Einleitungserfahrungen bitte !!!!!!!!!

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von metalbraut88 14.02.11 - 15:57 Uhr

Hey Mädels war von letzter Woche Montag bis Freitag im KH, wollten letzten Montag ja schon einleiten wegen extremer Symphyse, wenig Fruchtwasser etc. nun da man mir aber die möglichkeit dann doch gelassen hatte entweder 1. Einleiten 2. Nächster Tag KS oder 3. Schmerzbehandlung hab ich mich zur Schmerzbehandlung entschieden um meiner kleinen noch was Zeit zu lassen.

So nun ists aber so heftig dass wir endgültig am Montag also 21.02 Einleiten werden, bin dann zum glück auch schon 39. SSW was ja sehr wichtig ist!!!!!!!!!!

Könnt ihr mir eure Erfahrungen und möglichkeiten zur Einleitung berichten??? wer von euch hatte auch eine Einleitung vor dem ET???


gruß


metalbraut88 38. SSW

Beitrag von miolino 14.02.11 - 17:26 Uhr

du hast doch schon Antworten bekommen...

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&tid=3028063

Beitrag von sandra103 14.02.11 - 19:58 Uhr

Um meinem Kind etwas Gutes zutun, würde ich nicht einleiten lassen. Da stelle ich mich hinten an. Und ich hatte in meinen ersten beiden SS auch Komplikationen und mir gings nicht gut. Wurde auch einmal eingeleitet und würde es auch aus dem Grund nie wieder tun.

LG,Sandra

Beitrag von jindabyne 14.02.11 - 20:17 Uhr

Wenig Fruchtwasser spricht aber nicht dafür, dass man dem Kind etwas Gutes tut, wenn man so lange wie möglich auf die Geburt wartet!

Es ging der Posterin ja nicht nur um sich selber!

Lg Steffi (die auch schon mal eine Einleitung wegen zu wenig Fruchtwasser und schlechten Herztönen des Babys hatte...)

Beitrag von zwei-erdmaennchen 14.02.11 - 20:33 Uhr

Hi,

laß dich nicht verrückt machen von den ganzen Horrorstories.

Wichtig bei einer Einleitung ist lediglich, dass du dir und dem Kind Zeit gibst. Eine Einleitung sollte möglichst sanft vonstatten gehen. Das kann dann schonmal ein paar Tage in Anspruch nehmen.

Viele Frauen wollen keine Einleitung und warten bis zum letzten Termin mit einer Einleitung. Und erst dann - wenn meistens schon Indikationen wie grünes Fruchtwasser vorliegen - willigen sie ein. Dann ist aber für eine sanfte Einleitung keine Zeit mehr und es wird mit der Holzhammermethode gearbeitet. Da hat dann oft keiner mehr was zu lachen (auch weil es nicht gerade selten einen guten Grund gibt warum das Kind nicht von alleine kommt und es wahrscheinlich ohnehin schwierig gewesen wäre).

Die Geburt der Kleinen wurde drei Tage vor ET eingeleitet. Grund bei mir war eine sehr schwere erste Entbindung und ein großes Baby das einfach nicht noch größer werden durfte um da noch hindurchzupassen und etliche andere Beschwerden und Erkrankungen.

Die Einleitung startete mit einem Wehenbelastungstest. Also einem Wehentropf der erst ganz niedrig dosiert angehängt wird und bei dem die Dosis lagsam gesteigert wird. Dabei beobachten sie wie das Kind auf die Wehen reagiert und wie der Körper auf das Medikament anspricht. Manchmal kann es an dem Tag auch schon wirklich los gehen - bei mir aber nicht. Am nächsten Morgen bekam ich eine Testdosis wehenauslösender Medikamente (Cytotec) - das waren ein paar Krümel bei denen niemand eine wirkliche Wirkung erwartet hat. Auch hier sollte das langsam gesteigert werden. Nun ja, das war bei mir nicht nötig weil ich sofort Hammerwehen bekam die zwanzig Minuten ohne Pause andauerten. Danach beruhigte es sich wieder und die Wehen blieben den ganzen Tag in einem vernünftigen Rhythmus. Letztendlich wurde es doch ein KS, das hatte aber weder mit der Einleitung noch mit der im Laufe des Tages gelegten PDA zu tun sondern mit der einfache Tatsache, dass mein großes Kind sich als Riesenbaby entpuppte das ich niemals hätte normal gebären können.

