Wohnung... und wenn Mord?

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Beitrag von tweety74 12.02.11 - 17:14 Uhr

In Anlehnung an den Beitrag unter mir... und wenn jemand in der Wohnung ermordet wurde?
In unserer Stadt hat vor 2 Jahren ein Familienvater seinen Sohn, seine Stieftochter und seine Frau ermordet. Er ist im Gefängnis und das Haus steht seit jener Nacht leer.
Wo ist der Unterschied zwischen normalem Sterben, Selbstmord oder Mord?

Beitrag von triso 12.02.11 - 17:27 Uhr

Für mich gibt es keinen.
Denn wenn ich ein altes Haus habe, kann dort schon alles stattgefunden haben. Selbst die Organisationzentrale für Deportationen kann in einer alten Villa gewesen sein.
Es zählt, was ich dem Haus mitgebe und was ich daraus mache.

Der einzige, für mich persönlich triftige Grund, nicht einzuziehen wäre, wenn es sich bei dem Mord um mir nahestehende Personen gehandelt hat. Daran würde ich nicht gern ständig erinnert werden.
Aber auch das ist subjektiv.

Beitrag von goldtaube 12.02.11 - 17:47 Uhr

Mir wäre es egal ob jemand in der Wohnung gestorben wäre. Unabhängig von den Umständen also Selbstmord, Mord oder sonstwas.
Das gehört einfach dazu. Man kann nicht davon ausgehen, dass in einem Haus in das man einzieht nie was passiert ist.

Der einzige Grund für mich wäre, wenn ein Familienangehöriger (Vater, Mutter, Geschwister...) dort gestorben wäre. Das müsste ich dann vermutlich nicht wirklich haben. Bei Tanten oder Onkel und weiter entfernten Verwandten würde das aber auch wieder anders aussehen.

Beitrag von hinterwaeldlerin09 12.02.11 - 18:03 Uhr

In Häusern und Wohnungen wird gelebt. Zum Leben gehört der Tod, ob natürlich oder gewaltsam.

Mir wäre das egal, Hauptsache, das Haus ist sauber, gelüftet und frisch gestrichen.#cool

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von canadia.und.baby. 12.02.11 - 21:51 Uhr

dem schließe ich mich an!

Beitrag von auerhenne 12.02.11 - 18:24 Uhr

In diesem Fall wäre ein solches Haus für mich auch absolut undenkbar zu beziehen.
Der Unterschied liegt einfach darin zu wissen, dass dort etwas grausames geschah. Das klingt ja schon nach einem Gemetzel.
Zu wissen in einem Haus zu leben, wo Menschen auf grausame Weise ums Leben kamen.
Ich spüre solche Dinge auch. Es wäre eine Qual für mich.

Darin liegt für mich der Unterschied zu einem natürlichen Tod wo jemand friedlich in seinen eigenen 4 Wänden eingeschlafen ist.

Beitrag von metalmom 12.02.11 - 18:29 Uhr

Hi!
Ich würde nicht in eine Wohnung ziehen, in der ein Mord oder Selbstmord stattgefunden hat.
WEIL der Unterschied zu einem normalen Tod ist: Angst, Schmerz, Verzweiflung, bei Mord außerdem unfreiwliiger Tod und Todesangst, Kampf, einfach "negative Energie" wenn man es so nennen will.
Ich glaube nunmal an "sowas".
LG,
Sandra

Beitrag von elofant 12.02.11 - 19:18 Uhr

Fragt sich jetzt nur, ob man es erfährt, dass dort sowas passiert ist. Ich glaub kaum, dass einem das der Vermieter etc. erzählt.

Sicher wird man es erfahren, durch Nachbarn o.ä., aber da ist man vielleicht schon eingezogen. Und deswegen ausziehen?

Beitrag von kawatina 12.02.11 - 20:19 Uhr

Hallo,

also ich habe ein Spukhaus verkauft - interessant, welche Veränderung der neue Besitzer durch macht.#rofl

Beitrag von schneefrau28 13.02.11 - 14:18 Uhr

Echt? Erzähl!

Beitrag von manavgat 12.02.11 - 22:10 Uhr

Ist doch egal. Die Leichen wurden doch entfernt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ostsonne 15.02.11 - 11:35 Uhr

*lach* ..... sicher ? Vielleicht ist noch eine im Keller *weiterlach*

Beitrag von witch71 13.02.11 - 00:08 Uhr

Wenn ich die Mordgeschichte mitbekommen hätte (bspw. Zeitung oder weil jemand die Personen selbst gekannt hat) würde ich nicht einziehen wollen.
Es würde mir ein ungutes Gefühl geben, ich müsste da sicher auch öfter dran denken und dafür bin ich zu sensibel.
Das Problem ist auch, dass ich wohl, selbst wenn ich die Geschichte zunächst nicht kennen würde irgendwann anfangen würde mich dafür zu interessieren, was da passiert ist. Und dann hätte ich den Salat..

Was mich auch nerven würde wäre, wenn ich dann ständig drauf angesprochen werden würde, beispielsweise auf dem Dorf. "Wie ist das, in so einem Haus zu leben, wo damals der XY ermordet wurde?".

