Reaktion auf telefonische Bewerbung

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von martina060782 14.02.11 - 11:49 Uhr

Hey,
ich glaube ich habe gerade ne telefonische Bewerbung vergeigt. Hab mich vorher schlau gelesen wie sowas geht, mir Notizen gemacht und dann zu einer Stellenanzeige, bei der nur eine Telefonnummer hinterlegt war angerufen. Erst mal hab ich mich vorgestellt und meinen Anrufgrund genannt (bin interessiert an...). Dann hab ich meinen Ansprechpartner gefragt ob ich bei ihn denn richtig bin und ob er im Moment Zeit hätte. Da wurde er schon komisch (wofür denn Zeit?). Ich sagte um mich genauer vorzustellen. Dann habe ich von meinen beruflichen Werdegang erzählt, wurde leider auch immer nervöser. Es kam eine Zwischenfrage, dann wurde ich unterbrochen mit der Aufforderung eine Zweiseitige Bewerbung zu schicken. Das wars.
Klingt doch nach sichere Absage oder was meint ihr? Ich glaub ich hab mich echt blöd angestellt :-(
LG

Beitrag von ppg 14.02.11 - 11:56 Uhr

Die ganze Aktion war zum scheitern verurteilt.

Wer ist denn so übergriffig und startet eine telefonische Bewerbung???

Die Telefonnummer ist normalerweise nur für kurze Rückfragen angegeben.

Mach Dir ne vernüftige PDF und verschick diese dann - so hat Dein Ansprechpartner wenigstens die Chance selbst zu entscheiden, ob und wann er sich mit Deiner Bewerbung befassen will. Die Mail Adressen lassen sich nämlich einfach erfragen oder über die Homepage herausfinden.

Oder verschick Deine Bewerbungen klasisch per Post - Die Firmenpostanschrift findet sich im übrigen auch auf den HP

Ute

Beitrag von martina060782 14.02.11 - 11:58 Uhr

Ja, das hab ich direkt gemerkt, dass das falsch war. Hab das auch noch nie so gemacht, halt nur im Internet gelesen, dass man es so machen soll. Tja...

Beitrag von goldie99999 14.02.11 - 12:02 Uhr

Der Grundgedanke war NICHT verkehrt!

Was hebt Deine Bewerbung von, sagen wir mal, 100 anderen ab? Bist Du viel besser qualifiziert? Hast Du etwas, was andere ganz sicher nicht haben? Und: weißt Du das sicher? Nein!

Es war somit eine sehr gute Idee, den telefonischen Kontakt zu suchen, um sich aus der Masse der Bewerber hervorzutun.

Leider hast Du es ein wenig übertrieben ;-) Das heißt aber noch längst nicht, dass Du jetzt keine Chance mehr hast. Warte ab!

Beitrag von thea21 14.02.11 - 11:59 Uhr

Hallo,

das klingt eher nach Arbeitgeber, wo sich niemand bewerben sollte.

Beitrag von risala 14.02.11 - 12:09 Uhr

Hi,

ein Tipp:

Stellenanzeigen, bei denen nur eine Telefonnummer angeben ist, habe ich immer ignoriert. Warum? Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass da IMMER nur irgendwelche Vertriebsaktionen dahinter stehen ("Klinkenputzen"). Oftmals wurden auch nach einer kurzen tel. Vorstellung (Mein Name, rufe an wg., bin gelernte xy, möchte mehr Informationen zur Stelle) die Unterlagen angefordert - ohne große Angabe, um was es sich handelt oder Rückfragen zu irgendwelchen Fähigkeiten.

So z.B. bei einer Firma, die damit warb, für die Telekom zu arbeiten und kaufm. Kräfte zu suchen - da bin ich hin, durfte ein nettes Gespräch anhören (Gruppe) und dann wurde gesagt, dass man mit den "alteingesessenen" Mitarbeitern 3 Monate mitgehen soll zu den "Kunden". Direkt nach dem Gespräch wurde man "zugeteilt" - als ich dann am Treffpunkt mitbekam, dass die einfach alle Häuser abklingeln und den Leuten einen "optimierten" Telefontarif der Telekom verkaufen wollten habe ich danken abgelehnt. Bin also gar nicht erst weiter mitgelaufen.

Ach so... während dem "Vorstellungsgespräch" bekam ich dann so tolle Motivationsveranstaltungen mit... "Ich bin der größte" "Ich kann alles" - naja, andere Worte aber gleiches Ergebnis.

Ist es eine ausführliche Stellenbeschreibung incl. Angabe der Firma und es wird ausdrücklich um telefonische Vorabbewerbung unter Tel. xy gebeten, DANN habe ich angerufen. Meist wird dort bereits am Teleon ausgesiebt, um eine Bewerbungsflut einzudämmen. In diesem Fall würde ich auch NIEMALS eine Bewerbung (egal ob per Mail oder Post) OHNE vorheriges Telefonat abschicken - damit stellt man sich selbst aufs Abstellgleis.

Sollte es sich bei Deiner Stellenanzeige um erstgenannte Art handeln, dann hak es einfach ab.

Gruß
Kim

Beitrag von litalia 14.02.11 - 12:43 Uhr

also ich hab auch ab und an einfach angerufen wenn eine tel nummer da steht.

hab mich dann einfach vorgestellt, gesagt warum ich anrufe und ob die stelle noch frei ist.

der telefonpartner sagte mir dann was zu tun ist ;.-) .... also ob die stelle noch da ist, wie ich mich bewerben kann oder wann und wie ich mich vorstellen kann.

meinen persönlichen werdegang hab ich noch nie am tel erzählt

Beitrag von martina060782 14.02.11 - 13:12 Uhr

Ja, so hab ich das vorher auch gemacht. Und so werde ich es in Zukunft auch wieder machen!!!

Beitrag von bruchetta 14.02.11 - 12:57 Uhr

Nein, das ist nicht unbedingt eine Absage.

Ich habe auch öfter die Möglichkeit nutzen wollen, mich telefonisch zu bewerben, wenn es (bei der Agentur für Arbeit beispielsweise) unter den Bewerbungsmöglichkeiten so angegeben war.

Aber ich habe feststellen müssen, dass man IMMER auf eine schriftliche Bewerbung verwiesen wird.
Von daher würde ich das nicht mehr versuchen.

Aber Du hast jetzt die Vorteile, dass Du den Namen des Ansprechpartners hast und Dich auf das Gespräch beziehen kannst.

Beitrag von sternschnuppe215 14.02.11 - 13:28 Uhr

war denn die Firma überhaupt seriös?

Ich würde mich darüber nun garnich ärgern...

Beitrag von nick71 14.02.11 - 17:52 Uhr

Ich habe von telefonischen Bewerbungen bisher noch nie gehört, aber dass der Bewerber seine Unterlagen einreichen muss, ist ja eigentlich logisch. Wenn du vom Profil gar nicht in Frage kommst, hätte man dir das vielleicht gesagt und dir nicht nahegelegt, dich schriftlich zu bewerben? Sofern der Job dich interessiert und es eine seriöse Firma ist (hast du mal gegoogelt?) spricht doch grundsätzlich nichts gegen eine nachträgliche schriftliche Bewerbung. Sollte man dich letztendlich nicht zum Vorstellungsgespräch einladen, war es halt ein Versuch, der niemandem schadet...