Die Wehen die durch das Cytotec ausgelöst wurden waren zwar heftig - aber nicht heftiger als die der ersten Geburt. Und die wurde nicht eingeleitet. Ich denke es ist immer schwer zu beurteilen ob die Wehen durch die Einleitung schlimm geworden sind denn man weiß ja nicht wie es ohne Einleitung gelaufen wäre.

Ach so, sämtliche natürlichen Dinge wie Einlauf oder Wehencocktail sind auch eine Einleitung - nur keine medikamentöse.

Ein weiteres Kind käme bei mir definitiv nur noch per KS. Wäre das aber nicht der Fall hätte ich persönlich nicht mehr Angst vor der eingeleiteten Geburt als vor einer von selber losgehenden.

Versuche so positiv und entspannt wie möglich an die Sache ranzugehen. Eine Geburt ist immer mit Schmerzen verbunden. Ich denke aber dass man das alles besser verkraften kann wenn man sich zuvor nicht noch selber in Panik bringt.

Empfehlen dir die Ärzte eine PDA aufgrund der Symphyse???

Wenn du noch Fragen hast kannst du dich gerne melden ;-)

Liebe Grüße und alles Gute
Ina #winke

Beitrag von fain 14.02.11 - 22:33 Uhr


Bitte nie mit Cytotec einleiten lassen!
Das Medikament ist in D eigentlich zur Geburtseinleitung verboten, es ist ein Medikament gegen Magengeschwüre.
Einigen Frauen ist die Gebärmutter gerissen, da die Wehen so heftig wurden durch Cytotec.
Hatte auch eine Einleitung mit Cytotec und hinterher recherchiert...ich weiß von welchen Schmerzen ich rede!

http://de.wikipedia.org/wiki/Misoprostol

Lg Fain

Beitrag von canadia.und.baby. 14.02.11 - 22:49 Uhr

dem schließe ich mich an! Ich hatte eine sehr traumatische geburt dank Cytotec!
Mein Kind wäre beinnahe gestorben! Zuviel stress dank Cytotec!

Beitrag von zwei-erdmaennchen 14.02.11 - 23:07 Uhr

Hi,

wie wurde es denn eingesetzt? Welche Dosierung, welche Darreichungsform?

Woher weißt du, dass es ohne Cytotec anders gelaufen wäre???

Ich meine das ist traumatisch was du erlebt hast und es tut gut einen "Schuldigen" dafür zu haben. Aber so einfach ist es meiner Meinung nach nicht.

Meine große Tochter und ich hatten bei der Geburt unsagbares Glück - wir waren beide in großer Gefahr. Und das ohne Cytotec.

Die Geburt bzw. Einleitung der Kleinen lief hingegen mit Cytotec ohne Probleme.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von canadia.und.baby. 15.02.11 - 12:58 Uhr

Jeder kann sich seine Meinung selbst bilden!

Wenn du von Cytotec und anderen Einleitungsmedikamenten so begeistert bist , dann schreibe es .
Ich werde jedenfalls weiterhin meine erfahrungen weitergeben.


Die Klinik hat zumind. ihre fehler mit diesem medikament eingeräumt , welches garnicht für die Geburtseinleitung hergestellt wurde.
Es wird nun in dieser klink nicht mehr verwendet (sagen sie zumind. ob es stimmt weiß ich nicht , mich bekommen da keine 10 pferde mehr hin).

Die Klinik hat eingeräumt , das es nicht nur bei mir unter Cytotec diese art von Geburt gab.

Ohne Cytotec wäre es nicht zu so hohem stress faktor für mein Kind gekommen , ebenso die wehen folge , ohne erholungsphase (während der gesammten wehen).

Wie gesagt , es ist schön das du so eine gute erfahrung machen konntest.
Aber ich für meinen teil , werde nie wieder eine einleitung machen lassen!

Ich lasse mich da nun auch auf garkeine Diskusion mit dir ein , es bringt es nicht , denn wir sind nun mal 2 verschiedene Menschen , mit verschiedenen erfahrungen.

Lieben gruß

Beitrag von zwei-erdmaennchen 14.02.11 - 23:00 Uhr

Hi,

das ist ja nichts Neues. Das muss man ja auch vorher unterschreiben.

Eine vernünftige Klinik leitet sehr vorsichtig mit Cytotec ein. Starten mit einer Viertel Tablette und das Ganze wird dann vorsichtig und langsam gesteigert. Außerdem sollte man sie immer oral nehmen und vaginal nur wenn das orale nicht ausreichend funktioniert.

Ein Medikament ist immer nur so gut wie der Arzt der es verwendet.

