Inwieweit macht ihr euch zum "Sklaven" des Kindes?

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Beitrag von moeriee 12.02.11 - 21:35 Uhr

Hallo ihr Lieben! #winke

Eigentlich war für mich immer klar, dass ich versuche, den Bedürfnissen meines Kindes gerecht zu werden. Ich versuche zu erkennen, was mein Kind braucht und gebe mein Bestes, um diesem nachzukommen. Im KKH, als wir auf der Intensivstation waren, wurde Louis nach Bedarf gefüttert. D.h. er bekam, wenn er sich wegen Hungers meldete. Die Anzeichen wurden uns auch erklärt: Babys schmatzen im Idealfall, wenn der Hunger schon arg ist, dann lutschen sie an der Hand. Als er dann auf die normale Station kam, bekam er plötzlich alle 4 Stunden, wurde dafür auch geweckt. Nun ja, aus meiner Sicht kam der Kleine damit nicht so richtig klar, da er ganz oft nach diesen 4 Stunden noch viel zu müde war und dann ständig zwischendrin noch kam. Wir führten das Zuhause noch ein oder zwei Tage so durch, gingen dann aber dazu über, dass wir ihn entscheiden lassen, wann er kommt. Und siehe da: Statt 5 oder 10 ml, trank Louis plötzlich 40 ml pro Mahlzeit. Das Ganze führten wir so weiter, wobei die Trinkzeiten nicht so richtig regelmäßig waren und sich nur hin und wieder mal so etwas wie ein Rhythmus abzeichnete, was aber meist nach ein paar Tagen wieder verschwunden war. Seit wir nun vor zwei Wochen im KKH waren, haben wir einigermaßen einen Rhythmus gefunden, wenn er auch etwas seltsam erscheinen mag:

1. Mahlzeit zwischen 5 und 6 Uhr: Ca. 120 ml
2. Mahlzeit zwischen 9 und 10 Uhr: Ca. 120 ml
3. Mahlzeit zwischen 14 und 15 Uhr: Ca. 120 ml
4. Mahlzeit 19 bis 22 Uhr: Zwischen 250 und 370 ml

Es erscheint vielleicht etwas komisch, aber nu ja... Mein Sohn braucht für seine Mahlzeiten offensichtlich etwas länger (meist 30, mit Wickeln und umziehen manchmal auch 45 Minuten), was ich in einer anderen Kategorie bemängelt wurde. Gerade gegen Nacht trinkt der Kleine in letzter Zeit drei Stunden am Stück, was ich auch heftig finde, aber er lässt sich nur durch die Flasche beruhigen. Auch auf den Arm nehmen bringt gar nichts. Er wippt dann mit dem Kopf hin und her und sabbert mein Oberteil an. ICH interpretiere das als Hunger! Er trinkt, macht 10 Minuten Pause, dann geht es weiter, bis er um 22 Uhr einschläft. Gut, es sind eben drei anstrengende Stunden abends, aber dafür habe ich dann auch nachts Ruhe. Versteht mich nicht falsch: Ich würde auch nachts aufstehen. Für mich wäre es wesentlich stressfreier, wenn ich zwei- oder dreimal jeweils eine halbe Stunde füttern würde, als diese drei Stunden dauerzufüttern.

Nun wurde mir mehrfach gesagt, andere Mütter würden dieses Theater nicht mitmachen. Sie würden dann halt aufhören zu füttern und ihr Kind lieber später noch einmal weiter füttern. Das würde im Umkehrschluss aber bedeuten, dass ich mein Kind dann 2 oder 3 Stunden weinen lassen müsste, weil es sich ja nicht durch irgendetwas anderes beruhigen lässt. #gruebel Es wurde mir sogar Folgendes gesagt:

"Das würde ich nie und nimmer mit mir machen lassen. Der Kleine hat dich ja richtig im Griff...

