2. Baby - wie schafft ihr das?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von hummel-sanna 11.02.11 - 19:37 Uhr

Hallo Ihr Mamis,

2007 bin ich viel im Forum KiWu unterwegs gewesen und ich habe mich intensiv mit der ICSI beschäftigt. Zum Glück hat es gleich beim erstenmal geklappt! Unser Zwerg ist jetzt 2 1/4 und richtig gut drauf.
Ein Gespräch in dieser Woche mit dem KiWu Zentrum hat gezigt - Ja, wir dürfen noch mal versuchen......

Jetzt sind wir am überlegen, ob wir das schaffen....

Mein Mann möchte sich beruflich um orientieren und wäre dann 3 Tage die Woche unterwegs, meine Eltern wohnen in FL und die Schwiegerma ist 70 - bisher noch recht rüstig. Dann spukt da noch das Berufsleben im Kopf herum....

Wie macht ihr das?

Freue mich auf Antworten!

LG Sanna #liebdrueck


Beitrag von haruka80 11.02.11 - 19:51 Uhr

Hallo,

also erstmal, von RD nach FL ists doch n Katzensprung, mein Mann ist die Strecke 2 Jahre täglich gependelt. Kann man da nicht was machen, dass deine Eltern da 1-2x die Woche zu euch kommen? Ist vielleicht mit Spontanbesuchen schwieriger, aber man kannja planen.

Ich bin das 2. Mal schwanger-ungeplant. Aber ich denke, das kriegen wir hin. Meine Schwiegereltern leben leider in Büdelsdorf, meine Eltern haben wenig Interesse. Ich selbst stecke mitten in ner Weiterbildung, 1.Abschluss prüfungist 1-3 Wochen nach der Entbindung, 2. Prüfung ca 6 Wo nach der Entbindung.
Ich bin nun froh, dass mein sohn seit 2 Wochen in die kiTa geht, dass ich etwas mehr Ruhe habe wenn das 2. Kind da ist. Mein Mann kann leider keine Elternzeit nehmen, ich wollte ab April, dann wird mein Sohn 2 wieder arbeiten gehen langsam, aber das ist ja nun hinfällig.

Ich glaube, man sollte oft weniger denken und mehr aus dem Bauch heraus entscheiden. Hätte ich aktiv entscheiden müssen, ob n 2. Kind-ich glaube ich hätte mich dagegen entschieden. So wachse ich da rein und kann mir vorstellen, dass vieles beim 2. Kind einfacher wird, ich kenne vieles durch meinen Sohn. klar wirds sehr anstrengend, grad zu Beginn und 2 Jahre daheim sein ist beim 2. Kind auch nicht drin. Aber wäre mein Sohn nicht in der KiTa, hätte ich ne betreute Spielgruppe für 3x die Woche gesucht, damit ich etwas entlastet werde.

L.G.

Haruka

Beitrag von nuckelspucker 11.02.11 - 20:16 Uhr

hey du,

mit einem kind kann man sein leben gut organisieren.

ist das zweite auf der welt, ist alles anders. es kann schon schwer sein, zu planen, wo das große kind hinkommt, wenn man zur geburt muss...

für das große kind wird von heute auf morgen alles anders. die mama muss geteilt werden und die hat viel mit dem baby zu tun.

es ist schwer, sich zeit nur für das große kind freizuschaufeln, ganz ohne babygeschrei...

es ist schwer, den schlafmangel zu kompensieren, wenn man zwei kinder zu betreuen hat.

es ist schwer, wenn ein kind krank ist und das zweite sich unweigerlich ansteckt. man selbst vielleicht auch noch.

ABER

es ist sooo schön, zwei kinder zu haben. sie schenken sooo viel freude und glück und mir ist es den ganzen stress wert.

die anfangszeit war für mich sehr schwer, zumal mein mann in 17 monaten 5 mal operiert wurde, also als vater und partner lange zeit nicht "zur verfügung stand".

es ist oft schwer fürs große kind, weil es eifersüchtig ist und sich oft zurückgesetzt fühlt. aber es ist so schön, wenn beide zusammen spielen und quatsch machen.

mein große war 4, als er großer bruder wurde. er liebte seinen bruder vom ersten moment an, aber er war auch eifersüchtig und wünschte sich oft die "alte" mama wieder, die nur für ihn da war.

wenn es finanziell möglich ist und du nicht arbeiten musst, was spricht dagegen, ein zweites kind zu bekommen?

