Hochbett oder lieber noch nicht?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von aquene 13.02.11 - 23:07 Uhr

Hallo,

ich bin heute Abend ein klein wenig im Schreibwahn. ^^

Mein Sohn (im Dez. 3 geworden), hat noch immer ein Gitterbett (1,40x75 oder so). Beim letzten Versuch die Bettgitter abzunehmen, hat er lautstark protestiert....also hab ich sie ihm eben drangelassen.....die drei Stäbe sind halt draussen vorne damit er da reinklettern kann.

So, nun habe ich vor Kurzem, per Zufall, ein wirklich schönes Hochbett gefunden.....mit einer Leiter an der Seite.
Es war ein top Angebot, also hab ich es gekauft.
Es wird nun nächste Woche geliefert...und ich überlege einfach, ob ich es ihm schon aufstellen sollte...oder lieber noch eine Weile einlagern.

Wenn, dann würde ich sowieso noch ein extra Schutzgitter oben ans Bett machen.....kenne die Teile aber auch nicht, kommt mir etwas seltsam vor, dass die nur unter die Matratze geschoben werden ...?

Meint ihr, das könnte schon Etwas werden?
Ich habe auch gelesen, dass ein Hochbett wohl erst ab 6 Jahren empfohlen wird....aber eben wegen der Gefahr des Runterfallens....die wäre doch mit so einem Schutzgitter nicht gegeben.

Was meint ihr?
Hat schon Jemand für jüngere Kinder ein Hochbett zu Hause?

LG

Beitrag von shakira0619 13.02.11 - 23:35 Uhr

Mein Sohn wird dieses Jahr 5. Ich würde ihm kein Hochbett hinstellen.

Beitrag von glaeta 14.02.11 - 07:06 Uhr

Ich würde es noch stehen lassen. Nach unserem Umzug hat der Große (im Nov. 6 geworden) ein Hochbett bekommen. Der Kleine (4,5Jahre) würde auch gerne eins haben, aber das ist mir noch zu unsicher.

lg

Beitrag von loonis 14.02.11 - 07:57 Uhr




Meine Beiden haben je ein Billi Bolli Hochbett ...
der Große hat's mit 2,8 J. bekommen,die Kleine mit 2,5 J.
Es ist mehrfach in d.Höhe verstellbar,hat nen extra hohen Rausfallschutz u. d.Leiter kann durch eine Tür gesichert werden.

Es gab noch nie Probleme.

LG Kerstin

Beitrag von cassidy 14.02.11 - 07:57 Uhr

Hallo,

ich kann nur aus meiner Erfahrung mit meinen Kindern berichten.
Paul hat bis zum zweiten Geburtstag in seinem kleinen Bett geschlafen. Da er Abends immer noch seine Kuscheleinheiten gebraucht hat, haben wir die Gitter auf der einen Seite relativ schnell rausgenommen. So kam ich besser an ihn ran. Da Freunde zu diesem Zeitpunkt ihr erstes Kind erwartet haben und wir günstig ein halbhohes Hochbett bekommen konnten, haben wir das kleine Bett abgegeben. Das große Bett hat an der einen Seite eine Leiter und auf der anderen Seite eine kleine Rutsche. (Dänisches Bettenlager) Paul bekam eine Lampe ans Bett, so das er sich immer Licht anmachen konnte, wenn er es brauchte. Wir haben ihm ganz genau gesagt, erst Licht anmachen und dann erst die Rutsche runter, wenn er meinte Nachts aufstehen zu müssen. Besser noch: er ruft einfach nach uns.

Die ersten Nächte habe ich vorsichtshalber noch bei ihm im Zimmer geschlafen, danach lag nur noch die Matratze vor seinem Bett. Er war wie gesagt damals zwei Jahre alt. Allerdings muss ich dazu sagen, dass er erstens schon sehr groß und er zweitens auch schon sehr "reif" war.

Es ist nie etwas passiert und er schläft nunmehr als vier Jahre in diesem Bett.