Also glaube ich, wäre das nichts für mich. Normale Todesfälle wären kein Problem, ich habe schliesslich auch in dem Haus gewohnt, in dem meine Oma und mein Opa verstorben sind. Mit ihnen habe ich mich auch danach noch gerne "unterhalten".

Beitrag von imzadi 13.02.11 - 00:24 Uhr

Das Gebäude in dem wir leben war vor 70 Jahren ein Hospitz. Wenn ich hier nicht arbeite dann in einer ca. 1000 Jahren alten Burg. Dort sind eine ganze Latte an Leuten gestorben. Bis vor kurzem wohnten auch noch Freunde von uns in der Burg.

Nicht einer hat jemals was seltsames erlebt oder irgendwas von den Toten gehört. Aber wir haben immer Spaß wenn alle paar Jahre ein Geistersucher mit Spezialgerät auftaucht. ;-)

Gestorben wird überall, man sollte halt sie Leichen geruchsarm wegpacken wenn man ruhig schlafen will.

Beitrag von grizu99 13.02.11 - 07:45 Uhr

NEIN, das ginge bei mir nicht irgendwie #schwitz

Meine Oma wohnte direkt neben dem Restaurant wo das Chinarestaurant Massaker gewesen ist. 7 Menschen wurden dort bestialisch ermordet, ein 2 Jähriges Mädchen überlebte unter ihrer sterbenden Mutter #heul

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,464412,00.html

Man hat lange überlegt, was aus dem Restaurant wird.
Der Hausbesitzer wollte Wohnungen daraus machen, ich glaube das hat er auch gemacht. ICH könnte da nicht einziehen. Ich muß schon immer daran denken, wenn ich an dem Gebäude vorbei fahre. #zitter

Und wenn es nur ein Restaurant wäre, würde mir der Appetit darin vergehen....:-(

Beitrag von carrie23 13.02.11 - 14:20 Uhr

Ich würde weder in ne Wohnung einziehen wo ich wüsste da ist jemand ermordet worden, noch in eine wo jemand gestorben ist.
Warum? Weiß ich nicht aber mir ist es lieber nicht zu wissen was in den Wohnungen stattgefunden hat.
Sicher weiß man nicht was in alten Häusern alles stattgefunden hat, aber was ich nicht weiß macht mich nicht heiß.
Ich weiß nicht wieso aber wenn ich es wüsste würde ich mich dort sehr unwohl fühlen.

Beitrag von summersunny280 13.02.11 - 14:34 Uhr

Für mich gibt es einen großen Unterschied zwischen natürlichem Tod und Mord.

Wir haben vor fast zwei Jahren ein Haus gekauft . Es war alles toll...einige Wochen lang hörte ich seltsame Geräusche aber ich dachte mir nichts dabei .
Bis ich einen netten Tratsch mit dem Nachbarn hatte .
Er fragte mich ob ich denn wüsste dass der Hausbauer seine Familie umgebracht hätte ,wohl angemerkt in diesem Haus.
Ich war so baff dass ich das wohl verdrängt hatte bis ich eines Tages wieder dieses Geräusch hörte.
Da fiel mir alles wieder ein.
Ich hab es dann meinem Mann erzählt und wir waren beide der Meinung hier können wir mit dem Wissen nicht weiter leben.
Ich hab tagelang recherchiert und nichst gefunden.
Diese Tage der ungewissheit waren schrecklich für mich.
Es ist so dass der Mann seine Frau und zwei Kinder mit einer Axt ermordet hat , die älter Tochter hat überlebt da sie an dem Abend nciht da war. Wie man sich denken kann ,kann man da bestimmt nicht alles genaustens säubern .
Ich lief in dem Haus herum und dachte nahezu immer hier könnten überall noch Spuren sein .....Neeee also im Ernst das ist eklig .
Auch der Gedanke dass hier Menschen umgebracht wurden auf schlimme Art und Weise , evtl. um ihr leben gefleht haben ,auf dem Boden gekrochen sind . NÄÄÄ ich wäre ausgezogen definitiv.
Mein Mann hat dann die Vorbesitzer angerufen und nachgefragt .
Tatsächlich war diese Tat geschehen aber zum Glück paar Monate nachdem der Mann mit seiner Familie auszog und zwar in ein anderes Haus.
Ich war erleichtert ....die Geräusche blieben dann noch ne Weile, die hörten erst auf als Nachbars Sohn ausgezogen und endlich der Marder verschwunden ist :-p

Aber nie und nimmer könnt ich mit so einem Wissen glücklich wohnen #zitter die paar Tage haben echt gelangt

Beitrag von kathrincat 13.02.11 - 21:17 Uhr

keine ahnung

Beitrag von ostsonne 15.02.11 - 11:39 Uhr

Nein, ich könnte nicht in eine Wohnung/Haus ziehen, wo jemand umgebracht wurde. Ich hätte Angst, es passiert nochmal und ich fände es....ähm....eklig.
Das Wort eklig trifft eigentlich nicht das, was ich ausdrücken will, aber ich find` grade kein anderes Wort.

Nein....ich würde mich ständig gruseln.#schwitz