Richterliche Beschluss

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von singlemum83 13.02.11 - 12:39 Uhr

Hi,

was passiert eigentlich, wenn man sich an ein Urteil wegen des Umgangsrecht nicht hält?


Gruß

Beitrag von winnie_windelchen 13.02.11 - 12:50 Uhr

Gute Frage, bin gespannt was geantwortet wird.

Ich selbst glaube das man letzten endes nichts machen kann. Sicherlich kann man sich weiterhin mehrmals ans Gericht und seinen Anwalt wenden aber für mich gilt immer noch ->Vater zwingen? Nicht möglich, auch ein Richter kann das nicht!

Deswegen gehe ich diesen Weg auch nicht, es sei denn ich muss und das auch nur wenn es mir vom Jugendamt ans Herz gelegt wird.

Natürlich würde dann der Kontakt ganz weg fallen, jenachdem wie gravierend der Fall ansich ist.

Lg

Beitrag von hedda.gabler 13.02.11 - 12:51 Uhr

Hallo.

Kommt darauf an, wer sich nicht daran hält ... der, bei dem das Kind lebt und der, der den Umgang wahrnimmt.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von winnie_windelchen 13.02.11 - 12:58 Uhr

Klingt nach dem jenigen, der das Umgangsrecht hat. Ich denke mal das der KV des Kindes gemeint ist.

lg

Beitrag von hedda.gabler 13.02.11 - 13:02 Uhr

Da ich das der gestellten Frage absolut nicht entnehmen kann, habe ich nachgefragt ... ich wiederum würde nämlich darauf tippen, dass die Frage darauf abzielt, was passiert, wenn man den Umgang trotz Gerichtsbeschluß verweigert;-)

Vielleicht klärt uns die TE ja noch auf.

Beitrag von winnie_windelchen 13.02.11 - 13:13 Uhr

Der Fall wäre natürlich.....naja....#kratz nicht schön.

Dennoch würde es mich anders herum auch interessieren. :-)

Nun denn, abwarten was sie antwortet.

lgchen #tasse

Beitrag von singlemum83 13.02.11 - 14:04 Uhr

Also KV hat Umgang eingeklagt, hat er mehr oder minder so bekommen wie es vorher auch lief mit Abhol- und Bringzeiten, jetzt will er aber weil es in sein Zeitmanagment nicht passt, das Kind aber nicht dann bringen, wann er soll, sondern wann er will

Beitrag von hedda.gabler 13.02.11 - 14:21 Uhr

Hallo.

Freundlich per Anwalt mit einem Schreiben darauf hinweisen, dass er den Umgang eingeklagt hat und dieser so festgelegt wurde (er hätte ja bei Gericht sein Zeitmanagement anbringen können) und er sich daran zu halten hat.
Außerdem dokumentieren, wenn er Termine nicht einhält, so dass man Dir nichts vorwerfen kann.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von singlemum83 13.02.11 - 14:28 Uhr

Hallo,

ja das hab ich mir damals schon gedacht, ich hab ihn das ja auch freundlich mitgeteilt, dass er ja vor Gericht ziehen wollte und den Umgang so regeln wollte, da hat er damals schon vom Richter einen auf den Deckel bekommen, wieso er es denn nicht schafft (die Regelung besteht ja seit Anfang an schon, erst halt nur per Anwalt und dann seit letztes Jahr nach der Klage von ihm) das Kind pünktlich zu bringen. Ist und war ja nicht das erste Mal dass er die Zeit ausreizt.

Gruß

Beitrag von singlemum83 13.02.11 - 14:07 Uhr

Außerdem würd mich auch interessieren, wenn der Zusatztag, den er alle 14 Tage bekommen hat, durch Arbeit gar nicht wahrgenommen werden kann (also von Seiten KV). Muss ich dann für Ersatz sorgen?

Beitrag von hedda.gabler 13.02.11 - 14:23 Uhr

Hallo.

Nein, Du müsstest für Ersatz sorgen, wenn der festgelegte Tag durch Dein Verschulden ausfallen würde. Da würde ich aber entgegen kommen, dass der Zusatztag dann eben eine Woche später stattfindet und ab dann weiter im 14-tägigen Rhythmus.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von singlemum83 13.02.11 - 14:30 Uhr

Nein nein, nicht mein Arbeiten wäre dann schuld sondern sein Arbeiten.

Die Aktion lief ja grad jetzt wo er im Studium ist, Ende Februar sollte er fertig sein und sich auch allein wegen Unterhalt Arbeit ja suchen (laut seiner Aussage, kann er ja momentan auch mit 1 Tag in der Woche Uni nur 400€-Job machen).

Also nichts was ich verschulde sondern er

Gruß

Beitrag von hedda.gabler 13.02.11 - 14:46 Uhr

Ähm, nicht anderes habe ich geschrieben ...

... also, nochmals:

Nein, musst Du nicht, nur wenn des Ausfall durch Dich entsteht.

Beitrag von singlemum83 13.02.11 - 14:48 Uhr

Achso sorry, hab gelesen, dass ich trotzdem für Ersatz sorgen müsste.

Ist das dann nicht idiotisch es erst einzufordern, der Richter gibt ihm Recht obwohl er weiß, dass KV bald arbeiten gehen muss?

