Krank-Arbeitslos-MuSchu-??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von zwergenweibi 14.02.11 - 11:23 Uhr

Guten morgen zusammen,

Sorry lang und vermutlich kompliziert, ich hoffe ich drücke mich verständlich aus....und vielleicht kann mir jemand helfen.

Als ich in der 7 Woche schwanger war, kündigte mir mein AG, bzw. bot mir einen Aufhebungsvertrag an. Die Sache ging vor Gericht da er mir nicht kündigen durfte und ich nicht kündigen wollte/konnte (sperre)

Da Drohungen im Raum standen, bin ich seither krankgeschrieben, und diese Krankengeschichte endet vorraussichtlich am 18.02. Freitag.

Nun meine Frage(n):
1. Wie läuft das mit der Krankenkasse weiter? überall lese ich was von Arbeitgeber, hab ich aber keinen, wie wird meine Krankenkasse weiterbezahlt? von der Agentur? (bin ledig)

2. Wie läuft das mit dem Elterngeld? wird wenn ich mich jetzt noch für 4Wochen Arbeitslos melde (dann beginnt der MuSchutz) das ARbeitslosengeld unterbrochen und bekomme ich es nach dem MuSchu weiter?

3.Wer trägt in der Zeit des MuSchu dann die Krankenkasse?

stimmt es dass in meinem Fall die Agentur mein Arbeitgeber ist und für die ggf. max 3 Jahre Elternzeit diese Kosten alle trägt?

WEr mir antorten kann: bitte, ich versteh nämlich langsam nix mehr und weiss auch nicht an wen ich mich wenden kann....

vielen DANK und liebe grüße
steffi

Beitrag von kathi.net 14.02.11 - 11:24 Uhr

Was kam denn bei Gericht raus?

Beitrag von zwergenweibi 14.02.11 - 11:28 Uhr

Der Arbeitgeber musste einen kleinen SChadenersatz bezhalen und im Prinzip war das eine Art Aufhebungsvertrag. Arbeitsverhältnis wurde einvernehmlich gekündigt, darüber wurde das Amt auch von meinem Anwalt informiert...

die frage ist jetzt natürlich ob die mir eine sperre aufdrücken, dann würde die sache allerdings vors sozialgericht gehen, da mir gedroht wurde.. und dem baby....

Beitrag von kathi.net 14.02.11 - 11:36 Uhr

Wann war denn das? Ich meine, dann bist du ja schon seitdem Urteil "arbeitslos"?!

Beitrag von goldie99999 14.02.11 - 11:29 Uhr

Hallo Steffi,

besteht das Arbeitsverhältnis fort? Ich meine,über den 18.2. hinaus?

Beitrag von zwergenweibi 14.02.11 - 11:30 Uhr

hey :o)

nein wie geschrieben, bin ich seit oktober krank geschrieben...

Beitrag von goldie99999 14.02.11 - 11:33 Uhr

Das habe ich gelesen, aber das war ja nicht meine Frage :-)

Wer hat denn nun gekündigt, Du, der AG, oder gab es einen Aufhebungsvertrag? Das lese ich irgendwie nicht raus.

Krankheit ändert ja nichts am Arbeitsverhältnis.

Beitrag von zwergenweibi 14.02.11 - 11:35 Uhr

im Grunde war es wohl sowas wie ein aufhebungsvertrag beidseitig, da klar war ich kann dort nicht mehr arbeiten und der AG mich auch nicht mehr wollte (schwanger wie ich war) :)
*das ist alles so kompliziert dass ich es selbst kaum noch verstehe *seufz*

Beitrag von goldie99999 14.02.11 - 11:37 Uhr

Du mußt doch wissen, ob und zu wann und wie das Arbeitsverhältnis gelöst wurde?
Wie bist Du denn derzeit krankenversichert?

Das ist so verquer, da fragst Du besser Deinen Anwalt... eine verläßliche Auskunft kann man Dir (hier) so leider nicht geben!

Beitrag von windsbraut69 14.02.11 - 12:48 Uhr

Im Urteil muß doch ein Datum stehen, an dem das AV geendet hat!
Du bist dann ja schon arbeitslos und möglicherweise nicht mehr versichert....

Gruß,

W

Beitrag von kuebi 14.02.11 - 12:40 Uhr

Hallo steffi

zur Vorgeschichte kann ich nichts sagen. Aber so wie ichs rauslese beginnt in 4 Wochen der MuSchu, also ist in 10 Wochen ET? Dann kannst du dich natürlich jetzt noch arbeitssuchend melden und müsstest ALG I gekommen. Wenn dies der Fall wäre, dann bist du in der Zeit übers Arbeitsamt versichert. Mutterschaftsgeld bekommst du aber komplett dann von deiner KK in Höhe des Arbeitslosengeldes. Ab Entbindung bekommst du ja Elterngeld und bist somit über die versichert, solange du Eltergeld eben bekommst.