...man kann einem Kind auch sehr schlechte Essgewohnheiten aneignen und du bist, meiner Meinung nach auf dem Besten weg dorthin. Wie soll er einen Rhythmus bekommen, wenn er keine fixe Zeiten hat."

Tja, nun frage ich mich: Wie lässt sich das vereinbaren? Gibt es hier vielleicht noch mehr Babys, die mit 2 Monaten noch keinen festen Trink- und Schlafrhythmus haben oder bin ich da die einzige? #kratz Gibt es bei euch nicht auch Phase, in denen Kinder mal länger trinken, dafür aber auch große Mengen? Oder ist mein Kind wirklich "komisch", weil es länger als andere braucht, um seine Menge zu trinken? Anfangs hat er für 40 ml regelmäßig 45 bis 60 Minuten gebraucht. Aber ich kenne ihn nicht anders. Und jetzt wird mir gesagt, ein Kind solle max. 20 bis 30 Minuten trinken. Soll ich jetzt das Füttern nach dieser Zeit abbrechen? Oder ihn nachts wieder wecken, damit er dann abends in diesen 3 Stunden nicht so quengelig ist?

Eigentlich dachte ich, ich fahre richtig damit, auf mein Gefühl zu hören, zumal mein Kleiner auch gut zugelegt hat (bis in letzter Zeit, als er den RS- und den Norovirus hatte). Ich war zufrieden, dass wir nun bei knapp 600 bis 700 ml gelandet sind, weil er sowieso 6 Wochen zu früh war und lange nur kleine Mengen getrunken hat.

Die obigen Aussagen verletzen mich schon und ich frage mich, ob ich vielleicht falsch handele? Zumal irgendwie von mehreren Müttern gesagt wurde, sie fänden es übertrieben, was bei uns abends läuft! Aber welche Alternativen habe ich denn? Ich will nicht zwingend Recht bekommen. Darum geht es mir nicht. Aber es hat meine Gefühle schon irgendwie durcheinander gebracht. Da es Louis immer sehr gut damit ging, bin ich nie auf die Idee gekommen, dass ich so grundlegend falsch liegen könnte...

Nun meine Frage: Inwieweit macht ihr euch denn zum "Sklaven" eurer Kinder? Richtet ihr euch danach, was euch euer Gefühl und euer Kind sagt, was es braucht, auch wenn es vielleicht anders "tickt", als andere Kinder oder als die "Norm" sagt? Oder fahrt ihr nach strikt Schema F?

Ich freue mich auf einen Austausch mit euch! :-)

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (10 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von ronjaleonie 12.02.11 - 21:44 Uhr

Liebe Marie!

Ich finde du machst das genau richtig!

Dein Kind kann, warum auch immer, derzeit nicht schneller trinken, und das wird sich zu 100% ändern, sobald er größer, kräftiger und stärker wird. Dein Sohn war noch dazu ein Frühchen (wie meine Svenja auch) und die haben oft etwas Schwierigkeiten mit dem Trinken. Lass ihm die Zeit, die er braucht!!!!

Wenn du ihm nach sagen wir mal 30 min die Flasche wegnimmst, erreichst du doch nur, das er noch schneller wiederkommt und wier trinken mag, weil es doch einfach nicht reicht.

So lange du selbst nicht darunter leidest, finde ich das kein Problem, und alles andere als dich zum Sklaven machen. Mein Gott dein Baby ist gerademal 10 Wochen alt!

Lass dir bloss nix einreden, höre weiter auf deinen Bauch und dein Kind!

Ich bin bislang immer gut damit gefahren und bin weder der Sklave von Svenja, 5 Jahre, noch Ronja, 11 Monate. Aber ich höre auf die Bedürfnisse meiner Kinder!