liebe grüße

claudia + niclas + lucas

Beitrag von tosse10 11.02.11 - 20:32 Uhr

Hallo,

ich denke das man das alles hinbekommen kann! Wo ein Wille, da auch ein Weg ;-). Irgendwie klappt das doch immer. Ich bin da nicht blauäugig, die Situation Baby & Kleinkind und viel alleine kenne ich (wenn auch erst kurz). Den Schritt sind wir bewusst gegangen.
Ich bin jetzt beim zweiten Baby viel entspannter und gelassener. Das überträgt sich auch auf den Wurm. Mit dem Großen habe ich leichte Startschwierigkeiten, aber das wird sich geben. Er ist jetzt 2 1/4 Jahre alt.
Wenn es bei Euch so weit wäre, dann wäre der Große ja schon über 3 Jahre bei der Geburt. Das ist doch zum einen sowieso ein toller Abstand und zum anderen wird er da ja vielleicht auch schon halbe Tage (oder länger) im Kindergarten sein.
Wenn es euer Wunsch ist, dann würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen was alles schwierig sein könnte, sondern die vielen positiven Seiten sehen und das Ganze in Angriff nehmen!

LG

Beitrag von dany2410 11.02.11 - 20:34 Uhr

Hallo,

mein kleiner ist zur WElt gekommen, da war mein Großer noch nicht ganz 2,5 Jahre alt, inzwischen ist er 3 und mein kleiner 8 Monate und man wächst mit seinen Aufgaben ;-)

Am Anfang war es ehr schwierig, gerade das abenliche Schlafen gehen usw... aber mittlerweilen muss ich sagen ist alles total easy.... mein mann arbeitet 12-14 stunden täglich und ist mir nur am wochenende eine hilfe - allerdings gehöre ich zu den glücklichen die die Schwiegerelter im Haus hat und meine eltern wohnen auch nur 10 autominuten entfernt ...

eine freundin von mir hat allerdings 2 kinder die nur 20 monate altersunterschied haben - sie hat hier niemanden (ihre eltern sind 350km entfernt schwiegermutter ist gestorben) ... und sie schafft es auch.... nebenher bauen die gerade noch ein Haus....

also ich glaube wo ein wille da ist auch ein Weg...

lg Dany

Beitrag von dustpuppy 11.02.11 - 20:40 Uhr

Hi,
also wir wollten immer zwei Kinder, ich habe aber auch immer mit einem Kind gedacht "Oh Gott, wie soll ich das schaffen" - darueber muss ich heute manchmal laecheln. Wir wohnen 700 km von den Grosseltern entfernt (haben eh nur noch die Eltern meines Mannes), auch der Rest der Familie ist weit verstreut (ganz Europa), also keine Familienhilfe. Mein Mann hat einen Vollzeitjob mit Reisetaetigkeit und regelmaessigen weltweiten Tagungen. Ich bin seit 2007 freiberuflich taetig (seit unserem zweiten Kind aber fast auf Null reduziert) und werde ab September wieder stundenweise als Lehrer arbeiten. Ganz ehrlich, ich finde es klappt prima mit zwei Kindern. Viele Dinge sind mehr als doppelt so anstrengend wie mit einem (besonders in der ersten Zeit), aber viele Dinge werden auch viel leichter (weiss auch nicht warum, vielleicht wird man einfach gelassener). Und die positiven Seiten ueberwiegen einfach - besonders wenn die beiden anfangen, miteinander zu spielen. Es ist einfach toll, wieviel der Kleine vom Grossen lernt aber auch umgekehrt. Und die zweiten Kinder fuegen sich meist einfach viel leichter in den Alltag ein - was bleibt ihnen auch anderes uebrig ;-).
Also nur Mut !
Gruss
dustpuppy

Beitrag von tibu79 11.02.11 - 20:45 Uhr

Unsere sind 18 Monate (knapp 3,5 J u. 23 Mon) auseinander u. Unterstützung von außen war bis vor kurzem auch gleich Null.

Es ist/war sehr anstrengend. Ehrlich gesagt, ist ein Kind pure Erholung gegen zwei. Sei es das Anziehen, Einkaufen, Arztbesuche etc. Wenn man beide allein zu händeln hat u. keine Kita, Oma etc. muss man schon zum Manager mutieren, dass es klappt.

Aber:
Es klappt.:-p
Durch den kurzen Altersabstand lösen sich viele Probleme in einem Abwasch.
Ob Du nun mit einem Baby zu Haus bist u. keine Zeit für Shopping,Party,Friseur etc. hast oder Du mit zwei Kinder keine Zeit hast, ist egal.

Dafür sind beide irgendwann "selbständig" u. werden pflegeleichter. Die anstrengende Phase ist kürzer (allerdings auch intensiver) je geringer der Altersabstand.

