noch ne Frage hab ... bezüglich KiTa

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von mukkelchen 14.02.11 - 15:08 Uhr

Hab grad die Zusage von der KiTa (U3 Betreuung) aus dem Nachbardorf bekommen :-D
Jetzt bin ich soooo hin und hergerissen:
Meine Tochter kann auch bei meiner Firma in den Betriebskindergarten gehen (ebenfalls U3 Betreuung). Hat eben beides so sein Vor - und Nachteile:

Betriebs-KiTa:
+
KEINE Ferien!
120 Euro inkl. Essen und Trinken
hier könnt ich 3 ganze Tage a 8 Std. die Woche arbeiten und meine Tochter wäre keine 2 Minuten Fußweg von mir entfernt, somit hab ich am Monatsende 200 Euro noch zum sparen übrig :-D
-
meine Tochter ist eben nur von Mo-Mi da und die meisten anderen Kinder kommen von sehr weit weg und wir werden diese wohl kaum außerhalb des KiGa besuchen.
Ich würde meine Tochter nicht abgeben können, wenn nur ich alleine mal krank bin, denn dafür ist der Fahrtweg mit 35km einfach zu hoch.

KiTa im Nachbardorf:
+
keine 5 Autominuten entfern, auch wenn ich mal krank sein sollte ist eine Abgabe möglich
hat ne Turnhalle und ist auch ein I-KiGA (meine Tochter hat noch Defizite, bekommt aber Frühförderung)
-
kostet 160 Euro + Essengeld!
ich müsste 5 tage die Woche arbeiten, da die KiTa nur bis 14.30 auf hat und ich sonst nicht auf meine Stunden komme.
Was mach ich in den Ferien??????
Soll im Sommer preislich noch erhöht werden.
ich würde hier nur noch knappe 50 Euro im Monat zum sparen übrig haben.

Ach mensch ... das ist alles blöde .... würde meine Maus soo gerne in die KiTa im Nachbardorf geben, aber es hat zur Zeit einfach nur Nachteile für mich #zitter#schmoll

Hatte angedacht, meine Tochter in den Betriebs-KiGa zu geben bis si 3 ist und dann noch ma zu schauen, wie es passt.

Was meint ihr denn? Ach ... ich kann mich nciht entscheiden nd meine Mann ist nicht hier um das mit Ihm zu besprechen, aber die wollen bis nächste Woche ne Antwort von mir ......

Mukkelchen

Beitrag von sohnemann_max 14.02.11 - 15:18 Uhr

Hi,

Betriebskindergarten.

Erst wegen des Geldes, zweites hast Du dann noch was von Deiner Tochter an den restlichen Tagen, Du kannst morgens Deine Tochter mitnehmen, abends wieder mitbringen. Über irgendwelche Ferien brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen - das ist viel Wert.

Ich gehe mal davon aus, dass Du nicht wirklich oft krank bist - geht mir jedenfalls so, da ich nicht wegen jedem Pieps zu Hause bleibe.

Ob da nun Kinder dort sind, welche aus der Umgebung kommen oder nicht ist für mich kein Entscheidungskriterium. Kinder sind da offen, spielen mit jedem noch in diesem Alter.

Unser Sohn war in einem vollkommen entfernten Kindergarten und unsere Tochter geht dort in die Krippe. Er hatte sehr viele Freunde dort. Dennoch hat er auch Freunde hier in der Nachbarschaft. Nun geht er in die Schule - in eine völlig andere als seine Freunde. Na und?! Freunde gefunden hat er auch in der Schule wo er niemanden kannte. Trotzdem spielt er am Wochenende mit seinem Siedlungsfreund hier.

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 21 Monate

Beitrag von miss-kalle 14.02.11 - 15:23 Uhr

hallo!
da dein kind frühförderung benötigt finde ich den i-kiga eigentlich besser!!!
du musst zwar dann 5 tage arbeiten aber so ist dein engel nicht solange am stück fremdbetreut. 8h am tag find ich schon ziemlich viel für ein kind unter 3 jahren!
bist du denn darauf angewiesen geld zusparen? denn wenn nicht hör doch auf dein gefühl und nimm den platz im i-kiga!!

falls du dich doch für den betriebskiga entscheidest, könntest du das gesparte geld eventuell für weitere therapien nutzen!


