Wann durfte eure Kinder von selbst aus dem Bettchen aufstehen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mariju 12.02.11 - 09:24 Uhr

Guten morgen!

Wir selbst haben noch Zeit bis sich die Frage stellt, unser Sohn ist erst 4 1/2 Monate alt.

Wir haben morgen Mittag unsere Familien zu Besuch, unter anderem meine Schwägerin mit Sohn (3 Jahre und 7 Monate). Meine Schwägerin rief gestern abend an ob wir ein Reisebett und ein Babyphone haben. Wir haben beides (noch) nicht, da es noch nicht gebraucht wird.
Ich habe darin kein Problem gesehen das ihr Sohn den Mittagschlaf bei uns im Bett macht, meine Schwägerin allerdings schon. Ich bekam erstmal gesagt ob ich mit unserem Sohn später auch so verantwortungslos umgehen würde. So wie ich halt bin wehre ich mich nicht gegen so Aussagen.
Wir sind jetzt so verblieben das sie sich mit ihm hinlegt in unser Bett, oder das sie für den Mittagsschlaf zu ihrem Eltern (15km) fährt und dann später zurück kommt.

Mich hat das mit dem Verantwortungslos die ganze Nacht nicht los gelassen, natürlich habe ich mich gefragt ob ich vielleicht etwas nachlässig eingestellt bin.

Mein Neffe ist wie gesagt etwas mehr als 3 1/2, er schläft noch in seinem Babybett und die Stäbe die man rausnehmen kann sind noch drin. Laut meiner Schwägerin ist das zu gefährlich wenn er selbst aufstehen dürfte, auch ein richtiges Kinderbett gibt es erst zum nächsten Weihnachten.
Begründung, er könnte die Treppe runter fallen (Treppengitter ist ständig zu und sogar das Licht geht über Bewegungsmelder an) oder er könnte sich den Finger an einer Türe klemmen. Mein Neffe ist so zu sagen trocken, nur Nachts bekommt er eine Pampers an, er hat ja nicht die Möglichkeit selbst zur Toilette zu kommen. Ihr ist es lieber er macht Nachts in die Pampers als das er sich verletzt.

Bitte mal ehrlich, finde nur ich die Einstellung meiner Schwägerin übertrieben?
Wann habt ihr euren Kindern die Gelegenheit gegeben selbst aus dem Bettchen aufzustehen und wann gab es bei euch ein richtiges Kinderbett?

Danke schon mal

mariju & klein Luis

Beitrag von cahahi 12.02.11 - 09:32 Uhr

Hallo!!

Wir konnten Finns Bett zum Juniobett umbauen. Und das haben wir gemacht, als Finn 1 Jahr und 2 Monate war.

Er mochte das mit den Gitterstäben nicht. Da hat er gebrüllt wie nur was.

Ich denke, mit fast 4 Jahren braucht kein Kind mehr ein Gitterbett und auch nachts keine Pampers mehr. Ist meine Meinung!!!


LG Carmen

Beitrag von jokie 12.02.11 - 21:26 Uhr

Huhu,

das mit dem Gitterbett sehe ich ja wie du, aber warum braucht ein Kind mit 4 Jahren denn Nachts keine Windel mehr? Meine Tochter war tagsüber ganz normal mit 3 Jahren trocken, nachts aber erst mit etwas über 5 Jahren. Vorher ging es einfach nicht.

LG Jokie

Beitrag von cahahi 13.02.11 - 06:19 Uhr

Hallo Jokie!!!

Vielleicht hab ich mich etwas unglücklich ausgedrückt oder ich bin vielleicht auch ein wenig von unserem Sohn "verwöhnt"...!#hicks

Ich hab nicht gemeint, dass Kinder in dem Alter generell keine mehr brauchen. Wenns anders nicht geht, ist es ja vollkommen in Ordnung!!

Aber das Kind bekommt ja noch nicht mal die Gelegenheit nachts trocken zu werden. Die Mutter hat ja anscheinend noch gar keinen Versuch gestartet.