LG
Nicole

Beitrag von debbie-fee1901 12.02.11 - 21:44 Uhr

Hallo, es IST RICHTIG auf dein gefühl zu hören. Ich habe mein Kind noch nie geweckt fürs füttern und das würde ich auch nicht machen.
Nun Stille ich aber auch!
Dein Louis ist 10 wochen alt. Welchen rhytmus soll er denn da haben??? Das kommt erst später! Gib ihm wenn er etwas möchte und mach dir deine eigenen regeln. Jedes Kind und jede Mutter ist anders gestrickt!!!

So ist es mir ganz ehrlcih nicht aufgefallen das meine Tochter müde ist!!!
Doof ich weiß. Habe das dann mal beschrieben wie sie immer ist und da sagte mir eine Userin das ich das schlafbedürfnis meiner kleinen nicht einschätzen kann.
Und siehe da: Jetzt klappt es wunderbar.

Dein Sohn meldet sich bei hunger und dann sollt er auch etwas bekommen. Meine meinung!!!

Mit festen rhytmus ect. pendelt sich früher oder später von selber ein.
Geniess die zeit.

LG Debbie

Beitrag von hoffnung2011 12.02.11 - 21:49 Uhr

Marie, wer sind die ,,anderen´´ Mamis. Meinst du damit andere Urbia-Damen oder ganz konrekte aus deine Umgebung ?

Du schreibst, ihr habt keinen Ryhtmus..stimmt doch gar nicht...du hast exakte Zeiten aufgeschrieben oder ? Diese 3 Stunden ist eben eure Besonderheit ! Jede Mami hat welche..

Inwieweit mache ich mich zum Sklaven des Kindes?

Ich spüre hier, dass es auch von der Zahl der Kinder abhängt. Bei zwei Kindern muss man schon Kompromisse schließen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mir diese 3 Stunden leisten könnte..Und ja, ich hätte wahrscheinlich nach 3o Minuten abgebrochen, dann ist es kein Trinken mehr aber nuckeln...Ein nuckeln sollte man mit einem Nuckel..aber nicht mit der Flasche tun..

Bei einem Kind würde ich klar sagen...der Sklave endet dort, wo meine physische oder psychische Gesundheit bedroht wäre. ich muss zu jedem Zeitpunkt auch an meine Kräfte denken, sie sind begrehzt und in dem Moment muss ich kompromisse machen..

Wenn ich ganz konrekt werde, ich würde bei keinem Kind 3 Stunden rumsitzen aber es ist eben so, weil ich nicht SITZEN darf. Da wäre meine Gesundheit bedroht...wenn du für dich entscheidest, lieber gebe ich dem kind diese 3 Stunden und dafür habe ich Ruhe...ist es meiner Meinung nach vollkommen o.k. Du gewöhnst dem Kind noch garn ichts an! Ich hoffe, es war keine Urbia Mutter die dich verletzt hat, weil wir hier in einer Scheinwelt sich, die manchmal zum Wahn wird...du siehst du REASLITÄT hinter solchen Quatschen nicht..

Du hast sowieso doch geschrieben, dass ihr mit der Nahrung kämpft, da finde ich es bei dir sogar als Erfolg, dass es so läuft!!

Ende..

Beitrag von nalle 12.02.11 - 22:35 Uhr

Kann mich meinem Maulwurf nur anschliessen.


ich würde auch keine 3 Std. sitzen.

Denn 3 std hat er niemals Hunger.


Fängt er nach 60 ml nur an rumzukauen -Flasche weg

hat er dann nach 1 std wieder Hunger bekommt er wieder ne Flasche.

Das pegelt sich ein


Hab deinen beitrag auch gelesen und konnte nichts dazu schreiben
(P.S. es käm wieder frech rüber von mir)


gebe aber Deinem Mann in dem punkt recht :-p


ABER wenn Du damit klar kommst und die Kraft sowie Zeit hast, dann mach es weiter ;-)


Du bist die Mutter :-p


Und ein Rytmus muss und kannst Du noch gar nicht drin haben der ist noch sooo klein :-(


Also entspann Dich


#winke

Beitrag von mamalie 12.02.11 - 21:54 Uhr

hey du machst es richtig!

