echt viel... *silopo*

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lacamerounaise 10.02.11 - 13:01 Uhr

Hey ihr lieben Mitkugelis,

Ich bin jetzt bei 37+2 und alles geht drunter und drüber...
Wir sind vor nicht mal nem Monat umgezogen, was auch super gut geklappt hat. Mein Mann hat mir echt alles so gut es ging abgenommen und wurde richtig böse, wenn ich mich seiner Ansicht nach zu sehr angestrengt habe, oder meine letzte Pause schon zu lange zurück lag. Kann mich in der Hinsicht also echt nicht beklagen, war aber trotzdem anstrengend alles!

Jetzt bin ich wie gesagt in der 38. ssw und der errechnete ET ist der 1.3. und vorgestern bekam mein Mann die Order (anders kann man es nicht formulieren, schließlich kann ihm bei Verweigerung gekündigt werden) dass er vom 27.02. bis zum 4.3. verreisen muss. Klar wird er ein flexibles Rückflugticket haben, bräuchte aber aufgrund der Entfernung mindestens 10 Stunden bis er bei mir wäre! Es ist unser erstes Kind und wir wollen so sehr, dass er dabei ist, bei der Entbindung. Sonst haben wir keine Verwandten hier in der Nähe oder sonst jemanden, den ich gerne dabei hätte (leben im Ausland aber innerhalb der EU). Wir haben uns so intensiv gemeinsam drauf vorbereitet, er weiss genau was ich möchte und was auf keinen Fall, und jetzt das!!!
Rein von der Vernunft her, rational verstehe ich ja die Gründe, dass er verreisen muss, aber trotzdem komme ich nicht dagegen an, dass ich eine hormonüberfrachtete Hochschwangere bin... Bin echt fertig! Ich habe echt Angst vor der Entbindung, und durch lange Gespräche mit meinem Mann und einen super Geburtsvorbereitungskurs für Paare kann ich der Entbindung echt entspannt entgegen sehen, solange ich weiss, dass mein Mann dabei ist! Seit aber dieser Nachricht... #zitter

Als ich gestern beim Vorbereitungsbesuch für die Nachsorge das der Frau gegenüber so geschildert habe, hat sie gemeint, wir sollen doch über eine Einleitung nachdenken. Auf meine Antwort, dass das Baby doch so lange wie möglich und vor allem so lange wie es braucht drin bleiben sollte, meinte sie, dass sie das sehr löblich findet, aber auch sieht, wie panisch ich bei dem Gedanken reagiere, eventuell alleine zu sein. Sie hat dann jedenfalls gestern noch mit meiner Hebamme (man wird hier nur von Hebammen betreut, es sei denn es gibt Komplikationen) telefoniert, die kennen sich irgendwie. Und die Hebamme hat auch vollstes Verständnis für meine Ängste. Ich habe heute dann auch selber in der Telefonsprechstunde angerufen, fand das irgendwie so unselbstständig, da jemanden vorzuschicken ;-) Mit dem Ergebnis, dass mein nächster regulärer Termin der nächsten Dienstag wäre vorgezogen wurde auf heute den späten Nachmittag. Sie meinte, von Angesicht zu Angesicht könnte man besser über alles sprechen als so am Telefon. Mein Mann hat sich jetzt auch extra den Nachmittag frei genommen, um mit dabei zu sein.

Puh ich weiss echt nicht, was ich denken soll... Einerseits will ich nur das allerbeste für mein Baby, aber ist das Beste nicht, eine entspannte und ruhige Mutter? Und andererseits merke ich, wie der Ausweg der mir durch eine frühere Einleitung geboten wird total gut tut (natürlich auch mit ein wenig Muffensausen begleitet, weil ich dann ja wirklich bald mein Baby bei mir habe...), ich aber meinem Baby eigentlich die so wichtigen letzten Tage in meinem Bauch rauben will...

Oh und im Falle von Bedenken, dass ich dann doch direkt zu Anfang alleine mit Baby dastehe weil mein Mann ja auf Reisen ist, DAS bereitet mir keinerlei Bauchschmerzen. Es ist hier erstens mal üblich und vorgeschrieben, dass jede Wöchnerin Anspruch auf eine Haushaltshilfe hat, die speziell ausgebildet ist dafür, quasi eine Art "nachsorgende Haushaltshilfe". Zweitens würde dann meine Mutter kommen und mir helfen. Und nein, die Aussicht sie bei der Entbindung statt meinen Mann dabei zu haben ist nicht hilfreich, und nimmt mir auch nicht meine Ängste...

So, das ist jetzt noch mehr Text geworden als ich gedacht hatte... Wer bis hier hin durchgehalten hat danke! Hat mir gut getan, meine Gedanken mal zu sortieren. Solltet ihr einen guten Rat haben, immer her damit, vielleicht seht ihr ja auch noch andere Auswege, die ich gerade nicht im Blick habe!

Ganz liebe Grüße,

LaCamerounaise

Beitrag von tamil1975 10.02.11 - 13:19 Uhr

Puh das ist schwierig!!! Ich kann Deine Ängste vollkommen verstehen!!

Ich habe keine Ahnung, wie ich mich da entscheiden würde... Wieso hat denn bloss der AG von Deinem Mann kein Verständnis??? Niemand ist unersetzbar..... Macht es Sinn nochmal mit dem AG zu reden? Seid Ihr jetzt gerade erst ins AUsland umgezogen? Oder dort umgezogen?

Beitrag von lacamerounaise 10.02.11 - 13:26 Uhr

Das mit dem AG ist echt kompliziert. Eigentlich hat mein Mann zwei davon, der eine hat Verständnis, aber der Andere kann den Arbeitsvertrag auflösen, und DAS wäre echt doof, zumal ich noch studiere. Und ja, niemand ist unersetzbar, das Ding ist aber gerade das, dann würde mein Mann ja ersetzt werden :-S
Ins Ausland sind wir schon länger gezogen. Also gerade innerhalb unseres Gastlandes umgezogen. Auch sonst haben wir beide recht viel Auslandserfahrung ;-) Wenn nur die Verwandtschaft nicht auch so viele Globetrottel wären... Aber das ist ein anderes Thema! Problem ist eher, ich habe auch keine Ahnung wie ich mich entscheiden soll!!!

Beitrag von tamil1975 10.02.11 - 13:43 Uhr

Warte erstmal Deinen Termin ab, besprich das in Ruhe mit Deinem Arzt und entscheide dann, ein bisschen Zeit ist ja noch!!! :-)
Du wirst schon das Richtige tun!!!
:-)