Wie würdet ihr handeln? *vorsicht lang* (Job)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von flora74 11.02.11 - 13:41 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich möchte ganz leise vom KiWu-Forum in den SS-Forum wechseln. Ich bin in der 5. SSW und schlage mich kaum, dass ich von dieser SS weiß, bereits mit nervigen Problemen rum und würde gerne wissen, wie ihr in meiner Situation handeln würdet.

Ich habe meinem Arbeitergeber natürlich noch nichts von meiner SS erzählt, allerdings ist es so, dass ich seit 2 Tagen unter Kreislaufproblemen und unterschwelliger Übelkeit leide. Eigentlich nix schlimmes, aber ich merke, dass ich einfach nicht bei der Sache bin. Ich bin schrecklich müde, völlig erschlagen und habe mich gestern und heute krank gemeldet. Ich habe erzählt, dass mein Sohn krank ist und ich zu Hause bleiben müsse, weil ich eben noch nichts von der SS erzählen wollte. Ich weiß, scheisse den Sohn vorschieben zu müssen, aber meine Chefs haben für mich, sollte ich mal krank sein, keinerlei Verständnis und wollen sofort wissen, wie lange ich denn ausfalle und was ich habe und wann ich denn zusagen (!) kann, wiederzukommen.

Als ich meinem einem Chef heute also sagte, mein Sohn ist krank, wurde er richtig eisig und meinte nur: ich VERLANGE eine Krankmeldung vom Kinderarzt. Irgendwie verständlich, aber der Ton war echt daneben. Ich hab direkt bei meinem FA angerufen, den ich bereits gestern aufgesucht habe und mir natürlich eine Krankmeldung ausstellt.

Jetzt kommt noch hinzu, dass ich eine Blutgerinnungsstörung habe und am Mittwoch einen Termin in der Uniklinik habe und dafür einen Tag frei brauche. Ich fürchte nur, dass sie mir diesen Tag nicht freigeben, nicht, nachdem ich ja bereits gestern und heute gefehlt habe.

Ich überlege nun, ob ich meinen Chefs nicht reinen Wein einschenken soll. Dann sind sie wenigstens informiert und wenn sie mir blöd kommen, lasse ich mich einfach krankschreiben. Oder was würdet ihr tun? Weiterhin für euch behalten oder auch die Karten auf den Tisch legen?

Danke schon einmal für eure Meinungen. #herzlich

LG
Giusi #winke

Beitrag von pegsi 11.02.11 - 13:45 Uhr

Du siehst ja, wohin das Lügen Dich gebracht hast: Du sollst Dir vom Kinderarzt bescheinigen lassen, daß Dein gesundes Kind krank ist...

Ich halte überhaupt nichts von dieser ganzen Geheimniskrämerei und schon gar nichts vom Lügen. Sag Deinem Chef, was Sache ist. Wenn er das Gefühl hat, daß Du offen redest, muß er auch nicht immer so mißtrauisch sein.

Wenn Dein Chef weiß, daß Du schwanger bist, wird das die Schwangerschaft auf gar keinen Fall negativ beeinflussen.

Beitrag von flora74 11.02.11 - 14:25 Uhr

Ich halte auch von diesen Lügengeschichten nicht viel, deshalb denke ich auch, dass ich mit offenen Karten spielen sollte.

Aber gerade weil ich ja gerade mal 5. SSW bin, bekomme ich von jedem geraten, zu warten. Mich belastet das aber zu sehr, da ich weiß, wie meine Chefs mit dem Thema Krankheit umgehen.

Beitrag von paulina510 11.02.11 - 13:46 Uhr

Erstmal Herzlichen Glückwunsch!

Ist ja ne doofe Situation, in der Du steckst. Kann ich nachvollziehen.

Einerseits würde ich es ihm sagen, dann hast Du auch Anspruch darauf, dass er Dich für Arzttermine freistellt. Andererseits bist Du noch recht früh dran und wenn was schief geht (was es naturlich nicht tut), weiss er von Deiner Familienplanung und wenn er ein A.... ist, schmeisst er Dich raus...

Erklär die Situation doch einfach mal Deinem HA, der soll Dich 2 Wochen krank schreiben...

Sag mal Bescheid, wie Du Dich entschieden hast.

Alles Gute Dir!

