Wie/Wann soll ich meinem Arbeitgeber sagen das ich schwanger bin???

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von mipa 11.02.11 - 11:27 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich bin erst in der 5+1 ssw, doch arbeite ich in einem Altenheim, da muss ich regelmäßig heben, tragen, spritzen etc.
Ich war schon mal im August schwanger doch da hab ich mein Sternchen leider verloren, ich möchte nicht das soetwas wieder passiert, auch wenn man es nicht verhindern kann könnte ich wenigstens vorbeugen, indem ich nicht noch zusätzlichen Gefahren ausgesetzt bin.
Jetzt ist meine Frage, also mein Arbeitgeber weiß noch nicht das ich schwanger bin, ich hab meinen FAtermin am 15.2. doch bis dahein muss ich ja arbeiten im Frühdienst, und ich weiß nicht wie ich drum herum kommen soll das ich nicht schwer heben kann, soll ich sagen ich hab was mit dem Rücken? soll ich mich krank schreiben lassen? was kann ich tun????
Bin etwas überfragt...
Wäre schön wenn jemand ne Idee hat?!

Beitrag von zwiebelchen1977 11.02.11 - 11:32 Uhr

Hallo

Ich arbeite auch im Altenheim. Ich habe es erst gesagt, nachdem ich meinen Mutterpass vom Frauenarzt hatte.

Tun kannst du im Monment nicht viel. Wenn du sagst, du hast es im Rücken, würde ich als Leitung dir sagen, geh zum Arzt.

Und im Frühdienst darfst du arbeiten, ab 6 Uhr und bis 20 Uhr. Heben darfst du bis 5 kg.


Bianca

Beitrag von cunababy 11.02.11 - 11:37 Uhr

Hi,


na entweder du hebst schwer, was in deiner momentanen Situation ja kein Problem sein dürfte, außer es hatte einen besonderen Grund, dass du imAugust einen Abgang hattest und du bist deshalb besonders gefähret.

Oder aber, wenn du einfach Angst hast, dass es zu viel Belastung ist, was ich auch durch aus verstehen kann, dann geh zu deinem Chef und sag ihm, dass du schwanger bist und dem entsprechend os geplant werden müsste, dass du eben nicht so schwer hebst.

Das sind die einzig fairen Lösungen. Den Chef an zu lügen, du hättest es im Rücken oder dich gar krank schreiben zu lassen finde ich völlig daneben. Wenn dann mal raus ist, dass du schwanger bist, dann wird dein Chef sich den Rest schon denken und naja, ich denke das wäre für Ihn schon ein Vertrauensbruch. So was ist nicht schön. Sei einfach ehrlich.

VG Cunababy

PS: alles Gute für die Schwangerschaft

Beitrag von anarchie 11.02.11 - 11:38 Uhr

Hallo!

Hm, also ich seh das etwas anders:

einer gesunden ss wird das kein Stück schaden.
Das wird erst später übel für den BB zum beispiel,aber du bist ja noch gaaaanz am Anfang.

Man verliert kein gesundes Kind, weil man etwas weiter tut, was man sonst auch tut.


Wenn du aber partout nicht willst, dann spiel mit offenen Karten.
Sag, dass du schwanger bist und gut ist.

lg

melanie mit 4 Kindern

Beitrag von vetchy 11.02.11 - 12:18 Uhr

Hallo!

Erstmal alles Gute für die Schwangerschaft :-)

Da ich beide Seiten kenne (ich bin Heimleitung in zwei Pflegeheimen - hatte aber auf der anderen Seite auch schon eine Fehlgeburt und halte daher das ungeborene Leben für extrem schützenswert) würde ich sagen:

Geh zu deinem Chef und sag es.

Deine Kollegen und er müssen Rücksicht nehmen und Dich von den schweren Aufgaben freistellen. Dann ist es durchaus möglich, ungefährlich bis zum Mutterschutz in der Pflege zu arbeiten.
Und wenn ihr ein gutes Team seid, wird es bestimmt mitgetragen.

Liebe Grüße und alles Gute
vetchy

Beitrag von duchovny 11.02.11 - 12:30 Uhr

Schwierige Situation!

Ich kann jetzt nur von mir berichten! Ich wusste bis zur 10. SSW nicht dass ich SS bin. Ich habe Alkohol getrunken auf einer Geburtstagsfeier, ich habe geraucht wie ein Schlott, Ich habe mein Auto geschoben, als ich eine Panne hatte, habe Literweise Kaffee getrunken, Tagelang wegen Schichtdienst und Familie nicht richtig geschlafen und und und... Das alles habe ich natürlich sofort geändert, als ich es erfuhr!
Meiner Prinzessin gehts trotzdem gut! *Gottseidank* deshalb würde ich jetzt denken, dass du es vielleicht solange weiter machen könntest, bis du beim FA warst und den MuPa hast.

