Brauche mal ein paar Meinungen

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von lexar 10.02.11 - 13:09 Uhr

Hallo ihr lieben, bei meinem Sohn der jetzt 3 Wochen alt ist und mir klappt das stillen gar nicht mehr lege zwischendurch immer mal an aber er nimmt die Brust nicht richtig und dann mit großem gekreische, naja habe jetzt ne Milchpumpe wo ich mich alle 2 bis 3 Stunden dranhänge, er bekommt dann noch von Milumil Pre Nahrung ca. 5-6 Flaschen am Tag, die Muttermilch bewahre ich auf für die Nacht. Meine Hebamme meinte das wäre zu viel mit der Flachennahrung und ja das Stillen ist besser und die Muttermilch blabla. Wie seht ihr das??

Ach noch ne kleine Frage: ist es normal das mein kleiner schon sooo viel trinkt heute nacht hat er 250 ml Muttermlich getrunken also die Nacht verteilt.

LG lexar&Joel

Beitrag von berry26 10.02.11 - 13:14 Uhr

Hi,

natürlich ist Muttermilch besser und wenn du stillen willst dann würde ich nur anlegen und einfach stillen. Mit dem Zufüttern wird auch die Mumi langsam ausbleiben. Das dein Kleiner nicht mehr an die Brust will, liegt einfach am zufüttern mit der Flasche.

Überleg dir einfach was du willst. Wenn du stillen willst, würde ich mir schnellstmöglich eine richtige Stillberaterin suchen und die Zähne die nächsten Wochen zusammenbeissen.

Wenn dir das alles zuviel ist, dann kannst du auch so weitermachen oder ganz auf PRE umstellen. Groß werden die Kinder so oder so!;-)

LG

Judith

Beitrag von lexar 10.02.11 - 13:22 Uhr

das mit dem stillen hat ja schon nicht mehr geklappt bevor er die Flasche bekam. Leider :-(

Beitrag von littlelight 10.02.11 - 13:25 Uhr

Wieso "nicht mehr"? Es hat also geklappt und dann urplötzlich nicht mehr? Bekommt dein Baby einen Nuckel? Bist du sicher, dass es im KH keine Flasche bekommen hat? War es immer bei dir? Was habt ihr versucht, als es die Brust nicht mehr nehmen wollte, bevor ihr die Flasche gegeben habt?

Beitrag von lexar 10.02.11 - 13:31 Uhr

im kh hat es wunderbar geklappt jetzt vor ner woche fing das an, er hat kurz getrunken und dann wurde er richtig wütend, hat geschrien habe es immer und immer wieder probiert ihn anzulegen. Die hebamme hat es auch geshen wie er reagiert und hat mir geholfen aber sie sagte da er wohl faul ist weil es ihm zu anstrengend ist. Er hat nen Schnuller bekommt er aber nur zum einschlafe dann verliert er ihn im Schlaf :-).

Beitrag von berry26 10.02.11 - 13:41 Uhr

Genau deswegen würde ich mich an eine Stillberaterin wenden.
Deine Hebamme ist anscheinend auch nicht wirklich kompetent was das Thema angeht, sonst würde sie dein Kind nicht als "faul" abstempeln.

Das was du beschreibst passt gut zu einer Saugverwirrung oder auch einer Brustschimpfphase. Zumindest ist in solchen Phasen, zufüttern das schlechteste was man tun kann.

Wie gesagt, wenn du stillen willst, ruf am besten heute noch eine Stillberaterin an (www.lalecheliga.de / www.afs-stillen.de)
Diese Stillberaterinnen arbeiten ehrenamtlich und sind wirklich kompetent!


Beitrag von maerzschnecke 10.02.11 - 13:15 Uhr

Problem ist halt, dass die Kleinen relativ schnell raffen, dass sie aus der Flasche leichter an die Nahrung kommen als an der Brust. An der Brust ist das anstrengend, sie müssen richtig was tun, damit sie an das 'Futter' kommen.

Meines Erachtens nach ist das ein elender Kreislauf. Weil er die Brust nicht nimmt, gibst Du Fläschchen und daher wird er die Brust auch weiterhin nicht nehmen.

Ich würde entweder mit der Hebamme oder mit einer Stillberaterin erarbeiten, wie Du ihn wieder an die Brust gewöhnst.

Beitrag von littlelight 10.02.11 - 13:17 Uhr

Vorweg: Herzlichen Glückwunsch zum Baby, das ist ja noch ganz frisch #herzlich

Nun, dass Muttermilch optimaler auf die Bedürfnisse eines Babys abgestimmt ist, steht sicher nicht zur Debatte. Ich würde immer versuchen zu stillen. Das heißt aber nicht, dass du dich dazu verpflichtet fühlen musst. Ich würde mir eine kompetente Stillberaterin (LLL oder AFS) holen, damit du richtig stillen kannst. Das ist um so vieles einfacher.

Was die Mengen die dein Kind trinkt betrifft: verlass dich auf dein Kind. Weder mit MuMi noch mit PRE kannst du es überfüttern. Ein Baby weiß, was es braucht. Wenn man stillt, sieht man nicht wie viel ein Kind trinkt, daher weiß ich auch nicht, welche Mengen an MuMi in der Nacht "normal" sind. Mach dir deshalb keinen Kopf.

Überleg dir womit du dich am wohlstens fühlst, hol dir Hilfe. Deine Hebamme scheint wenig Ahnung zu haben, wenn sie dir Ratschläge zu irgendwelchen Mengen an Milch gibt, meint MuMi ist ja besser, aber dir anscheinend gar nicht hilft, dass dein Kind an der Brust trinkt!

LG littlelight

Beitrag von nsd 10.02.11 - 14:28 Uhr

Hi!
Ich habe in der 3. und 4. Lebenswoche voll abgepumpt und mit der Flasche MuMi gefüttert. In 24h soll ein Kind in diesem Alter mind. 600ml trinken lt. meiner Hebamme. Meine Maus hat damals pro Mahlzeit meist so 80ml getrunken, aber auch mal 100ml. Sie hat es meist so auf 700ml am Tag gebracht. Der Rekord war einmal über 800ml, dafür hat sie am nächsten Tag nur 570ml getrunke..