

Es geht ja immer um die Frage kann oder will ich meinem Kind das zumuten.
Und natürlich kommt es immer auf die Lebensgewohnheiten an.

Am Wochenende lange ausschlafen fällt aus
Stundenlang fernsehen fällt auch aus, zumindest, wenn der Kleine mit im Zimmer ist
Städtetrips und Fernreisen könnte ich mir im Moment zum Beispiel so gar nicht vorstellen.
Das würde ich mir und dem Kleinen nicht zumuten wollen

Ich denke, es geht darum, ob ihr bereit seid zurückzustecken und Eure Bedürfnisse auch mal hinten an zu stellen.

Viel Erfolg.
Drücke Euch die Daumen, dass es schnell klappt.

Bini



Beitrag von thalia.81 10.02.11 - 09:57 Uhr

Eigentlich ändert sich alles, wenn man länger darüber nachdenkt. Auch wenn es im ersten Moment nicht so scheint.

Ich nenne mal, was mir jetzt spontan dazu einfällt:

- Schlafen (auch am WE ist das Kind früh wach und bleibt nicht liegen, weil der Papa WE hat und gerne ausschlafen würde)

- das Paarsein #sex ist was ganz seltenes (zumindest bei uns und bei denen, die ich kenne) und wir streiten/diskutieren häufiger (ich gebe zu, manchmal gereizt zu sein, wenn ich den ganzen Tag alleine bin, die perfkete Hausfrau und Mutter spiele und er heimkommt und nörgelt
-meine Brust gehört z.Z. vorranging dem Kind ;-)

- Urlaub (Ziel muss kindgerecht sein, würde z.B. mit Baby nicht nach Australien fliegen)

- die Wohnung (man merkt einfach, dass ein Kind hier wohnt, im Wohnzimmer liegt 'ne Krabbeldecke, der Glastisch ist nicht mehr sauber wie früher, generell putzt man anders und ist nicht mehr so pingelig...)

- die Haushaltsführung (der Mann muss auch anpacken, man muss den Haushalt besser organisieren, mal eben alle Fenster putzen kann ich jetzt nicht mehr)

- die Freizeit (man geht jetzt zusammen spazieren und vertrödelt den verregneten Sonntag nicht auf der Couch)

- TV-Konsum (unser TV ist aus in Gegenwart des Kindes, Gründe muss ich nicht nenne, ist selbstverständlich)

- Freundeskreis

- die Gesprächsthemen

- die Finanzen (sehr)

- das Einkaufsverhalten (als ich berufstätig war habe ich gut verdient und mir alles gekauft, was ich haben wollte. Jetzt mit einem halben EG nicht möglich. gut, ich kaufe eh nur füs Kind und da umso mehr ;-) )
- wenn Paul mitisst, werde ich sicherlich bei Lebensmitteln genauer hinsehen und bewusster einkaufen)

- und man selber verändert sich, die eigenen Interessen und Bedürfnisse stehen jetzt an zweiter oder dritter oder vierter Stelle ;-)

Ohje, das war jetzt eine ganz schön lange Aufzählung. Aber weißt du was? Das Leben jetzt ist viel viel schöner, so perfekt #verliebt

Beitrag von bella2610 10.02.11 - 10:08 Uhr

Hallo,

als ich schwanger wurde habe ich alles auf die leichte Schulter genommen und gesagt, es kann ja nicht so stressig werden und viel ändern wird sich nicht.
Unsere Maus war ein Wunschkind, aber wir haben es uns immer alles schön geredet.
Es ändert sich alles.
Wie meine Vorposterinnen schon geschrieben haben, du kannst nciht mal einfach schnell irgendwohin fahren. Es bedarf einer gewissen Planung und Vorbereitung, denn es muss ja auch an alles gedacht werden (essen, windeln, spielzeug, kinderwagen). Am besten kauft man sich schonmal einen Bus :-)
Ich habe in unsere Danksagungskarten eine Textpasage geschrieben: Ein Ausflug ist wie ein Umzug :-)

Ab jetzt trägst du nicht nur Verantwortung für Dich oder für Dich und Deinen Mann sondern jetzt kommt noch das kleine Lebewesen hinzu was Deine volle Aufmerksamkeit fordert.

Ich bin auch mal sehr gespannt, wir haben für im Sommer unseren Familienurlaub gebucht, da ist meine Maus 10 Monate alt. Wir fahren 5 Tage nach Österreich und dann 7 Tage an den Gardasee. Mein Mann stellt sich das so einfach vor und will unsere Mountainbikes mitnehmen, wir haben ja einen Croozer gekauft, da können wir die kleine drin befördern. Ob sie das mit sich machen lässt udn es nachher nicht doch darauf hinausläuft, dass ich die meiste Zeit mit ihr durch die Wiesen und Wälder von Österreich streife :-)))

LG
Bella