Wie ist das wenn euer Mann "krank" ist?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von julie87 10.02.11 - 19:39 Uhr

Hi,

irgendwie hat es mich heut nachdenklich gemacht. Mein Freund ist momentan im Ausland aus beruflichen Gründen.
Während ich ihm ca alle 2 Tage geschrieben habe, kam von ihm nach ca einer Woche eine Nachricht mit dem Inhalt, dass er erkältet war/ist und daher zu schwach und krank zum Schreiben war.
Tut mir natürlich leid, dass er krank ist und ich glaube ihm das auch, aber mich macht es dennoch etwas ungläubig, dass er keinerlei Kraft besaß ein paar Sätze zu schreiben. Auch generell ist er oft sehr "wenig belastbar" in meinen Augen. Wenn es ihm nicht gut geht, kann er keinen Finger mehr rühren. Während ich noch bei Magen-Darm zu funktionieren habe..
Vielleicht bin ich auch einfach nur verbittert, weil ich es mir einfach nicht leisten kann krank zu sein, keine Ahnung, aber ich wollte mal hören, wie das bei anderen so aussieht.
Sind eure Männer oft "krank"? Und wie verhalten sie sich dann?

LG und danke für die Antworten. Vielleicht entwickel ich ja mehr Verständnis, wenn ich höre, dass es bei vielen Männern so ist.

Beitrag von maus2005 10.02.11 - 19:45 Uhr

Hallo,

mein Mann ist zur Zeit auch "krank". Er hat eine Erkältung und ist seit Dienstag krankgeschrieben. Wie er sich verhält? Er liegt den ganzen Tag im Bett, wenn er mal aufsteht jammert er rum. Aber zu seinen Eltern konnte er heute Nachmittag fahren und er ist noch immer nicht zurück.
Ich kann es mir nicht leisten krank zu sein und wenn es mich doch mal erwischt, dann interessiert es keinen. Denn mein Mann muss dann ja arbeiten und der Haushalt und die Kinder sind auch noch da.

LG

maus

Beitrag von schwarzesetwas 10.02.11 - 19:45 Uhr

Nervig.

Lg,
SE

Beitrag von michi0512 10.02.11 - 20:10 Uhr

Wenn mein Mann krank ist möchte ich am liebsten für ihn sterben - nur um dieses Gejammer nicht mehr hören zu müssen!


Beitrag von 24hmama 11.02.11 - 17:20 Uhr

#rofl#pro

Beitrag von schullek 10.02.11 - 20:13 Uhr

hmm, meiner ist eigentlich ganz normal. erjammert nicht wirklich, ist eben krank, mehr aber auch nicht. er geht meist auch ganz normal auf arbeit.
er ist rel. hart im nehmen, mag aber auch daran liegen, dass er sein ganzes leben fußball gespielt hat und da immer wieder was davon getragen hat. er ist es also gewöhnt mal das ein oder andere zu haben.

lg

Beitrag von kati543 10.02.11 - 20:21 Uhr

Lol...wenn mein Mann krank ist, dann stirbt er mindestens minütlich. Er macht dann nichts mehr. Er liegt im Bett und will bedient werden. Und da reicht zum sterbenskrank schon ein einfacher Schnupfen.
Ich hingegen simuliere ja nur, wenn ich sage, ich bin krank.
;-)
Männer sind ja soooooo wehleidig.

Beitrag von julie87 10.02.11 - 20:33 Uhr

Auch wenn die Antworten wirklich ein wenig fassungslos machen können...scheint dann ja relativ "normal" zu sein bei Männern..#augen

Beitrag von altehippe 10.02.11 - 21:13 Uhr

Meißt ist jeder Mann nur so krank, wie Frau ihn sein lässt ;-)

Beitrag von fbl772 11.02.11 - 10:21 Uhr

Das ist eine coole Weisheit :-)

Mein Mann arbeitet im Büro, hat dafür ganz häufig 60 -80 Stundenwochen. Natürlich ist bei diesem Stress der Körper anfälliger für herumfliegende Viren und somit ist er im Winter auch öfters mal einen Tag krank.
Er jammert allerdings nicht und ich behandele ihn so, wie es ihm geht - er ist kein Schauspieler :-) und mache kein großes Gewese um ihn. Will er keine Medizin nehmen, dann eben nicht - dann lasse ich aber auch jegliche "Überfürsorge" sein.

Ich war kürzlich das erste Mal richtig krank, seit unser Kleiner auf der Welt ist und es war für uns der Supergau, mein Mann mit 80 Stunden Arbeit, der Weg zur Kita beträgt 45 min mit dem Auto und keinerlei Familie in der Nähe ....

