PDA-Meinungen...Mehrfachmami´s

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von lusami 12.02.11 - 19:44 Uhr

Hallo Kugelbäuche ;-),

also kurz und knapp.....eure Meinungen zur PDA (die eine hatten)

Ich habe es nun bei beiden SS abgelehnt...eigentlich immer alles was sie mir geben wollten. Nun geht mir der A... aber so auf Grundeis #zitterdas ich jetzt doch mal überlege wegen so einer PDA :-D

Wollte gerne eure Meinungen darüber hören....Vor und Nachteile.

lg lusami 37.ssw

Beitrag von 5kids. 12.02.11 - 19:48 Uhr

Kurz und bündig:

Vorteil: Die Wehen sind wesentlich erträglicher
Nachteil: Irgendwie hatte ( zumindest ich!) das Gefühl,um "etwas beraubt worden zu sein" - schwierig zu beschreiben #schwitz

LG
Andrea

Beitrag von crazy4 12.02.11 - 19:52 Uhr

Hallo,
ich hatte bei der ersten Geburt eine PDA und habe leider fast nichts gespürt, war schwierig in der austreibungsphase. Die beiden anderen habe ich ganz ohne Schmerzmittel durch und diese Erfahrung ist a) so gut für's eigene Ego und b) nicht jede PDA ist bei jeder Frau Schmerz nehmend....
Ich würde es nicht wieder machen.
#winke

Beitrag von gemeinhardt 12.02.11 - 19:54 Uhr

Huhu

ich hatte ne PDA nach 24 Std Wehen ohne und fühlte mich daher vermutlich um nix beraubt, als die Schmerzen weg waren. ;-)
Ja weg - die Geburt meiner ersten Tochter mit PDA war ein Traum. Die Stimmung im Kreißsaal war gelöst und locker, wir haben geflachst und das Pressen klappte trotzdem.
Meinen Sohn hab ich ohne entbunden.
Das war eine "richtige" Geburt. Ich war weggetreten, abwesend, benebelt, gebrüllt... Sorry, ich hab den Vergleich und die mit war schöner. Ich habs besser "erlebt"

Lg, Cora

Beitrag von 5kids. 12.02.11 - 19:59 Uhr

Ist aber auch eine Sache der Schmerzempfindlichkeit und auch ist jede Entbindung anders. Ich hatte meine PDA auch nur beim 1. Kind ( habe aber auch 42 Stunden & 40 Minuten geweht #schwitz und MUSSTE dann einer PDA zustimmen,weil die Dauerwehen nicht gut für`s Kind waren!),empfand die anderen Entbindungen aber als wesentlich intensiver.
So macht jede Frau ihre eigenen Erfahrungen ;-)

Beitrag von gemeinhardt 12.02.11 - 20:09 Uhr

äh ja intensiv ist wohl das richtige Wort.

Ich hab mich bei der mit PDA (die übringens insg. auch 41 Std. gedauert hat) halt einfach wesentlich anwesender gefühlt und mir gings danach auch besser.

Heißt nicht, das ich nochmal ne PDA nähme sollte ich noch ein Kind bekommen, ich werd dann wohl ne Hausgeburt anstreben.
Allerdings denke ich das es einfach auch viel mit Einstellung und Körpervertrauen UND ner richtig guten Hebamme zu tun hat.

Nunja. freilich macht jede Frau ihre eignenen erfahrungen :-)
Ich hab meine ja nur aufgeschrieben ;-)

Beitrag von mama-von-marie 12.02.11 - 19:58 Uhr

Hab mir am 4.Tag Einleitung und Höllen-Wehen auch eine PDA geben
lassen, obwohl ich mir vorgenommen hatte, keine zu nehmen.
Aber die Wehen waren nach dem Wehentropf soooo unerträglich,
da war die PDA eine richtige Erlösung!

