noch Nebenjob um Unterhalt zu bezahlen?

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von valldemosa 12.02.11 - 18:19 Uhr

Ist ein Mann bei 2 Kindern mit 2verschiedenen Frauen dazu verpflichtet noch einen Nebenjob anzunehmen um für den Unterhalt beider Kinder auf zu kommen,wenn er schon eine 40h Woche hat?

Beitrag von jessy1007 12.02.11 - 18:40 Uhr

JA eigentlich schon so sagte man es mir jedenfalls mal wen ihr ex mann nicht genug geld verdient muss er sich halt noch ein nebenjob suchen um für den kindesunterhalt auf zu kommen.Ob es so durch setz bar ist ist was anderes ich kämpfe seit 4 jahren um den unterhalt meiner 2. Hab einen unterhaltsbeschluss also ein titel und irgendwie kommt trotzdem nix....lg und viel erfolg;-)

Beitrag von babylove05 12.02.11 - 18:44 Uhr

Hallo

Theroretisch schon , den ein Mann ( oder Frau , je nachdem wo des Kind lebt ) muss alles dran setzen um für den unterhalt aufzukommen.

Aber Praktisch ist es eher nicht durchstezbar , somal ja auch noch der arbeitsgeber ein Wort mitzureden hat ob man einen nebenjob annehmen darf oder nicht .

Lg Martina

Beitrag von hinterwaeldlerin09 12.02.11 - 19:08 Uhr

So ein Mann SOLLTE sich auf jeden Fall einen Nebenjob suchen, wenn er zuviel Freizeit hat, scheint er die Tendenz zu haben, folgenreiche Fehler zu wiederholen...:-D

Sorry, ist nicht konstruktiv, konnte ich aber nicht für mich behalten.

Beitrag von valldemosa 12.02.11 - 19:10 Uhr

Glaube nicht das ein Fehler ist mit mir und seiner Ex ein Kind zu haben.

Beitrag von hedda.gabler 12.02.11 - 19:14 Uhr

Nö, wenn er sich das finanziell leisten kann, sicher nicht ...

Beitrag von ppg 12.02.11 - 19:21 Uhr

lt VK hast Du doch keine Kinder #kratz?

Ute

Beitrag von valldemosa 12.02.11 - 19:26 Uhr

Hab ich auch nicht gesagt.Habe nur einen Artikel gelesen,und hab überlegt was wäre wenn.

Beitrag von silbermond65 12.02.11 - 20:56 Uhr

Wenn er den Unterhalt für sein erstes Kind weiter zahlen kann ,ist es das sicher nicht.
Aber wie sagt dein Motto in der VK so schön "Planung ist alles".

Beitrag von windsbraut69 13.02.11 - 09:03 Uhr

Denkst Du nicht, dass es ein Fehler ist, mehr Kinder zu planen als man ernähren kann?

Gruß,

W

Beitrag von berta.in.schwarz 13.02.11 - 16:35 Uhr

Zum einen weiß man nicht, ob alle geplant sind.
Es gibt Frauen, die dazu neigen, den Männern Kinder anzuhängen, weil sie unbedingt welche wollen.

Zum anderen kann ja auch davon ausgehen, daß die Mütter auch zur Ernährung der Kinder beitragen oder nicht?

Beitrag von hedda.gabler 13.02.11 - 16:50 Uhr

>>> Zum anderen kann ja auch davon ausgehen, daß die Mütter auch zur Ernährung der Kinder beitragen oder nicht? <<<

Mit der Betonung auf "beitragen" und nicht zur Gänze übernehmen, was sie aber eh oft genug tun müssen, wenn der KV gar nicht erst zahlt oder es durch Weitervermehrung zur einer Mangelfallberechnung kommt und plötzlich bis zu Hunderte von Euros fehlen ...