Ich bin Dir bestimmt keine große Hilfe#kratz , aber wenn Ihr es unbedingt wollt, dann schafft Ihr das auch#ole

#winke

Beitrag von punkt3 11.02.11 - 20:57 Uhr

Hallo,
wir leben ganz alleine ;-) Unsere Eltern sind jeweils so 700 km entfernt... ALs die Eule nicht ganz drei war, kam der Frosch auf die Welt und ich bin tagsüber - was die Kidner angeht - alleine. Mein Mann steht auf, wenn sie noch schlafen. Kindergarten, Arzttermine, Spielgruppen, mache ich alles. Klappt aber prima. Wenn der Frosch jetzt ein Jahr wird muss ich wieder arbeiten, habe davor aber auch keine Angst, das haben wir bei der Eule ja auch schon mal geschafft...
Es geht alles und Geschwister zu haben ist einfach toll ;-)

LG
Punkt

Beitrag von lulu06 11.02.11 - 21:07 Uhr

Hey Sanna,

wir haben seit 9 Monaten unser zweites Kind und ich muss sagen es klappt erstaunlich gut. Leni war zu dem Zeitpunkt 2J8Monate und war noch nicht im Kiga. Mein Mann war zwar die ersten 3 Wochen zu Hause, ABER er wurde nach 6 Wochen operiert 150 km von zu Hause und die OP ist auch noch in die Hose gegangen und ich habe das über 3 Monate alleine sogar super hin bekommen. Z.Zt. ist der kleine mega krank und da ist es doch anstrengend, aber das ist ja zum Glück nicht die Regel.

Arbeiten war ich vorher schon wieder und werde es auch in zeitnaher Zukunft wieder in Angriff nehmen, wenn Nr. 3 ein Jahr ist...wir konnten nämlich auch nicht so schwanger werden...haben wir zumind. bis vor ein paar Wochen geglaubt :-) Jetzt frag ich mich, wie schaffe ich das nur mit 3 Kids :-)

LG lulu

Beitrag von woelkchen1 11.02.11 - 22:11 Uhr

Ich finde es schön und bin sehr erfüllt mit 2 Kindern. Ich hab mir vorgestellt, dass der Streß überwiegt, aber die Freude ist doch größer!

Klar, es bleibt viel liegen. Also den normalen Kram schaff ich gut mit den 2 Mäusen (2 Jahre, und die kleine ist 8 Wochen), aber es gibt Dinge, die nehm ich mir gerne auch mal 2 Wochen vor und schaff es nicht.
Aber es gibt Schlimmeres!

Es gibt immer wieder Streßzeiten- also oft ist der Tag total easy, aber wenn beide Kinder gleichzeitig müde werden, entsteht hier Trubel und es ist auch mal echt anstrengend. Aber das sind immer nur kurze Phasen, dann geht es wieder.

Allerdings ist die Kleine echt ein Traumkind- weint nicht, schläft super Tag sowie nachts, hat große Stillabstände. Da haben wir viel Glück, vor allem, da ich am Tage so viel Zeit für Scarlett habe, wenn die kleine Maus schläft!

Beitrag von a79 11.02.11 - 22:38 Uhr

Hallo Sanna,

man wächst mit seinen Herausforderungen! Die ersten Wochen mit einem zweiten Kind sind ein wenig turbulent aber es wird sich -sicher auch bei Euch- alles schnell einspielen...
Meine Beiden sind jetzt fast zwei und fast 5 und ich habe gerade mein erstes Studiensemester hinter mir -soviel zur Vereinbarkeit von Kindern und "Beruf"/Ausbildung (wobei ich eher mal fehlen kann als in einem normalen Job...dafür muss man bei einem herkömmlichen Arbeitsplatz nicht für Klausuren pauken und Hausarbeiten schreiben...).

Ihr packt das schon!

LG

Andrea mit ihren beiden Jungs und Ehemann, ohne den das alles nicht gehen würde...

Beitrag von selen27 12.02.11 - 08:05 Uhr

Hi,

meine Kinder sind 3 und 1 (im März) und kann nur sagen, das ich schlitweg überfordert bin, a- weil ich keine unterstützung habe b- die große vom wesen her eine sensible ist und nicht akzeptieren will, das jemand ihr die show stiehlt. ABER, jeder muss es selbst entscheiden. Frage dich, ob du eine Person bist, der viel stress aushält und auf Privatsphäre verzichten als du es jetzt schon verzichtet hast. Zwei sind nochmal eine enorme belastung. Wie kommst du mit dem ersten klar. Und dann ist noch die Frage wie dein erstes Kind ist. Meine beiden sind Temperamentvoll und spielen alleine oder haben es schwer regel zu akzeptieren. Was auch eine große erleichterung für dich wäre, wenn das erste in den KiTa geht. Du musst es mit dir selbst abwägen. Eine freundin von mir hat drei und kommt gut klar und eine andere zwei und ist total fertig mit dem nerven, weil die Jungs jedentag kämpfe ausführen, das die wände wackeln. kinder und auch mütter sind unterschiedlich. fakt ist, dass das nicht einfach ist, wie wenn man eins hat. viel glück in deiner überlegung.

selen