Beitrag von gingerbun 12.02.11 - 21:32 Uhr

4 Tage Einleitung? Du Arme! Mit hat die eine Einleitung schon gereicht. Och Mensch..
Erlösung trifft es wirklich. Ging mir damals auch so.. Als die PDA wirkte hab ich zu dem Arzt nur noch gesagt: "Sie sind ein guter Mensch." Ich glaub der hat gedacht ich hab sie nicht mehr alle. Aber mir war so egal in dem Moment.
LG!!!

Beitrag von annetteingo 12.02.11 - 20:05 Uhr

Hallo,
also ich war in meiner ersten SS auch absolut gegen die PDA. Ich hab mich mit Händen und Füßen gewehrt, bis es eben einfach nicht mehr anders ging. Und es war so herrlich, der Schmerz ließ sofort nach und der Stich hat überhaupt nicht weh getan. Meine PDA saß wirklich sofort und gut, also keine Horrorgeschichten von wegen 3x gepiekst und immer noch nicht drin.

Bei meinem 2. Kind hab ich schon während der SS gesagt, dass ich nie wieder so blöd sein werde und auf die PDA verzichte. Aber da ging alles so schnell, dass ich es nicht gebraucht habe und so ebenfalls beim 3. Kind. Nun bin ich auch ebenfalls der Meinung, wenn es sein muss, muss es sein.

Den einzigen Nachteil, den ich so fand, ich konnte die Presswehen nicht spüren. Nun weiß ich nicht, ob ich überhaupt welche hatte, denn mein Kleiner lag nicht richtig im Becken. Also es kann gut sein, dass ich sowieso keine richtigen hatte und das nur dachte, weil die Hebi sagte, ich müsste welche haben. #gruebel Keine Ahnung.

So im großen und ganzen würde ich sie aber jedem empfehlen, wenn er nicht mehr kann und es nicht zu spät ist.

LG Annette + #schrei Nr.4 (19.SSW)

Beitrag von dk-mel 12.02.11 - 20:06 Uhr

ich hatte auch fast 18 stunden wehen und eine halbe stunde pda war gold wert. leider wurde diese nicht aufgefrischt, weil alle ärzte gerade im einsatz waren:-[ und die schwestern wohl nicht auffüllen durften und dann wurde mir gesagt, ich hätte es eh gleich überstanden und musste nochmal eine halbe stunde durch die hölle. aber es ist wohl so, dass man die pda extra ausschleichen lässt, damit man richtig pressen kann...

im nachhinein vergisst man vieles an schmerzen, man weiß ja dann, wofür!

ich würde mich aber immer wieder dafür entscheiden.

Beitrag von sephora 12.02.11 - 20:08 Uhr

Nach 7 Stunden Wehen kam die PDA! Ich hatte nie eine negative Einstellung, daher habe ich den Vorschlag der hebamme eine PDA zu legen dankend angenommen. Ich musste auch an den Wehentropf, weil mein Mumu nicht aufging ( also schon vor der PDA).
Die PDA war einfach super! Kaum Schmerzen, ich konnte alles miterleben..und auch am Ende haben sie es nicht ganz runtergedreht. ich konnte ohne Schmerzen pressen und mitmachen! Ich fand es wirklich total super. Habe auch nicht das Gefühl "beraubt" worden zu sein..ich mein, nur weil man nicht mehr so starke Schmerzen hat, wird man ja nicht des Erlebnisses beraubt.
7 heftige Stunden Wehen haben mir gereicht;-)

Ich hoffe beim nächsten Baby wird es wieder so gut mit der PDA klappen!

lg

Beitrag von simplejenny 12.02.11 - 20:24 Uhr

Ich hatte insgesamt 41 Stunden Wehen. Nach 36 kam die PDA, obwohl ich mir zuvor gesagt hatte das ich keine will. Aber so nach 36 Stunden ist man schon in einer etwas anderen Welt und stimmt vielem zu, was man erst nicht wollte.

Meine PDA führte durch das erzwungene Liegen dann aber zu einem Geburtsstillstand mit nem Sternguckerkind und es wurde dann ein Kaiserschnitt gemacht. Das kannste dir ja selbst ausrechnen, wie man sowas dann findet.