Rein theoretisch kannst du ALG I und Elterngeld parallel bekommen, aber da weiß ich nichts genaues. Es wird eher davon abgeraten. Dein Elterngeld dürft ja ganz normal berechnet werden. Also im Prinzip die gleiche Höhe wie dein ALG I.

Aber ich garantier hier für nichts. Bei mir wars nur damals so das ich 2 Monate vor Mutterschutz mich arbeitslos gemeldet habe und ALG I bekam. Also rein theoretisch so wie bei dir.

Jetzt hab ich auch etwas chaotisch geschrieben, aber hoffentlich etwas verständlich.

LG kuebi

Beitrag von seikon 14.02.11 - 13:05 Uhr

Ich bin schockiert, wie schlecht du über den Zustand deines eigene Arbeitsverhältnisses informiert bist und wie kopflos du durch die Gegend rennst. Erstaunlich, dass da bis jetzt noch nicht mehr passiert ist.

Also aus deinem wirren Geschreibe entnehme ich, dass du längst arbeitslos bist. Dein AG hat dir gekündigt. Dagegen hast du Kündigungsschutzklage erhoben. Vor Gericht habt ihr euch dann auf einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung geeinigt. Das heißt, du hättest dich sofort nach dem Gerichtstermin erneut beim Arbeitsamt persönlich melden müssen. Aber du hast ganz duckmäuserisch deinen Anwalt vor geschickt.

Auch wenn du wegen dem Aufhebungsvertrag vielleicht noch keine Sperre bekommst kann es gut sein, dass du jetzt eine bekommst, weil du die Meldefristen versäumt hast.

Beitrag von zwergenweibi 14.02.11 - 15:54 Uhr

wer lesen kann ist klar im vorteil:

erstens find ich es reichlich unverschämt wie ich hier von dir angegangen werde.

und: wie ich geschrieben habe, bin ich noch krank geschrieben!"!!!! In dem Falle hat mir das ARbeitsamt beim persönlichen Erscheinen ganz klar gesagt dass ich ERST wieder kommen soll und muss wenn ich nicht mehr krank geschrieben bin !!
NEIN ich habe meinen Anwalt nicht vorgeschickt, und war auch bei der Verhandlung dabei, obwohl mir ärztlich davon abgeraten wurde.
(nachdem mir gedroht wurde ich würde mein kind schon verlieren)

NEIN der AG hat mir nicht gekündigt, weil er das nicht durfte.

also urteile mal bitte nicht über Dinge die Du nicht ins Detail kennst. DANKE

Beitrag von shampoo 14.02.11 - 16:11 Uhr

du bist 33 jahre !!!
eine ganz einfache frage:

stehst du noch in einem arbeitsverhältnis oder nicht?

DAS geht nämlich NICHT aus deinem wirrwarr hervor.

Beitrag von zwergenweibi 14.02.11 - 16:52 Uhr

nein das tue ich nicht.

Beitrag von valada 15.02.11 - 11:07 Uhr

Und wer bezahlt deine Krankenkasse? Irgendjemand MUSS die Krankenkasse bezahlen, entweder dein alter Arbeitgeber oder das Arbeitsamt. Beitragsfrei krankenversichert ist man nur während des Elterngeld-Bezuges.

Hast du dich vor der Krankmeldung arbeitslos gemeldet?

Beitrag von seikon 14.02.11 - 18:12 Uhr

"In dem Falle hat mir das ARbeitsamt beim persönlichen Erscheinen ganz klar gesagt dass ich ERST wieder kommen soll und muss wenn ich nicht mehr krank geschrieben bin !! "

DAS hast du aber mit keiner Silbe geschrieben und meine Kristallkugel ist grad in Reparatur.


Aber dein Text hier lässt schon drauf schließen, dass du in der Hinsicht ziemlich planlos bist. Und das finde ich für ne 33 jährige, die ein Kind erwartet eben ziemlich schockierend.

Beitrag von windsbraut69 15.02.11 - 06:18 Uhr

Kannst oder willst Du nicht beantworten, WANN Dein Arbeitsverhältnis geendet hat? Dabei ist die Arbeitsunfähigkeit völlig irrelevant.
Mich würde in Deiner Situation brennend interessieren, ob ich krankenversichert bin oder nicht.