Anna ist jetzt vier Jahre alt. Sie hat das gleiche Bett seit sie 3 1/2 Jahre alt ist. Vorher hätten wir ihr auf gar keinen Fall zugetraut im Hochbett zu schlafen. Da sie es aber von ihrem Bruder schon kannte und sie uns gezeigt hat, dass sie genauso sicher ist, dass Bett rauf- bzw. runter zu klettern , hat sie dann eben auch eines bekommen.

Auch bei ihr gab es bis dato nie Probleme oder Unfälle.

Doch wie ich am Anfang schon sagte, es sind Erfahrungen die wir mit unseren Kindern gemacht haben. Wie andere Kinder das meistern ist schwer zu sagen.
Hätten wir "Wirbelwind-Kinder" die keine Gefahren kennen, dann hätten wir sicher noch keine Hochbetten stehen.

Unser Sohnemann ist jetzt 6 1/2 Jahre alt und sagt von sich selbst, dass er auf gar keinen Fall in einem ganz hohen Hochbett schlafen würde, da er Angst hätte vor der Höhe hat. Das hätte ich auch nicht anders erwartet und würde daher auch nicht auf die Idee kommen so ein Bett zu kaufen.

Ich kann dir nur raten auf dein Bauchgefühl zu hören. Wie weit ist dein Kind? Versteht es, wenn du sagst, er soll nicht alleine aus dem Bett klettern bzw. wenn dann eben nur rückwärts? Finder es die Stufen? Klettert er gerne und ist dabei auch sicher? Hat es Angst vor der Höhe? Habt ihr evtl. Freunde oder Bekannte die so ein Bett schon stehen haben? Dort könnte er ja mal üben!

Liebe Grüße,

cassidy

Beitrag von 3erclan 14.02.11 - 07:59 Uhr

Hallo

wenn er das Gitterbett noch gewohnt ist würde ich das Hochbett noch wegstellen und aufheben.Meine haben beide ein Hoch und sind happy damit.

lg

Beitrag von zaubertroll1972 14.02.11 - 08:05 Uhr

Hallo,

ich denke frühestens mit 4 Jahren ist ein Hochbett okay. Für einen 3 jährigen finde ich es auf jeden Fall zu früh. Zumal er nicht einmal ohne seine Gitter schläft. Das sollte ja eigentlich schon Zeichen genug sein um zu sehen daß er sich noch pudelwohl fühlt.
Ist es ein hohes Bett oder ein halbhohes? Die Betten haben doch eh einen Rausfallschutz. Ist der den Du hast noch höher oder was ist der Sinn?
LG Z.

Beitrag von bine3002 14.02.11 - 08:33 Uhr

Meine Tochter hat mit 3 1/2 ein Hochbett bekommen. Sie hat es sich sehr gewünscht und wir haben ihr den Wünsch erfüllt. Es ist ein halbhohes Bett und es gibt Regeln: Es darf nur gekrabbelt werden, nicht aufstehen, nicht toben, nur maximal zwei Kinder im Bett und auch nur Bücher ansehen und kuscheln. Für kleinere Besucherkinder haben wir ein Brett für die Leiter, sodass sie nicht hochkrabbeln können. Und wenn größere Besucherkinder sich nicht an die Regeln halten, dann sagt meine Tochter Bescheid. Das klappt sehr gut. Wir haben in dieser Beziehung aber auch ein "braves" Kind.

Diesen Rausfallschutz finde ich für ein Hochbett ungeeignet, weil er sich doch sehr zur Seite neigt und eher ein trügerisches Gefühl der Sicherheit vermittelt. Dann würde ich lieber ringsrum ein Katzenschutznetz befestigen (mit Karabinern) an der Decke).

Beitrag von aquene 14.02.11 - 08:40 Uhr

Danke dir für den Tip!
Das werde ich mir evtl. mal ansehen mit so einem Katzenschutznetz, hört sich zumindest erstmal ganz gut an.

