Hilfe Kündigungsfristen!!!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von daniela.rose 13.02.11 - 22:27 Uhr

Hallo,

ich hoffe ihr könnte mir weiter helfen. Evtl. habe ich einen neuen Job. Arbeite jetzt seit November nach der Elternzeit als Teilzeitkraft in meiner alten Firma, bin dort schon seit der Ausbildung. Habe aber leider total scheiss Arbeitszeiten. Durch Zufall habe ich diese Stelle entdeckt und habe mich einfach beworben und es sieht garnicht schlecht aus.....

Nun kommt mein Problem:
Ich habe einen Uraltvertrag von 1998 nach der Ausbildung als Vollzeitkraft. Nach dem ersten Kind habe ich seit 2007 als Teilzeitkraft gearbeitet und habe nie einen Änderungsvertrag bekommen und unterschrieben. Jetzt weiss ich garnicht, was ich für Kündigungsfristen habe?
Gibt es da irgendeine Regelung, denn die damalige Frist war, 6 wochen vor Quartalsende????

Ich stehe etwas auf dem Schlauch. Wenn man niemals mit sowas zu tun hatte, ist man echt blöd in solchen Dingen......

lg Daniela

Beitrag von susannea 13.02.11 - 23:41 Uhr

Im Normalfall gilt dann die gesetzliche, dass sind 4 Wochen zum MOnatsende oder zum 15.

Beitrag von windsbraut69 14.02.11 - 07:17 Uhr

Warum sollte denn die vertraglich vereinbarte Frist nicht gelten?

Gruß,

W

Beitrag von susannea 14.02.11 - 07:36 Uhr

Weil die nur gelten, wenn sie für den AN besser sind als die gesetzlichen.


Sonst sind sie ungültig bzw. gelten nur für den AN!

Beitrag von parzifal 14.02.11 - 08:35 Uhr

Du schmeißt da etwas durcheinander.

Wenn wechselseitig sechs Wochen zum Quartalsende vereinbart war dann gilt natürlich das.

Deine "Lösung" würde dazu führen, dass der AG nur mit sechs Wochen zum Quartalsende kündigen könnte der AN aber mit 4 Wochen zum 15. bzw. Monatsende.

Beitrag von susannea 14.02.11 - 11:45 Uhr

Nein, ich schmeiße da ncihts durcheinander, genau das ist der Fall.

Für den AN gilt das günstigere egal wer kündigt! DAs können auch unterschiedliche Varianten dann sein!

Beitrag von windsbraut69 14.02.11 - 12:12 Uhr

Das ist Unsinn!

Beitrag von susannea 14.02.11 - 22:49 Uhr

Ja, deine Antwort ist Unsinn!

Beitrag von parzifal 14.02.11 - 16:30 Uhr

Du bist also der Ansicht die Kündigungsfristen des 622 BGB gelten immer zu Gunsten des AN?

Längere sind nicht möglich?

Dann bist Du gewaltig auf dem Holzweg.

Ich wundere mich doch sehr stark weshalb Du so beharrlich an Deiner Meinung festhältst ohne diese auch nur einmal zu Hinterfragen.

Setzte Dich doch einmal mit 622 Absatz 6 BGB auseinander und erkläre mir welchen Sinn diueser hat, wenn eine längere Frist doch gar nicht möglich ist.

622 BGB
(6) Für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitnehmer darf keine längere Frist vereinbart werden als für die Kündigung durch den Arbeitgeber.

Beitrag von susannea 14.02.11 - 22:32 Uhr

DAs bestätigt genau das, was ich gesagt habe. Es kann zwar sein, dass der Ag sich an die Kündigung zum Quartalsende halten muss, aber der AN nicht!

Somit hat der AN eine kürzere Kündigungsfrist als der AG. Genau so, wie du das hier ja auch zitierst, dass es so rum und andersrum nciht geht!

Beitrag von parzifal 15.02.11 - 01:49 Uhr

Es kann nicht nur so sein, sondern es ist so, dass der AG sich an eine für ihn längere Kündigungsfrist halten müsste.