Paula

Beitrag von flora74 11.02.11 - 14:29 Uhr

Hallo Paula,

dankeschön :-)

naja, wenn er sich dann noch immer wie ein Arsch aufführt, würde ich mich krankschreiben lassen. Ich habe bereits eine Todgeburt und Frühgeburt hinter mir. Und ich denke, er kann sich ausmalen, dass ich alles dafür tun werde, dass es mir und meinem Kind gut geht.

Kündigen kann er mich nicht. Ich arbeite im Öffentlichen Dienst und das seit 15 Jahren ;-) Allerhöchstens kann er meine VErsetzung beantragen, was auch nicht schlimm wäre, denn dann muss er sich ganz allein darum kümmern ;-)

Ich denke, ich werde ihm (und dem anderen Chef) am MOntag sagen was sache ist.

Danke jedenfalls für deine Meinung.

Giusi :-)

Beitrag von meerschweinchen85 11.02.11 - 13:48 Uhr

hmm schwierig. #kratz

es ist ja noch sehr früh in der schwangerschaft. Auf jeden Fall dafür schon mal herzlichen Glückwunsch. #torte

Ich denke bei diesen Bedingungen bei dir auf Arbeit, würde ich dem Chef reinen Wein einschenken.

Erstens kann er dich dann nicht mehr kündigen und zweitens muss er sich dann an das Mutterschutzgesetz halten.

Ich wünsch dir alles Gute und viel Glück.

Liebe grüße

Beitrag von flora74 11.02.11 - 14:30 Uhr

Das denke ich auch.

Danke für deinen BEitrag :-) Und dir ebenfalls alles, alles Gute

LG
Giusi #winke

Beitrag von wartemama 11.02.11 - 13:49 Uhr

Ich würde ihnen noch nichts von der SS sagen - ich habe das Gefühl, die kommen Dir sowieso blöd; ob sie von der SS wissen oder nicht.

Aber wenn es Dir da zuviel wird, würde ich mich krankschreiben lassen. Ich kenne da ja gar nichts. Ich habe mich schon 2x für einen Job kaputt gemacht und ein drittes Mal würde mir das garantiert nicht passieren. Meiner Erfahrung nach dankt Dir das niemand.

LG wartemama

P.S.: Herzlichen Glückwunsch! #blume

Beitrag von flora74 11.02.11 - 14:32 Uhr

huhuuu #winke

ja, das denke ich einerseits auch, dass es vermutlich nicht viel ausmacht. Aber zumindest wissen sie bescheid und ich muss mir keine dummen Kommentare mehr anhören. Meine SS geht ganz klar vor, aber diese Situation belastet mich und so werde ich am MOntag reinen Wein einschenken, dann habe ich eine Last weniger auf meinen Schultern.

Ätzend wird es vermutlich so oder so, denn sie werden sich direkt so verhalten, als wäre ich nächsten Monat shcon nicht mehr da. :-[

LG und dir auch noch alles Gute :-)
Giusi

Beitrag von momiundunbekannt 11.02.11 - 13:49 Uhr

Also... erstmal herzlichen Glückwunsch!!!

Dein Problem ist ja echt doof, vor allem wenn Die Chefs so doof sinn...

Wieso erzählen denn die Meissten hier erst in der 12. 13. SSW dass sie schwanger sind? Weil sie Angst haben es zu verlieren...

Ich habe das eigentlich auch immer sinnvoll gefunden, aber meine Meinung hat sich geändert. In der letzten SS hab ichs au niemand erzählt dass ich schwanger bin, und dann hatte ich eine Fehlgeburt. Und dann hab ichs doch allen erzählt weil ich total fertig war...

Was will ich jetzt sagen, also ich würde meinen Chefs davon erzählen.
Dann haste ja auch n Kündigungsschutz, und viell. sind se dann ein bisschen netter zu Dir :-)

Und für den Fall, dass es eine Fg gibt, WAS ICH NIEMAND WÜNSCHE!!! Dann werden sie Dich da auch besser verstehen...da wirste dann auch den ein oder andereen Tag kranks sein...

Was sagt denn Dein Mann dazu?

