*Sorry, ich nochmal* Wie schnell sinkt HCG bei natürlichem Abgang?!

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von josy1984 14.02.11 - 17:01 Uhr

Hallo ihr Lieben,

tut mir leid, dass ich euch heute nochmal nerven muss...

Zur Hintergrundinformation:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=55&tid=3027604

So, nun kam endlich der Anruf: Das HCG ist von 1025 am Freitag auf 928 heute gesunken. Mir kommt das unglaublich wenig vor in drei Tagen, aber der Professor meint, dass das eine gute "Tendenz" wäre und zeigen würde, dass der Körper versucht das zu "regeln".

Ich dachte immer, dass sich HCG in zwei Tagen halbieren muss (so wie es sich halt auch aufbaut), aber ich bin auch immer davon ausgegangen, dass "mein Krümel" ja gar nicht mehr bei mir ist, sondern bei der OP vor drei Wochen rausgenommen wurde... wie es ja auch bei AS oder anderen ELSS-OPs der Fall ist.

Nun würde mich mal interessieren, wie die HCG-Abnahme bei den Mädels hier war, die einen natürlich Abgang oder vergleichbares hatten.

Anscheinend ist "mein Krümel" bzw. das was davon noch übrig ist ja immer noch in meinem Körper (die Frage ist nur wo), aber wahrscheinlich schon "abgestorben".

Ich glaube, dass ich das "Aussitzen" psychisch nicht durchhalte und tendiere zu einer weiteren OP. Diese ständige Warterei auf die Blutergebnisse wochen oder sogar monatelang... das schaff ich einfach nicht.

Morgen muss ich wieder zur Blutabnahme und zum 3-D-Ultraschall... danach wird dann "beraten" wie es weitergeht...

LG, die erschöpfte und völlig ausgelaugte
Josy

Beitrag von sonea83 14.02.11 - 17:09 Uhr

Hey Josy,

es tut mir Leid was du da durchstehen musst!! Sei tapfer! Du schaffst das!

Kann ein bisschen nachvollziehen wie du dich fühlst! Erst verliert man seinen Krümel und dann hat man noch zusätzlich so stark mit seinem Körper und der Angst zu kämpfen. Mir gehts in gewisser Weise genauso.
Meine MA mit AS war am 22.01. und auch mein Körper kämpft noch...
Mien HCG ist auch immer noch nicht wieder aus null. Meine Gebärmutter hat nicht verstanden, das sie nicht mehr schwanger ist und hat 4 Tage nach AS sofort wieder unnatürlich viel Schleimhaut aufgebaut. Bin nach auch nochmal im Kraneknhaus gelandet wegen ganz starker Blutungen und sitze nun hier zu Hause und warte nach dem absetzen der verordneten Hormone auf die nächste Blutung die hoffentlich den ganzen Rest herausspült. Sonst lande ich auch wieder im KH.

Ich wünsch dir das allerbeste!! Drücke die meine Daumen, das man morgen weiß, wie dir zu helfen ist!! Irgendwann will man das es endlich vorbei ist und man in die Zukunft blicken kann!

Beitrag von diekleene581 14.02.11 - 17:58 Uhr

hallo,

hatte am 9.2. meine Op wegen ELSS. da lag mein hcg bei 1500. am morgen nach der op war er dann bei 780. heute haben wir nochmal blut abgenommen und morgen erfahren ich dann den wert. ich hoffe das er weiter gesunken ist.

lg

Beitrag von ksmfi 14.02.11 - 17:09 Uhr

hallo
lass dich erstmal drücken verfolge schon einige zeit deine nachrichten. ist ja schrecklich diese ungewissheit.
also bei mir ist der wert am op tag 3800 zum nächsten tag auf 1500 gesunken, 5 Tage später war er bei 65 und ne woche später auf 0.
lg und viel kraft

Beitrag von josy1984 14.02.11 - 18:44 Uhr

Hi,

danke!
Ja, diese Warterei ist wirklich fürchterlich und macht mich nervlich fertig!
So wie bei Dir sollte es ja auch sein.