Es geht aber um die Frage, ob für beide Seiten längere Kündigungsfristen vereinbart werden können als 622 BGB vorgibt.

Und das ist nunmal der Fall.

Nenne doch bitte den Paragrafen der verbietet eine solche Vereinbarung zu treffen. Du findest keinen? Ist das kein Grund Deine Ansicht zu überdenken?

Du bist doch in Zugzwang eine Verbotsvorschrift zu finden.

Beitrag von susannea 15.02.11 - 08:12 Uhr

Nein, beide Seiten können keine Längeren Kündigungszeiten vereinbaren, die einzigen zulässigen Abweichungen gehen über den Tarifvertrag! IN Einzelverträgen bleiben wie schon gesagt für den AN die günstigeren Kündigungsfristen!

Beitrag von parzifal 15.02.11 - 08:37 Uhr

Hast Du meine Frage nach der gesetzlichen Grundlage überlesen in der steht weshalb dies verboten ist?

Beitrag von susannea 15.02.11 - 08:49 Uhr

Die Grundlage ist das BGB, aber das kannst du dir gerne selber raussuchen, habe ich jetzt keine Zeit für, zumal du sie miener Meinung nach kennst!

Beitrag von parzifal 15.02.11 - 10:58 Uhr

Ich soll mir eine Vorschrift raussuchen von der ich doch gerade behaupte das es sie nicht gibt?

Könntest Du erläutern wie das gehen soll?

Du bist doch in der Nachweispflicht, dass es verboten ist längere Kündigungsfristen zu vereinbaren.

Wenn von den Kündigungsfristen des 622 BGB nicht abgewichen werden kann muss es eine entsprechende Vorschrift geben.

Welche ist das?

Und Du wirst doch sicher später Zeit dafür haben? Ich warte gespannt.




Beitrag von parzifal 17.02.11 - 09:28 Uhr

Immer noch keine Zeit gefunden? Ein kurzer Hinweis auf die Vorschrift reicht vollkommen aus.

Beitrag von parzifal 18.02.11 - 10:30 Uhr

Es kommt wohl leider keine weitere Erklärung Deiner Behauptung?

Du behauptest mehrmals wiederholt etwas falsches und dann bleibst Du den Nachweis schuldig?

Was ist das für eine Logik?

Ich rätsele immer wieder über die Art hier etwas wild zu behaupten um dann in der Versenkung zu verschwinden.



Beitrag von susannea 18.02.11 - 12:47 Uhr

ICh habe dir die Behauptung belegt, gesagt, wo es steht, suche dir aber nciht den Link raus, weil du zu faul zum Suchen bist.

Habe ich was besseres zu tun und dreist jeden Tag nachzufragen, brauche ich auch nicht.

Du kennst den Abschnitt im Gesetz, da steht, dass es in Einzelverträgen nicht anders zu regeln geht, der Kommentar sagt das selbe!

Beitrag von parzifal 18.02.11 - 14:12 Uhr

"Ich habe dir die Behauptung belegt, gesagt, wo es steht"

Das hast Du nicht. Du hast dich lediglich allgemein auf das komplette BGB berufen.

Zu Deiner Info: im BGB gibt es mehr als einen Paragrafen.

Ist es denn zuviel verlangt, den konkreten Paragrafen zu nennen?

Und Du verstehst einfach nicht dass ich doch die ganze Zeit behaupte, dass es eine solche Vorschrift nicht gibt!

Und trotzdem wiederholst Du ständig dass ich diese kennen würde?

Also nochmal zur Klarstellung:

ICH BEHAUPTE DIESE VORSCHRIFT GIBT ES NICHT!

Ich werde und kann sie daher nicht finden.

Aufgrund Deines Stichwort mit den Einzelverträgen:

Einzelvertraglich kann nur keine KÜRZERE Kündigungsfrist als gesetzlich vorgesehen vereinbart werden.

Es geht doch aber eine eine für beide Seiten geltende LÄNGERE Kündigungsfrist.

Wo ist konkret im Gesetz verboten (§ ??? BGB) einzelvertraglich eine LÄNGERE Kündigungsfrist für BEIDE Seiten zu vereinbaren!

