.... wieso lässt er so was zu...???

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von schrumoepel1357 10.02.11 - 17:45 Uhr

.... wo ist Gott? Wieso passiert das?

Ich habe heute vom Tod einer Bekannten erfahren, wir haben vor zwei Tagen noch geredet, sie hinterlässt u.a. 3 kleine Kinder und einen Ehemann und viele liebe Menschen, die sie gerne mochten. Sie war ein lieber und herzensguter Mensch und hatte das Leben noch vor sich, sie war gerade mal 30 Jahre alt..... für mich völlig unfassbar und traurig.

Ich wünsche ihrer Familie unendlich viel Liebe, Kraft und Zusammenhalt in den schweren Stunden, Tagen, Wochen und Monaten, die noch kommen werden...... und vor allem in denen sie fehlen wird!

Ich habe sehr viel heute überlegt und für mich entschieden, die kleinen Dinge, vergisst man zu schnell ja man vernachlässigt sie sogar, ich werde versuchen dies zu ändern... das Leben kann so kurz sein.

In stillem Gedenken an sie

Beitrag von cucina3 10.02.11 - 18:01 Uhr

#kerze Mein Beileid !

Beitrag von sannchen1968 10.02.11 - 18:14 Uhr

Das,frage ich mich auch ganz oft!!

Glaubst du an Gott???
Ernsthaft,mein ich?
Ich schon,und es ist nie seine Schuld,denn wir wählen unser Leben und auch das Ende selber.
Sie hat anscheinend,alles erledigt was sie erledigen wollte und konnte gehn!
Das ist meine Sicht der Dinge,und die Antwort auf die Frage wo ist Gott...........warum läst er es zu!
Es steht aber auch außer Frage das so etwas sehr schlimm ist,und nicht zu verstehn ist(ganz real gesehn)
Mein Beileid an die Familie,und eine#kerzefür diene Freundin!
Traurige Grüße,Sanne

Beitrag von maxundjan 10.02.11 - 18:26 Uhr

Oh man, ich hätte eben bald das SCH...-Wort gesagt...........

Ich glaube nicht, das sich meine Kinder diesen Weg ausgesucht haben, ihre "Sachen" hier erledigt hatten und gehen wollten..........

nee, sorry............................




Sandra

Beitrag von obelix23 10.02.11 - 18:33 Uhr

Also, entschuldige bitte, aber ich glaube nicht, daß eine 30jährige 3-fache Mutter alles erledigt hat!
Ich denke, jede Mutter (mich eingeschlossen) möchte ihre Kinder aufwachsen sehen und sie so lange wie möglich begleiten.
Sorry, aber Deine Einstellung kann ich nicht nachvollziehen...*kopfschüttel*

So, aber nun zur Verfasserin des Ausgangspostings:

Was Deiner Bekannten passiert ist, tut mir wirklich leid. Ich wünsche ihrer Familie und auch Dir ganz viel Kraft den schweren Verlust zu verkraften.

LG
Obelix

#kerze #kerze #kerze

Beitrag von holidaylover 10.02.11 - 21:40 Uhr

>wir wählen unser Leben und auch das Ende selber.
Sie hat anscheinend,alles erledigt was sie erledigen wollte und konnte gehn!<

ist das dein ernst? #kratz
ich bin zwar 10 jahre älter als die arme frau, habe aber auch 3 kleine kinder und ich glaube nicht, daß man da annähernd in der situation ist, wo alles erledigt ist und man gehen will!!! #gruebel in 40 jahren vielleicht.

meine antwort ist: es gibt keinen!
ansonsten muß er echt mehr als schräg drauf sein, wenn ich überlege, was er mit mirko und anderen armen kindern geschehen läßt! #aerger

mein beileid für die familie und die 3 kleinen kinder, die nun ohne ihre mama aufwachsen müssen! #schmoll
#kerze
claudia

Beitrag von boncas 11.02.11 - 09:47 Uhr

"wir wählen unser Leben und auch das Ende selber."