ich und meine kleine (stillkind) hatten am anfang auch so änlichen rythmus! und der hat sich von gaaaaaaaaaaanz allein geändert. das einzigste was geblieben is, das sie die brust brauch zum einschlafen.
viele sagen "um gotteswillen" ich sage...wenn sie es noch brauch...die nähe usw.

jedes kind ist anders! hör auf dein bauch!:-D

Beitrag von sunshine1176 12.02.11 - 22:04 Uhr

Liebe Marie,

das tut mir leid, dass es dir deine Umwelt so schwer macht!
Ich kann diese Einmischerei überhaupt nicht leider und noch weniger verstehen!

Du bist seine Mama und du entscheidest was du tust und war für dich und deinen Sohn das richtige ist!

Weißt du, es gibt Eltern deren Kinder schlafen grundsätzlich nur auf dem Arm, oder nur in deren Bett oder sonstwo.

Wir sind mit unserer Maus früher jeden Abend 100 Runden um den Block gelaufen, damit sie endlich schläft. Und es waren noch andere Eigentarten dabei, die wir mitgemacht haben, weil die Kleine das gebraucht hat und ja, auch weil es für uns der leichtere Weg war.

Und wenn dein Sohn abends 3 Stunden braucht und ihr das mit euch vereinbaren könnt, dann ist das so! Wen interessiert das und wen geht das überhaupt etwas an? Niemanden!!! Ganz einfach!

Bestimmte Dinge habe ich einfach niemandem erzählt und zwar genau aus diesem Grund.

Und weißt du was liebe Marie? Irgendwann von jetzt auf gleich wird die Phase bei dem Kleinen vorbei sein und vielleicht kommt dann was anderes oder auch nicht!

Hör auf deinen Bauch und deinen Kopf (bei mir sind sie ein ganz gutes Team) und bei dir wird das auch genau das richtige sein!

Liebe Grüße
sunshine

Beitrag von baghan 12.02.11 - 22:06 Uhr

also hy erstmal...
die letzte mahlzeit ist viel zu viel.hab grad geschaut die kleinen sollten in dem alter 5 mal 170ml trinken am tag-haben meine nie getrunken-viell. 120ml.ich würde es abends anders machen gib ihm 170 ml-wenn möglich nimm nuk first choice oder avent -wenn die flasche leer ist-schnuller rein...bei meinen hilft es immer(heut noch) eine socke an eine hand zu tun(hört sich blöd an)....meine kleine wollte immer gepuckt werden...denk nicht gleich das er hunger hat-das er ja auch net hat...sonst würde er schneller trinken...er beruhigt sich nur mit dem nuckeln..versuch andere tricks...;-) das wird schon!!!!!!!

Beitrag von baghan 12.02.11 - 22:08 Uhr

ach sorry..meine waren auch frühchen...anna hat immer weniger getrunken als phillip...hab es immer aufgeschrieben und mit meiner hebamme alles angeschaut....

Beitrag von moeriee 12.02.11 - 22:24 Uhr

Na ja, im Großen und Ganzen kommt er ja auch auf knapp 600 ml pro Tag. Gebe ich ihm nur 170 ml, dann schafft er mir am Tag nur knapp 500 ml. Vorher hat er ja auch immer 5 bis 7 mal 90 ml getrunken. Aber er wird ja auch größer... Wir haben schon alles versucht: Rumtragen und ihn beruhigen, Schnuller rein (spuckt er direkt wieder aus, obwohl er sonst leidenschaftlich gerne Schnullert - fast wie Maggie Simpson #rofl), NONOMO, Pucken, was mit ihm Spielen (wir haben eine BabyBjörn Wippe mit passendem Spielzeug - das Teil liebt er normalerweise), Singen, ... Nix half! Klar: Wir konnten uns das auch erst nicht erklären, weil wir unser Kind SO nicht kannten. Deshalb haben wir erst gedacht, dass etwas anderes nicht stimmt. Aber dass er dann an seiner Hand rumlutscht, an meinem T-Shirt oder Hals saugt, habe ich als Hunger gedeutet und ihm die Flasche angeboten. Es ist auch kein Dauernuckeln in dem Sinne. Er trinkt ordentlich, dann schiebt er den Nucki raus. 10 Minuten später fängt er wieder an, rumzujammern. Dann trinkt er wieder, bis er den Nucki rausschiebt, usw. und so fort. Wir kommen dadurch aber auch schon in die Bredouille mit dem Inhalieren. Das soll er alle 2 Stunden machen. Aber wenn er gerade getrunken hat, spuckt er mir einen Großteil wieder raus, wenn wir inhalieren. Also schaffen wir das dann auch nicht und müssen einmal ausfallen lassen. Deshalb haben wir ja schon alles versucht. Ich wüsste auch nicht, wie ich das sonst machen sollte, ihn so hinzuhalten...

