Brauche ganz dringend Hilfe!!!!

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von diana1676 10.02.11 - 15:07 Uhr

Hallo,

ich bräuchte mal ganz dringend einen Rat wie Ihr die Sache seht!
Also, ich bin seit fast 2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er war vorher 14 Jahre verheiratet und hat auch drei Kinder mit dieser Frau! Sie macht uns das Leben wirklich zur Hölle. Von einem Ultimatum, dass er sich von mir trennen soll, sonst würde er seine Kinder nie mehr sehen bis keine Ahnung alles. Seine Familie hält komplett zu ihr und will, dass er zurück geht zu ihr! Selbst der Kleine meinte schon am Telefon zu ihm, du hast uns alleine gelassen, deswegen wollen wir dich nicht mehr sehen. Da war er gerade 2 Jahre alt.
Jetzt zum Problem:
Die Kinder dürfeten zeitweise ihren Vater überhaupt nicht sehen und dann nur, wenn er bei seiner Mutter geschlafen hat, die auch in ihrer Nachbarschaft wohnt. Letztes Wochenende wollte seine kleine Tochter dann zu uns und kam auch mit seinem kleinem SOhn (10J/4Jahre). Als sie es ihrer Mutter gesagt hat kam der Kommentar, wenn Du gehst schlage ich dir den Kopf ab wenn Du wieder kommst. Das Wochenende war wirklich schön und die Kleine hat sich wirklich wohl gefühlt. Seine Frau hat aber auch direkt verkündet, dass es auch das letzte Mal war, dass sie hier her durfte. Dieses Wochenende hatten wir eigentlich einen Ausflug geplant mit den beiden Kleinen. Allerdings hat er seiner "Noch-" Frau ( sie willigt natürlich auch nicht in die Scheidung ein!!) erzählt, dass ich nicht mitkomme. Ich finde es nihct richtig, denn sie wird es spätestens bei der Rückkehr erfahren und dann bestimmt noch mehr Streß machen. ICh habe auch 4 Kinder mit in die Beziehung gebracht, die bei uns leben. Ich weiß wirklich nicht, was wir machen sollen. Ich bin eigentlich der Meinung, dass er ihr es sagen sollte, denn dann wird sie sich schon irgendwann daran gewöhnen. Haben eben nur Angst, dass sie ihre ganze Wut an den Kindern ausläßt. Was würdet ihr tun? Wäre echt klasse, wenn ich mal eine andere Meinung dazu hören würde.
Liebe Grüße
Diana#winke

Beitrag von mauseannie 10.02.11 - 15:35 Uhr

Er war nicht vorher 14 Jahre verheiratet, er ist jetzt 16 Jahre verheiratet. Ich kapier immer nicht, wie man sich in eine bestehende Ehe draengen kann und dann mosern, dass es Probleme gibt? Was hast Du denn erwartet?

Wenn er seit 2 Jahren mit Dir zusammenlebt, muss sie eigentlich nicht mehr einwilligen. Da musst Du Dich nun fragen, warum der Richter offensichtlich nicht ueberzeugt ist, dass die Ehe gescheitert ist.

Die Kinder kann sie ihm nicht vorenthalten und auch nicht verhindern, dass er sie bei Euch hat. Da musst Du Dich fragen, was Du da fuer ein Weichei an der Backe hast, der nichts geregelt bekommt (Scheidung, Jugendamt). Von alleine regeln sich solche Probleme nicht. Aber ueberrascht mich nicht. Maenner die von der Ehefrau zur Geliebten springen, sind nun mal Feiglinge, die mit Problemem nicht umgehen koennen und immer den einfachsten Weg gehen.

