ixi und probleme in der Ehe

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Beitrag von kessi24 13.02.11 - 22:44 Uhr

Hallo !

Ich bin seit heute neu hier , habe aber was das Thema Kinderwunsch angeht schon viel durch gemacht.

Es fängt damit an das ich mit 22 jahren die Pille abgesetzt habe .
Mein Frauenarzt meinte das es je nach dem 2 jahre dauern kann und das man auch gedult haben muss.
Nach dem die zwei jahre um waren habe ich mir natürlich gedanken gemacht .
Also fingen die ganzen Untersuchungen an bei mir und bei meinen Mann.
Es hieß es sei alles in Ordung und es gingen schon wieder zwei jahre um .

Mit 26 also ende2009 wurden wir dann in eine klink geschickt und auf einmal war nicht alles in ordnung .
Es wurde fest gestellt das die Spermin von meine Mann sich verklumpen und zu langsam sind .
Wir waren total geschockt und wussten auch erst garnicht wie wir reagieren sollten .

Dann fingen wir mit der ersten Insimination an , fünf Stück haben wir gemacht , bis ich gesagt habe das es mir reicht und diese Behandlung nur zeit und Geld verschwendung ist.

Also haben wir mit der ixi angefangen es war auch soweit alles ok bis mir auf einmal die eier eingestzt wurden .

Ich war total negativ darauf eingestellt und habe die ixi mit der Insimination verglichen und mich total verrückt gemacht das es auch nicht klappt ich war total depressiv was auch am Utrogest und vor allem an dem stress lag .

Dann zwei Wochen später das Ergebniss positiv ich habe mich so gefreut und gedacht ja geschafft , aber dann drei tage später kam der große knall negativ .

Ich hatte das ei wieder verloren und ich viel in ein großes loch für fünf Tage.

Was ich in der zeit nicht verstanden habe ist , warum man mit männer nicht so darüber reden kann mein mann hat immer ein bißchen abgeblockt
und das hat mich noch trauriger gemacht .

Nachdem ein Monat um war fing ich an Agressiv zu werden gegeüber zu meinen Mann er wollte sich sogar von mir trennen , weil es so schlimm war .Ich habe mich gefragt wieso versteht er mich nicht , ich machen nicht nur was vom kopf her mit sondern auch körperlich .

Darauf meinte er zu mir das er ganau so leiden würde wie ich weil er mein verhalten ertragen muss was nicht normal sei.

jetzt Frage ich euch wie sollte ein mann in dieser situation sein?
Oder sollte ich versuchen auch mehr auf ihn einzugehen?

Ich fange jetzt wieder mit den Spritzen an und ich habe große angst das es wieder in die hose geht und ich alleine da stehe.

Ich will einen Mann nicht verlieren ich liebe Ihn über alles aber sechs jahre Kinderwunsch ist eine verdammt lange zeit .

Und dann kommenn immer diese Blöden sprüche du machst dir zuviel stress , fahrt in den Urlaub macht doch eine Pause oder das beste was jetzt kam du bist krank und das alles nur weil ich ein Kind möchte und ich bin ein sehr ungeduliger Mensch das stimmt . Aber ich finde wenn ich dafür kämpfe ein Kind zubekommen finde ich ist man nicht Krank.

Ich kam mir nach jedem einsetzten so alleine vor ich habe das auch schon meinen mann gesagt aber ich habe manchmal das gefühl ob er garnicht so richitg versteht was ich damit meine.

Wenn jemand eine gute Tipp hat wie man die depressionen beim Utrogest unterdrücken kann und wie man sich von kopf her nicht so verrückt macht bin ich für jeden vorschlag zu haben.;-)

Beitrag von madigaa 13.02.11 - 22:53 Uhr

Hi,
gibt sich denn dein Mann die Schuld?? Das wär natürlich völliger Blödsinn, denn ihr beide wollt ja ein Kind. Meint er, dass du so leidest, weil er der "Verursacher" ist? Versuch, ihm solche Ängste zu nehmen, falls er die hat. Männer reden nun mal nicht gern über soooo persönliches, klar, sonst wärens ja Frauen....
Tja, aber die Ungeduld nehmen, dafür hab ich kein Rezept. Ich weiss nicht, ob das Bryophyllum dafür gut ist, google mal nach. Das hatt ich bei meiner letzten ivf genommen.