Beitrag von nalle 12.02.11 - 22:39 Uhr

Sag mal ..hat der die Koliken schon hinter sich ?

Denn irgendwie erinnert mich "dieser Text" an dem von meinem Sohn.

Bis ich die Milch umgestellt hatte und das saugen,spucken,heulen war weg ?!


Vielleicht lutscht er auch nur an der Milch um sich von den schmerzen abzulenken ?!


Aber ich meine mich zu erinnern,dass die Koliken weg waren bei ihm oder ???

Beitrag von moeriee 12.02.11 - 22:49 Uhr

Ja, Bauchschmerzen hatte er schon immer ein wenig, aber wir hatten es eigentlich ganz gut im Griff (hatten ja Nahrungs- und auch Flaschenwechsel hinter uns). Aber er stößt in den letzten Tagen sehr viel mehr auf, als ich es von ihm gewöhnt bin. Das hab' ich gerade gestern zu meinem Mann gesagt... #gruebel Deshalb hat er jetzt seit heute morgen wieder Sab Simplex bekommen und wir haben die Lactulose abgesetzt (die wir gegen die Verstopfung geben sollten). Und tatsächlich: Heute war er nach 120 ml satt... Aber die Nahrung könnte ich auch nicht schon wieder umstellen, da er solche Probleme mit Verstopfung hat und er nicht von alleine kann. :-( Da bin ich froh, dass er das "Aptamil Comfort" so gut verträgt.

Beitrag von hoffnung2011 12.02.11 - 23:08 Uhr

Nur eins.,..und es kann sein ich irre mich...du machst ihm in der Nahrungschon relatib Unordnung, soweit ich mich erinnere ist doch laktoser in Ac reduzieren, weil laktose eben schwerer verdauelich ist...d.h. einerseits gibst du ihm laktose andererseits Ac...passt nicht ganz zusammen!

Zweitens und dies hat schon jemand geschrieben...über die Eigenarten...wenn mein kind angeblich Dauetrinken wolltem gibt es das bei mir nicht und nicht weil ich es dem Kind nicht geben will aber weil sonst der Magen des Kindes nicht zur Ruhe kommt..

Beobachte ich S., dann hat er irgendwann nach einer Mahlzeit probleme...junge,junge...da verarbeitet der Magen die Milch, überwidenen wir dann die Zeit..ist goldene Ruhe angesagt..

Ich habe bei zwei Kids rausgefunden, wie man die Mahlzeiten strecken kann, ohne dass die kids mal eine Träne weinen müssen..Immer wenn sie kommen wollten...mal angenommen der Schnuller funktioniert nicht, ziehe ich sie an und da geht es nach draußen...die Kids werden von der frischen Luft und Kälte umgehauen, oft schlafen sie sogar ein...wenn mein kind am Abend so ein Theater machen würde, gib ich einmal trinken und dann (wenn ich noch Kräfte habe, die Umgebung es zuläßt) maschiere ich nach draußen...

