Fühle ich so einsam.......

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von cybergirl07 14.02.11 - 10:04 Uhr

Guten morgen ihr lieben,
also ich brauch einfach mal eine ausenstehende meinung. Vielleicht könnt ihr mir ja eure meinung sagen.
Und zwar gehts darum, dass ich hier jetzt seit 8 jahren lebe. Habe hier mein Mann kennen gelernt und meine 2 kinder zur welt gebracht. Ich kamm damals hierher, weil ich einfach so viele Probleme hatte und abstand brauchte. Naja und dann wurden aus ein paar monaten eben 8 Jahre. So nun hat sich alles verändert, und ich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinem Leben.
Nur eben das ich so einsam und isliert bin. Hier ist ein dorf, und ich finde einfach keinen anschluss. Die sind alle sehr nett, vielleicht liegts ja auch an mir. Keine Ahnung. Meine früheren freunde sind alle weg, als die kinder kamen.
Nun spiele ich schon lange wieder mit den Gedanken, wieder zurück zu gehn wo ich aufgewachsen bin. Wo ich jeden kenn, meine ganze Familie wohnt. Das sind so 50 km weg von hier. Ich bin oft da und fühle ich einfach wohl dort und bin dort auch glücklich. Da sind einfach alle da.
Nur mein Mann arbeitet hier. Und ermöchte nicht den Weg jeden Tag fahren. Es wäre ne halbe stunde. Irgendwie versteh ich das ja, aber er versteht mich überhaupt nicht...
Bin ich zu uneinsichtig? Ich weiß nicht mehr weiter. Ich bin todunglücklich hier...Und er versteht mich einfach nicht...
Sorry für den langen text, aber vielleicht habt ihr ja eine andere Meinung...
liebe grüße
eure meli#winke

Beitrag von viktoriajoel 14.02.11 - 10:10 Uhr


Hallo

Ich verstehe dich sehr gut. ich bin von der Stadt ins Dorf gezogen der Liebe wegen. Und ich muss dir sagen es ist bei uns zumindest sehr schwer Anschluss zu finden. Ich habe schon 2 Freundinnen gefunden, aber die sind auch keine " einheimischen". An mir liegt es sicher nicht, ich bin zu ein jeden freundlich, grüße ein jeden, nur mit dem dazugehören happert es auch bei mir noch, Wohne mittlerweile 5 Jahre im Dorf. Aber naja mein kind ist glücklich und mein Mann. Und ich eigentlich auch. Besuche Veranstaltungen usw?, Da kommt man den Leuten auch näher?

Alles Gute wünsch ich dir :-) Ps. Rede doch mit deinem Mann nocheinmal, vielleicht findet ihr eine Lösung.

Beitrag von sweety03 15.02.11 - 16:40 Uhr

Hallo,

wir sind vor knapp 9 Jahren in den Heimatort meines Mannes gezogen. Seine Eltern leben auch hier, so dass ich wenigstens zwei Leute kannte :-).
Ich habe ca. 3-4 Jahre gebraucht, bis ich richtig angekommen bin. Im Grunde erst, als meine große Tochter (7) mit 3 in den Kindergarten gekommen ist, dann haben sich die Kontakte von selber ergeben.
Ich war mit ihr zwar auch in einer Krabbelgruppe, aber das war nicht so mein Ding, weder die Mütter noch diese Muttigespräche.
Jetzt sind meine Kinder 7 und 5 und wir haben hier ein super funktionierendes Netzwerk.
Ich finde 30 Minuten Fahrzeit nicht viel. Wir wohnen in der Nähe von Hamburg und ich fahre 3- 4 Mal in der Woche auch 35 Minuten zur Arbeit nach HH, das ist überhaupt kein Thema.
Vielleicht kannst Du ihn ja noch umstimmen?!
Wie sieht es denn mit Spieltreffs, Kinderturnen oder Kindergarten aus?
Vielleicht ergibt sich da der eine oder andere Kontakt.
Ich kann mir mittlerweile nicht mehr vorstellen, in der Großstadt zu leben, obwohl ich über 20 Jahre mitten in Hamburg gelebt habe.
Diese Ruhe würde ich vermissen, und ich finde es total toll, dass unsere Kinder ganz behütet aufwachsen können.

Sweety