Es ist dumm, anmaßend, respektlos und taktlos, so etwas über einen Menschen zu schreiben, der sehr jung an Lungenkrebs starb und kleine Kinder hinterlässt!

Beitrag von polarsternchen 12.02.11 - 07:25 Uhr

Guten morgen,

es ist wirklich tragisch, wenn ein junger Mensch stirbt, besonders, wenn noch kleine Kinder zurück bleiben! Aber Sanne hat nur geschrieben, an was sie glaubt und nicht, dass dieses Schicksal nicht tragisch ist! Wenn man sich etwas intensiver mit dem Sinn des Lebens auseinander setzt und mit der Frage, ob es Gott gibt, dann bekommt man eine persönliche Sicht! Ich hatte Zeiten, in denen ich nicht an Gott glaubte, inzwischen bin ich mir sicher, dass es ihn gibt! Es gibt unzählige Schicksale auf der Erde, wenn es uns persönlich betrifft, bleibt die Welt stehen, wenn es uns nicht persönlich trifft, dreht sie sich jeden Tag weiter! Wieviele junge Menschen sterben täglich an Krebs?! Aber wenn es uns nicht persönlich betrifft, haben wir nichts damit zu tun! Aber stirbt eine junge Mutter, die wir evtl. kennen, dann urteilen wir über Menschen, die eine andere Sicht haben als wir! Ob das berechtigt, ist, bleibt dahingestellt, denn niemand weiss, warum sowas passiert, was der Sinn dafür ist und wer Recht hat!
Ich glaube nicht, dass Gott so unbarmherzig ist, und uns nur dieses eine Leben schenkt! Nach dem Motto, entweder Du hast Glück, oder Pech! Ich denke da so wie Sanne und glaube an Wiedergeburt, auch wenn diese Aussage nicht unbedingt in diesen Thread passt, denn wenn man so tragisch betroffen ist, fällt es wohl schwer, an überhaupt irgendwas zu glauben! Aber allein die Aussage der TE, dass sie ihr Leben jetzt bewusster leben möchte, zeigt, dass soche Schicksalsschläge uns zeigen, wie vergänglich alles ist und wie wichtig es ist, bewusster zu leben!

LG

Beitrag von boncas 12.02.11 - 10:08 Uhr

Hallo,

das ist eine Kritik und eine Sichtweise, die ich sehr gut akzeptieren kann.

Was mich störte war Unterstellung, man selber würde das Leben UND das Ende selber wählen. Ich kann mir nämlich nur schwer vorstellen, dass eine 30jährige Mutter dieses Ende selbst gewählt und ihre kleinen Kinder damit bewusst(?) zu Halbwaisen gemacht hat.

LG

Beitrag von king.with.deckchair 12.02.11 - 22:57 Uhr

#pro

Beitrag von arkti 12.02.11 - 23:51 Uhr

Wie kann man so denken?
#augen

Gott ist nie Schuld? #rofl
Aber stimmt irgendwie, was es nicht gibt kann nicht Schuld sein.

Beitrag von juki 14.02.11 - 16:06 Uhr

Woher weißt du das es ihn nicht gibt?

Beitrag von maxundjan 10.02.11 - 18:36 Uhr

Es tut mir so leid!

Warum wer was zuläßt weiß ich auch nicht, das ist die große Frage, die ich mir auch stelle.

Und weißt du, ich versuche in allem einen Sinn zu sehen. So sag ich mir Z.B. wenn meine Kinder nicht gestorben wären, dann würde ich jetzt nicht als Bestatter arbeiten und vielen Menschen helfen, denn mit diesen "Sachen" habe ich mich vorher nämlich nicht beschäftigt.

So gehe ich damit um, und wenn es auch bloß ein "schönreden" ist, egal, mir hilfts!