Ich muss es nicht tun, wir sind immer so unterwegs, dass er sich dadruch die 6 Stunden angewöhnt hat..und ich finde mehr als 6 Stunden nicht vertrebetbar..aber diese wäre vllt noch zu probieren...aber nur wenn du Lust hast..ich hätte gewettet, dass bei euch am Ende nicht nur das ,,reine´´ trinken eine Rolle spielt..

Liebe Marie, bei deinbem Beiträgen merkt man, das ein Kind ein wahres Abenteuer ist#liebdrueck

Beitrag von moeriee 12.02.11 - 23:31 Uhr

"Nur eins.,..und es kann sein ich irre mich...du machst ihm in der Nahrungschon relatib Unordnung, soweit ich mich erinnere ist doch laktoser in Ac reduzieren, weil laktose eben schwerer verdauelich ist...d.h. einerseits gibst du ihm laktose andererseits Ac...passt nicht ganz zusammen!"

Ja, darüber habe ich mich auch aufgeregt! Wir lassen das Ganze ja ärztlich überwachen und sind derzeit in einer Gemeinschaftspraxis von 3 KiÄ. Erst hat uns einer der Ärzte zu "BEBA Senstive" geraten. Aber da hatten wir ja schon drüber gesprochen, dass das in die Hose gegangen ist, weil es eigentlich gegen Durchfall ist und den Stuhl nur noch härter gemacht hat. Das war abzusehen, aber der KiA versicherte mir, dass er damit auch bei Verstopfung schon sehr gute Erfahrung gemacht hatte. Also hab' ich's dem Kleinen gefüttert, aber es wurde nur schlimmer. :-( Dann haben wir zu "Aptamil Comfort" gewechselt, was eigentlich gegen beides hilft: Blähungen und Verstopfung. Der Stuhl wurde weicher, aber von alleine tat sich immer noch nichts. Dann empfahl mir die Ärztin in der Praxis, ihm Lactulose zu geben. Als ich die Packungsbeilage gelesen hatte, war mir klar: Das möchte ich eigentlich nicht geben. Denn als häufige Nebenwirkung waren Blähungen und Bauchschmerzen vermerkt. Und da wir die Blähungen gerade so einigermaßen überwunden hatten, wollte ich ihm das nicht antun. Ich konnte mich dann dazu durchringen, es mal zu versuchen, denn der Arzt wollte ansonsten eine Darmspiegelung bei Louis machen lassen. Und da wir schon einen Kolon-Kontrast-Einlauf hinter uns hatten, wollte ich das nicht auch noch. Er machte die Windel dann zwar schon nach einem Minilöffelchen voll, aber das war auch nur ein einziges Mal, danach war wieder nichts mehr in der Windel. Das Ganze gipfelte dann in dem Tipp, dass wir ihm eine laktosefreie Nahrung füttern sollten (wegen möglicher Laktoseintoleranz), ihm aber Lactulose in großer Dosis (3 mal je 1 EL) geben sollten. #klatsch Da war für mich Feierabend und ich habe mir einen anderen KiA gesucht.

Seit zwei Tagen machen wir nun eine Kur mit "Symbioflor". Das Ganze soll 4 Monate dauern und Louis bekommt je 2 x 20 Tropfen "Symbioflor 1" pro Tag. Ab dem 3. Monat bekommt er noch 1 x 10 Tropfen "Symbioflor 2" dazu. Das soll die Darmflora regenerieren und sein Immunsystem stärken. Und weißt du was? Heute Morgen hat er zum ersten Mal seine Windel anständig vollgemacht. Aber sowas von! #rofl Und wenn ich mich nicht schwer täusche, brütet er gerade wieder was aus!