LG Carmen

Beitrag von redrose2282 12.02.11 - 09:34 Uhr

huhu

also wir haben die gitter abgemacht, als linn 12 monate alt war. für uns voll ok. ich finde kinder mit 3 jahre im gitterbett schlafen zu lassen für sehr übertrieben. die kinder stehen nun mal auf. damit muss man sich abfinden.

unsre motte hat auch nie was angestellt. sie kam, wenn sie aufgestanden ist, immer zu uns ins bett kuscheln.

also dem nach...

lg red

Beitrag von hsi 12.02.11 - 09:40 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist etwas älter als dein Neffe, aber er schläft seit ca. 3 Monaten in einem grossen Bett und seit er ca. 1,5 Jahre alt ist im Juniorbett. Die Stäbe haben wir raus gemacht als er 11 Monate alt war. Ich finde deine Schwägerin übertreibt, sie kannn froh sein das ihr Sohn nicht auf die Idee gekommen ist bis jetzt über die Stäbe zu klettern. Ein Kind mit 3,5 Jahren kann man schon was zutrauen. Wir haben die Treppenschutzgitter nach unten offen, wenn dann kommen die Kinder eh hoch zu uns ins Schlafzimmer und gehe nicht nach unten.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J. mit Ü-#ei 24 SSW

Beitrag von pattenrond 12.02.11 - 09:42 Uhr

Hallo,

Mein Sohn konnte mit 18 Monate aus dem Gitterbett über die Stäbe klettern (Matratze war ganz unten). Ich halte es für vollkommen verantwortungslos ein Kind mit 3,5 Jahren im Gitterbett schlafen zu lassen!

Viele Grüße
Pattenrond



Beitrag von tweetie274 12.02.11 - 14:43 Uhr

#pro

Genauso sehe ich das auch! Es passiert wahrscheinlich wesentlich mehr, wenn der Kleine irgendwann mal über das Gitter klettern will und abstürzt.

LG, Ulla

Beitrag von silbermond65 12.02.11 - 09:44 Uhr

Deine Schwägerin spinnt.Wie soll der Junge denn selbstständig werden ,wenn er nichts alleine darf?
Meine Tochter schläft in meinem Bett und sie durfte alleine aufstehen sobald sie laufen konnte.
Ihr Kinderbett mit ausgebauten Sprossen (mit ca. 1 Jahr ) steht hier auch noch für den Fall ,daß sie sich doch ab und an mal selbst bei mir ausquartiert.
und alleine schlafen möchte.
Ein großes Bett bekommt sie dieses Jahr noch,wenn wir renoviert und umgeräumt haben.

Mein Neffe ist wie gesagt etwas mehr als 3 1/2, er schläft noch in seinem Babybett und die Stäbe die man rausnehmen kann sind noch drin. Laut meiner Schwägerin ist das zu gefährlich wenn er selbst aufstehen dürfte

Gefährlich wirds,wenn er übers Gitter klettern will und sich die Knochen bricht.

Beitrag von unterdessen 12.02.11 - 09:50 Uhr

Guten Morgen...

also unsere Große wird erst im Mai 3 Jahre alt. Als sie ganz klein war, schlief sie bei uns im Beistellbett, als sie beweglicher wurde, hatte sie mal kurz das Gitterbett "zu" dann haben wir ihr beigebracht, rückwärts aus unserem rauszukrabbeln und seit sie 10 Monate ist, konnte sie immer rein und raus wie sie wollte (hatte da keinen Schlafsack mehr).

Seit sie 2 ist, schläft sie zumindest bis Mitternacht im eigenen Zimmer und kommt dann zu uns. Ich wollte sie irgendwie nicht so lange "einsperren".
Bei meinen Eltern schläft sie auch in deren Ehebett, ggf. stellen wir noch ein Babyphone hin, weil wir sie in den anderen Zimmern nicht hören.
(Da ist übrigens auch eine ungesicherte Treppe gleich vorm Zimmer)

Allerdings sollte ein Kind in dem Alter schon mit Treppen klarkommen. (Zumal eure ja gesichert ist) Und die Finger an einer Tür einklemmen kann er sich ja auch tagsüber oder hat er ne Leine dran?

Also ich persönlich denke, dass man einem fast 4jährigen Kind bisschen mehr zutrauen kann...

Ich denke, du brauchst dir da keine Vorhaltungen machen lassen!!!