Beitrag von aquene 14.02.11 - 08:45 Uhr

Danke euch schonmal für eure Antworten! :-)

Ja....es stimmt wohl, es kommt einfach aufs Kind an.
Eigentlich klettert er gerne, wenn er etwas erstmal kennt, er braucht meist ein Weilchen dafür, dann ist er aber auch sehr stolz drauf und voll dabei ^^

Die Frage ob Jemand Bekanntes so ein Bett zu Hause hat, war sehr gut....ich werde mich mal schlau machen...vielleicht kann ich dann mit Sebastian einfach mal dorthin gehen zu Besuch und er kann sich das Ganze mal anschauen.

Ich war zwar schon mit ihm im Geschäft mal Hochbetten angucken, aber da durfte er ja nicht hochklettern.

LG

Beitrag von maryam1410 14.02.11 - 09:57 Uhr

ach du liebes bischen, was ist denn das für ein möbelhaus, wo ein kind nicht ins hochbett klettern darf?
ich habe für junior auch eins gekauft, und nicht nur er - auch ICH habe es ausprobiert, alleine schon um die stabilität zu testen.
unser sohn hat seins nun nach längerer lieferschwierigkeit endlich bekommen - rechtzeitig zum dritten geburtstag - es ist ein halbhohes bett.
es klappt übrigens super, er klettert auch nachts im halbschlaf sicher rein und raus. kein problem.

Beitrag von angelinchen 14.02.11 - 09:31 Uhr

Hallo
def. würde ich ihm KEIN Hochbett aufstellen. Wenn er noch nichtmal im normalen Bett geschlafen hat bisher.
Weiterhin wäre mir das für einen grad mal 3-jährigen viel zu gefährlich! Mein Sohn (Silvester 6 geworden) hat Anfang Januar ein halbhohes Bett bekommen. Ein richtig hohes ist MIR auch viel zu gefährlich im Moment noch, und ausserdem zu unhandlich...
Meine Tochter (im Oktober 3 geworden) will auch unbedingt eines, aber ihr haben wir von Anfang an erklärt, dass es sowas erst ab 6 gibt. Ab und an darf sie auf das halbhohe Bett ihres Bruders, z.B. morgens zum auswachkuscheln mit ihm, aber grundsätzlich auch NUR, wenn ich oder mein Mann dabei bin, und da mein Sohn auch aufpasst auf sie, und selber tags auch nicht drauf rumturnt (nicht darf), ist es in Ordnung.
Sie lehnt sich z.B. gern mal über die Absicherung, um zu sehen, was UNTER dem Bett grad los ist, da möcht ich gar nicht weiterdenken.

ICH würd und werd es nicht machen! Ein normales Bett, schön hergerichtet, ist für die Kleinen auch super schön!

LG Anja

Beitrag von 5678901234 14.02.11 - 09:37 Uhr

mein sohn ist mit 2 3/4 vom gitterbett ins hochbett umgezogen.
wir haben für unsere jungs die paidi betten mit leiter und rutsche.
von dem billigkram von poco, dänisches bettenlager etc. halte ich persönlich nicht viel.
der kurze ist motorisch total fit, geht schon lange zum kinderturnen, haben ein klettergerüst im garten und ein großes haus mit jeder menge treppen die er schon fast 1 1/2 jahre selbstständig läuft. also mache ich mir da weniger sorgen als wenn wir ne etagenwohnung hätten und mein übergewichtiges kind schon probleme hätte darein zu kommen.

vlg

Beitrag von cori0815 14.02.11 - 10:35 Uhr

hi aquene!

Ich bin eine bekennende Hochbett-Gegnerin ;-) und würde deshalb sagen: nein, das ist noch nix für deinen Sohn.

Zum einen finde ich es eine ziemlich große Umstellung, direkt vom Gitterbettchen auf ein Hochbett umzusteigen.

Zum anderen finde ich den Zugang zum Bett für Eltern doch recht schwierig, warum ich es für unsere Kinder ablehne. Ich mag es, abends bei meinen Kindern auf der Bettkante zu sitzen und ihnen vorzulesen, mit ihnen zu singen und noch kurz zu erzählen. Beim Hochbett finde ich das schwierig, man muss ja praktisch immer mit reinklettern...

