und alles nur mit schnuller

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von rollerblade 11.02.11 - 15:24 Uhr

meine kleine ist jetzt 3 geworden und brauch wirklich zu allem ( ausser wir fahren baden ) das ist aber schon das einzige wirklich IMMER ihren schnuller. Ich sage schon immer zwischendrin mal das sie den schnuller doch beim malen und vorallem beim sprechen nicht braucht dann tut sie ihn auch raus aber das geht nur 2 min so dann ist er schon wieder drin ..... sie nimmt ihn auch mit in den KiGa und das Freulein dort meinte auch das sie ihr den öfter mal nehmen und das es dann in bebrüll endet sie hängt wirklich noch sehr daran und es macht mir auch den anschein das sie ihn auch so zur sicherung braucht. Wenn er zum schlafen noch da ist ist das kein problem aber am Tag wäre es mir schon lieber wenn er weg währe. Wie handhabt ihr das so ?

Beitrag von annie31 11.02.11 - 15:32 Uhr

Hallo,

also mein Sohn (Nov. 3 Jahre alt geworden) hat seit Mai 2010 keinen Schnuller mehr, weder tagsüber, noch nachts.

Seit er circa 2 Jahre alt ist war es bei uns so, dass er den Schnuller nur nachts bzw. dann haben durfte, wenn er krank oder sich wehgetan hat.

Bei uns in der Kiga würde das mit dem Schnuller nicht geduldet werden. Die sind in dieser Hinsicht ziemlich streng. Ich finde aber auch, dass ein 3-jähriges Kind eigentlich nicht den ganzen Tag mit dem Schnulli rumlaufen sollte. Auch alleine wegen der Zahnstellung. Meiner hatte schon einen ziemlichen Schnullibiss, kaum war der Schnuller weg, war der auch weg, innerhalb von zwei Wochen.

Leider kann ich Dir keinen wirklichen Tip geben, wie Du Deiner Tochter den Schnulli abgewöhnen kannst, da jedes Kind unterschiedlich ist. Mein Sohn hat ein großes Bett bekommen und auf einmal von sich aus gesagt, dass er keine Schnullis mehr will, weil er jetzt groß ist. Und das hat super geklappt, obwohl ich das nie gedacht hätte. Meiner wäre den ganzen Tag mit Schnulli rumgelaufen, wenn wir das erlaubt hätten.

Ich wünsch Dir viel Glück, dass auch Ihr bald schnullerfrei seid. Vielleicht probiert ihr es auch mal mit Schnullerfee und Geschenk, das hat bei einer Freundin von mir super geklappt.

LG

Beitrag von jindabyne 11.02.11 - 15:51 Uhr

Wenn Du den Eindruck hast, sie brauch den Schnuller nur zur Sicherheit, dann versuch sie an ein "Ersatzobjekt" zu gewöhnen, das ihr diese Sicherheit ebenfalls vermitteln kann. Das kann ein Kuscheltier, ein Talisman oder irgendein anderer Gegenstand sein, am besten lässt Du sie mit aussuchen.
Und dann konsequent den Schnuller abnehmen, wegschmeißen, so dass vor allem auch DU nicht mehr an den Schnuller herankommst. Und zum Trost das Ersatzobjekt (an das sie sich natürlich vorher schon gewöhnt haben muss) anbieten. Gibt vermutlich ein paar Tage Tränen, aber sobald sie lernt, dass der Schnuller weg ist, dann wird sich das geben.

Ich würde nicht so hart vorgehen, wenn sie ihn nur gelegentlich nehmen würde, aber wenn sie ihn wirklich STÄNDIG im Mund hat, dann würde ich ihn lieber komplett abgewöhnen. Andernfalls wird sie immer so sehr weinen, dass Du ihn ihr irgendwann doch wieder gibst. Langfristig tust Du ihr damit aber keinen Gefallen.