Ich hatte jetzt auch keine Lust mehr, ihm ständig was Neues zu geben, irgendwas auszuprobieren. Wir hatten jetzt so viel durch und manchmal ist es halt einfach so, dass man nix findet und es sich irgendwann von alleine bessert (und wenn's vielleicht mit dem Beikoststart ist). Wir hatten das jetzt ganz gut im Griff, haben halt mit einem Zäpfchen "Glycilax" nachgeholfen, wenn er Bauchweh hatte, und gut war's. Aber die Idee mit dem "Symbioflor" fand ich sofort gut und hatte auch ein gutes Gefühl, weshalb wir es ausprobiert haben. Bei dem "BEBA Sensitive" und auch der Lactulose hatte ich ein schlechtes Gefühl und hab' nicht darauf gehört... #schmoll Die Strafe folgte auf den Fuß.

Das mit dem Rausgehen ist kein Problem. Unsere Hunde müssen ja auch raus. Aber abends bin ich mit Louis immer zuhause geblieben, weil ich dachte, ihm reichen die Spaziergänge tagsüber. Aber es stimmt: Dabei schläft er eigentlich meistens. Bisher ist er erst einmal wach geworden und hat ordentlich geschrien und sich nicht wieder beruhigt.

Beitrag von hoffnung2011 12.02.11 - 23:53 Uhr

Weißt du, du hältst mich für verrückt aber dabei schieße mir fasrt die Tränen...du entdeckst genau die Erkentnis die ich auch hatte...ich glaube ich schrieb es dir schon...hör auf ständig zu suchen, bleib bei wenigem...Ja, die idee mit Symbioflor ist genial...ich schrieb dir damals BiGaia Tropfen, das ist das identische...ich glaube aber Symbioflor wird noch intensiver sein...

Bei uns ist es jetzt ähnlich...er bekam seit Geburt in jede flasche Lefax rein....ich habe im Gegensatz zu dir nicht gesucht, weil ich es mit meiner Tochter schon hinter mir habe...und selbst bei Lefax stand der Kauf der neuen flasche bevor und ich sagte meinem Mann: ich denke, wir kaufen nichts mehr...weil deutliche Verschlechterung´´ gab es ohne Lefax auch nciht...jo und so ist er seit ???? 1 Woche sogar Lefac frei...ich finde nur irre wichtig, dass er (damit meine ich deinen Sohn) nicht ständig verdaut...ich sehe bei dir das Problem zu interpretieren, was das Kind hat..

junge, wenn ich mich an mich erinnere, wie ich immer verzweifelt war und mit Abstand von Monaten stellte ich fest...bei uns war es nicht Hunger aber Müdigkeit...wir haben heute darüner gesprochen...dieses Kind wird irgendwie ,,nebenbei´´ versrogt..

ich glaube auch nämlich, dass bei den ersten kindern ist dasd Problem, sie kriegen deine maximale Aufmerksamkeit, maximales Verusichern etc. und dann macht man mehr als nötig gewesen wäre...oder was überhaupt gut wäre...Armer Junge, manchmal leigt er da, seine ältere Schwester holt sich alles und er ist so geduldig mit uns..

Weiß du was, es wird besser..falls er tatsächlich kein organisches problem hat...lachst du bald über dieses Problem..

#liebdrueck

Beitrag von matsel 12.02.11 - 22:22 Uhr

hallo,
ich finds auch toll wie du auf die bedürfnisse deines kindes eingehst, gerade wo er doch noch so klein ist. bei uns gab und gibts auch nix anderes, obwohl meine motte schön 13 monate alt ist...ansonsten hätte ich mir eben ein meerschwien zugelegt und kein kind#cool
laß dich nicht verunsicher
lg

Beitrag von pu-tschi 12.02.11 - 22:59 Uhr

Inwieweit ich mich zum Sklaven meines Kindes mache?

Na, im ersten Jahr komplett.

Dann laaaaaaaaaaaaaaaaangsam reduzierend.

lg, Putschi (die in diesem Falle gerne Sklavin ist)

Beitrag von lillyfee0381 12.02.11 - 23:19 Uhr

Hallo und #liebdrueck

Nun zu deinen Fragen:

"Nun meine Frage: Inwieweit macht ihr euch denn zum "Sklaven" eurer Kinder? Richtet ihr euch danach, was euch euer Gefühl und euer Kind sagt, was es braucht, auch wenn es vielleicht anders "tickt", als andere Kinder oder als die "Norm" sagt? Oder fahrt ihr nach strikt Schema F?"

