Polypen OP...wer kann mich bissi beruhigen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von jaci84 11.02.11 - 21:30 Uhr

Unsere Celenia ist jetzt 13 Monate alt. In einem Monat müssen die Polypen raus, das bringt so nichts mehr. Die Diagnose zweifel ich auch überhaupt nicht an, weil wir einen sehr guten HNO Arzt haben.
Ich bin Krankenschwester, ich kenn die Abläufe etc. Aber ich habe so eine Angst davor, vllt deswegen. Mir fällt es so schwer, mein Kind aus den Händen zu geben. Nicht mehr die Kontrolle zu haben und mein ganzes Vertrauen auf andere Menschen zu setzen. Sicherlich gibt es schlimmere OPs, aber trotzdem könnt ich heulen, bei dem Gedanken daran.
Kann mich jemand beruhigen?

Beitrag von sonne_1975 11.02.11 - 21:32 Uhr

Ich wusste gar nicht, dass es so früh geht. Warum kann man nicht warten?

Mein Grosser hatte die OP mit 3 Jahren und 3 Monaten, er war schon nachmittags total fit und ist nur rumgesprungen.

Mein Kleiner ist auch 13 Monate und hat bestimmt auch grosse Polypen. Er schnarcht dauernd und hatte im 1.Jahr 6 MOEs (4 Mal mit AB).
Aber ich werde bis mind. 2 Jahren warten, bis ich die OP machen lasse.

LG Alla

Beitrag von jaci84 11.02.11 - 21:41 Uhr

Weil Celli nur noch erkältet ist, es teilweise nicht mehr ohne Antibiotika ging. So wie bei euch.
Der HNO hat sehr viel Ahnung und meinte auch, das man es eigentlich nicht so früh macht. Aber wenn die Kinder fit sind und genug Gewicht haben (das hat unsere Kleine:-p), ist das kein riskanter Eingriff. Ich traue ihm da auch vollkommen, weil er ein super Arzt ist und nichts machen würde, was gefährlich ist.
Aber mein Mamaherz...#schmoll

Beitrag von sonne_1975 11.02.11 - 21:46 Uhr

Bei uns ist es deutlich besser geworden, wir haben schon 2 Mal Schnupfen (über Wochen) hinter uns ohne eine MOE gehabt zu haben.
Früher ging jeder Schnupfen sofort auf die Ohren.

Mehr krank ist er, weil er einen grossen Bruder hat, der alles aus dem KiGa anschleppt. Das ist halt das Los der jüngeren Geschwister.:-)

Beitrag von nochmal 11.02.11 - 21:46 Uhr

Hallo,

mein Kleiner mittlerweile 2 1/2 Jahre alt, wurde auch vor einem jahr operiert. Er hatte zum Schluß alle 3-4 Wochen Antibiotika bekommen und kurz danach hatte er wieder eine MOE. Irgendwann möchte man sein kind nciht mehr Dauerkrank, denn es war für ihn wirklich anstrengend und wir entschlossen uns, die OP durchführen zu lassen.

Allerdings vielleicht auch nur so schnell, weil beim Grossen die OP auch gut ging und danach alles super war. Seidem war er volle 5 jahre nicht mehr krank :-)

Der Kleine ist seidem auch gesund und ich wprde es jederzeit wieder tun.

Gruß

Beitrag von kalenderfrau 11.02.11 - 23:27 Uhr

Hey du!

Unser Sohn wurde mit 15 Monaten an den Polypen operiert.

Es war sau schwer für mich. :-(
Die paar Minuten, die ich meinen Sohn nicht bei mir hatte, waren für mich Stunden - elendig lange Stunden. #zitter

Aber als er wieder in meinen Arm lag und langsam wach wurde, kuschelte er sich richtig an mich.
Nur meine Arme ließen ihn ruhiger werden. Das war ein super schönes Gefühl. #verliebt

Operiert wurde er um 10 Uhr morgens.
Nach einem gaaaaaanz langen Mittagsschlaf war er nachmittags zwar etwas quakig (weil immer noch müde), aber sonst wieder gut drauf.
Am nächsten Tag war schon alles wieder vergessen - zumindestens für ihn. :-p

Ganz liebe Grüße
kalenderfrau mit Engelchen im Bett (27 Monate) und Krümelchen im Bauch (28+1)

Beitrag von schnuffel0101 12.02.11 - 09:34 Uhr

Keine Panik, alles halb so wild. Meiner ist letztes Jahr dran operiert worden. Dauert ja nicht lange (vielleicht 10 Minuten oder so). Er ist morgens operiert worden und ausser dass ihm der Hals noch ein bisschen weh tat, war er nachmittags schon wieder topfit.
Je unruhiger Du bist, umso mehr wird es Dein Kind auch. Ich hätte selber auch nie gedacht, dass man es schafft, vor dem Kind nicht zu weinen. Ich hatte selber Panik. Aber glaub mir ,es geht.

Wie gesagt, keine Panik. Alles halb so schlimm.