Luft-Wärmepumpe im Neubau

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von dentatus77 12.02.11 - 15:42 Uhr

Hallo!

Wir wollen im Frühjahr bauen, es steht auch schon alles soweit fest, nur mit der Heizung sind wir uns noch unschlüssig.

In dem Baugebiet, wo wir bauen werden, gibt es keinen Gasanschluss. Öl scheidet für uns aus, ebenso eine Pelletheizung, da wir ohne Keller bauen und so ein Lagerproblem hätten.

Es bleibt also noch, einen Gastank im Garten zu vergraben, oder eine Wärmepumpe. Da sich Erdwärme bei uns schwierig gestaltet (Basaltuntergrund) und wir keine Kollektormatten wollen (kann ich ja nur Rasen drauf ansähen), bietet uns das Bauunternehmen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Siemens an.

Die Kosten für die Wärmepumpe incl. Fußbodenheizung mit 35° Vorlauftemperatur liegen ca. 3000€ höher als eine Gasbrennwerttherme mit gleicher Fußbodenheizung und Gastank. Angeblich sind die Heizkosten mit der Wärmepumpe deutlich geringer, aber wir haben ein wenig Angst vor allzu kalten Wintern, da dann die Wärmepumpe ja teuer mit Strom zuheizt.

Hat jemand von Euch da schon Erfahrungen gemacht, wieviel bei einem bestens isolierten Haus elektrisch zugeheizt werden muss?

Liebe Grüße!

Beitrag von kleinaberfein 12.02.11 - 20:12 Uhr

Hallo,

wir sind genau in der gleichen Situation wie ihr! Nur hätten wir alle Möglichkeiten zu heizen (Gas, Pellet, etc....)

Wir haben ein Angebot für eine super Gasbrennwerttherme und eine super Luft-Wärmepumpe.

Natürlich sieht man beim Vergleich erstmal die Betriebskosten. Die sind angeblich im Vergleich Gas zu Wärmepumpe doppelt so hoch. Dafür ist natürlich die Anschaffung günstig.

Bei der Wärmepumpe kommt es wohl darauf an, dass sie genau auf die Größe und der Heizlast des Hauses passt. Da wir auch nicht einschätzen können wie das mit dem Zuheizen ausarten könnten, werden wir jetzt zur Verbraucherzentrale gehen. Dort gibt es für 5 Euro eine Energieberatung. Wir werden ihm die Leistungsbeschreibung unseres Hauses in die Hand drücken. Dort stehen die Werte der Fenster, der Ziegel, welchen KfW-Wert unser Haus erreicht. Dazu erhält er genaue Angaben zu unserem Umgang mit Wasser, Heizen und Strom. Vielleicht kann der uns unseren fiktiven Verbrauch berechnen. Wenn wir den haben, werden wir bei unserem Stromlieferanten nachfragen mit welchem Tarif wir unseren Verbrauch berechnen können.

Vielleicht wäre das für euch auch eine Idee?

Alles Gute uns beiden mit dem Hausbau!

Lg
kleinaberfein

Beitrag von dentatus77 13.02.11 - 13:04 Uhr

Hallo!
Vielen Dank für Deine Antwort!
Auf die Idee mit der Verbraucherzentrale sind wir noch gar nicht gekommen. Ich werd da mal nachfragen, vielleicht bringt das ja was.
Liebe Grüße und dir auch alles gute beim Hausbau
Dentatus