Beitrag von whitewitch 12.02.11 - 20:39 Uhr

Jein, wenn es zu einer Mangelfallberechnung kommt, dann kann man den Mann verpflichten sich noch einen Nebenjob zu suchen! Sonst nicht

Beitrag von arienne41 13.02.11 - 08:19 Uhr

Hallo

Ja.

Wer soll denn sonst für den Unterhalt des 1. Kindes aufkommen?

Beitrag von valldemosa 13.02.11 - 09:05 Uhr

Auch wenn ich jetzt bestimmt ganz viel ärger bekomme von einigen hier,aber wenn in einer Beziehung noch ein Geschwisterchen geboren wird,bekommt doch meist das erste auch nicht mehr 100% von allem.Man teilt alles,oder liege ich da falsch.
Wenn aber ein Mann nun für 2 Kinder Unterhalt zahlen muß,warum muß dann eurer Meinung nach für das erste Kind sich nichts ändern?
Versteht mich nicht falsch,aber das sind dann auch Geschwister. Manchmal ist Geld eben nicht alles,manche Männer haben eben das Bedürfnis,mit ihrer 2. Frau eine Familie zu gründen.
Bitte schimpft mich nicht wieder,sind nur meine Gedanken.

Aber um das mal klar zu stellen,sollten wir ein Kind bekommen,wird sein Sohn aus erster Beziehung weiterhin seinen vollen Unterhalt bekommen.Bin keine böse zweitfrau,ich habe zu ihm ein sehr gutes Verhältnis.

Beitrag von silbermond65 13.02.11 - 10:15 Uhr

,aber wenn in einer Beziehung noch ein Geschwisterchen geboren wird,bekommt doch meist das erste auch nicht mehr 100% von allem.Man teilt alles,oder liege ich da falsch.

Ich habe 3 KInder,2 davon noch zu Hause.Warum sollten sie nur weil es zwei sind jetzt keine 100 % mehr bekommen?
Was sollen sie denn deiner Meinung nach teilen? Ihr Essen,ihre Klamotten?Ihr Bett ?

Wenn aber ein Mann nun für 2 Kinder Unterhalt zahlen muß,warum muß dann eurer Meinung nach für das erste Kind sich nichts ändern?

Du kennst die Düsseldorfer Tabelle ,die Beträge darin? Je mehr Kinder ,desto weniger Unterhalt.Nach Altersstufen bekommen die älteren Kinder sogar mehr als die jüngeren.
Ich bekomme für meine Kids gar nichts.außer für die Kleine momentan UV.Und weißt du warum? Weil ihr Vater meint sich vermehren zu müssen wie ein Karnickel.
Ich finde es doch immer wieder merkwürdig,daß Zweitfrauen meist als erstes daran denken,den Unterhalt für die ersten Kinder runterzusetzen.


Manchmal ist Geld eben nicht alles,manche Männer haben eben das Bedürfnis,mit ihrer 2. Frau eine Familie zu gründen.

Na wenn Geld nicht alles ist,dann ist doch alles bestens.Dann schafft man(n) es doch sicher ,für beide Kinder aufzukommen ohne dem ersten irgendwas abzuknapsen.
Aber das habt ihr ja wohl sowieso vor.

Beitrag von valldemosa 13.02.11 - 10:22 Uhr

Das es bei dir so läuft finde ich echt nicht ok.
Aber ich denke auch,dass jeder in erster Linie erstmal an sein eigenes Kind denkt(wäre schlimm wenn nicht).
Aber man könnte von den "Erstmüttern" ja theoretisch auch verlangern,sich mit weniger zu begnügen,weil sie ja schon wissen was ein Kind kostet und eigentlich jedes Kind gleich behandelt werden sollte,oder?

Aber wenn der Unterhalt nicht für beide reicht,bekommt das erste trotzdem weniger als bisher.Ob man das so möchte oder nicht.

Ich meine bei uns geht es um 1 Kind nicht um mehrere.

Beitrag von hedda.gabler 13.02.11 - 11:35 Uhr

Dazu fällt mir nichts mehr ein ... Unfassbar.