Ich wünsche dir und der Familie viel Kraft für die bevorstehende Zeit!

Traurige Grüße,
Sandra

Beitrag von schrumoepel1357 10.02.11 - 19:58 Uhr

.... vielen lieben Dank für die lieben tröstenden Worte von euch.

Die Kinder sind im Alter von 6 bis 10 Jahren und ich glaube auch nicht daran, dass sie alles erledigt hatte. Die Liebe einer Mutter hört nie auf und ist ein Leben lang ein großer Bestandteil davon, was ein Mensch zum Leben braucht. Man will seine Kinder groß werden sehen, sie lieben, für sie dasein...... bis jetzt ist nur sicher, dass sie einfach umgefallen ist und tot war.... sucht man sich das so aus? Einfach so.... ohne die Kinder oder den Mann auf das Bevorstehende vorbereiten zu können.... einfach zu gehen ohne "auf wiedersehen" oder "ich liebe euch" sagen zu können???? Niemals ist alles erledigt....niemals!

Sandra ich finde es ganz schön, wie du es beschreibst... Vielleicht muss man wirklich den Sinn darin suchen und versuchen es zu verstehen, ich glaube, anders kann man es nicht wirklich aushalten!

Ich wünsche der ganzen Familie ganz viel Kraft!

Seid alle ganz herzlich gegrüsst und danke für's zuhören. Es tut gut......

Beitrag von polarsternchen 11.02.11 - 07:51 Uhr

#kerze
Mein aufrichtiges Beileid der Familie! Ich wünsche ihr von Herzen ganz viel Kraft und Liebe, damit sie das Geschehene verarbeiten können! Am Ende bleibt nur die Liebe und die Tatsache, dass alles vergänglich ist! Niemand hat die Garantie auf ein langes und gesundes Leben, leider vergessen wir das in einer so schnelllebigen und teilweise oberflächigen Welt gern einmal! Solche Schicksale zeigen uns, wie wichtig es ist, jede Sekunde so zu leben, als ob es die Letzte wäre, denn irgendwann wird es die Letzte sein!

Andrea

Beitrag von catmanu 13.02.11 - 15:26 Uhr

wenn es überhaupt einen trost in der situation gibt,dann den, das man nichts mehr fühlt,spürt,hört oder sieht,wenn man tot ist.man ist einfach nicht mehr da.
wenn wir tot sind,verspüren wir keine trauer mehr,keine ängste,wir können nicht vermissen.man steht nicht irgendwo und blickt auf seine familie und möchte zu ihnen und kann es doch nicht.man ist nicht traurig darüber,die kinder nicht in den arm nehmen zu können.man ist einfach weg.
ich weiß,keine mama möchte sterben bevor die eigenen kinder erwachsen sind. der gedanke,das es passieren könnte,zerreißt uns mamas das herz, beim anblick unserer kinder.
wir haben angst,das unsere kinder uns vermissen,das sie traurig sind und unseren trost brauchen.und genauso wird es auch sein!!aber sie werden uns nicht vergessen,sie werden uns in ihren herzen tragen und irgendwann werden sie es verstehen oder akzeptieren.denn das leben geht weiter.

ich wurde einmal in einen schweren autounfall verwickelt.eine freundin kam dabei ums leben.als ich wieder zu mir kam,realisierte ich,das ich lebe.wäre ich nicht mehr zu mir gekommen,ich hätte es nie gemerkt.ich wäre tot gewesen und hätte trauernde menschen hinterlassen,ohne selbst traurig zu sein.ohne schmerzen gehabt zu haben.ohne etwas zu sehen oder zu hören.

eine#kerze für deine bekannte,die viel zu früh starb.
dem mann und den kindern wünsche ich ganz viel kraft,das geschehene zu verstehen und zu verarbeiten.ich hoffe sie finden einen starken halt in diesen momenten des unfassbaren verlustes und der unsagbaren trauer.
#liebdrueck