Lg Steffi

Beitrag von sinope 11.02.11 - 15:59 Uhr

ich kenne den trick mit dem abschneiden:
regelmäßig immer ein bißchen vom nuckel abschneiden, bis nichts mehr zum nuckeln übrig ist.
und wenn es dann nur noch den einen abgeschnittenen nuckel gibt, gibt es weder für kind noch für eltern eine andere wahl :-)

wir haben die erfahrung gemacht, das wenn die eltern sich sicher sind das jetzt die zeit des nuckelendes ist und man es dem kind erklärt, das kind einfach die sicherheit hat und leichter damit umgehen kann.
ein ersatz muss natürlich her (schnuffeltuch oder so).
aber wie gesagt das sind nur unsere erfahungen.

ciao
sinope

Beitrag von nana141080 11.02.11 - 16:04 Uhr

Hallo,

mein 3 Jähriger (10/07) hat seit Oktober 2010 keinen Schnulli mehr.
Er hatte ihn nur zum schlafen! Von anfang durfte er ihn nur im Bett benutzen (außer im ersten Lj.).
Als ich im September 2010 immer mehr gemerkt habe das Jamie seinen Schnulli aus dem Bett "schmuggelt", habe ich Nägel mit Köpfen gemacht.
Ich hab ein Loch reingeschnitten und er dachte er hat ihn kaputt gebissen#schein
Er liebte ihn wirklich sehr und schnullerte gern, aber er hat nicht einmal danach geweint. Am ersten Morgen nach einer schnullerfreien Nacht, gabs ein Geschenk von der Schnullerfee.

Kinder die dauernuckeln, sind einfach sehr eingeschränkt. Sie sprechen weniger, sie spielen weniger mit anderen und sie lösen sich schlechter.

Sie "braucht" ihn nicht mehr. Erklär es ihr. Aber ich würde nicht sagen das er erst nicht mit in Kiga darf und nur im Bett bleiben darf. Dafür ist sie schon zu alt.
Ich denke es geht nur mit der "kurz-und-schmerzlos" Methode.
Sei dann immer für sie da und kuschelt viel. Sag ihr wie toll du es findest das du sie nun immer verstehst etc.

