Ärger über Elterngeldversteuerung..

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Beitrag von mm08 13.02.11 - 12:29 Uhr

hallo leute

wusstet ihr das das Elterngeld zwar auf dem Papier als steuerfrei bekundet wird aber in wirklichkeit wir da drauf ebenfalls steuern zahlen müssen??? -also nur für Verheiratete!!!!

Das Elterngeld wir bei Ehepaaren als "zweites Einkomme" angerechnet und beim berufstätigen Partner mitveranschlagt und schon kommen ca 30% (je nach Steuerklasse) als steuerfälliger Betrag raus...

Also nix mit "geld für´s Kind"- mann sollte sich (vor allem wenn man das Elterngeld auf nur EIN Jahr hat) monatlich bissl was auf die Seite tun um am Jahresende die steuern zahlen zu können.. Bei Dezembis etc is ganz heftig da wir ja das ganze Elterngeld in einem Jahr versteuern müssen.. (ich hoff ihr wisst jetzt was ich mein)

also das sollt mal ne kleine Info für leute sein die es nicht wissen das man es versteuern muss und ne kleine wutabregung für mich#aerger

glg und schönen sonntag michi mit Jessica (24.12.2009)

Beitrag von hamburger_deern 13.02.11 - 12:39 Uhr

Hallo,

Tut mir leid für dich, dass du das leider erst so spät mitbekommen hast, aber so ganz neu ist das nicht. Es gibt hier ständig Beiträge zu dem Thema und auch in dem Elterngeldbescheid wird darauf hingewiesen.

LG hamburger_deern

Beitrag von carlos2010 13.02.11 - 13:07 Uhr

Hallo,

ja das ist uns bekannt und darum haben wir es auch auf zwei Jahre gesplittet, da die Steuerbelastung dann geringer ist.
Tut mir leid für Dich, dass Du das jetzt erst mitbekommen hast.

Alles Gute#klee

Beitrag von ida-calotta 13.02.11 - 13:08 Uhr

#gaehn Alter Hut. Seit 01.01.2007 ist das bekannt, aöso seit mehr als 4 Jahren. Es steht überall dabei.

Beitrag von agentin007 13.02.11 - 13:54 Uhr

Hallo Michi,

für mich ist es immer wieder unverständlich, dass immer noch Leute denken, dass das Elterngeld steuerfrei ist. Es steht wirklich überall dabei, dass es dem Progressionsvorbehalt unterliegt. Wenn du das überliest oder dich nicht weiter informierst, obwohl du nicht weißt, was das bedeutet, dann ist das dein eigener Fehler!

Meine Tochter hat sich 2006 angekündigt und ich habe mich damals schon sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Z.B. haben wir damals nach der Geburt keine Steuerklassen gewechselt und gehörten dann zu den wenigen, die nach der Lohnsteuererklärung im Jahr drauf keine saftige Nachzahlung zu leisten hatten.

Also mein gut gemeinter Rat: informiere dich nächstes Mal vorher genau, dann gibt es kein böses Erwachen!

Viele Grüße,
agentin007

Beitrag von miri83 13.02.11 - 14:33 Uhr

Das ist so nicht ganz richtig...das Elterngeld anversich ist steuerfrei, muss jedoch in der Steuererklärung unter dem sogenannten Progressionsvorbehalt deklariert werden...dies bedeutet, dass bei Verheirateten die Einkünfte bei ZUSAMMENVERANLAGUNG addiert werden und ein Steuersatz ermittelt wird, welcher dann aber lediglich nur auf das Einkommen des Partners welcher kein Elterngeld bezieht angewandt wird...

Dies ist nicht erst seit gestern so, sondern schon jahrelang...man sollte sich eben zuvor informieren und dann eben GETRENNT VERANLAGEN...wenn der-/diejenige der/die Elterngeld bezieht keine weiteren Einkünfte hat, wie zB Vermietungseinkünfte oder dergleichen bzw. diese dann auch über dem Grundfreibtrag liegen, lohnt es sich auf jeden Fall getrennt zu veranlagen, dies mal als Tip...man kann ja frei wählen wie man veranlagt und das muss auch nicht über Jahre dann in dieser Form erfolgen, denn jedes Jahr kann neu entschieden werden!

LG

Miri (angehende Steuerberaterin) & Milo Joshua (23 Tage jung) #verliebt

Beitrag von canadia.und.baby. 13.02.11 - 17:16 Uhr

Darf ich fragen was du mit getrennt veranlangen meinst?

Wir sind seit 30.12.10 verheiratet und mein Mann möchte nun bald seine steuererklärung machen.

Meinst du das so das ich dann sozusagen eine alleinige mache?
Haben beide bissher nie eine gemacht , deswegen frage ich.

Danke und lieben gruß
Cana

Beitrag von miri83 13.02.11 - 17:32 Uhr

Anstatt einer Steuererklärung, gibt jeder eine nur für sich ab...im Jahr der Eheschließung nennt man dies auch besondere Veranlagung!

Ein gutes Steuerprogramm berechnet euch was günstiger ist, sprich getrennt oder zusammen veranlagen...

Beitrag von canadia.und.baby. 13.02.11 - 17:37 Uhr

Danke dir :)