LG
B

Beitrag von stoltze-mami83 10.02.11 - 21:35 Uhr

hihihihihi#rofl#rofl#rofl#rofl also ich sag immer Gott sei Dank müssen männer keine Kinder kriegen, sonst wäre de Menscheit schon ausgestorben#rofl#rofl#rofl#rofl


echt Männer sind da wirklich sowas von wehleidig also ich bin dann mest von meinen Mann sowas von genervt wo ich dann echt denke nur gut das Du keine 2 Kaiserschnitte hinter dich bringen mustest denn wenn es so gewesen wäre ich glaub dann wäre ich heute ne Witwe hihihi

Naja vieleicht liegt es echt an der Natur das Männer dann ein wenig bemuttert werden möchten.:-D

Aber ganz erlich ich kann mir Krank sein auch ned leisten denn dann versinkt hier alles im chaos mein dicker ist mit Haushalt und 2 Kiddis hoffnugslos überfordert.

Beitrag von kleine1102 11.02.11 - 00:53 Uhr

Hallo,

mein Mann ist weder besonders häufig krank noch verhält er sich dann irgendwie merkwürdig oder extrem wehleidig. Mit Erkältung & Halsschmerzen geht's z.B. (bei uns beiden) weiter zur Arbeit, mal eben wegen eines "Wehwehchens" zu Hause zu bleiben/sich krank schreiben zu lassen, ist meist nicht "drin".

Klar, bei einem Magen-Darm-Infekt o.ä. geht's ihm je nach Ausprägung natürlich richtig schlecht (ist ja bei Jedem der Fall), aber auch dann jammert er nicht oder erwartet, dass ich ihn besonders "betüddel' ". Das tu' ich wenn aus eigenem "Antrieb", aber er würde mich niemals "durch die Gegend scheuchen", egal, ob krank oder nicht. Er kümmert sich "umgekehrt" ebenso lieb und aufmerksam um mich- egal, ob ich krank bin oder, wie zum Glück die allermeiste Zeit des Jahres, kerngesund.

Er ist auch viel für die Arbeit unterwegs, oft im 24-Stunden-Dienst. Wir telefonieren dann jeden Abend- wenn es ihm mal nicht gut geht und/oder er sehr müde ist, sagt er das und wir halten das Gespräch entsprechend kurz (letzte Woche mit Halsschmerzen & Heiserkeit wollte/konnte er nicht wirklich gut telefonieren, vor allem, da er im Job den ganzen Tag über viel sprechen muss). "Umgekehrt" ist's genauso- aber für eine Sms würde es MINDESTENS und JEDERZEIT reichen!

Kann das Verhalten vieler Männer wirklich überhaupt nicht nachvollziehen. Oft kümmern/bemühen sich diese ohnehin schon nicht um ihre Partnerin/Familie, rühren zu Hause kaum einen Finger- und nehmen jeden kleinen Schnupfen zum Anlass, sich völlig "entkräftet" noch mehr auf dem Sofa "verschanzen" zu können #augen. Und die Erkältung als "Freifahrt-Schein", die Partnerin auch noch "hochoffiziell" durch die Gegend zu scheuchen- oder, wie im Fall der TE- sich mal eine Weile nicht melden zu müssen. Allerdings gehören immer Zwei dazu, der Eine, der sich derart verhält- und die Andere, die sich das, meist bereits seit Jahren, so gefallen lässt.

Viele Grüße #stern,

Kathrin

Beitrag von 280869 11.02.11 - 05:49 Uhr

Wenn mein Mann krank ist dann ist er richtig Krank.
Wehleidig ist er gar nicht.
Wegen einer Erkältung würde er sich nie aufs Sofa legen.
Wenn er richtig krank ist dann liegt er auch auf dem sofa vbis es ihm etwas besser geht und dann geistert er auch schon wieder rum.

Ganz erlich, wenn ich lese was manche für Jammerlappen als Mann haben, möchte ich nicht tauschen.;-)

VG 280869

Beitrag von cinderella2008 11.02.11 - 07:06 Uhr

Hallo,

mein Mann ist zwar öfter mal krank, aber er beißt die Zähne zusammen, geht seiner Arbeit und dem Alltagsgeschäft nach, als ob nichts wäre. Manchmal denke ich, er sollte mal kürzer treten, sich schonen oder einen Arzt aufsuchen. Daran ist bei ihm aber nicht zu denken.