Liebe Grüße Momi

Beitrag von flora74 11.02.11 - 14:35 Uhr

Hallo Momi,

vielen dank, du sprichst mir aus dem Herzen, denn diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. SOLLTE etwas schief gehen, dann würde ich mich ohnehin krankschreiben lassen. Ich hatte zwar noch nie eine FG (GsD und auf Holz klopf), aber ich kann mir vorstellen, dass man dann sicherlich nicht so auf der Höhe ist und erst mal seine Ruhe braucht. Und lass das mal zwei Wochen sein. Selbst DAS müßte ich dann irgendwie begründen.

Mein Mann sagt, dass ich es noch nicht sagen soll. Ich soll halt einfach nicht sagen, was mit mir ist, wenn ich krank bin. Aber die fragen ja nach. Wollen wissen, wie lange ich krank sein werde usw. Kann ich ja auch verstehen. Aber ich hab keine Lust jedesmal in eine solche SItuation zu kommen.

LG
Giusi

Beitrag von estherb 11.02.11 - 15:00 Uhr

Liebe Giusi,

ich bin auch im öffentlichen Dienst beschäftigt, und ich habe immer meinem Chef sofort Bescheid gesagt. Er hat mir die Fairness immer gedankt - wobei wir auch ein gutes, freundschaftliches Verhältnis haben. Ich habe auch nach einer ELSS im Frühjahr erst, als ich im KH lag, bei ihm angerufen und es gesagt, weil das so früh war, dass ich vorher noch nicht mit ihm gesprochen habe. Ich bin auf alles Verständnis der Welt gestoßen. Deshalb habe ich ihm auch diesmal gleich wieder Bescheid gesagt, ihn allerdings gebeten, es für sich zu behalten und auch mit ihm besprochen, dass ich es erst in der 14. SSW bei der Personalabteilung melden will, nach der Vorgeschichte. Es war für ihn okay, da bei mir am Arbeitsplatz auch keine spezielle Gefährdung besteht und sowohl er als auch ich uns quasi "inoffiziell" an die Mutterschutzrichtlinien gehalten haben.

Mir ging es im Frühjahr nach der ELSS dann nämlich auch so, dass es im Endeffekt, nachdem es schief gegangen ist, noch ganz viele Leute erfahren haben - erstens, weil es mir so beschissen ging, und zweitens, weil ich nicht wollte, dass Chef und Kollegen denken, ich bleibe wegen einem Schnupfen 2 Wochen zu Hause. Also habe ich dann gegenüber direkt Betroffenen auch die Karten auf den Tisch gelegt. Schließlich ist eine Fehlgeburt auch nichts verwerfliches, für das man sich schämen müsste, sondern etwas Tragisches, für das man bei vielen Menschen Verständnis erntet.

Und gerade, wenn du wegen Risiko Blutgerinnungsstörung einen Tag zur Untersuchung musst: Wenn du dich schwanger meldest, müssen sie dir dafür freigeben. Das ist in den Mutterschutzrichtlinien so vorgesehen. Also ich würde es melden, in deinem Fall. Man ist im öffentlichen Dienst ja auch nicht "Rausschmissgefährdet".

LG Esther

Beitrag von klara4477 11.02.11 - 13:51 Uhr

Das war jetzt aber echt ungeschickt von Dir.

Du behauptest Dein Kind wäre krank, man verlangt eine AU vom Kinderazt und Du bekommst jetzt eine von Deinem Gyn.
Wie bitte möchtest Du denn erklären warum Dein Gyn Dich krank schreibt wenn doch Dein Kind krank ist?

Wenn Du nicht von der Schwangerschaft erzählen möchtest (was ich zu so einem frühen Zeitpunkt verstehen kann) schieb halt einen anderen Grund vor, aber nicht Dein Kind.
Du bist nicht verpflichtet zu sagen was Dir fehlt und wenn man fragt wie lange Du krank sein wirst weisst Du das eben noch nicht so genau, bzw. machst dann halt eine Zusage wenn Du es doch weisst.

Warum musst Du Dir übrigens am Mittwoch freinehmen? Gerade in der Uniklinik gibt es eigentlich doch auch Nachmittags Termine!?

Beitrag von flora74 11.02.11 - 14:41 Uhr

Hallo,

naja, ich bringe ja nicht jedesmal mein Kind zum Kinderarzt, nur weil er mal kränkelt. Ich rufe vielleicht an und frage nach und lasse mich beruhigen. Außerdem bin ich ganztags berufstätig und bin wirklich selten bei meinem Kind, wenn es krank ist. Deshalb verstehe ich das gar nicht, dass er nun so reagiert. So werde ich es auch sagen. Kind krank, aber nicht zum Kinderarzt. Ich sage einfach, dass ich eine Krankmeldung vom FA bekommen habe, weil ich heute dort war und erfahren habe, dass ich SS bin. Oh mann... ich hasse das...

