Diagnose nach Krankenhausaufenthalt

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von schnuckl1973 12.02.11 - 20:33 Uhr

Ja seit gestern, wissen wir dann auch endlich was unsere 7 jährige Maus voraussichtlich hat.

Nach einem Schlaf-EEG bekamen wir die Diagnose "Rolando-Epilepsie"...

Hat mich ganz schön umgeworfen... Aber was soll ich machen. Kriegen wir schon hin... Muss ja...

Seit gestern gibt es dann gleich das Medikament Ospolot 50.
Morgens 1 1/2 und abends 1 1/2 ...

Kennt sich jemand mit den Nebenwirkungen aus??? Würd mich über Erfahrungsberichte freuen. Den im Netz kann man da echt nichts lesen. Da bekommt man ja Panik.

LG Michaela

Beitrag von kati543 13.02.11 - 00:36 Uhr

Medis gegen Epilepsie sind immer sehr heftig in den Nebenwirkungen. Nur leider hat man nicht wirklich eine Wahl und kann eigentlich nur froh sein, wenn man zu den Glücklichen zählt, denen Medis wenigstens helfen. Es gibt ja auch therapieresistene Formen der Epi. Nebenwirkungen sind bei jedem Menschen anders und oftmals auch völlig gegensätzlich. Von daher ist das schwierig.

Beitrag von krokolady 13.02.11 - 10:44 Uhr

die Nebenwirkungen KÖNNEN auftreten - MÜSSEN aber nicht!

Meine Tochter hat ja eine sehr schwere Form der Epi und schon einiges an Medikamenten durch.
Aber noch niemals hatte sie irgendwelche Nebenwirkungen, weder beim einschleichen noch beim ausschleichen.

Mach dich also nicht unnötig verrückt.......einfach gut beobachten......anfängliche Müdigkeit z.B. kann fast immer auftreten, ebenso leichte Stimmungsschwankungen. Aber das gibt sich auch meist sehr schnell wieder

Beitrag von janiki020305 13.02.11 - 22:36 Uhr

Hallo,

wir haben die Diagnose auch vor etwa 1,5 Jahren nach einem KH-Aufenthalt bekommen. Allerdings sollte Jannis noch keine Medis nehmen - erst, wenn noch ein weiterer Anfall auftreten würde. Nach dem EEG wurde die Wahrscheinlichkeit als sehr hoch eingeschätzt. Doch bis heute ist nichts mehr passiert.

Darf ich fragen, wie viele Anfälle Eure Tochter bereits hatte?

Viele Grüße, Nina

Beitrag von schnuckl1973 15.02.11 - 22:07 Uhr

Hallo...

mittlerweile haben wir 4 Anfälle gehabt. Den ersten mit 4. Also vor 3 Jahren.
Der zweite war dann letztes Jahr in der Schule beim Sport im September. Der dritte war im Dezember letzten Jahres und der letzte jetzt Ende Januar.

Also uns reichts jetzt. Macht einen ganz schön fertig. Aber wir hoffen, das alles gut wird mit den Medis und das es tatsächlich mit der Pupertät aufhört.

LG Michaela