Grade interissantes gefunden, Nicht länger als 7 Tage nach E.T. warten

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jeanny0409 10.02.11 - 20:20 Uhr

Kann leider den Link nicht reinkopieren,da ich ihn bei der Arbeit gelesen habe#schein

Also das war ein Bericht der dafür plädiert, dass nicht länger als 7 Tage nach E.T. mit einer Einleitung gewaret werden sollte.

WEIL
1.
Das Risiko der Sterblichkeit des Babys ab da jeden Tag zunimmt (statistisch gesehen natürlich)
2.
Das Risiko für einen KS zunimmt unter anderem weil bei E.T.+10 oder 14 nicht noch 5 Tage bis zu den ersten Wehen gewartet wird.
3.
Bei E.T.+7 eine sanfte Einleitung möglich sei,da kein Zeitdruck vorhanden ist.
Und die macht eine natürliche Geburt wahrscheinlcher als eine schnelle.

Habs natülich jetzt laienhaft ausgedrückt;-)


Fand das deshalb interissant weil ich meine erste Tochter an E.T.+10 bekommen habe und ich mich damals schon gefragt aber ob man nicht besser früher einleiten sollte.#gruebel
Wehen gingen dann zwar alleine los,wurde aber trotzdem ein KS weil sie nicht ins Becken kam#schmoll

Zudem starb mein Brunder im Bauch meiner Mutter wegen Unterversorgung auch NACH E.T. #kerze

Beitrag von nonn 10.02.11 - 20:26 Uhr

Mein Mann wurde auch erst einige Tage nach ET per KS geholt,
und erst dabei wurde festgestellt, dass das Fruchtwasser schon
nicht mehr gut war...

Beitrag von septmami2006 10.02.11 - 20:30 Uhr

in unserem krankenhaus wird et + 10 ein wehenbelastungstest gemacht

und bei et + 14 spätestens eingeleitet

mein erster sohn kam et + 17
und meine zweiter et + 3

wüßte auch nicht warum das gefährlich sein soll

denn man muß ja nur keinen regelmäßigen zyklus haben und da können schnell unterschiedliche termine zustande kommen

et ist ja nix anderes als eine richtlinie nach der eben sachen berechnet werden

damit man einen anhaltspunkt hat

Beitrag von chantie 10.02.11 - 20:33 Uhr

Ich finde es immer wieder merkwürdig, warum den amren Schwangeren mit sowas so viel Angst gemacht wird.

Warum sollte Fruchtwasser bitte "schlecht" werden. Das Zeug ist steril. Und eine Geburt kann sich schon alleine deswegen nach hinten verschieben, weil wir nicht alle so einen tollen 28 Tage Zyklus haben, mit denen die Ärzte rechnen. Außerdem wird das Baby schon bescheid geben, wenn es kommen will und in vielen Ländern wird nicht nach 7 Tagen einlegeitet und trotzdem komen die Kinder zu 98 % normal raus ohne dass es Probleme gibt.

Macht euch mal locker und bleibt entspannt...

lg
Chantie

Beitrag von nonn 10.02.11 - 20:42 Uhr

Meine Schwiemu erzählt sicherlich keinen Mist! Das Fruchtwasser war schon grün und damals sagten sie zu ihr, dass der Junge übertragen war und es nun höchste Zeit wurde ihn zu holen, er hätte eine Infektion bekommen können.

Beitrag von chantie 10.02.11 - 20:48 Uhr

Grünes Fruchtwasser bedeutet, dass das Kind Stress hatte und Mekonium ins Fruchtwasser abgegeben hat. Das hat nichts damit zu tun, dass das Fruchtwasser inrgendwann schlecht wird. Das ist wirklich blödsinn

Beitrag von widowwadman 10.02.11 - 21:00 Uhr

Mekonium wird auch ins Fruchtwasser abgegeben, wenn das Kind zu lange drin ist, also bei uebertragen.

Das groesste Problem beim Uebertragen ist, dass die Plazenta nun mal nur ne begrenzte Lebensdauer hat und irgendwann die Versorgung schlechter wird.

Und die Statistiken die ein groesseres Stillgeburtsrisiko (und erhoehtes Sterblichkeitsrisiko in den ersten Wochen nach der Geburt) zeigen, sind nun mal auch da.

Beitrag von francie_und_marc 10.02.11 - 20:50 Uhr

Hallo!

Ich habe auch bei ET +11 entbunden und das Fruchtwasser war grün. Meinem Sohn ging es richtig schlecht nach der Entbindung, also ich lasse definitiv bei ET +7 einleiten. Da ich eine Sternenkindmama bin kenne ich viele andere tragische Schicksale und andere Sternenkindereltern. Und da gibt es weitaus mehr Fälle als du jemals wissen möchtest, wo die Kinder nach ET im Bauch verstorben sind. Jeder soll es so machen wie er es möchte, ich allerdings habe durch meine Vorgeschichte und durch die Kenntnis was alles schief gehen kann. viel mehr Ängste und gehe lange nicht so gelassen an das Thema ran. :-(

Es ist aber schön wenn du da so entspannt bist, bewahre dir das. Ich wäre auch gern wieder so unbeschwert wie in meinen vorherigen Schwangerschaften.