Ich hatte auch Hammerwehen durch Cytotec - die hatte ich aber bei der ersten Geburt (nicht eingeleitet) auch. Von daher kann Cytotec nichts dafür sondern mein Körper ist offenbar irgendwann für einen raschen Wehenstart sehr empfänglich. Ich weiß wie grausam Wehen sein können - mir hat es bei beiden Geburten in dem Moment den Kreislauf zusammen gehauen und die Herztöne der Kinder sind abgefallen (weil ich so schlecht geatmet habe). Aber da es bei beiden war kann ich sicher sein, dass Cytotec unschuldig war ;-)

Würde ich nochmal eine Einleitung brauchen wäre es sogar unbedingt die Methode meiner Wahl.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von diana1101 14.02.11 - 23:04 Uhr

Hey,

ich kann nur sagen, das meine Einleitung und die Geburt traumhaft war.

Würde es jederzeit genauso wieder machen.

Meine Einleitung hat bei ET-4 stattgefunden - knapp 6 1/2 Stunden später war Mademé da.

LG Diana

Beitrag von sarah2810 15.02.11 - 07:09 Uhr

So ich hab mal meinen Bericht verlinkt...


http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=2727212&pid=17276599&bid=43

Beitrag von hova 15.02.11 - 09:25 Uhr

Zwei meiner Geburten sind eingeleitet worden und ich kann Dir sagen, dass die Geburten im Vergleich zu den anderen nicht groß anders waren!

Beim ersten Mal wurde morgens ein Zäpfchen gelegt! Da musste ich dann erst liegen und dann sind mein Mann und ich spazieren gegangen. Aber Wehen hatte ich aber nicht! In der Nacht drauf vereinzelt ein paar Wehen und morgens dann um 10 ging es richtig los und um viertel nach 12 war sie da! Total easy!
Bei der Jüngsten wurde nach dem Wehenbelastungstest der Tropf etwas höher gedreht ;-) als die Wehen einsetzten wurde der Tropf wieder ausgedreht und im Nachmittag setzten dann von allein die richtigen Wehen ein!

Lass Dir keine Horrorgeschichten erzählen, wenn es Dir schlecht geht ist das in meinen Augen ein guter Grund für die Einleitung!

GlG und viel Glück :-)

Beitrag von erato37 15.02.11 - 09:39 Uhr

Guten Morgen :-)

Hier meine Erfahrung :
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=3001671&pid=18998833&bid=43

Liebe Grüße und alles Gute Euch :-)

Erato

Beitrag von 28032009 15.02.11 - 12:39 Uhr

Hallo, Ich hatte bei Julien auch eine Einleitung wegen vorzeitigem Blasensprung. Nie wieder in meinem Leben würde ich eine Einleitung mitmachen. Dazu muss ich sagen es sind meine Erfahrungen und wie man liest machen manche auch sehr gute Erfahrungen mit Einleitungen.

Bei mir wurde mit Tabletten eingeleitet, die leider erst nach etwa zwei Tagen halfen, was den Leutchen dort im Kreissaal auch schon etwas Komisch vorkam. Dann irgendwann gingen auch die Wehen los die wirklich tierisch Schmerzhaft waren (im vergleich zur zweiten Geburt auf jedenfall)
Nach eine Pda und einem Kind was nicht rauswollte sollte mir ein Kaiserschnitt gemacht werden der aber gott sei dank umgehen werden konnte da Julien es sich doch noch anderst überlegt hatte.

Wie gesagt alles nur meine Erfahrungen, bei dir kann es auch trotz Einleitung eine wunderbare Geburt werden. Ich wünsche es dir jendenfalls :)

Viel Glück und eine schöne zeit mit deinem Wurm :)

Beitrag von meleke 15.02.11 - 14:23 Uhr

Hallo,

ich hab mir jetzt mal die Antworten der anderen Frauen durchgelesen. Und beide Seiten haben Recht. Und im Prinzip kann man das alles abkürzen. Denn entweder dein Körper reagiert gut auf die Einleitung, d.h. es entstehen nicht nur Wehen, sondern Dein Kind rutscht auch tief ins Becken und auch der Muttermund öffnet sich.
Oder dein Körper reagiert eben nicht auf die Einleitungsversuche. Oder nur mit heftigen Wehen.
Aber aus meiner Erfahrung reichen bei einer eingeleiteten Geburt nicht nur künstliche Wehen.
Die hatte ich bei beiden Geburten je 24 Stunden lang heftig #schwitz und regelmäßig. Aber der Muttermund hat sich nicht geöffnet.