Auch wenn die Kinder nachts mal aufwachen, schlecht geträumt haben oder so: du stehst unten und musst dein Kind von dort trösten.

Wenn die Kinder nachts mal auf Toilette müssen, müssen sie erst die Leiter herunter klettern - ich fänds nervig.

Und wenn sie krank sind und du nachts mal im Bett mit dem Ohrthermometer Fieber messen willst: ich als Zwerg käme nicht dran...

Du siehst, ich hätte zig Argumente gegen ein Hochbett.

Wenn du schon meinst, du könntest ihn ohne zusätzliche Sicherung nicht in das Hochbett legen, würde ich es glaube ich lieber ganz sein lassen. Denn wenn er anfängt, auf der "Ballustrade" herum zu klettern, wird es erst richtig gefährlich. Dann lieber keine zusätzliche Sicherung, dann fällt er nicht so tief...

LG
cori

Beitrag von tragemama 14.02.11 - 11:23 Uhr

Auf gar keinen Fall. Ein Freund von uns ist Kinderarzt in einer Kinderklinik und die raten absolut von Hochbetten ab vor Schulalter - am besten aber gar nicht, weil es richtig viele Unfälle gibt (Kinder erwürgen sich, stürzen únd und und).

Bei uns gibts das erstmal nicht.

Andrea

Beitrag von cassidy 14.02.11 - 13:09 Uhr

Hi,

ich stimme dir zu, dass die Falltiefe größer ist als bei einem normalen Bett, aber:

Erwürgen können sich die Kleinsten schon im Schlafsack oder mit der Schnullerkette und aus dem Bett fallen kannst du auch aus nem normalen Bett.

Siehe meine Nichte. Fällt mit 6 Jahren aus dem Bett und bricht sich den Arm.


Natürlich rät dir ein Arzt davon ab: er kennt ja auch nur die Fälle bei denen was passiert ist. Bei den vielen anderen Kindern, bei denen es gut geht, erfährt er doch nichts.

Mein Schwager ist Chirurg und der kennt auch jede erdenkliche Komplikation bei einer OP. Klar, den nur derjenige der einen Unfall hatte, liegt bei ihm auf dem Tisch und wird wieder gerichtet. Einfach nur mal so zum Spaß geht ja keiner zum Arzt.

Wie ich schon hier geschrieben habe, läuft es bei uns super mit den halbhohen Betten. Die Kinder hatten von Anfang an klare Regeln an die sie sich halten und es ist nichts passiert.
Ich sage aber auch, dass ich es immer abhängig vom Temperament des Kindes machen würde.

Liebe Grüße,

cassidy

Beitrag von zahnweh 14.02.11 - 17:08 Uhr

"Siehe meine Nichte. Fällt mit 6 Jahren aus dem Bett und bricht sich den Arm. "

Lieber Armbruch als Schädelbasisbruch...

Beitrag von cassidy 14.02.11 - 17:53 Uhr

wie geistreich!

Beitrag von 5678901234 14.02.11 - 19:28 Uhr

dumme und unqualifizierte aussage!

ein schädelbasisbruch kann harmloser sein als eine komplizierte armfraktur und seine folgen.

Beitrag von 5678901234 14.02.11 - 13:18 Uhr

absolute tragische einzelfälle.

ich arbeite selber in ner klinik und bei uns ist das keine pauschalmeinung.
auch dramatisierst du die zahl der hochbettunfälle!

stürzen können die kinder überall und auch im schulalter können die kids noch aus dem hochbett fallen und sich übel verletzen.

man kann kinder nicht ewig vor allen gefahren schützen.
wenn mein schwiegervater da ist und meint meinen sohn mit fast 3 die treppe runter tragen zu müssen, obwohl er tgl. diese treppe 100x läuft, rollen sich mir die fußnägel hoch...

grüße

Beitrag von nudelmaus27 14.02.11 - 13:07 Uhr

Hallo!