Beitrag von diana1676 10.02.11 - 15:44 Uhr

Nein, Du hast etwas falsch verstanden!
Er war bereits getrennt, bevor wir uns kennengelernt haben. Da man in Detschland 3 Jahre bis zur Scheidung warten muß, wenn ein Partner nicht mit der Trennung einverstanden ist, hat das auch wenig mit irgend einem Richter zu tun. Und er war 14 Jahre verheiratet, denn dann hat er die Scheindung eingereicht und muß nun noch 1,5 Jahre warten, vorher geht ohne ihre einverständnis nämlich gar nix!
Bevor Du also irgendwelche Anschuldigungen erhebt, frag erst einmal nach!

Beitrag von mauseannie 10.02.11 - 15:54 Uhr

Wenn ein Partner nicht zustimmt, obliegt es nach dem Trennungsjahr dem Richter. Eine neue Partnerschaft kann dabei genutzt werden, um das Scheitern der Ehe zu untermauern. Dazu muss man aber den Arsch in der Hose haben, das Ganze auch zu verfolgen. Mein Vater hat sich weit unter 3 Jahren scheiden lassen - ohne das Einverstaendnis meiner Mutter.

Beitrag von diana1676 10.02.11 - 16:13 Uhr

Ich kann Dir nur sagen, dass es hier eben so ist, dass man da 3 Jahre warten muß. Keine Chance vorher. Das Amtsgericht hat den Antrag schon 2x wieder zurück geschickt, weil sie zustimmen muß! Außerdem geht es bei meiner Frage auch nicht darum, sondern was wir mit den Kindern machen können. An Jugendamt etc haben wir auch schon gedacht, aber Angst, dass sie die Wut dann an den Kindern ausläßt und die wieder gegen ihn aufhetzt.

Beitrag von gemeinhardt 10.02.11 - 18:42 Uhr

Was bist Du für ne Giftspritze #kratz

"Ich kapier immer nicht, wie man sich in eine bestehende Ehe draengen kann und dann mosern, dass es Probleme gibt? Was hast Du denn erwartet? "

Was issn das fürn Spruch?

Darf die Geburt nicht weh tun, wenn man ein Kind will???

Der Rückschluss ist einfach blöd und Deine Antwort daneben, da unfreundlich und voller Schubladendenken, das ich nicht abkann...

Beitrag von mauseannie 10.02.11 - 18:51 Uhr

"Darf die Geburt nicht weh tun, wenn man ein Kind will??? "

Was ist das denn bitte fuer ein Vergleich?

Beitrag von gemeinhardt 10.02.11 - 19:02 Uhr

Das ist ein ebenso unlogischer Rückschluss, den mir mal einer an den Kopf gehaun hat.

Die Dinge dürfen Scheisse sein, auch wenn man sichs so ausgesucht hat und man darf auch mal drüber jammern und sich beschweren!

Beitrag von mauseannie 10.02.11 - 19:22 Uhr

Ja, und ich darf eine Meinung haben, die Du nicht teilen musst. Glaub mir, ich habe meine Gruende, warum ich auf solche Szenarien "giftig" reagiere.
In diesem konkreten Fall ist die TE nicht diejenige fuer die die Dinge am meisten "Scheisse" sind. Das sind die Kinder (und ggf. die Ehefrau, die offensichtlich verlassen und direkt ausgewechselt wurde. Damit sage ich nicht, dass was sie mit den Kindern abzieht berechtigt ist. Aber nach 14 Jahren Ehe und mit so kleinen Kindern verlassen zu werden ist auch kein Spass - vor allem wenn der Herr Gemahl dann gleich die Naechste anschleppt und den Kindern vorsetzt. Da haelt sich mein Mitleid nun mal in Grenzen.)

Beitrag von maike2708 10.02.11 - 19:41 Uhr

Ist das hier die verlassene noch Ehefrau die hier die ganze Zeit ihre Meinung äußert für mich liest sich das so. Und für das scheitern einer Beziehung ist nie einer alleine schuld.

Beitrag von gemeinhardt 10.02.11 - 19:49 Uhr

und dafür wo die Gefühle hinfallen auch nicht.

Beitrag von sweety_78 10.02.11 - 21:10 Uhr

Naja, DIE verlassene Noch-Ehefrau wird es wohl nicht sein, aber sicherlich EINE, die in ähnlicher Situation steckt.