LG und viel Kraft für die weitere Zukunft
wünscht madigaa

Beitrag von colafrosch 14.02.11 - 06:31 Uhr

Hallo erst mal

Wir sind auch schon 8 jahre am Kiwu dran.. hab jetzt grad eine ICSI hinter mir..
Wir werden es im März nochmals versuchen..
Also ich muss Dir sagen , dass Männer da nicht so gut sind und ich eigentlich nicht so viel mit ihm darüber rede,, weil er auch trauert aber eben andes..
Sie reden ned gerene darüber..
Ich schreibe den einfach hier meine Sorgen und frust nieder..
Vor zwei Tagen hatte ich richtig eine Depri.. Und war nur am Heulen!!
Hab aber so liebe Leute kennen gelernet hier und so ging es mir schnell wieder besser..

Löchere Deinen Mann nicht .. Er steht ja nur daneben und kann es ja auch nicht ändern.. Er hat Dich sicher lieb.. Sie wissen halt nicht wie mit dem umgehen..

Schreib doch einfach hier.. wirst sehen das geht auch..


Liebe Grüsse Cf

Beitrag von enni.f-23 14.02.11 - 07:50 Uhr

Hallo

ich gebe meinen vorschreiberinen recht, schreibe hier wenn es dir schlecht geht hier verstehen dich die frauen. Aber wenn es schlimmer wird würde ich mal überlegen einen Psychologen auf zu suchen vielleicht kann er dir dabei helfen lockerer mit der ganzen sache umzugehen. Mir geht es auch nicht so gut hatte im Jannuar meine erste ICSI und es viel negativ aus jetzt starten wir wieder im märz in die 2 runde und ich denke das es diesmal positiv ausgehen wird.

Ich wünsch euch alles gute. #klee#klee#klee

lg enni.f-23

Beitrag von waschmaus 14.02.11 - 10:02 Uhr

hallo kessi,

ich habe deinen beitrag gelesen und kann sagen das ich dich sehr verstehen kann .
man fühlt sich alleine und nicht verstanden ...
aber eins kann ich dir sagen dein mann wird es sicher auch nicht leicht haben das alles zu verkraften ..
oki ich weis wir machen die behandlung und pumpen uns voll was uns ja auch keinen spaß macht aber da müssen wir durch...
ich war eine zeit nicht anderes habe über meinen mann geschimpft weil ich dacht du arsch ich pump mich hier voll und du muss nur 5 minuten ins zimmer und das war es dann für dich ...
aber so ist es nicht den nimmt es auch sehr mit was wir durch machen müssen sie zeigen es nur nicht weil einer muss ja stark bleiben und die hoffnung oben halten ...
also bei meinen letzten behandlungen hab ich es auch versucht ihn etwas im hintergrund zuhalten um ihn nicht sehr zu belasten den wir frauen sind in der zeit nicht ohne löl ...
ich kenn das von mir hätte mich manchmal selbst ohrfeigen können weil ich mich so angekotzt habe ...
weil ich wollte das nicht aber die homone , stress und so weiter war schon sehr stark ....
vieleicht kannst du es ja abwechselnd machen mal geht dein mann und mal mama oder freundin oder sogar ein freund mit ... so fühlt man sich nicht alleine und die anderen lernen verstehen was du durch machen muss.. was für einen ja sehr schwer ist der nicht in der lage ist wie du .... verstehst du was ich meine ....
mein umfeld versteht es jetzt, wenn ich mal nicht so gut drauf bin wen ich eine behandlung mache