Also meine Tochter hat damals auch erst protestiert als wir ihr das Gitter wegmachen wollten, dann haben wir das Gitter gegen den Rausfallschutz getauscht. Ich glaube die brauchen nicht wirklich das Gitter sondern diese Art von Geborgenheit.

Meine Tochter hat mit 4 Jahren ein Flexa-Hochbett bekommen, also kein halbhohes Bett sondern richtig hoch (eigentlich erst ab 5!). Ehrlich als ich oben saß, wurde mir Angst und Bange. Wir haben einen Tunnel oben drüber also rausrollen und runterfallen kann sie nicht, die Treppenstufen haben wir mit Teppich beklebt, wegen abrutschen und wir haben lange Griffe drangeschraubt an die Treppe damit sie sich festhalten kann.

ABER und das muss ich dir raten, solange er sogar noch das Gitter behalten will, da würde ich kein Hochbett aufstellen. Versuche ihm doch mal die Sache schmackhaft zu machen, z. B. mit wenn du kein Gitter mehr brauchst kannst du doch ein Hochbett bekommen.

Bis er wirklich selbst will, würde ich das gute Stück einlagern.

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von zahnweh 14.02.11 - 17:06 Uhr

Hallo,

unser Kindarzt rät auch vor dem 6. Geburtstag dringend davon ab. Er hat schon so einige Unfallkinder gesehen.

Hier in der Umgebung sind Hochbetten beliebt, auch bei unter 6jährigen.

Nun ja, die Unfallmeldungen zwischen den Müttern mehren sich. Armbruch war das harmloseste. Ansonsten Schädelbasisbruch bei einem Besucherkind. Mutter hat zwar alle 10-15 Minuten reingeschaut ins Zimmer, weil sie unruhig war. Eine reichte aber zum Runterfallen.

Auch dann, wenn zwei Tage zuvor "noch nichts passiert ist" laut Mutter des Hochbettbesitzenden Kindes. Dann nach 2 Jahren unfallfrei kam es eben doch dazu.

Wo möchtest du denn den zusätzlichen Rausfallschutz anbringen?

Direkt vor die Leiteröffnung? Oder einfach den normalen Rausfallschutz höher machen?

Meine ist bereits zwei mal am Rausfallschutz vorbei (Kinderkörperbreite war er offen) rausgefallen. Kopf voraus. Wäre es ein Hochbett gewesen, säße ich jetzt im glücklichsten Fall bei ihr auf der Intensivstation.

Allerdings wenn du diese Öffnung nachts zumachst: wie kann er dann runter, wenn er nachts mal muss oder Angst hat? Meine ruft mich zwar nachts meistens, aber raus kann sie trotzdem jederzeit, wenn sie muss.

Wie ist das mit dem Fieber? Meine hatte nach 3 Jahren erstmals Fieber. Gleich mit fast 40°C. Ich war sooo froh, dass ich keine Leiter zu ihr raufmusste, sie nirgendwo runterwuchten musste (wir mussten zum Arzt und selbst aus einem halbhohen Bett hätte ich sie nicht herausheben können). Sie konnte noch stehen, aber eine Leiter hätte sie nicht geschafft. Das war nach Weihnachten.

Am Samstag mitten in der Nacht um 4 Uhr hat sie mehrmals erbrochen. Kind versorgen und Bett abziehen zum Einweichen war kein Problem.
Wie mit halbhohem Hochbett? Nachts um 4 die Leiter rauf?

Nachts ist sie noch nicht trocken, hat noch eine Windel. Und wenn sie mal keine mehr braucht, bin ich ehrlich gesagt froh, wenn sie alleine zur Toilette kann ohne mich jedesmal rufen zu müssen...

Für mich sprechen genügend Gründe dagegen eines aufzustellen. Zumindest so jung. Mit 6 Jahren aufwärts, wenn sie tags- und nachts die Leiter sicher meistert ggf. auch fiebernd, nicht mehr am Rausfallschutz vorbei aus dem Bett fällt und man auch von Besucherkindern erwarten kann, dass sie sich an Regeln halten, weil es um Gefahr geht, dann sieht es auch unser Kinderarzt entspannter ;-)