Beitrag von valldemosa 13.02.11 - 11:44 Uhr

Du wieder;-)

Beitrag von hedda.gabler 13.02.11 - 12:32 Uhr

Ich gebe Dir mal was schönes zu lesen (und lese bitte nicht nur die Tipps, wie man sich vor Unterhalt drücken kann, sondern auch die, was einem Vater in diesem Lande blüht, wenn er sich den Unterhalt für alle Kinder nicht leisten kann):
http://www.trennungsfaq.de/unterhalt.html

Beitrag von silbermond65 13.02.11 - 11:50 Uhr

Aber man könnte von den "Erstmüttern" ja theoretisch auch verlangern,sich mit weniger zu begnügen,weil sie ja schon wissen was ein Kind kostet und eigentlich jedes Kind gleich behandelt werden sollte,oder?

Aber sonst gehts dir gut oder? Nur weil Mann sich mit jeder Partnerin vermehren muß ,sollen SEINE Kinder zurückstecken?
Ich war übrigens schon auf beiden Seiten......Erst- und Zweitfrau.

Beitrag von valldemosa 13.02.11 - 12:12 Uhr

Ja mir gehts gut.
Ich gehe nur von der theorie aus.Und die sagt mir,warum sollte das erste Kind seinen Unterhalt komplett behalten und das zweite nichts bekommen?Mit was für einem recht?Das Kind kann ja wohl gar nichts dafür.

Und nur aus rücksicht auf die Ex auf Unterhalt bzw.mehr gemeinsames Geld für das neue Kind zu verzichten,würde ich nicht einsehen.

Ich denke man sollte auch immer die finanziele Lage der Parteien mit berücksichtigen.Ob man alles beim alten lässt,oder ob man etwas verändern kann,ohne das jemand seinen Lebensstandart verändern muß.

Beitrag von hedda.gabler 13.02.11 - 12:31 Uhr

Hallo.

Du hebelst Dich doch argumentativ selber aus.
Wie passt denn das zusammen:

>>> warum sollte das erste Kind seinen Unterhalt komplett behalten und das zweite nichts bekommen?Mit was für einem recht?Das Kind kann ja wohl gar nichts dafür. <<<
>>> Und nur aus rücksicht auf die Ex auf Unterhalt bzw.mehr gemeinsames Geld für das neue Kind zu verzichten,würde ich nicht einsehen. <<<

Es geht nämlich bei dem Unterhalt fürs erste Kind nicht um Rücksicht auf die Ex, sondern wie Du schon so richtig erkannt hast: Was kann das erste Kind eines Mannes dafür, wenn er mehr Kinder zeugt, als er sich leisten kann?

Gruß von der Hedda.

Beitrag von silbermond65 13.02.11 - 12:44 Uhr

warum sollte das erste Kind seinen Unterhalt komplett behalten und das zweite nichts bekommen?

Planst du etwa schon die Trennung,bevor du schwanger bist?
Wieso würde denn euer Kind NICHTS bekommen? Ist doch völliger Blödsinn was du hier schreibst.

Mit was für einem recht?Das Kind kann ja wohl gar nichts dafür.

Und mit was für einem recht soll das erste Kind verzichten? Das kann genauso wenig dafür meinst du nicht?

Und nur aus rücksicht auf die Ex auf Unterhalt bzw.mehr gemeinsames Geld für das neue Kind zu verzichten,würde ich nicht einsehen.

Du hast da einen gewaltigen Denkfehler.Du verzichtest auf nichts wegen der Ex.Der Unterhalt ist für das Kind deines Mannes für das er sich auch irgendwann mal entschieden hat.

Beitrag von berta.in.schwarz 13.02.11 - 16:38 Uhr

Es geht um die Kinder, nicht um die Mütter.
Und was heißt dann "sein eigenes"?
Hier sind es die "eigenen" Kinder des Mannes, nur die Mütter sind verschiedene.
Bei den Kindern gibt es keinen Unterschied.