Die PDA kann gut laufen und ist bestimmt absolut schmerzstillend, führt aber auch häufiger mal zu Zangen- und Saugglockengeburten und wie bei mir eben dann zum Kaiserschnitt.

Aus heutiger Sicht hätte ich der PDA lieber nicht zugestimmt, denn das zweite Kind wird wegen der versauten ersten Geburt wohl auch per KS geholt werden müssen!

So blöd läufts manchmal - klar nicht immer, aber kann!
Liebe Grüße
Jenny

Beitrag von josephine2002 12.02.11 - 20:35 Uhr

Hallo,
also ich hatte bei meiner letzten Geburt eine PDA, da es einfach sehr lange gedauert hat und es war im Nachhinein eine wirklich gute Entscheidung. Ich konnte mich noch einmal vollkommen entspannen, PDA saß sofort gut und ich habe sogar auf dem Gebärhocker entbunden, da das Aufstehen und abstützen trotz PDA bei mir kein Problem war.
Diesmal versuche ich es aber nochmal ohne :-p

Ganz liebe Grüße,

Maria ET-13

Beitrag von lusami 12.02.11 - 20:50 Uhr

Ich danke euch für die Zahlreichen Info´s#verliebt
Also beim 2. ging es eigentlich alles schnell....4 std....trotzdem aber Glocke und schneiden. ich empfand es wirklich als heftig da es alles sehr schnell in Presswehen überging.

Gut dann werde ich mir eine PDA mal vormerken und bin gespannt ob man diese auch bekommt wenn das 2. innerhalb 4 std. da war.

lg lusami

Beitrag von clairedelalune 12.02.11 - 21:13 Uhr

Fühlt es sich nicht "komisch" an, nicht mehr das Gefühl über den eigenen Körper zu haben? Das habe ich mich schon öfter gefragt.

Ich bin nicht dagegen, hatte aber selbst keine, aber nur, weil ich Angst davor hatte.. ;-)
Ging auch ohne gut. Ich würde sagen, da hört man besten auf das Bauchgefühl! :-)

Beitrag von gingerbun 12.02.11 - 21:29 Uhr

Hallo,
also ich war irgendwie immer auf Abstand was ne PDA angeht. Hiess es ja auch immer es sei nicht ohne. Wir wurden dann 2007 aufgeklärt im Krankenhaus und es war denen kein Fall einer Querschnittslähmung oder sonstiger Schädigung bekannt. Ich hab es dann auch mich zukommen lassen. Dann war es so dass ich bei meiner Tochter eingeleitet wurde und am Wehentropf hing. Ich lag ca. schon 10 Stunden in den Wehen und irgendwie konnte ich es kaum noch ertragen. Es wurde immer schlimmer. Ich hab dann nach einer PDA gefragt und bekam eine. Ab da ging es mir wesentlich besser und ich konnte auch wieder mehr mitmachen. Es war also schon insofern sinnvoll als dass ich wieder mehr mithelfen konnte. Ich meine wenn es was gibt was lindert, warum nicht nehmen? Man muss ja nicht den Helden spielen.
Was meine bevorstehende Geburt angeht hoffe ich auf natürliche Wehen und keine eingeleiteten künstlichen, mal sehen ob ich es so schaffe oder wieder nach einer verlange. Planen werd ich das nicht :-)
Gruß!
Britta

Beitrag von gemababba 12.02.11 - 21:38 Uhr

Hallo,

also wenn du es schon zweimal ohne geschafft hast dann wirst du es auch ein drittes mal schaffen :-)

Ich kann dir leider nicht berichten wie es ist mit PDa aber von Bekannten hab ich sehr viel negatives gehört .

Ich habe alle 3 Kinder ohne schmerzmittel entbunden und es war super gut , klar hatte ich schmerzen aber die waren auch wieder weg als das Baby da war .

Bei meinem ersten Sohn hab ich bis zum schluß gewartet weil ich nicht wußte wie schlimm es noch wird :-) aber nach 11 Std war er dann da und ich war froh nix gebraucht zu haben .

ich würde es abhängig von der Situation machen .

Dir alles Gute für die Geburt .

LG Jenny