Auch mein Ex-Mann war so. Krankheiten gab es bei ihm nicht. Ich kann mich erinnern, dass er in den 20 Jahren, in denen wir zusammen waren genau einmal so krank war, dass er tatsächlich 3 Tage im Bett geblieben ist. Da hatte er aber auch 40 Fieber und war kaum ansprechbar. Ich hab mir echt Sorgen gemacht.

Daher kann ich diese Geschichten um diese extrem "leidenden" Männer immer gar nicht so recht verstehen. Mir ist so ein Exemplar zum Glück noch nicht über den Weg gelaufen.

Manchmal vermute ich, dass es einfach Frauen gibt, die ihre Männer regelrecht dazu "ermuntern", ihre Zipperlein so richtig schön auszulegen. Ich habe eine Kollegin, die sich auch über jedes Niesen ihres Mannes sofort Sorgen macht, wenn sie erzählt, was sie alles veranstaltet, wenn sie meint, ihr Mann sei krank, da stellen stellen sich mir die Nackenhaare auf. Und sie kann immer gar nicht verstehen, dass er sich gegen diese Überfürsorge wehrt. Ich bekomme diese Geschichten dann im Büro zu hören und schüttle innerlich nur mit dem Kopf. Sie behandelt ihn dann wie ein kleines Kind. Mutterinstinkt?

LG, Cinderella

Beitrag von frau_e_aus_b 11.02.11 - 07:29 Uhr

Ich lass es erst gar nicht soweit kommen ;-)

Erstmal hab ich Glück gehabt und mein Göttergatte ist sehr selten krank. Wenn es "nur" eine Erkältung ist, darf er -genauso wie ich es wenn ich krank bin- zu Hause mithelfen.

Nur weil man(n) Husten, Schnupfen, Halskratzen hat ist man noch lange kein Invalide. Sprich er kann dann mit helfen - natürlich keinen großen Frühjahrsputz.

Klar wenn er Fieber hat oder Magen-Darm dann darf er sich auch bemuttern lassen, aber ich würde es nie soweit kommen dass er hier der sterbende Schwan ist...

Ich bin ja unter der Woche alleine (Mann nur am WE da), das heißt wenn ich krank bin (wie letzten Monat mit 40Fieber und nen verschleppten Infekt oder im Oktober mit Magen-Darm), darf ich trotzdem alles alleine machen und es betüddelt mich keiner.

Mein Mann bedauert es dann manchmal etwas, dass er nicht mehr bei Muttern wohnt - die hat sich immer Urlaub genommen wenn ihre Kinder (auch wo diese schon lange das 18.Lebensjahr überschritten haben) krank waren.

LG
Steffi

Beitrag von mamakind 11.02.11 - 07:58 Uhr

Hallo,

wenn mein Mann oder auch mein kleiner Sohn (4) krank sind, ist das ähnlich einem bevorstehenden Weltuntergang. Leid und Schmerz, den man kaum in Worte fassen kann.#schock#gruebel#aerger Das werden die beiden zu den größten Couchpotatoes, die ich kenne.#schwitz

Meine Tochter trägt alles mit Fassung, wenn sie krank ist. Ich habe derzeit eine nervige Seitenstrangangina mit Fieber. Trotzdem muß alles weiterlaufen: Schule, Kindergarten, Arbeit (Minijob mit freier Zeiteinteilung), Haushalt, Nachmittagsaktivitäten der Kids und unser kleiner Zoo muß auch versorgt werden. Da fragt keiner, ob ich Hilfe brauche. Einzig meine Freundin hatte gestern angeboten, mir meine Tochter zum Ballett zufahren, aber ich mußte sowieso zum Einkaufen in die Stadt.
Wäre mein Mann an der Stelle, würde nichts mehr gehen.

Männer sind so. Wahrscheinlich genetisch bedingt oder so. Im Freundes- oder Familienkreis fällt mir keiner ein, bei dem es anders wäre. Da haben wir mädels wenigstens etwas zu lästern.