Und ich muss so oder so freinehmen, weil ich ja ganztags arbeite. Ich müßte also so oder so begründen, wohin und weshalb, sonst gibts noch nicht mal einen halben Tag frei. Ich arbeite an der Uni und darf nicht im Semester Urlaub nehmen. Schwachsinnige Regelung, als wäre ich der Dozent... :-[

Ich weiß... scheisse gelaufen, aber ich wußte mir erst einmal nicht zu helfen. Ich werde einfach dabei bleiben, dass mein Sohn krank war und ich mich nicht besonders gefühlt habe. Das wissen sie ja, weil ich bereits Dienstag einen Ticken früher heim bin deswegen. Aber frag nicht, unter welchen Protesten...

LG
Giusi

Beitrag von klara4477 11.02.11 - 14:47 Uhr

Ich befürchte nur das Du Dir damit jetzt Ärger einhandeln wirst.

Klar, ich gehe auch nicht wegen jedem kränkeln meines Sohnes gleich zum Kinderarzt, aber dann hättest Du das Deinem Chef wohl auch besser so gesagt.
Jetzt aber eine AU vom Gyn vorzulegen obwohl ja eigentlich Dein Kind krank war/ist (für Deinen Chef)... ICH würde Dir vermutlich bei so einer schrägen Geschichte kein Wort glauben.

Ich drücke Dir auf jedenfall beide Daumen das Du nicht zu sehr Ärger bekommst!

Beitrag von flora74 11.02.11 - 14:58 Uhr

Naja, das Risiko muss ich jetzt eingehen. Und wenns so ist, kann ich es auch nicht mehr ändern... Auf der anderen Seite müssen sich die beiden auch mal an die eigene Nase fassen, wieso ich mich nicht mehr traue, MICH krankzumelden. Und das werde ich ihnen auch ganz ehrlich sagen, wenn sie es ohnehin nicht von allein einsehen. Was ich allerdings bezweifle....

So ein Mist :-(

Und danke für's Daumen drücken. #herzlich

Beitrag von estherb 11.02.11 - 15:05 Uhr

Hey Giusi,

ich arbeite übrigens auch an der Uni. Aber es fangen ja jetzt die Semesterferien an, da darfst du ja auch frei nehmen, oder? Wann gehen die bei euch los?

LG Esther

Beitrag von flora74 11.02.11 - 15:31 Uhr

Hallo Esther,

ist ja witzig, dass du auch an der Uni im ÖD arbeitest :-)

Bei uns gehen die Semesterferien übernächste Woche los. Aber dann darf ich auch keinen Urlaub nehmen, weil ich mit dem Veranstaltungsmanagement seit einem Jahr beauftragt wurde. Irgendwann darf ich dann hoffentlich auch mal Urlaub nehmen. Es ist sehr seltsam im Moment hier. Bis vor 2 Jahren als noch mein alter Chef da war, wehte noch ein anderer Wind. :-(

Wann gehts denn bei euch los? an welcher Uni bist du denn?

LG
Giusi

Beitrag von estherb 11.02.11 - 16:59 Uhr

Hallo Giusi,

hab dir eine PN gesendet :-) lg Esther

Beitrag von miau2 11.02.11 - 13:53 Uhr

Hi,
zunächst mal hätte ich vielleicht nicht die volle Wahrheit erzählt, aber zumindest nicht so eine Lüge aufgetischt.

Das Krankmeldungen vom Kinderarzt verlangt werden wenn die Mutter "kind-krank-Tage" nehmen will ist doch das normalste und selbstverständlichste von der welt.

Was meinst du, was deine Chefs von dir denken, wenn du jetzt nach deiner Ansage "mein Kind ist krank" mit einer Krankmeldung vom Frauenarzt ankommst?

Wenn du krank bist lass DICH krank schreiben. Und wenn gefragt wird warum kannst du immer noch ausweichend antworten, dir vielleicht etwas einfallen lassen, wo es Otto Normalo zu peinlich wäre, weiter nachzufragen (speziell bei Krankschreibungen vom FA kann ich mir da einiges vorstellen). Es geht den Chef eigentlich einen feuchten Irgendwas an, was du hast. Daher ist meine HEmmschwelle für "halbe Wahrheiten" in diesem speziellen Fall relativ niedrig.