Ich teile auch die Meinung, dass Frauen, die sich in bestehende Ehen mit kleinen Kindern drängeln, nicht besonders viel Mitleid verdienen, wenn es im Nachhinein vielleicht Probleme mit der Ex geben könnte.

Was erwartet IHR denn?
Dass die Sitzengelassene, sofort Ausgetauschte, Alleinerziehende, total gelassen und verständnisvoll ist?
Das kann wohl niemand verlangen, oder? So eine Situation muss erstmal verdaut und dann gaaaaanz langsam verarbeitet werden.

Und so leid es mir tut, ich finde es unverantwortlich, den Kindern nach der Trennung so schnell eine "Neue" Familie zu präsentieren. Die müssen die Trennung auch erstmal aufarbeiten.

So wie hier bekommen sie vorgelebt, dass Familie nicht sehr viel bedeutet, da die Mitglieder beliebig ausgetauscht und neu zusammengewürfelt werden können.

Sicher ist das aufhetzen gegen den Papa Mist. Aber an einer nichtvorhandenen Basis, um mit den Kindern umzugehen, ist auch nicht nur die Exfrau allein schuld.

Meine Meinung.

Beitrag von gemeinhardt 11.02.11 - 09:00 Uhr

darum gehts doch erstmal gar nicht.

Ansich ist es doch richtig, erstmal möglichst wertfrei der TE einen Rat zu geben und nicht allerlei Zeug zu interpretieren.
Und was heißt es denn "reindrängeln".
Weißt Du ob es nicht der totale Drachen war der da verlassen wurde (so klingt es zumindest im Ursprungsposting) und der Mann dazu nicht Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hat das seine Familie funktioniert?
Nee, wissen wir nicht. Automatisch wird davon ausgegangen, das der Mann der böse ist.
Man kann immer in alle Richtungen interpretieren nur hier ist es oft leider allzu einseitig und persönliche Erfahrungen werden auf die Allgemeinheit umgelegt, das ist einfach nicht ok, wie ich finde.

Lg, Cora

Beitrag von mauseannie 11.02.11 - 11:45 Uhr

Und weil die Ehefrau so ein Monster ist, hat er ihr grad nochmal ein Kind gemacht?
Das juengste war laut TE gerade mal 2 als der Vater sich getrennt hat. Das ist doch fast schon der Klassiker... Trennung in der Kleinkindphase. Nee, nee, nee. Da hat einfach mal wieder einer den Alltag satt gehabt und fuer ein bisschen Hormonrausch eingetauscht.
Und noch was, liebe Cora, Du liegst falsch. Man hat einen Einfluss darauf wo die Gefuehle hinfallen. Solche Sprueche bringen immer die, die selber ne Entschuldigung brauchen und die keine Ahnung haben, was eine Ehe wirklich ist.
Ich persoenlich wuerde z.B. einen noch gebundenen oder frisch getrennten Mann nicht mit der Kneifzange anfassen. Da kann der noch so "toll" sein (ist er ja offensichtlich nicht, wenn er sich entweder nicht aus eigener Kraft trennen kann, oder gleich nach der Trennung Frischfleisch braucht). Ich bin naemlich kein Sklave meiner Hormone. Und langfristig gluecklich wird man mit solchen Typen eh nicht, weil die viel zu viel unverarbeiteten Kram am Hacken haben. Die sollen sich nen Psychiater suchen, aber mich in Ruhe lassen.

Beitrag von gemeinhardt 11.02.11 - 17:20 Uhr

Na, dann beglückwünsch ich Dich mal dafür, das Dein Kopf immer die Oberhand hat und Du Deine Gefühle steuern kannst.

Du klingst verbittert und verbohrt.
Das tut mir leid für Dich.

Vielleicht wär ein Psychologe eher ne Anlaufstelle für Dich.

