Hörsturz

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von engelchen62 10.02.11 - 11:56 Uhr

Hallo,

ich hatte letztes Wochenende einen Hörsturz, bedingt durch heftigen Stress.
Montag gleich zum HNO, wurde auch bestätigt, nun sollte ich Infusionen bekommen. Da diese ja nicht wissenschaftlich bewiesen sind wegen der Wirkung, habe ich mich für die Kortisontherapie entschieden. Hochdosiert angefangen, alle 3 Tage ein paar Gramm weniger einnehmen. Plan liegt hier vor.
Bis jetzt noch keine Besserung, im Gegenteil nun habe ich auch noch das berühmte Rauschen im Ohr, aber erst seit heute.
Hat jemand Erfahrung mit Kortison? Hätte ich doch lieber die Infusionen nehmen sollen?
Meinen Stressfaktor habe ich schon gewaltig herunter geschraubt, versuche mich zu entspannen.
Bin ich vielleicht nur zu ungeduldig? #schmoll


Für Erfahrungsberichte wäre ich dankbar, bitte baut mich auf...#schwitz


engelchen

Beitrag von lucky00 10.02.11 - 12:13 Uhr

Hallo Engelchen,

oh das kenne ich leider.

Ich habe 5 Tage ambulant Infusionen bekommen, die leider nichts genutzt haben - bin dann im Krankenhaus gelandet und hab Kortison bekommen und zusätzlich Massagen - bin dort völlig auf den Kopf gestellt worden. Es ist ALLES durchgecheckt worden.....

Piepsen ist geblieben :-( Der Rest ist weg!

War insgesamt 10 Tage im Krankenhaus.

Das Kortison hab ich gut vertragen - war aber permanent hundemüde und musste dauern Pipi machen gehen.... IMMER! Sogar mit der Infusion :-)
Meine Ringe haben mir nicht mehr gepasst - die musste ich ausziehen.
Aber ansonsten hat alles gut geklappt...

Beitrag von engelchen62 10.02.11 - 12:55 Uhr

Hallo lucky,

danke für deine Antwort. Also von Stationär hat der Arzt nichts gesagt, hat mir halt nur Kortison verschrieben und gefragt ob ich einen gut verträglichen Magen hätte...#kratz.
Bis jetzt klappt ja alles, aber wirklich passiert ist noch nichts.

Muss wohl Geduld haben.


Lg engelchen

Beitrag von merline 10.02.11 - 12:40 Uhr

Ich habe nun seit 6 Jahren den Pieps im Ohr, rechts mehr als links. Ende letzten Jahres hatte ich dann einen Hörsturz links. Der war nach 3 Tagen behoben, aber das Piepen ist da jetzt genauso laut wie auf dem anderen Ohr. Muss man wohl mit leben. Infusionen haben vor 6 Jahren gar nix gebracht (habe allerdings oder besser gesagt blöderweise auch 5 Tage gewartet, bis ich zum Arzt bin), letztes Jahr bekam ich Tabletten, von denen wurde das Ohr wieder frei, aber das Piepen ist geblieben. :-( Wie lange hast du denn gewartet mit dem zum Arzt gehen? Bei mir ist es übrigens auch Stress...........ich bin so ein kleiner Psychosomatiker *g*

LG Merline

Beitrag von engelchen62 10.02.11 - 13:04 Uhr

Hallo merline,

danke für deine Antwort.
Wie wurde denn dein Hörsturz behoben? Mit Infusionen oder Kortison?
Wenn was zurück bleibt, hoffe ich das ich damit leben kann. Im Moment macht mich das Geräusch ganz verrückt...#zitter

Wielange dauert denn sowas, bis das Ohr wieder frei ist?
Ich habe 2 Tage gewartet, bis ich den Arzt aufsuchen konnte. Freitag spät abends, als ich ins Bett wollte, habe ich es gemerkt, doch zu dem Zeitpunkt noch gehofft, das es wieder verschwindet. Naja, somit habe ich eben übers WE warten müssen, bin dann Montag gleich zum HNO.


Lg engelchen

Beitrag von merline 10.02.11 - 16:38 Uhr

Also gegen den Hörsturz bekam ich durchblutungsfördernde Tabletten, 1 Woche lang. Freitags morgen war der Hörsturz, Freitag nachmittags bin ich zum Arzt und abends vor der ersten Tablette war das Ohr schon wieder offener, ich habe dann trotzdem 5 Tage die Pillen genommen.

Freitag bis Montag ist eigentlich schon zu lang, also 24h geht das mal - aber länger? #kratz Ich wäre dann glaub ich samstags ins KH gefahren, die können einem ja auch diese Mittelchen geben.

Beitrag von allyl 10.02.11 - 13:21 Uhr

Hi,

hast Du durch den Stress evtl. auch Nackenverspannungen? Falls die derzeitigen Therapien nichts bringen, könntest Du es auch mal bei einem Chiropraktor oder Osteopathen versuchen. Bei mir hat Chirotherapie (zumindest zeitweise) was gebracht.

LG Ally#klee

Beitrag von engelchen62 10.02.11 - 13:40 Uhr

Hallo Ally,

ja, Nackenverspannungen sind quasi an der Tagesordnung. Werd mich mal erkundigen, ob es bei mir in der Nähe einen guten " Heilpraktiker" gibt.

Danke für den Tipp!


engelchen