Nur, wie du jetzt aus DIESER Nummer, in die du dich hineingeritten hast wieder rauskommen willst - das weiß ich auch nicht.

viele Grüße
Miau2

Beitrag von flora74 11.02.11 - 14:44 Uhr

Ja, scheisse war das... Ich weiß... :-(

Aber ich werde einfach bei dem bleiben. Kind war krank. Und ich auch, deshalb der halbe Tag am Dienstag. Da gings mri auch schon nicht gut. und gestern und heute gefehlt. Ich sag einfach die Wahrheit, nämlich, dass ich von der SS noch nichts sagen wollte, es mir aber nicht gut geht.

Wenn sie dafür kein Verständnis haben, dann solls mir auch egal sein. Ich habs gesagt, versuche meine Arbeit zu machen und wenn es nicht geht, dann lasse ich mich krankschreiben. Ich habe keine Lust diese SS noch risikoreicher zu machen als sie ohnehin shcon ist. (Meine 1. SS endete mit einer Todgeburt und die 2. mit einer Frühgeburt)

Danke trotzdem fürs "Zurechtstutzen". Ich hoffe, dass ich nicht mehr rumlügen muss.

LG
Giusi

Beitrag von miau2 11.02.11 - 15:17 Uhr

Ich drück dir jedenfalls die Daumen für die schwangerschaft.

Meine erste Schwangerschaft endete mit einer Fehlgeburt, bevor ich von der Schwangerschaft erzählt habe - damals habe ich auch nur die "halbe Wahrheit" herausgerückt und etwas von einem typisch weiblichen Problem erzählt, als ich von jetzt auf gleich krankgeschrieben war (für eine Woche damals).

Damals gabs halt auch unschöne Geschichten über die Reaktion des Chefs als eine Kollegin ihr Kind in der 18. woche zur Welt bringen musste (das Kind war schwerstkrank und nicht lebensfähig). Ob an den Gerüchten etwas dran war oder nicht - keine Ahnung. Jedenfalls habe ich, als ich dann wieder schwanger war und das auch geblieben bin erstaunlich viel Verständnis und Unterstützung erfahren, und ich hatte eine sehr schwierige Schwangerschaft mit vielen Fehlzeiten.

Man kann auch überrascht werden.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von himbeerstein 11.02.11 - 14:04 Uhr

Ich weiß nicht warum alle Frauen immer ein schlechtes Gewissen haben schwanger zu sein...
Als würden die Chefs eine Sekunde zögern eine Schwangere aus dem Betreib zu werfen (wenn sie könnten)
Sag es Ihnen, oder lass dich eine längere Zeit krank schreiben, so dass du aus der kritischen Zeit der SS raus bist. Würdest du denn vom Mutterschutzgesetz profitieren? Dann sag es sofort. Ist unangenehm, aber das Wohl des Kindes steht bei uns ja nun mal vor dem Wohl des Betriebes ;-)#winke

Beitrag von flora74 11.02.11 - 14:50 Uhr

Ja, komisch, nicht?
Dabei muss ich mir noch nicht mal darüber sorgen machen, dass ich meinen Job verlieren könnte, weil ich seit 15 Jahren auf derselben Stelle im Öffentlichen Dienst arbeite.

Ich glaube, vom MuSchuG könnte ich nicht profitieren. Ich bin dort als Sekretärin angestellt, aber keinen echten GEfahren ausgesetzt. Außer meinen Chefs natürlich ;-)

An Berufsverbot habe ich auch schon gedacht, nur trifft das eben nicht auf meine Stelle zu...

Und auf jeden Fall geht das Wohl unseres Kindes und damit auch unserer GEsundheit an erster Stelle. #freu #herzlich

LG
Giusi #winke

Beitrag von dk-mel 11.02.11 - 14:08 Uhr

ich würde es nicht erzählen, jeder versteht, wenn man es erst ab der 10. oder 12. woche sagen mag.

ih empfehle dir auch, lass dich krankschreiben. wenn du beruflich unter druck stehst, wird das einem guten arzt als grund ausreichen.

wie schon erwähnt - es wird dir keiner danken, wenn du dich quälst...

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