VG Nana

Beitrag von pinklady666 11.02.11 - 20:53 Uhr

Hallo

Oje, das leidige Thema Schnuller.
Marie hat ihren Schnuller eigentlich kurz nach ihrem 3. Geburtstag abgegeben. Eigentlich! Irgendwann entdeckte ich dann, dass sie sich einen geheimen Vorrat angeschafft hat. Tja, hätte ich mal die abgegebenen Nachgezählt :-p.
Sie hatte sie immer heimlich genommen, aber als ich es dann wusste bürgerte sich wieder ein ständiges Schnullern ein.
Seit ihrem 1. Geburtstag hatte sie den Schnuller bis zum ersten Abgeben nur noch zum Schlafen. Nun nahm sie ihn den ganzen Tag, außer im Kindergarten.
Wir haben alles versucht.
Abschneiden - daraufhin folge ein "dann musst du halt einen neuen kaufen" mit süffisantem Lächeln. Sie hätte den kaputtenen Schnuller, der kaum noch im Mund hielt auch weitergenommen, aber das wurde mir dann doch zu gefährlich, also gabs nen anderen.
Was kurzfristig half war, wenn sie mit Schnuller im Mund geredet hat so zu tun als würde man sie nicht verstehen. Dann nahm sie den Schnuller raus, erzählte kurz und schwupps, der Schnuller wieder rein.
Öfter Auffordern den Schnuller rauszunehmen - keine Chance, sie diskutierte uns in Grund und Boden.
Den Schnuller einfach wegnehmen - daraufhin schrie sie wie am Spieß, schlief Nachts nicht mehr und war unausstehlich.
Schlussendlich kam mir der Zufall zu hilfe. Wir haben hier fast täglich das Thema "Spielsachen werden nicht im Wohnzimmer verteilt - schon gar nicht auf dem Boden wo der Hund drangeht". Marie hielt sich in der Zeit überhaupt nicht daran. Ich brauchte mich nur kurz umdrehen, schon lag fast ihr komplettes Spielzeug in irgendwelchen Ecken im Wohnzimmer (bevorzugt hinterm Sofa, unterm Tisch und halt in den Ecken). Nach tausend Mal auffordern es aufzuräumen drohte ich "finde ich hier nochmal was schmeiß ich es weg!". Und wie sollte es anders sein, ich war nur 10 Minuten in der Küche, kam zurück und fand wieder das halbe Kinderzimmer in den Ecken. War an dem Tag sowieso schon auf 180, nahm mir ohne ein Wort zwei große Tüten, sammelte alles ein und stellte es unter lautem Protestgeschrei in den Keller (ich hätte es nicht weggeschmissen, aber für eine lange Zeit aus dem Verkehr gezogen). Nun war bei dem Spielzeug aber auch Maries Emmi Esel - Spieluhr. Den hat sie seit der Schwangerschaft, ohne ihn geht nicht. Natürlich hat sie getobt, aber ich hatte es ja angedroht.
Nach einiger Zeit schreien, fluchen, Wutanfällen in welchen sie die restlichen Sachen im Kinderzimmer umherschmiss fing sie sich wieder, kam zu mir und machte mir ein überrschendes Angebot. Sie wollte die Schnuller gegen ihren Emmi tauschen. Wir haben es so gemacht, sie gab alle Schnuller ab, wir zählten nach damit sich nicht wieder ein geheimer Vorrat ansammelt, ich holte ihren Emmi zurück und die Welt war wieder in Ordnung. Die ersten zwei Nächte waren der Horror, sie schlief schlecht, rief ewig nach den Schnullern und war sehr ungemütlich drauf. Aber dann ging es. Das ist nun gut einen Monat her. Noch heute fragt sie öfter nach ihren Schnullern, gibt sich aber mit einem "nein, die bekommst du nicht mehr. Du bist jetzt groß und so soll es bleiben" zufrieden.

Übrigens. Wir hatten schonmal versucht ihre mit knapp zwei Jahren den Schnuller abzugewöhnen. Leider hat sie damals ihren kleinen Finger als Ersatz genommen. Auf Anraten des KiA gabs damals den Schnuller zurück (der Finger war schon total abgelutscht, sah grausig aus). War mit ein Grund warum ich nach dem ersten Abgewöhnen wieder so inkonsequent wurde und ihr ihren Vorrat ließ.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr die Dinger bald los seid.

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Sophie Marielle (ET 22.06.2011), die hoffentlich komplett ohne Stöpsel auskommt.

Beitrag von jade_ffm 11.02.11 - 23:10 Uhr

so, meine kleine liebt auch ihren schnulli sehr.
Sie hatte ihn mit 1, 2, 3...Jahren. Ich redete immer auf sie ein, sie solle doch das schnullern lassen, sie hielt sich paar stunden daran, aber wenn da wieder mal was war, oder sie müde wurde, wollte sie ihren Schnuller und ihren kleinen Kissen.
Jetzt ist sie 4 1/2 und das letzte jahr nahm sie den Schnuller nur nachts. Nachts fiel er raus, also ließ ich ihn ihr. Mittlerweile ist der Schnuller vollkommen abgebissen, dieses "vorne" ist ganz weg. Sie weiß, dass ich ihr keinen neuen kaufe. Die Oma dieses mal auch nicht. (beim letzten abgebissenen Schnuller kaufte sie ihr einen neuen).

Und was macht meine Kleine jetzt; sie legt sich zum schlafen und hält ihren restlichen "Schnulli" in der Hand fest. Auch muss dieser jeden morgen in ihren Rucksack rein. Hauptsache sie hat ihren Rest des Schnullis dabei und ich werde ihr das auch nicht wegschmeissen.

Ja, ich glaube so langsam hat das schnullern ein entgültiges Ende gefunden und das ohne Stress und Tränen.

lg