Liebe Grüße, Adina (mit Oona 2 Jahre+8 Monate und Carly 4 Monate)

Beitrag von benlari 12.02.11 - 09:50 Uhr

Guten Morgen!

Du kannst dich entspannen... Meiner Meinung nach bist nicht du verantwortungslos sondern deine Schwägerin übertrieben ängstlich.

Also unser Sohn ist jetzt 3J und 2 Mon. und schläft bereits seit vergangenem Mai im großen Bett. Er darf nachts und morgens selber aufstehen und kommt dann einfach zu uns ins Schlafzimmer, wenn er pipi muss oder zu uns will, weil er schlecht geträumt hat. Wir haben oben eine Zwischentür und die ist nachts immer abgeschlassen (damit er eben nicht die Treppe runterfällt. Außerdem hat er einen Lichtschalter direkt am Bett.

Und Mittagsschlaf können die Kinder in dem Alter zur Not auch mal auf dem Sofa machen...

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig beruhigen!

Viele Grüße.

Beitrag von mariju 12.02.11 - 09:53 Uhr

Danke für eure Antworten, also bin ich doch nicht so verantwortungslos eingestellt.

Einige haben geschrieben das er vielleicht über die Stäbe klettert. Ich denke die Gefahr ist nicht gegeben, Tim hat nämlich dank seiner Eltern vor allem Angst.
Einige Sätze die jedesmal fallen, wenn ich sie sehe:
- Tim nein, da kannst du dir weh tun!
- Tim nein, das ist gefährlich!
- Tim nein, davor musst du Angst haben
usw. usw. usw.

Krasses Beispiel vom letzten Sommer, wir lagen alle Mann auf der Wiese. Für Tim wurde eine Decke gebracht, ihn könnte ja was stechen oder er könnte ich auf ein spitzes Steinchen setzen.

Danke für eure Antworten

Beitrag von clautsches 12.02.11 - 12:47 Uhr

Phu, das Kind wird es später echt schwer haben. :-(
Aber was soll man machen, jeder erzieht eben auf seine Weise.

Und du - handle einfach nach deinem Instinkt, dem kannst du vertrauen!

LG Claudi

Beitrag von zahnweh 12.02.11 - 17:20 Uhr

"- Tim nein, davor musst du Angst haben "

schade, aber dann wundert mich, dass er allein in einem Zimmer schläft. Ich meine, hat er dann nachts nicht auch Ängste oder Alpträume?

Beitrag von manoli71 12.02.11 - 09:57 Uhr

Viel verantwortungsloser finde ich, einen über 3jährigen Jungen noch im Gitterbett schlafen zu lassen. Klettert der da nicht drüber? Philipp ist mit ca. 1 1/2 Jahren mit Schlafsack usw. über das Gitter geklettert. Da wurden die Stäbe weggemacht. Weil ich das viel gefährlicher finde. Mit drei Jahren hat Philipp sein großes Bett bekommen. Ein bisschen Selbständigkeit sollte man seinem Kind schon zumuten.

LG Tina

Beitrag von silsil 12.02.11 - 10:01 Uhr

Hallo,

die Einstellung ist völlig übertrieben und wie ich finde auch nicht sehr förderlich für ihr Kind. Warum wird das arme Kind gedemütigt nachts in die Windeln zu machen, obwohl er schon sauber ist? (meine Tochter würde das nur unter großem Protest mitmachen) Warum steht sie nicht schnell auf und geht mit ihm zur Toilette?

Meine Tochter(3,5) konnte mit 1,5, wenn sie wollte aus dem Bett aufstehen. Aber auch heute noch ruft sie nachts lieber nach uns, als dass sie aufsteht. Morgens kommt sie aber gern aus dem Bett gekrabbelt und zu uns rüber.

Mittagsschlaf hat meine Tochter nur bis 2 gehalten. Da haben wir auch das Gitterbett zum Juniorbett umgebaut (vorher wollte sie ihr Stäbe nicht hergeben) und ein großes Bett bekommt sie jetzt zum 4ten Geburtstag.

lg
Silvia

Beitrag von ida-calotta 12.02.11 - 10:34 Uhr

Hallo!