Es ist ein Glücksspiel, meiner Ansicht nach. Das ICH nicht mehr spielen werde.

Beitrag von vicki81 15.02.11 - 21:29 Uhr

Hallo,

ich hatte zwar keine Einleitung vor dem ET, schreib dir aber trotzdem mal meine Erfahrung (muss dazu sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt wohl noch keinen geburtsreifen Befund hatte). Bei mir wurde bei ET+5 eingeleitet, da bei der Kontrolle am ET+4 die Herztöne kurzzeitig langsam waren. Bevor es zur Notfallsectio kam, war aber wieder alles in Ordnung und da sie den Wehenbelastungstest gut überstanden hatte, kamen wir überein, dass wir für alle Fälle nicht länger warten, sondern am Folgetag einleiten.

Also:

Montag 9:40 erstes Zäpfchen. Dann ca. 1h am CTG (glaub ich etwa, hab das meiste davon inzwischen vergessen), dann auf Station. Es wurden dann regelmäßig CTGs geschrieben. Zunächst hat sich aber nicht viel getan.

15:40 2. Zäpfchen, weiter CTGs und warten.

Ab 17:00 hatte ich zumindest spürbare Wehen (vorher auch schon im CTG, aber unregelmäßig und nicht wirklich schmerzhaft, sondern nur leichtes Ziehen).

Ab ca. 19:00 wurde es tatsächlich schmerzhaft, so dass wir ab jetzt fest im Kreißsaal waren. Die Wehen waren ab da dann heftig und kamen alle 2-3min. Um ca. 20:00 hab ich ein Buscopanzäpfchen bekommen und bin in die Wanne zur Entspannung - hat ganze 4 Wehen geholfen, dann ist die Fruchtblase recht schmerzhaft geplatzt und mir in der Wanne der Kreislauf abgesackt. Also raus und zurück auf die Liege. Die Schmerzen waren da dann so heftig, dass ich um eine PDA gebettelt hab. Die saß um ca. 21:45 und danach gings mir wieder eine Weile ganz gut und ich konnte etwas dösen (hab übrigens nix vom Stechen gemerkt).

Ab 23:00 hatte ich zunehmend starken Druck auf den Darm (sorry wenn ich es so ausdrücke, aber fühlte sich an wie Backsteine schei...). Das ließ sich auch nicht mehr veratmen und die PDA half da auch nicht. Als es immer schlimmer wurde, schaute die Hebi nochmals nach (bei PDA MM 2-3cm offen): MM 8-9cm. Die letzte Phase war dann recht heftig, Wehen jede Minute und kein Veratmen mehr möglich.

Um 1:03 war es dann geschafft, die Kleine war da.

Ob die Schmerzen jetzt schlimmer waren als bei einer normalen Geburt kann ich dir nicht sagen, da ich keinen Vergleich hab. Da Wehen aber nie schmerzlos sind, macht es für mich keinen Unterschied - ich bin zwar kein Mimöschen, war aber nie gut im Schmerzen ertragen, wenn ich gleichzeitig wusste, dass es was dagegen gibt und hab daher von vornerein gesagt, dass ich eine PDA will, wenn die Situation es erlaubt. Laut meiner Hebi kommt manchen die Einleitung aber wohl z.T. so heftig vor, weil einfach mehr in kürzerem Zeitraum passiert. Letztlich würde ich es aber in der Situation wieder machen lassen (wobei ich gestehen muss, dass ich mir durch die Geburtsverletzungen und -komplikationen, die bei mir leider aufgetreten sind, für das nächste Kind einen KS wünsche, was aber mit der Einleitung überhaupt nix zu tun hat).

Ich wünsche dir alles Gute.

Vicky mit Neele *21.12.10#verliebt

Beitrag von autofrau 16.02.11 - 18:56 Uhr

Hallo, bin schon 40+4 und hoffe nicht wieder einen Cocktail trinken zu müssen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, da ich mein erstes Kind auch 7 Tage später bekomm habe, kann ich dir nur sagen wie das nach dem Termin ist. Hate ja auch schon immer Wehen aber es hat sich nichts getan. Bei mir wird spätestens Dienstag 22. eingeleitet. Von diesem Cocktail bekommt man schlimmen Durchfall. Nimm auf jeden Fall weiches Toilettenpapier u. Wundschutzcreme mit. Alles Gute wünscht dir Katharina.#winke

Beitrag von comedy-girl1983 22.02.11 - 16:31 Uhr

Hallo :-)

Also jede einleitung ist anders, ich schicke dir mal meine

lg comedy

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=43&tid=3033290