Ich sehe mich nicht wirklich als "Sklave" meines Kindes an! Ein Kind braucht nunmal seine Mama bzw. seine Eltern! Ohne uns könnte es nicht überleben!
Wenn mein Kind mich braucht bin ich für es da und das jederzeit! Zumindest im ersten Lebensjahr! Danach muß ich leider wieder arbeiten gehen. Schema F gibt es meiner Meinung nach bei Kindern nicht! Ich höre immer auf mein Gefühl und mein Kind!

Jedes Kind ist anders, lass dich da nicht verunsichern! Du machst das schon richtig!


Ganz liebe Grüße
lillyfee0381

Beitrag von hebigabi 13.02.11 - 07:31 Uhr

Ich finde dein Sohn hat tolle Abstände und das was er abends macht nennt sich "Clusterfeeding" und ist auch bei Flaschenkindern völlig okay!
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=9&tid=1436818&pid=9270811

Weiter so!

LG

Gabi

Beitrag von berry26 13.02.11 - 09:02 Uhr

Hi,

also zum Sklaven seines Kindes kann man sich durchaus machen, wenn das Kind 3,4,5,6 Jahre oder älter ist. Dann haben es die Kleinen schon raus wie sie einen durch die Gegend scheuchen können.;-)

Bei einem Baby ist das etwas völlig anderes. Ein Baby will nur das seine Grundbedürfnisse gestillt werden... Hunger, Nähe, Nuckeln, Schlafen und Liebe! Diese Grundbedürfnisse sollten prompt und ohne großes Hinterfragen einfach gestillt werden. Manchmal ist es ein Fulltimejob ohne Pausen und manchmal ist es ein Kinderspiel.
Wenn du die Bedürfnisse deines Babies immer prompt stillst, werden diese "anstrengenden" Phasen immer kürzer und schneller vorbei gehen.
Verwöhnen kannst du ein Baby definitiv nicht.

Lass doch einfach die anderen reden!

LG

Judith

Beitrag von monab1978 13.02.11 - 09:02 Uhr

Hi!

Was sind denn das für Leute, dei dir sowas sagen? Und was heisst denn "Sklave deines Kindes" du WOLLTEST doch ein Kind, oder? und um kleine Kinder muss man sich halt kümmern. Und ihnen zu essen zu geben, wenn sie Hunger haben gehört wohl zu den absoluten Basics.

Was würden diese Personen denn machen? Das Kind hungern lassen? Und was soll das heissen "hat dich im Griff" ihr habt einfach ne wahnsinnig gute Kommunikation miteinander und du bist sehr feinfühlig, was dein Kind betrifft. Ud dein Kind widerum hat nen guten Weg gefunden dir zu zeigen, was es braucht - Perfekt. Besser könnts nicht laufen! Dass einige daran was schlechtes sehen können haut mich um!

Weiss doch heute jeder, dass Schreien lassen das Urvertrauen stört und totaler Quatsch ist. Und dass man nach Bedarf füttert und nicht nach der Uhr, weil die Kids nunmal selber wissen, wann sie hunger haben, niemand anders. Und nein, mit 10 Wochen hat kaum einer einen Rythmus. Wofür auch? Mein SOhn ist 10 Monate und trinkt wann er Hunger hat.

Ich bin ehrlich gesagt ganz fix und fertig, und sowas am Sonntag Morgen!

Lass dich nicht gegen dein Gefühl bequatschen und leg dir ein Bich zu wie "in Liebe wachsen" oder "birn to be wild- Kinder versthen" das bestärkt dich vielleicht und hilft dir zu argumentieren gegen solche Krähen!

Mona