Gruß
parzifal

P.S.

Weshalb ist es dreist nach dem Nachweis nachzufragen, wenn Du beharrlich und wiederholt etwas falsches behauptest und den Nachweis schuldig bleibt?

Soll Deine falsche Behauptung stehen bleiben und jemand glauben?

Bist Du nicht an der Aufklärung der richtigen Rechtslage interessiert?

Und dazu bedarf es nur Deiner Nennung der Vorschrift auf die Du so stur beharrst aber nicht nennen kannst oder willst?




Beitrag von parzifal 21.02.11 - 09:04 Uhr

Ich bin so dreist und stelle fest, dass Du diesen Nachweiswohl nicht führen willst.

Warum beharrst Du dann aber so hartnäckigauf Deine Meinung?

Warum werden hier so häufig Rückmeldungen unterlassen? Nur weil man falsch lag?

Wenn Du recht hättest, hätte ich etwas dazu gelernt. Daher würde ich das gar nichts schlimm finden.

Dein Auftreten findet aber kein Verständnis bei mir. Wil etwas behaupten. Auf Hinweis stur daran festhalten. Jede nachprüfbare Argument verweigern. Und sich dann aber beschweren, dass der andere dreist sei.

Gib Dir einen Ruck und nenne doch bitte den KONKRETEN Nachweis (Du redest von einem Kommentar; welcher denn und wo konkret).

Beitrag von susannea 21.02.11 - 12:20 Uhr

Den KOmmentar zum BGB natürlich.

Naja, merke schon, du willst behaupten, dass deines richtig ist, auch wenn du selber das Gegenteil zitiert hast.

Und nein, ich suche dir das nicht raus und nein, ich lag nicht komplet falsch.

DAs Tarifverträge abweichendes festlegen können (und ich dies vorher nciht wußte), habe ich ja schon gesagt, EInzelverträge aber nicht!

Beitrag von parzifal 21.02.11 - 13:10 Uhr

"Naja, merke schon, du willst behaupten, dass deines richtig ist,"

Hat das solange gedauert?

Ich rede doch die ganze Zeit davon, dass Du falsch liegst. Und das kann logischerweise nur dann der Fall sein, wenn ich richtig liege.

Beide Recht haben schließt sich doch aus.

Merkst Du das Du schon wieder keine konkrete Vorschrift benannt hast?

"Und nein, ich suche dir das nicht raus und nein, ich lag nicht komplet falsch."

Bleib bei Deiner Meinung "ich hab recht ich verrate aber nicht warum".
Wie kannst Du aber ernstlich erwarten jemanden damit zu überzeugen?

In Rechtsfragen reicht es für Dich also aus einfach etwas zu behaupten?

Und der Nachweis ist, das es von Dir stammt (bzw. angeblich irgendwo in einem mehrtausendseitigen BGB-Kommentar steht und nicht verraten wird wo)?


Fakt ist, dass Du die Problemstellung nicht verstehst.

In welcher Vorschrift steht, dass es verboten ist in EINZELverträgen längere Kündigungsfristen für BEIDE Seiten zu vereinbaren als die gesetzlichen Kündigungsfristen?

Verboten ist, dass der AN KÜRZERE hat als der AG.

Und Du sollst es auch letztlich nicht mir raussuchen (ich behaupte doch ohnehin, dass Du keine findest, sondern irgendwann mal merkst das Deine Behauptung komplett falsch ist (weil Du keine Vorschrift finden wirst).

Keine zu nennen oder gar zu suchen aber trotzdem starrsinnig zu behaupten man habe recht ist ein starkes Stück.

Beitrag von parzifal 22.02.11 - 15:34 Uhr

Ich gehe davon aus, dass Du Deinen Fehler gemerkt hast und deshalb abtauchst.

Ist hier sowieso die Regel.

Aber wie Du 5x zu behaupten man sei im Recht ohne den Nachweis zu erbringen hat auch hier einen Ehrenplatz verdient.

Fazit: Mangels entgegenstehender Verbotsregel können also doch - für beide Seiten geltende- längere Kündigungsfristen vereinbart werden.

