Ende Elternzeit und Fragen zum ALG

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Beitrag von bodomama 12.02.11 - 09:59 Uhr

Meine Elternezit endet demnächst. Von meinem ArG habe ich bereits ein Schreiben erhalten, dass ich mich anderweitig umsehen soll, da es mit meinen gewünschten Arbeitszeiten und Einsatzgebieten (ist ne Zeitarbeit) wohl nichts für mich geben wird.

Wie wird das ALG denn dann berechnet, falls ich bis dahin nichts finden sollte? (War ja jetzt einige Jahre in Elternzeit)

Und an sich könnte ich schon Vollzeit arbeiten, allerdings nur zu bestimmten Zeiten. (Ab 8 Uhr z.B.)

Kann ich mich nun beim Arbeitsamt Vollzeit-Suchend oder nur Teilzeit melden?

Ich meine, wenn ich dann ne Maßnahme o.ä. bekomme und müsste um 7 Uhr anfangen, ginge ja auch nicht?!

Wie läuft das ab?

Danke schonmal...

Beitrag von susannea 12.02.11 - 10:30 Uhr

Klar kannst du dich dem Arebitsamt Vollzeitsuchend zur Vefügung stellen, wenn du die entsprechenden Stunden angeben kannst.

Ich würde mir nur das Schreiben vom AG noch mal anschauen, denn er kann dir momentan ja nicht kündigen (egal ob er was für dich hat oder nicht) und dumusst sonst 3 Monate vor Ende der Elternzeit kündigen, wenn du deinen Vertrag nicht erfüllen kannst.

Was steht denn zu Zeiten und Arbeitsgebiet im Vertrag, sollte das nämlich mit dienen Wünschen übereinstimmen, dann muss der AG dich beschäftigen bzw. evtl. auch nur bezahlen, wenn er nichts hat!

Lass dich da von der Zeitarbeit nicht einfach abwimmeln, denn dann bekommst du evtl. kein ALGI!
Wenn du 2 Jahre oder mehr in Elternzeit warst, wird das ALGI fiktiv berechnet, da du ja keine 12 Monate Vollzeiteinkommen hattest (und durch die Kidner steht dir das zu, dass Teilzeiteinkommen in ihren ersten 3 Lebenjahren nicht berücksichtigt wird).

Beitrag von bodomama 12.02.11 - 11:10 Uhr

Danke erstmal..Nein kündigen kann er mir nicht! Ich hab nur eben mal angefragt wie die Chancen stehen. War mir auch schon fast klar, dass es mit der Firma nicht mehr klappen wird.

Zeiten stehen keine im Arbeitsvertrag Und Gebiet mehr oder weniger Deutschlandweit.

Beitrag von susannea 12.02.11 - 11:20 Uhr

Naja, dann hast du ein Problem, denn dann musst du 3 Monate vor Ende der Elternzeit kündigen, wenn du deinen Arbeitsvertrag nicht erfüllen kannst.
Und das würde ja heißen jeden Auftrag deutschlandweit zu jeder Zeit anzunehmen!

Beitrag von manavgat 12.02.11 - 11:59 Uhr

Ich würde von einer Rechtsanwältin prüfen lassen, ob der AG Dir nicht entgegen kommen muss. Ich habe jahrelang Zeitarbeit gemacht - meine Tochter in dieser Zeit bekommen - und habe insgesamt nur 1 Jahr ausgesetzt. Und es ging auch, die haben dem Kunden halt gesagt: so und so geht es. Ich muss aber dazu sagen, dass ich ab und zu, zwischen den Aufträgen auch mal unbezahlten Urlaub genommen habe, damit das möglich war. Solltest Du das dem AG anbieten wollen, so muss die ARGE zustimmen. Besprich es mit denen. Wenn sie dich lieber arbeitslos wollen, sollen sie Dir das mitteilen. Eine Anfrage dieser Art bitte nur schriftlich, damit Du schriftlich und rechtssicher Bescheid von der ARGE bekommst.

Gruß

Manavgat