Ich finde deine Schwägerin übertreibt es in meinen Augen gewaltig.

- Unser Babyphone war nach 1 Jahr kaputt, es geht auch ohne

- das Treppengitter haben wir abgebaut, da war unsere Tochter 1 1/2 Jahre alt, da sie samt dem Teil die Treppe herabgestürzt ist. Sie konnte zu dem Zeitpunkt die Treppe alleine rauflaufen und auch runtergehen (allerdings durfte sie das nur in Begleitung)

- die Stäbe kamen kurz danach raus und sie ist 3x selber aufgestanden, ansonsten hat sie gerufen. Mir war sie irgendwann auch zu schwer um sie immer über das Gitter zu heben.

- das Bett haben wir komplett umgebaut als sie 2 Jahre alt war, sie ist 1x rausgefallen und ich hatte eine dicke Decke davor gelegt.

- jetzt ist sie 3 3/4 und schläft seit ein paar Monaten im Hochbett mit Rutsche. Sie ist seit längerer ZEit komplett trocken, aufstehen tut sie trotzdem nicht. Wenn sie nachts mal zur Toilette muss dann ruft sie. Und selbst wenn sie aufsteht, sie weiß wo die Lichtschalter sind und bedient diese auch.

- Meine Tochter schläft sehr gerne bei uns. In letzter Zeit lag mein Mann vermehrt mit Infekten flach, so das sie bei mir mit geschlafen hat und mein Mann im Kinderzimmer. Sie ist nicht einmal aus dem Bett gefallen.

Klar, jeder sollte so machen wie er denkt, aber man kann seine Kinder auch zu sehr verhätscheln und es sich selber so bequem wie möglich machen.

LG Ida

Beitrag von babylove05 12.02.11 - 10:41 Uhr

Hallo

mein Sohn hat ein Zimmer mit grosses bett mit ca. 2 voll bezogen ( vorher hat er noch bei uns im Zimmer mit geschlafen. Seit dem darf er alleine Aufstehen , machte er aber meist garnicht , sondern rufte dann . Jetz hat er seit 1 woche ein Halbhochesbett , und auch hier rutscht oder klettert er alleine raus und kommt dann zu uns in Bett....

Also ich finde es eher lächerlich des deine Schwägerin ihren Sohn noch wie ien Baby behandelt obwohl er schon ein "grosser " ist.....

Lg Martina

Beitrag von kathrincat 12.02.11 - 10:42 Uhr

meine hat ihr gr. 2m bett mit 15 mon bekommen.

Beitrag von kathrincat 12.02.11 - 10:43 Uhr

macht das kind mit 3 noch mittagsschlaf?

Beitrag von dani-79 12.02.11 - 13:34 Uhr

#gruebel
Meiner macht auch noch Mittagsschlaf... der wird im April 3...

Beitrag von mamavonluis 12.02.11 - 13:50 Uhr

Wenn mir mal danach ist, macht auch mein 5jähriger noch mal nen Mittagsschlaf.. Merkt man dann aber natürlich abends, von daher mach ich das so gut wie nie.

Beitrag von maryalex 12.02.11 - 19:41 Uhr

Für manche Kinder nicht ungewöhnlich. Mein fast 4-jähriger Sohn schläft häufig nachmittags 2,5 Stunden und geht trotzdem normal ins Bett.
Ich hab selbst zu Schulzeiten noch oft nach dem Mittagessen geschlafen. Freiwillig.

Beitrag von bia.k 13.02.11 - 23:56 Uhr

Hi,

wir haben auch so eine kleine Schlafeule zuhause und finden es toll.
Mein Sohn ist 5 1/2 und schläft noch täglich von Mo-Fr. An den Wochenenden sind wir gerade am "umgewöhnen". Er kommt im Sommer in die Schule und da gibt es ja leider keine Möglichkeiten zum Schlafen.

Er ist auch eins von den seltenden Exemplaren, die wenn sie abends später ins Bett gehen morgens auch länger schlafen. Mein Mann steht dann immer schon vor uns auf. ;-)

Gruß biak

Beitrag von kathrincat 12.02.11 - 10:45 Uhr

was ist wenn er aus den bett fällt weil er rausklettern möchte?

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