LG Simone

Beitrag von alpenbaby711 11.02.11 - 08:41 Uhr

Mensch was hört ihr euch eigentlich alles an? Sagt eurem Männern doch mal was für Waschlappen sie sind wenn sie wegen einem SChnupfen so rumjammern. Ehrlich, schön blöd wenn man sich das gefallen läßt.
Ela

Beitrag von julie87 11.02.11 - 09:29 Uhr

Was soll man denn noch tun außer es sagen, Theater machen, ihn nicht pflegen, sauer sein ect? Wir haben schon die schönsten Streits deswegen gehabt...was bleibt denn noch? Sich trennen? Obwohl man ihn trotzdem liebt und er auch viele positive Seiten an sich hat?
Bin für Ideen offen:-) Glaube aber nicht, dass ich deswegen gleich "blöd" bin...#kratz

Beitrag von alpenbaby711 11.02.11 - 09:41 Uhr

Dem Herrn mal kräftig den Kopf waschen und dann einfach hängen lassen. Mein Mann ist eigentlich gar nicht am jammern wenn er krank ist. Was für ein Glück. Vorletztes Jahr jedoch war er mal krank über WEihnachten und Kind hatte zum Glück Kiga. 3 Vormittage hat er glatt dauer gepennt. Gut sei ihm im Regelfall auch gegönnt. Aber wenn ich krank bin darf ich schließlich nicht oder er kann das Kind nicht mal leise ne Stunde draußen beschäftigen. Da hab ich ihm gesagt er soll seinen A.... hochschwingen weil wenn ich das tun muß wenn ich krank bin braucht er mich dann auch nicht alleine lassen mit der Stallarbeit. Da hats geraucht. Sorry wenn dann gleiches Recht für alle. Danach war Ruhe.
Ela
NE OK blöde sind nicht alle aber ich denke du hast verstanden was ich sagen wollte.
Ela

Beitrag von julie87 11.02.11 - 09:54 Uhr

Ja, die Kernaussage habe ich durchaus verstanden. Und ich sehe es im Grunde genauso. Wie gesagt, es ist zutiefst frustrierend, dass ER so wenig belastbar ist, während man selbst immer zu funktionieren hat.

Aber dennoch weiß ich nicht wie man da eine Änderung herbeiführen kann. Ich bin ja schon nicht verständnisvoll und bemutternd. #kratz

Beitrag von miss-bennett 11.02.11 - 08:46 Uhr

Hallo!

Es ist schrecklich, man könnte meinen, er stirbt gleich!
Ich habe mal zu ihm gesagt, er soll halt endlich abkratzen, dass ist Ruhe. Seitdem jammert er etwas taktvoller :-p

LG #tasse

Beitrag von miss-bennett 11.02.11 - 08:47 Uhr

was ich vergessen habe:

er ist immer dann krank, wenn die Kinder krank sind und ihm geht es vieeel schlimmer

Beitrag von anarchie 11.02.11 - 09:27 Uhr

hihi..

ich bin einen bööööööööööööse Frau#drache

wenn es ihm echt schlecht geht, ist das natürlich ok, er kann sich hinhauen und bekommt auch Alles, was er braucht...ich umsorge ihn gern:-)

Aber:
Jammern und Dramatisieren geht garnicht.
Ich habe schon 4 Kinder und wenn ich ein 5. wollte, würde ich es gebären:-p

Mein Alltag ist zu voll, als das ich einen leidenen Mann betüddeln wollte/könnte...

das hat er gelernt im Laufe der Jahre;-)

Und auch wenn er krank ist, erwarte ich durchaus, dass er die Lütten mal 20 Minuten betreut, während ich die Großen aus der Schule hole...oder so...

ich bin selten krank und noch viel seltener so krank, dass echt nix mehr geht.
das letzte Mal war das glaube ich Jan. 2009...#kratz..da htten wir alle, da noch mit 3 Kindern - Magen-Darm und ich war frisch schwanger - ich habe im 10 Minzrenb-takt gekotzt, war durch die ss todmüde und habe innerhalb einer Woche 9kg abgenommen...mein Mann hatte es vorher und war wieder fit.
Die 3 kinder hatten das gleiche.
da habe ich gestreikt und gesagt, er bleibt gefälligst zuhause, ich bleibe nämlich im bett.

was ich immernoch unfair finde, ist, dass wenn EER sich nicht arbeitsfähiog fühlt, er einafch zuhause bleibt(ok , sehr selten), wenn ICH aber echt platt bin, ist das mein problem.

Aber zu seiner ehrenrettung sei gesagt, dass er, wenn es GARNICHT geht, dann auch heim kommt.

lg

melanie

Beitrag von lisboeta 11.02.11 - 10:13 Uhr

Mein Mann ist immer sehr leidend!

Beitrag von haarerauf 11.02.11 - 15:55 Uhr

Ich kenne meinen Mann jetzt seit 13 Jahren. In der Zeit war er nie krank. Ich übrigens auch nicht.

Krank im Sinne von krank: eitrige Kehlkopfentzündung (ich), Notkaiserschnitt, Geburt waren alles war wir hatten. (Also ich... ;-)

Haare

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