Beitrag von susannea 22.02.11 - 20:32 Uhr

Dann zieh das falsche Fazit für dich.
Warum sollte ich abtauchen?
Ich habe dir die Quellen genannt, du möchtest sie nciht lesen, dann lass es, aber nerv nciht rum!

Ich habe einen Fehler gemacht, in dem ich behauptet habe, dass auch Tarifverträge nicht anders gehen, dies stimmt nicht, aber EInzelverträge gehen nicht anders, denn es steht drin, dass nur tarifliche Sonderregelungen erlassen werden können!

Außerdem hat du den Ehrenplatz für den bzw. diejenigste mit der meisten Langeweile verdient, nichts besseres zu tun, als zu nerven.

Lies doch einfach die Quellen, dann bist du beschäftigt!

Beitrag von parzifal 23.02.11 - 09:59 Uhr

Wow! Ich bewundere Deine Fähigkeit vollkommen losgelöst von jeglicher Logik und Tatsachen etwas stur zu behaupten.

Ich weise Dich doch die ganze Zeit daraufhin, dass Du gerade nicht die konkrete Quelle benannt hast.

Warum nennst Du sie nicht einfach um diesen Vorwurf aus der Welt zu bringen?

Statt diese einfach zu nennen (selbst wenn Du diese bereits genannt hättest), wiederholst Du nur wie ein Roboter, dass Du diese bereits genannt hast.

Das nenne ich einen weiterführenden Verhandlungsstil. Aber nur für den Kindergarten, wenn es darum geht zu begründen eine Sandkastenschaufel zu behalten.

Als Begründung für eine juristische Behauptung ist dieser Stil vollkommen untauglich und unbraucbar. Da zählen nur Fakten.

So langsam dämmert mir, dass Du tatsächlich glaubst, der Verweis auf das gesamte BGB nebst sämtlichen x-fachen Kommentaren ohne konkrete Bennenung von Paragraf oder Kommentarstelle sei tatsächlich ein belegter Nachweis.

Ich vermute mal Du meinst den § 622 BGB? Genannt hast Du ihn nicht aber Deine ansatzhaft hingeworfenen Hinweise lassen dies vermuten.

In § 622 BGB sind MINDESTkündigungsfristen festgehalten.

AG und AN können einzelvertraglich keine kürzere Frist einzelvertraglich vereinbaren.

Längere sind natürlich möglich.

Dämmert Dir nicht, dass nach Deiner Lesart die überwiegende Anzahl der Arbeitsverträge Kündigungsfristen aufweist die unzulässig wären?

Jeder Vertrag der z.B. eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Quartalsende vorsieht ist für den AN nicht bindend?
Du behauptest schlichtweg, dass ein AN IMMER mit mind. 4-wöchiger Frist kündigen kann egal was im Arbeitsvetrag steht.Eine Ausnahme gäbe es nur, wenn ein Tarifvertrag das vorsähe.

Dämmert da nicht langsam, dass Du das erstmal überprüfen solltest bevor Du solch eine Falschbehauptung 6 oder 7 mal wiederholst.


Du weist es also besser als Millionen Arbeitsverträge?


Deine ständige Wiederholung ich soll Quellen lesen deren Nennung Du beharrlich verweigerst ist an Unlogik nicht zu überbieten.

DIESE QUELLE GIBT ES NICHT!


Nenne doch endlich einen Kommentar mit konkreter Stelle an der steht, dass der AN immer mit 4-Wochenfrist kündigen kann egal was im Arbeitsvertrag geregelt ist (und nur ein Tarifvertrag dies anders regeln könne).

Dort wird dann ja bestimmt stehen, dass die meisten existierenden Arbeitsverträge falsch sind. Dieser Kommentar wird dann als Quelle "susannea" anführen.

Ich kann ja verstehen, dass man einen Gesetzestext falsch versteht. Dieser ist oft kompliziert genug.

Beharrlich aber x-fach etwas zu behaupten ohne sich kundig zu machen -trotz Hinweises das Du falsch liegst- ist an Starrsinn nicht zu überbieten.

Fällt es wirklich so verdammt schwer einen Irrtum einzuräumen?




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