Liebe Grüße Franca mit Marc fest an der Hand, Marten still geboren 21.SSW am 19.09.2010 und Bauchwunder #ei 12.SSW.





Beitrag von incredible-baby1979 10.02.11 - 21:07 Uhr

Hallo,

das FW kann durchaus "schlecht" werden, nämlich grün (wenn das Baby das Mekonium bereits im Mutterleib absetzt). Wenn es dieses einatmet, ist das für die Lunge nicht gut.

LG
von der kranken incredible

Beitrag von belala 10.02.11 - 21:21 Uhr

Hallo,

Mekonium wird aber nur bei Stress abgesetzt z.B. bei einer Einleitung.

LG, belala

Beitrag von jiin 10.02.11 - 20:37 Uhr

Das ist die neue Leitlinie für Kliniken. Muss jetzt wohl allgemein so umgesetzt werden, hat mir zumindest meine Ärztin und meine Hebamme gesagt. Bei den Hebammen ist das sehr umstritten und ich weiß auch nicht, wie gut die Datenlage dazu ist. Die Kliniken wollen heutzutage natürlich kein Risiko eingehen, da sehr oft Eltern klagen wenn etwas nicht optimal gelaufen ist. Als Grund reicht übrigens schon, wenn man mit dem Kaiserschnitt länger wartet und die Frau dann zu lange Wehen aushalten musste. Hat mir vor zwei Jahren meine Hebamme aus dem Geburtshaus alles erzählt.

Aber wieso soll eine Einleitung nach 7 Tagen sanfter sein als nach 10?

Viele Grüße

jiin

Beitrag von ann75 10.02.11 - 20:53 Uhr

Nach dieser neuen Leitlinie wären alle meine drei Kinder per Einleitung gekommen (ET +10,+16, +16).Tatsächlich eingeleitet wurde nur die zweite und da zeigte sich auch, dass eine Einleitung wenig fruchtet, wenn das Baby nicht so weit ist. Die Wehen haben ewig nicht angeschlagen. Alle drei Kinder waren schließlich überhaupt nicht übertragen und bei der dritten Schwangerschaft hat man mich zum Glück dank dieser Anamnese nicht mehr so gedrängt. außerdem berücksichtigt, dass ich eben auch einen längeren Zyklus habe. Ich finde es richtig schlimm, die ganzen Berichte jetzt hier zu lesen von tagelangen, quälenden Einleitungen. Die Kinder zeigen so offensichtlich, dass sie noch nicht so weit sind. Es gibt so gute Technik heute, um festzustellen, ob es dem Kind noch gut geht. Ich verstehe es echt nicht.
Nur aus Angst der Kliniken wegen der hohen Kosten im Fall einer Klage. Und das wiederum aufgrund statistischer Werte - wie schrieb hier neulich jemand: Statistik ist, was dir sagt du hast wohltemperierte Füße, wenn du mit einem Bein auf der Herdplatte und mit dem anderen im Tiefkühlschrank stehst!!

Beitrag von jiin 11.02.11 - 09:50 Uhr

Jeder muss für sich selber entscheiden, welches Risiko er bereit ist einzugehen. Ich selber kam damals drei Wochen über ET und war kerngesund. Hier in Deutschland gibt es ein großes Überwachungssystem in der Schwangerschaft, in anderen Ländern gibt es weniger Vorsorgeuntersuchungen und trotzdem haben wir hier die höchste Frühgeborenenrate.

Wenn es einem Kind nicht gut geht gibt es Anzeichen dafür und über ET wird man entsprechend überwacht. Was soll ich z.B. jetzt machen, mein ET ist unklar und wurde per Bleistift 6 Tage vorverlegt. Wann sollte ich jetzt einleiten lassen? Außerdem kam mein Sohn vor zwei Jahren per Sectio, eine Einleitung ist demnach problematisch.

Wenn man in der Familie o.ä. entsprechende Erfahrungen gemacht hat wird man mit Sicherheit anders denken und entscheiden als sonst, das ist verständlich aber eine Einleitung hat auch Nachteile für das Kind. Bei einer Freundin dauerte sie damals eine Woche und das Kind hat unter dem Streß gelitten. Die dauernden Wehen gehen nicht spurlos an den Kleinen vorrüber.

Viele Grüße

jiin

Beitrag von momo3103 11.02.11 - 10:59 Uhr

das würde ich so nicht stehen lassen!

nach ET wird man doch eh engmaschig überwacht, ich musste alle 2 Tage ins KH zur Kontrolle, und die schauen dann schon genau ob alles passt!

meine Tochter kam 12 Tage nach ET und war einfach noch sehr leicht (keine 3kg) und sie hatte die paar Tage einfach noch gebraucht!
mein Sohn kam 7 Tage nach ET und das war völlig ok!

bei meiner Tochter haben wir mit nem Wehencocktail versucht anzustubsen, und das hat gereicht! fand ich super so! erst bei ET+14 hätten wir eingeleitet...
warum auch? ctg und alles (Doppler, Fruchtwassermenge etc.) war immer super! sie war immer noch prima versorgt! wenn was nicht stimmt, merkt man das doch...

manche Babies brauchen einfach bissl länger... ;-)