Extreme Trotzanfälle - wie Situation entschärfen??

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ratzfatz 13.02.11 - 10:24 Uhr

Hallo!
Meine Tochter wird Ende April 4 Jahre alt.
Sie ist momentan extrem trotzig und wenn sie grad einen "Anfall" hat,
dauert dieser schon mal 1 - 1,5 Std, d. h. DAUER-GEBRÜLL.

Egal was man sagt oder macht, es ist alles falsch. Ignoriert man sie, bringt auch nix.

Wie holt ihr Eure Zicken wieder auf den Boden zurück?

LG,
Ratzfatz

Beitrag von sequoia 13.02.11 - 11:45 Uhr

Hmmm, schwierig - je nach Situation.

Manchmal festehalten, manchmal ausschreien lassen und nur daneben sitzen.
Manchmal - eher selten, hilft auch reden.

Ganz wichtig ist zuhören, was immer sie auch zu sagen haben, nicht alleine lassen, aber ruhig auch mal richtig frusten lassen.
Tief durchatmen - es geht wieder vorbei...


Grüße

Beitrag von mary31 13.02.11 - 15:08 Uhr

Hi,

mein Sohn ist im gleichen Alter und ich kenne das auch. Er wird im März 4. Wir hatten gerade ein paar Wochen lang, echt so extremes Gebocke, ätzend. Und das Dauergeschrei kenne ich leider auch.

Bei uns ist das immer phasenweise. Gerade geht es (will ich mal lieber nicht zu laut sagen).

Manchmal lasse ich ihn so richtig ausbocken, mal werde ich auch richtig sauer und brülle zurück (kann aber auch nicht richtig sein). Was richtig ist, weiß ich auch nicht. Manchmal hilft ablenken, nach einer gewissen Zeit.

Helfen kann ich Dir leider auch nicht, nur sagen, das es bei uns auch ähnlich ist....

LG Mary

Beitrag von marenchen23 13.02.11 - 16:34 Uhr

Hi,

als Mutter ahnt man ja schon die Situationen, in denen Kinder wirklich trotzig werden.
Ich habe meinem immer gesagt, dass ich ihn verstehe "ich verstehe, dass du jetzt wütend bist..." "ich verstehe, dass du jetzt traurig bist, weil..." usw. das half auch immer sehr gut.

Ansonsten bin ich Situationen aus dem WEg gegangen, wenn er also zu müde war, dann bin ich nicht in die Stadt um ihm dort zu sagen es gibt kein Spielzeug und er dreht ab :-) Ich hab die Stadt auf einen Tag verschoben, an dem er gut drauf war.

Insgesamt gab es bei uns aber wenig Terror, zum glück. Nie einen Anfall länger als 5 Min.

Maren

Beitrag von kitty2311 14.02.11 - 13:13 Uhr

Hallo ...

auch ich kenne die Trotzphase ... doch Gott sei Dank, ist die bei unserem Sohn (fast 4) vorbei ...

Wir haben in diesen Situationen immer dafür gesorgt, dass er sich nur in seinem Kinderzimmer austobt bzw. ausschreit ... und dann hatten wir Zeit, in Ruhe darüber zu Reden ...

Er hat diese Vorgehensweise gerne angenommen und ist auch wieder von ganz allein zu uns oder zu mir zurückgekommen und hat dann auch erzählt, dass er nicht mehr wütend ist ... auch haben wir ihm einen Sitzsack gekauft, damit er an ihm seine Wut auslassen kann ... wenn z.B. alles Mist ist oder er mit seinem Kopf/Willen nicht so durchkam, wie er sich das gedacht hat!

Wir - als Eltern - haben schnell gemerkt, ihn am besten erst einmal in Ruhe zu lassen, alles Reden oder Ermahnen hilft in solchen Situationen nicht ... und wenn er dann wieder ruhiger wurde oder sein Schreien war dann beendet, dann konnte man schauen, was war jetzt das Problem ...

Einfach nur Durchhalten, auch diese Phase geht mit etwas Geduld wieder vorbei ...

LG