lg miss-kalle

Beitrag von dentatus77 14.02.11 - 16:08 Uhr

Hallo!
Ich finde es eigentlich nicht schlimm, wenn ein Kind 8Stunden oder mehr am Tag fremdbetreut wird.
Meine Tochter ist an 2 Tagen in der Woche von 7:40-18:30 beider Tagesmutter und einen weiteren Tag von 12:00 bis 18:30. Einen Tag in der Woche ist mein Mann daheim, die anderen Tage bin ich daheim.
Wenn ich jetzt meine Arbeitszeit auf 5 Tage verteilen müsste, hätte ich definitiv weniger von meiner Tochter.
14:30 ist z.B. eine Zeit, wo meine Tochter noch ihren Mittagschlaf hält, ich müsste sie vorher abholen, so gegen 13:00, hätte also nur 4,5STunden Arbeitszeit am Tag. Ich arbeite 32h/Woche, die passen also gar nicht in die Zeit, aber gut. Dann eben Mittagschlaf hinauszögern, dann bekomm ich sie aber abends nicht ins Bett. Und wenn ich den Mittagschlaf unterbrechen, hab ich den ganzen Nachmittag ein knatschiges Kind.

Gut, aber sagen wir mal, es wäre machbar, meine Tochter jeden Tag um 14:30 abzuholen und sie würde dann keinen Mittagschlaf mehr machen. Dann hätte ich 4 Stunden Zeit, mit ihr zu spielen, den Haushalt zu erledigen, einzukaufen und das Abendessen für uns zu bereiten. Da der Haushalt schon einiges an Zeit in Anspruch nimmt, bliebe für meine Tochter nicht mehr viel übrig. Und im Winter hat man auch nicht mehr wirklich viel Zeit, noch rauszugehen, weil es ja schon bald dunkel wird.
Mit der jetzigen Regelung hab ich jetzt 2 Tage nur für Stina und Haushalt, den Einkauf erledigt mein Mann an seinem freien Tag und ich kann vor allem in der Zeit, in der Stina Mittagschlaf hält, den Haushalt machen und muss in ihrer Wachzeit nicht mehr so viel machen. Aufräumen und Putzen ist ja auch deutlich effektiver, wenn einem nicht ständig ein Kleinkind zwischen den Beinen rumwuselt und immer wieder Chaos produziert.
Und Stina geht es mit dieser Lösung gut. Sie ist gerne bei der Tagesmutter, fühlt sich dort wohl und hat einen ebenso geregelten Tagesablauf wie daheim, nur das dort halt noch andere Kinder sind und sie nicht von der Mama sondern von der Moni betreut wird. Und die Tage, an denen ich daheim bin, genießt sie, dann ist sie der Mittelpunkt.
Liebe Grüße!

Beitrag von tanteju78 14.02.11 - 15:55 Uhr

Hallo,

ICH würde in dem Fall den Betriebskindergarten bevorzugen, da du so deine Arbeit besser aufteilen kannst und auch nach der Arbeit nicht hetzen musst, um deine Tochter abzuholen. Stell dir mal vor, du kommst in den Stau, eine Strasse ist wegen eines Unfalls gesperrt oder oder oder... Der Betriebskiga ist eben genau auf die Bedürfnisse (und Zeiten) der Arbeitnehmer eingestellt.

Nach Feierabend bzw an deinen freien Tagen kannst du mit deiner Tochter ja vielleicht eine Turngruppe o.ä. besuchen, so findet ihr beide auch Kontakte innerorts.

Wechseln kannst du ja auch immer noch, wenn deine Tochter älter ist--dann ja vielleicht auch in eurem Ort (und nicht im Nachbarort) ODER es gefällt euch soooo gut im Betriebskiga, dass sie bis zum Schuleintritt dort bleibt? Und dann werden sowieso meist neue Freundschaften geschlossen und nur wenige Kindergartenfreunde bleiben dann auch Schulfreunde.

LG,
Ju

Beitrag von mukkelchen 14.02.11 - 16:37 Uhr

Danke für Eure Antworten!

Ich tendiere ja auch zum BetriebsKiGa, eben weil ich dann 2 Tage in der Woche + das Wochenende nur für mich und meine Tochter habe und wir an den anderen Tagen ja auch ab 15.30 zusammen sind #verliebt

Von dem ersparten Geld hatte ich an einen Jährlichen Sommerurlaub zusammen mit meinem Mann und der Kleinen gedacht :-)

Beitrag von bille2000 14.02.11 - 20:12 Uhr

Hallo,

also um das Thema Freundschaften im KiGa brauchst Du Die in dem Alter glaub eich ncoh keine Gedanken machen. Da spielen die Kinder doch eh noch nebeneinander. Wenn Sie dann mit 3 in den Kindergarten kommt wird sie schnell Freundschaften schließen und das Tehma hat sich erledigt!

Gruß,

Bille