Ich kann dich verstehen, dass du es nicht sagen willst, weil man solche Mitarbeiterinnen, von denen man weiß dass sie wegen einer SS bald ausfallen könnten, gerne mal versucht loszuwerden.

Wenn du dir soo unsicher bist, dann würde ich an die Arbeit gehen, aber sagen, dass ich Rücken habe! Gibts denn die Möglichkeit, dass es dann eine Kollegin für dich erledigt? Ich könnte mir vorstellen, wenn dann rauskommt dass du ss bist, aber auch Verständnis kommt, wenn man weiß dass du schon eine FG hattest!

Ich wünsche dir alles Gute für sie SS!

GLG

Beitrag von parzifal 11.02.11 - 13:01 Uhr

Würde dich denn ein Arzt krankschreiben (bei Schilderung des richtigen Sachverhalts)? Dann liegt auch ein medizinischer Grund vor und Du solltest dies auch machen.

Möchtest Du unter falschen Voraussetzungen eine Krankschreibung erreichen (Rücken)? Dann wäre dies ein strafbarer Betrug.

Ich sehe nicht das Problem vor dem Du stehst? Was gibt es da zu überlegen?

Was spricht denn eigentlich dagegen die Schwangerschaft mitzuteilen, wenn Du dadurch die ganzen Probleme umgehst?





Beitrag von marion2 11.02.11 - 13:03 Uhr

Hallo,

deine Eizelle wurde vor ZWEI Wochen befruchtet.

Wenn sie in dieser Zeit abgstoßen wird, dann sicher nicht, weil du als Altenpflegerin tätig bist.

Gruß Marion

Beitrag von mipa 11.02.11 - 16:34 Uhr

Ich glaub du verstehst net worum es mir geht!!!
Schon mal was von nicht mehr als 5kg heben gehört???
Es geht mir nicht darum nicht zur Arbeit zu gehen weil ich keinen bock hab, und ich weiß sehr wohl in welcher Woche ich bin und wie das biologisch zusammen hängt, danke

Beitrag von marion2 14.02.11 - 12:17 Uhr

Quatsch!

5 kg #augen Wo hast du den Blödsinn nur her???

Du kannst ganz biologisch alle 10 Monate ein Kind zur Welt bringen. Dann hast du immer einen Tragling, der deutlich mehr als 5 kg wiegt.

Beitrag von lillytilly 11.02.11 - 16:52 Uhr

Hallo!

Sorry, aber ich finde du übertreibst ein bisschen!
Dein FA Termin ist in 4 Tagen!!!! Das wirst du wohl überstehen.
Was sollen den alle Schwangeren machen die schon Kinder haben und die heben/tragen?

Entweder spielst du mit offenen Karten und sagst deinem Chef/Kollegen Bescheid oder du arbeitest normal weiter!
Krank machen ist ein No-Go.
Meine Meinung.

LG Sandra

Achja und bevor du schreibst ich weiss nicht, worum es geht! Ich hab bei beiden SS im Krankenhaus gearbeitet und zwar bis zum Mutterschutzbeginn...

Beitrag von mipa 11.02.11 - 20:32 Uhr

Es geht hier um Meinungen und Hilfe und nicht um Vorwürfe und Verbesserungen!
Es ging mir lediglich um Meinungen mit dem Vordergrund da ich eine Fehlgeburt vor kurzem hatte.

Aber ok, ich glaub ich weiß worauf du hinaus willst.

Vielen Dank für deine Meinung, ich habe auch andere gehört, und werd mich schon zu entscheiden wissen.
Danke

Beitrag von parzifal 12.02.11 - 17:53 Uhr

Was spricht denn mum Deiner Meinung nach gegen eine Mitteilung der Schwangerschaft?

Dieser Frage bist Du bisher ausgewichen.

Beitrag von mipa 13.02.11 - 18:47 Uhr

Na grundsätzlich spricht eigentlich nach längerem Überlegen nichts dagegen, doch hab ich halt Angst das ich es verlieren könnt, doch ja meine letzte Fehlgeburt net lang her ist, und dann wissen es nunmal wieder alle, und zusätzlich bin ich im mom sehr geschätzt auf Arbeit hab jetzt seit 2 Wochen ne Vollzeitstelle, und die reden immer davon das ich vielleicht mal Bereichsleitung werden könnte und wie froh sie sind mich zu haben, doch liegt meine Priortät erstmal beim Kinderwunsch, ich weiß das ich net herum komme, doch es ist nunmal ne blöde Situation danach gehts mir sicher besser, doch erstmal ist es blöd meinen Arbeitgeber zu enttäuschen, denk ich zumindest, doch für gibt es jetzt nichts schöneres als Schwanger zu sein.
Ich hab jetzt Di meinen ersten FA termin und dann werde ich es Mittwoch oder so sagen.

Danke nochmal für die vielen hilfreichen Tipps.

Liebe Grüße