Gute-Nacht-Fäschchen von Hipp

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von osdream 13.02.11 - 20:45 Uhr

Hallo,

ich hab mal eine Frage bzgl. des Gute-Nacht-Fläschchens von Hipp. Wer von Euch gibt das seinem Kind und kann man die Aventflaschen mit dem zwei Löchern dafür benutzen? Wie ist das mit der Dickflüssigkeit der Milch? Oder brauche ich einen anderen Sauger?

Meine Maus ist jetzt 18 Monate alt. Sie isst tagsüber super. Auch das Abendbrot ist ganz schön viel bzgl. der Menge. Unser Problem ist nur, dass sie so gegen 17 Uhr ihr Abendbrot isst. So zwischen 18 und 19 Uhr geht sie dann ins Bett. Da bekommt sie noch einmal so 200 ml Hipp HA 1. Von sieben Nächten die Woche wacht sie fünf Nächte auf und hat Hunger. Sie würgt meist dabei fast ein wenig. Ich kenne das selber auch, wenn ich richtig Hunger habe und nichts gegessen habe, dann setzt bei mir auch immer so eine Übelkeit eins. Ich glaub das hat sie dann auch immer. Die Zeiten sind recht unterschiedlich. Mal ist es drei Uhr und mal vier Uhr, dann mal wieder halb ein. Wenn ich dann sehe, dass sie so 8 Stunden nichts gegessen hat, dann glaube ich auch, dass sie Hunger hat. Meine Kinderärztin meint, es ist kein Problem, wenn Kinder bis zwei Jahre nachts noch eine Flasche bekommen. Ich selber habe damit auch kein Problem nachts aufzustehen. Dennoch mache ich mir Sorgen, dass es doch irgendwann zur Gewohnheit wird nachts noch was zu trinken. Das Abendessen nach hinten zu verschieben klappt nur nicht, da sie mir um 17 Uhr meist schon beim Essen fast einschläft. Ja und nachts in der Flasche immer weniger Pulver reinzumachen oder die Menge zu reduzieren, macht in meinen Augen keinen Sinn, da sie anscheinend nachts wirklich Hunger hat.

Ich bin daher am überlegen, ob ich mal diese Gute-Nacht-Flasche von Hipp gebe. Die soll ja gut sättigend sein. Dann würde ich auch sehen, ob sie auch mit dieser Flasche nachts kommt. Wenn ja, dann hätte sie sich daran gewöhnt, wenn nein, dann hatte sie wohl wirlich Hunger.

Wem ging es hier ähnlich und was habt ihr gemacht, damit die Kleinen nachts nicht vor Hunger aufwachen?

Achja, bitte nur "ernst gemeinte" Ratschläge geben. Das nachts die Flasche geben auf Dauer nicht die Lösung ist, weiß ich selber, nur was in dieser Situation am besten tun? Da brauche ich mal einen guten Erfahrungsbericht. ;-)

Danke sagt Anke!

Beitrag von perserkater 13.02.11 - 21:11 Uhr

Hallo Anke

Ich finde die Einstellung deiner Kinderärztin erfrischend positiv, die meisten habens ja mit ihrer 6 Monatsgrenze.#augen

Das Problem bei diesen Gute-Nacht-Flaschen ist, dass sie Getreide enthalten. Nun sollte feste Nahrung im Mund vor verdaut werden um richtig aufgespalten und verwertet zu werden. Durch das reine runter schlucken wird dieser Verdauungsschritt ausgelassen.

Ich verstehe dein Problem aber du solltest es so locker sehen wie deine Ärztin. Lass ihr ihre Milch noch, sie wird sie nicht für immer nachts trinken. Und die Abendbrotzeit wird sich auch noch nach hinten verschieben.

LG

Beitrag von osdream 13.02.11 - 21:48 Uhr

Danke für Deine Antwort.

Ja wir haben uns auch gedacht, dass wir sie etwas später ins Bett bringen. Am WE klappt das auch prima, da sie da ihre zwei Stunden Mittagsschlaf macht. In der Woche ist sie allerdings in der Krippe. Statt dort zu schlafen, will sie lieber Party machen und mischt alle Kinder auf, die schlafen wollen. Konsequenz: Sie wird gar nicht mehr hingelegt. In der Krippe haben die Erzieherinnen damit kein Problem, da sie da keine Müdigkeit zeigt. Erst wenn ich sie abhole kommt sie so langsam zur Ruhe und schläft dann eben beim Abendbrot schon halb ein. Also geht sie da zum Teil wieder vor sechs Uhr schon ins Bett. Und dann ist es klar, dass sie nach neun Stunden Schlaf schon Hunger hat.

Ja ich sehe es mit der Nachtflasche noch recht entspannt. Man gewöhnt sich auch daran, seinen eigenen Schlaf für die Maus mal zu unterbrechen. Hab halt nur angst, dass es eben irgendwann zur Gewohnheit wird. Uns sie hat schon 16 Zähne. Für die ist der Nachttrunk auch nicht gut.

Hab eben auch noch einmal nach dem Gutenachtfläschchen gegoogelt. Scheint wohl auch nicht das wahre zu sein und den meisten Kindern nichts zu bringen.

Ich geb ihr noch so sechs Monate Zeit. Sollte ich dann vielleicht auf die 2er umsteigen oder richtige Milch geben? Macht richtige Milch mehr satt? Die mag sie auch gerne und trinkt sie immer morgens.

LG ANKE

Beitrag von bella-marie 13.02.11 - 21:46 Uhr

Hallo Anke,

mach doch einfach das was dein Mutterinstiknt dir sagt denn das ist meist das richtige.

Das mit dem einspeicheln im Mund mag wohl richtig sein. Und ich gebe meinem Sohn den Brei vom Löffel weil er das gerne mag und weil er noch Fitt dazu ist. Aber der Brei ist keine Sekunde länger in seinem Mund als die Milch von daher würde ich Ihm wenn er den Brei vor Müdigkeit mal nimmer schaft es mit so einer Abendflasche versuchen.

Wie gesagt das was meine Vorgängerin sagt mag richtig sein, aber das muss auch jeder für sich entscheiden.

Mach was dein Herz dir sagt.

Lg Bella

Beitrag von osdream 14.02.11 - 20:21 Uhr

Hallo Bella,

auch Dir Danke für Deine Antwort.

Hab heute bei DM mal die 1er und die 2er von den Inhaltsstoffen verglichen. So sehr unterscheiden die sich gar nicht. Hab mir über Nacht überlegt, dass ich vielleicht doch erst einmal auf die 2er wechseln werde, sofern meine Maus in einem halben Jahr immer noch nachts bzw. am frühen Morgen eine Flasche will.

Ja auf die innere Stimme zu hören ist manchmal gar nicht so verkehrt. Bislang klappte das auch immer ganz gut. Nur bei der Milch bin ich mir so unsicher. Wenn ich dann im Kreis der Mamas aus den Spielegruppen rumfrage, weiß ich erst recht nicht mehr, was ich machen soll, da jede Mama es anders macht. Hab einfach bei den vielen Milchsorten keinen Überblick mehr. Macht die normale Milch genauso satt wie die Milch von Hipp? Warum gibt es so viele Milchsorten, wenn doch so viele der Ansicht sind, man braucht die gar nicht. Würden sie nicht gekauft werden, würde man sie auch nicht produzieren.

Oh man ich bin echt froh, wenn wir das Milchthema bald hinter uns haben. :-)

Lg ANKE