Muss Frau ja nicht verstehen oder?

Beitrag von parzifal 14.02.11 - 09:16 Uhr

Was spricht dagegen für "Ersatz" zu sorgen, wenn dies möglich ist?

Oder bist Du der Meinung umso weniger Kontakt umso besser? Nur dann kommt man doch zu Deiner gestellten Frage.

Beitrag von singlemum83 14.02.11 - 09:27 Uhr

Er verlangt nun jetzt anscheind auch mehr Ferienzeit. Hab grad mit der Chefin meiner Anwältin gesprochen.

Somit frage ich mich wieso geht er denn vor Gericht, wenn es ihm eh alles nicht passt#kratz

Beitrag von parzifal 14.02.11 - 10:08 Uhr

Ist es für Dich egal, ob er sich nicht häufiger trifft weil er nicht will oder nicht kann?

Beitrag von singlemum83 14.02.11 - 10:22 Uhr

Ich will das er mit dem Müll aufhört, ich bin die jenige die das Kind nachher auffangen darf, wenn er nicht mehr kommen kann wegen der Arbeit. Ich hab das letztes Jahr durch, ich werd das dieses Jahr durchziehen müssen etc. Er wußte doch vorher schon, dass er dieses Jahr arbeiten muss, aber nein man muss ja alles per Gericht durchhauen und erst alles akzeptieren und dann wieder rumzicken.

Mein Kind leidet und er sieht sieht es nicht ein. Er will ja auch nicht dass das Kind zur Psychologin geht, obwohl die Psychologin ihn sehen will und es auch für das Gewischterliche Verhältnis besser wäre.

Beitrag von parzifal 14.02.11 - 10:53 Uhr

Wenn Du ständig neue Argumente bringt, blickt kein Mensch mehr durch.



Beitrag von singlemum83 14.02.11 - 11:04 Uhr

Das sind die gleichen wie immer, mein Kind leidet nicht seid gestern. Er hatte mittlerweile nen schweren Neuroschub, der psychischbedingt ist.
Das Thema Psychologin besteht seit letztes Jahr, somit auch nichts neues. Das er sich dagegen wehrt, ist seitdem das Thema auf dem Tisch ist.
Das mit den Besuchstagen ist aktuell, weil das vom Richter festgelegt wurde. Das er aber wegen Unterhalt und Beendigung des Studiums nu arbeiten muss, ist nicht neu das war ja abzusehen.
Das er mehr Ferienzeit haben will, weiß ich seit heute. Er hat 2 Wochen in den regulären Kindergartenferien zugesprochen bekommen, ist auch nicht neu.
Das er das Kind alle 14 Tage über´s Wochenende hat und das es seit Anfang an Probleme gibt, das ist auch alt. Das er die Zeiten so richten will, wie er will und nicht wie der Richter vorgeschrieben hat, ist neu.

Wo sind also neue Argumente?

Beitrag von parzifal 14.02.11 - 11:50 Uhr

Für Dich sind es natürlich die Alten.

Als Leser ist es aber schwer durchzusteigen.

Unterm Strich kann Deine Meinung ja richtig sein. Dies erschließt sich aber anscheinend erst aufgrund immer neuer Umstände die zu Tage treten.

Wenn Du dich über etwas beschwerst solltest Du auch die Gründe nennen warum das berechtigt ist.

Wenn man vor Gericht mehr Umgang einfordert schadet das diese Handlung selbst z.B. dem Kind nicht auch wenn man diesen dann nicht wahrnimmt.

Erst die Folge (weniger Umgang) kann negativ sein. Diese hat aber nichts mit dem Gericht zu tun.

Es ist einfach schwer zu folgen weshalb Du manche Schlüsse ziehst, wenn die Fakten nicht genannt werden.





Beitrag von singlemum83 14.02.11 - 14:17 Uhr

Deswegen hatte ich ja gefragt, was passiert wenn der Umgang nicht mehr wahrnehmbar ist.

Die anderen Probleme bestehen ja weiterhin, weswegen ich ja auch die Psychologin beim Großen eingeschaltet habe und sie dann auch drum gebeten hat den Kleinen zu sehen, damit bei ihm geguckt wird und eben die geschwisterliche Ebene besser wird.

Beitrag von giudia 13.02.11 - 18:20 Uhr

also ich habe auch einen beschluss und darin steht wen sich jemand nicht daran hält kann es bis zu 6 mon .haft geben oder 25.000 euro geldstrafe..
tja und der kv kann jetzt freitags nicht mehr weil er ja bis 18 uhr arbeitet..und danach will er sie nicht mehr holen..

Beitrag von singlemum83 13.02.11 - 18:35 Uhr

Bei mir kam er heute so wie er es mittags angekündigt hat, obwohl er sehr wohl pünktlich hätte kommen können, müsste er nur einen Zug früher nehmen und das die Züge neuerdings ausgefallen wäre, wäre mir neu;-)

Beitrag von giudia 13.02.11 - 20:22 Uhr

ja über sowas kann man sich nur ägern...schlimm...er verlangt jetzt wieder das ich nach seiner nase tanz..aber machen muss ich das ja nicht oder????

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