Was ändert sich mit dem zweiten?

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Beitrag von jenny133 11.02.11 - 21:00 Uhr

Hallo

weiss nicht recht, wo ich die Frage reinstellen soll, aber hier gibts sicher auch einige Muttis, die schon ihr zweites haben und mir mal sagen können wie sie es empfinden und ob sie es sich einfacher/schwieriger vorgestellt haben - einfach: Was ändert sich?

Wir werden im Juni unser zweites bekommen und Nico wird im September, also drei Monate danach, vier Jahre alt. Ich sehe das momentan sehr locker, weil er schon in einem alter ist, das ich ihm nicht mehr jeden Schritt hinterherlaufen muss. So das ich mir keine Sorgen machen muss, was er anstellt während ich zb. stille... Aber nun werde ich ständig gefragt, ob ich mir das nicht furchtbar anstrengend vorstelle mit zwei?!

Was könnt ihr mir dazu schreiben?

LG
Melanie mit Nico (3 Jahre) und Bauchbewohner (20+5)

Beitrag von lilalaus2000 11.02.11 - 21:17 Uhr

Ich habe noch kein 2. aber kommt sicher bald auch auf mich zu.

Meine Kollin hat einen Bub und hinterher kamen Zwillinge (Mädel)

Sie sagte die 2 Mädels haben weniger Arbeit gemacht als der Kleine. Jetzt hat sie Ruhe und ist nicht wegen allem gleich verunsichert. Sie hat eben echt die Ruhe weg sag ich dir :-)


Beitrag von lulu06 11.02.11 - 21:21 Uhr

Hallo,

bei uns klappt es ganz prima mit zwei Kindern. Es ist zwar anstrengender die Kids abends ins Bett zu machen und beim Einkaufen muss man mehr einpacken, aber eigentlich profitiere wir alle nur voneinander.

Ich bin gelassener, weiß mehr über Kinder, alle nehmen mehr Rücksicht aufeinander (auch das Baby) usw. Für uns war es die beste Entscheidung.

LG

Beitrag von cooky2007 11.02.11 - 21:58 Uhr

Ja, ich finde es anstrengend,w as aber evtl. auch daran liegen könnte, dass Baby Nr. 2 kein besonders guter Schläfer ist.

Allgemein:
Kind Nr.1 freut sich anfangs natürlich, ist aber auch verunsichert (eifersüchtig), was sich auf vielerlei Arten zeigen kann. Unser Großer hat die ersten 10 Wochen nicht mehr durchgeschlafen, war nachts 5-6 mal wach (zusätzlich zum Neugeborenen). Während ich stillen wollte, ist er auf mir rumgehopst und wollte GENAU DANN irgend etwas von mir.

Erholungsphasen? Hatte ich kaum. Baby schlief höchstens 25-30 Minuten (und das 4-5 Mal pro Tag). Das brachte Zeit, um schnell in den Keller zu rasen zur Waschmaschine, aber nicht um sich mal für ein Schläfchen hinzulegen. Ab mittags war dann auch der Große da, der sein Recht wollte und Mittagsschlaf machte er dann auch keinen mehr.

Was ich spürte war innere Zerrissenheit - das Baby brauchte mich, mein Großer aber auch. Und ich konnte nicht gleichzeitig allen gerecht werden.
Zudem - die Kleine MUSS immer mit, wenn ich mit dem Großen mittags was mache, da wird sie eben aus dem Schlaf gerissen. Turnen ist eben um 14.30 Uhr und Musikgarten um 16 Uhr.

Aber - alles wird einfacher. Das erste Jahr soll super anstrengend sein und wir sind nun schon über der Hälfte. Jetzt genieße ich, wie die Kleine ihren großen Bruder vergöttert. Wenn er Späe macht, lacht sie lauthals. Sie vergnügen sich auch zusammen in seinem Zimmer, wenn ich unter die Dusche springe.

Beitrag von woelkchen1 11.02.11 - 22:30 Uhr

Ich finde es sehr sehr schön! Klar- wie oben geschrieben, gibt es immer mal anstrengende Momente- wenn beide Kinder abends zusammen müde werden, wenn das Baby schreit und das große Kind beschließt, genau JETZT auch wegen irgendwas schreien zu müssen....

Aber das sind dann mal Momente, die auch schnell wieder vergehen. Man wächst da rein und muß sich eben organisieren.

Ich finde es klasse und freu mich schon drauf, wenn sie miteinander spielen können!

Beitrag von deenchen 11.02.11 - 23:10 Uhr

Bei meiner 2. Tochter bin ich vorallem eins: entspannter und lockerer. Ich weiß wie alles läuft und habe Erfahrung, das macht enorm viel aus.

Anstrengend ist es auf jeden Fall, gerade wenn das ältere Geschwisterchen nur etwas älter ist wie bei uns (22 Monate trennen die beiden) aber irgendwie schafft man es, sogar ohne Hilfe.

Vorallem ist es aber schön, wenn die Große das Baby knuddelt und knutscht ist es einfach zu niedlich. Oder auch wenn sie mit ihr spielt oder den Schnuller gibt.

Beitrag von tanjamami2006 12.02.11 - 13:49 Uhr

Hallo,
ich habe seit drei Monaten mein drittes Mädel. die anderen Töchter sind 4,5 und die kleine 2. die 4 jährige kümmert sich total schön um die kleine und darf manchmal sogar schon ganz kurz auf sie aufpassen wenn ich z.b wäsche in den keller bringe. ich finde auch den abstand zur grossen echt schön, weil wie du ja sagst die kinder in dem alter einfach schon vernünftiger sind.
also ich würde auch ganz gelassen abwarten, du kannst sowieso nicht alles vorher planen. ich hatte auch sehr viel bedenken bevor mein drittes baby kam, aber ich muss sagen, trotz viel stress und nervenkrieg läuft doch alles super. aber meine kleine ist halt auch soooo brav, zum glück"
Alles gute

tanja mit 10 wochen alter samira