wegen depressionen gleich verurteilt...:((

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Forum: Liebesleben

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Beitrag von traurigundsauer 11.02.11 - 10:30 Uhr

na ihr lieben....ich weiss es gehört hier nicht her aber ich möchte gerne schwarz schreiben, ich war gerade beim arbeitsamt weil mein sohn jetz 3j ist und da habe ich das arbeitsvermittlungsgespräch...ich habe auch während der elternzeit gearbeitet, mein kind war 6mon als ich wieder arbeiten gegangen bin und habe fast 1j wieder gearbeitet...war auch beim amt um etwas zu bekommen die haben aber gesgat gehabt ich sollte doch lieber die 3j zuhause bleiben aber ich habe es selber in die hand genommen und habe was gefunden...dann musste ich aufhören weil ich depressionen habe und es nicht mehr geschafft habe 8std zu arbeiten, die antidepressiva sind auch so stark, ich war oft zu müde.
habe aufgehört und die elternzeit wieder genommen.
war letztes jahr 3mon in der klinik und habe mich rehabillitiert, jetz kann ich aber noch nicht arbeiten weil ich noch nicht soweit bin, habe mir auch von mir aus eine femilienhilfe geholt, die mir hilft meine wege zu erledigen...einmal im monat ist sie da.
dann bin ich heute beim amt und der arbeitsvermittler ist so ein arsch!
dann erzähle ich ihm das ich momentan nicht kann, weil umzug auch noch ansteht und ich dann eh in einem anderen bezirk arbeit brauche und momentan noch krank geschrieben bin, ich ihm einen gelben schein der arbeitsunfähigkeit bringe. er fragt gleich wegen depressionen ob das jugendamt das weiss, ich sage ja ich habe mir eh eine hilfe geholt und er ruft da vor meinen augen ganz dreist an!!
und sgat zu denen ja ich könnte ja viel reden und er will nur das die auch ja gut auf mich acht geben weil es ja kindewohlgefährdung ist wenn man alleinerziehend ist und an depressionen leidet!!!#aerger
ich dachte mir ziehts den boden unter den füssen weg!!

was hättet ihr gemacht gesagt...findet ihr das recht??

danke...ich bin echt traurig und geknickt#schmoll

Beitrag von lichtchen67 11.02.11 - 10:40 Uhr

Also ganz ehrlich und vorsichtig formuliert, finde ich es nicht falsch, dass der Herr sich erkundigt und rückversichert hat.

Er kennt den Grad Deiner Erkrankung nicht und weiß eigentlich nicht viel von Dir, außer Du bist alleinerziehend und depressiv. Und dass Dir alles zu viel ist, Du im Moment nicht kannst, ein Umzug ansteht.... Natürlic kann das gefährlich für ein zu betreuendes 3 jähriges Kind sein/werden. Hier hat mal jemand hingeguckt..... sonst beschweren sich alle warum denn niemand was vorher gemerkt hat.

Du musst deswegen nicht sauer sein. Du hast Dir doch selber Hilfe vom Jugendamt geholt, also warst Du doch ebenfalls der Meinung, dass Du das brauchst. Der Mann dort hat sicher schon einiges erlebt in Punkto "die kann mir viel erzählen", das darf man auch nie vergessen.

Lichtchen

Beitrag von traurigundsauer 11.02.11 - 11:08 Uhr

ja aber in dem fall wars doch nun wirklich übertrieben...vor mir zu denen zu sagen die sollen auf mich aufpassen und alles genau wissen zu wollen...er hat nichts mit meiner krankheit zu tun und es fällt unter das datenschutzgesetz.
und selbst wenn ich mir nich hilfe geholt hätte, was hätte er dann gemacht??
auch als mensch mit depressionen MUSS man keine hilfe nehmen wenn man nicht vom gericht dazu verdonnert wird.
und die hilfe hat auch nichts mit meinem sohn zu tun...die kommt nur einmal im monat um mir mit den papieren zu helfen falls ich welche ausfüllen muss wie für das amt...etc
klar wenn eine akute kindeswohlhgefährdung vorliegt wie wenn nachbarn wegschauen obwohl es offesichtlich ist das da was nicht stimmt...

abe rin demfall ging es einfach nur darum das ich momentan nciht arbeiten kann weil ich noch krank geschireben bin und hat ncihts mit kindeswohlgefährdung zu tun!
ich meine ich habe das aufenthaltsbestimmungsrecht und das volle sorgerecht also hat kein anderer das recht meine wahrnehmung anzuzweifeln wenn es darum geht das ich mein kind gut behandel und ihn mit sicherheit nciht gefährde..

Beitrag von 19jen82 11.02.11 - 11:43 Uhr

einerseits hast du recht, was das informieren anbelangt, was er aber absolut nicht machen sollte, war, das er angerufen hat, während TE anwesend war, soetwas zieht gerade jemanden mit depressionen noch weiter runter und kann böse enden!
er hätte warten sollen bis TE den raum verlassen hat und dann anrufen, vor allem den satz,"die kann mir viel erzählen" hätte er sich einfach sparen können.
und mal ehrlich, die vorurteile, von den vollidioten, die keine ahnung von psychisch erkrankten menschen haben, braucht heute kein mensch mehr, inzwischen sollte doch jeder halbwegs gebildete mensch über solche sachen aufgeklärt sein und dann ist es auch logisch, das man solche sprüche nicht vor dem erkrankten loslässt!

Beitrag von manavgat 11.02.11 - 12:30 Uhr

Der Fehler liegt bei Dir.

Ich hätte meine AU abgegeben und gut ist.

Lass durch eine Anwältin klären, wie Du da am besten vorgehst.

Gruß

Manavgat

Beitrag von janimausi 12.02.11 - 14:06 Uhr

Also erstens geht das dem netten Herrnn so wenig an wie welche Zahnbürste du benutz und außerdem darf das Jugendamt da überhaupt keine Auskünfte geben, egal von welcher Stelle der is!

Ich glaub ich wär ausgerastet und hät dem laut und deutelich gesagt, so das das Jugendamt am anderen Ende das auch hört, wenn er irgendeine Auskunft erhält hören beide Stellen demnächst von deinem Anwalt!

So eine Dreistigkeit!
Da sollen die lieber zu den Leuten gehen, die ihre Kinder aufm Amt anbrüllen und n paar hinterm Kopf hauen, weil die Kinder irgendwas machen, was die nich wollen...

LG

Beitrag von stimmt genau! 12.02.11 - 14:11 Uhr

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