Beitrag von mauseannie 11.02.11 - 17:42 Uhr

Ich bin weder verbittert, noch verbohrt. Ich habe dieses Spiel nur schon zu oft beobachtet und ... letzten Endes immer scheitern sehen.

Und mein Psychologe (zu dem ich wegen meiner verkackten Kindheit gehe) stimmt mir in Bezug auf Beziehungen dieser Art voellig zu (siehe meine Eltern, die uebrigens beide innerhalb weniger Jahre vor den Scherben ihrer gescheiterten 'kaum aus der Ehe, ab in die naechste Beziehung'-Ehen standen und jetzt beide im Alter verbittert und allein sind und nur zu gerne die Zeit zurueck drehen wuerden.)

Vielleicht sollten manche hier mal die rosa-rote Brille absetzen und lernen, dass eine (von mir aus auch gescheiterte) Ehe nix ist, was man in 5 Minuten verarbeitet. Aber bitte, jeder muss die Lektionen, die das Leben so bereit haelt, selbst lernen. Viel Spass noch.

Beitrag von gemeinhardt 11.02.11 - 18:03 Uhr

Du "KLINGST" verbittert und verbohrt.
Du scheinst Dir nicht vorstellen zu können, das jemand der das GLEICHE sieht wie Du andere Schlüsse zieht und anders damit umgeht und anderes daraus lernt.
So sind wir nunmal Individuen und Du "beisst" diejenigen, die nicht Deine Denke haben.

Beitrag von diana1676 15.02.11 - 06:36 Uhr


Also, ich habe noch einmal gelesen, was ihr alle so geschrieben habt.

Noch einmal zu unserer Lage:
Mein Mann hatte sich schon öfters von ihr getrennt, ist auf Druck seiner Familie und seiner Frau immer wieder zurück gegangen, hat versucht sich mit ihr irgendwie zu einigen....... aber es war echt nicht möglich. Ich denke wenn ein Mann getrennt ist und eine neue Frau kennen lernt, die selber vier Kinder hat und sich darauf einläßt, ist das nicht wirklich Hormonrausch. Ich komme auch direkt aus einer Beziehung, habe aber das Glück, dass mein Ex Mann auch erkannt hat, dass unsere Beziehung schon kaputt war. Er versteht sich super mit meinem jetztigem Mann, er besucht die Kinder, oder die Kinder schlafen bei ihm. Er kommt auch schon einmal zum Essen vorbei. UNd wenn es Probleme mit den Kindern gibt, dann setzten wir uns zu Dritt hin und versuchen eine Lösung zu finden. Für uns war es am wichtigsten, dass die Kinder nicht unter der Situation leiden. So wissen die Kinder, dass Papa immer da ist und sie sich in keinster Weise entscheiden müssen, denn das können Kinder nicht!
Mir ging es auch gar nicht darum, was ihr von meiner Beziehung haltet, sondern vor allem, wie man reagieren soll, wenn man merkt, dass die Kinder leiden. Das kann und will ich nicht akzeptieren, das manche dann sagen, die Frau hat aber Recht!
Wir reden hier von einer erwachsenen Frau, die ihre Gefühle eigentlich unter Kontrolle haben sollte, zumindestens, wenn es um ihre Kinder geht!
Ich finde es wichtig, dass mein Mann alles versducht für seine Kinder da zu sein und er hilft auch ihr, wo er nur kann. Wenn es nicht mehr funktioniert, dann geht es eben nicht mehr! Sie meinte, als er dann mit mir zusammen war, sie hat ihre Fehler eingesehen und wird sich ändern. Warum hat sie vorher nicht darauf reagiert? Ich bin auch komplett dagegen, dass ein Mann seine Frau einfach so für eine neue verläßt, aber da war wirklich keine Hoffnung mehr!
Man sollte nicht immer eine Situation aus seiner Sichtweise anschauen, sondern es auch einmal für möglich halten, dass es doch etwas anders ist und seine Denkradius einfach etwas erweitern.
Naja, jedem das seine!