Bei mir war es ja leider nicht so. Was ja leider auch erst sehr spät aufgefallen ist, da mein FA keine frühzeitige Kontrolle gemacht hat.
Aber bei mir sind es ja jetzt eh andere Spielregeln, weil die "Schwangerschaft" ja anscheinend nicht entfernt wurde und daher noch im Körper ist #zitter

Ich weiß überhaupt nichts mehr... was macht mein Krümel jetzt? Und wann kommt er "raus"? Und was hat das jetzt für Auswirkungen auf das HCG... ich bin völlig überfordert und morgen fallen mir meine Fragen wieder nicht ein, wenn ich beim Professor sitze...


Beitrag von sarosina1977 14.02.11 - 18:22 Uhr

Liebe Josy.

Ich hatte letzte Woche eine MA. Der HCG-Wert betrug am Freitag abend noch 51 000 und am gestrigen Sonntag nur noch die Hälfte. Er hat sich also innerhalb von zwei Tagen halbiert.

Deshalb heute die AS.

Alles Gute!

Beitrag von josy1984 14.02.11 - 18:28 Uhr

Oh... das bestätigt ja wieder mein Gefühl, dass das bei mir viel zu wenig ist...

Andererseits ist "es" bei mir ja auch noch irgendwie in meinem Körper. Und bei einem MA setzen doch Blutungen ein oder?
Sorry für die doofen Fragen... ich bin einfach nur so verwirrt und verzweifelt...
ich dachte ich hätte alles hinter mir und jetzt dieses hin und her.

Mein EL wurde wahrscheinlich völlig umsonst aufgeschnitten und ich bin genauso weit bzw. nicht weit wie vor drei Wochen ...

Beitrag von sonea83 14.02.11 - 18:31 Uhr

Bei eimer MA setzen die Blutungen nicht von alleine ein.
Missed Abortion heisst ja quasi, das der Abgang nicht stattfindet...

Beitrag von josy1984 14.02.11 - 18:38 Uhr

Ach so, ja das weiß ich. Aber es gibt doch auch natürliche Abgänge oder? Also ich meine, es fällt ja erst das HCG und dann setzt irgendwann die Abbruchblutung ein oder leg ich da völlig daneben?!

Mir ist nur nicht ganz klar, wie der Zusammenhang zwischen HCG und "abgestorbenem Schwangerschafts-Gewebe" ist (sorry für die "bösen" Ausdrücke, weiß nicht, wie ich das sonst verständlich darstellen soll).

Also bei mir ist "das Ei" oder das was davon übrig ist ja noch im Körper (weil der pathologische Befund nach der OP gezeigt hat, dass es NICHT das war, was rausgenommen wurde) - wer weiß wo.

So, jetzt frag ich mich halt. Wie schnell sinkt das HCG, wenn "das" noch im Körper ist bzw. wann würde eine Blutung einsetzen!?

Beitrag von sonea83 14.02.11 - 18:46 Uhr

Ja, es gibt auch ganz natürliche Abgänge.

Wenn alle Gewebereste aus dem Körper raus sind, sinkt der HCG eigentlich recht zügig.
Bei mir gehts auch recht langsam, aber laut FÄ ist alles Gewebe eigentlich entfernt worden. Bei mir sinkt es permanent, aber eben recht langsam.
Bei meiner FÄ hab ich das so verstanden, das ein sinkender Wert heisst, das das gesamte Gewebe bei der AS entfernt wurde. Das würde natürlich andersherum heißen, das ein nicht fallender, oder gar steigender Wert bedeutet, das noch Gewebe übrig ist.

Was ich bei dir nicht so ganz verstehen kann ist, warum die nicht sehen können, wo das Ei sitzt nach so vielen Untersuchungen?
Und warum sinkt es erst und steigt dann wieder? Dann hätte es ja gar nicht großartig sinken dürfen?

Beitrag von josy1984 14.02.11 - 18:54 Uhr

Hi,

was heißt denn langsam, wenn ich fragen darf?
Bei mir sinkt es ja auch ... gestiegen ist es nicht, zumindest so weit ich weiß. Die letzten drei Wochen wurden ja leider keine Kontrollen gemacht. Vor der OP war es ja bei knapp 5000, einen Tag später bei 1800, am Fr. (also drei Wochen später) noch immer bei 1025 und heute 928. Also sinkt es ja, aber eben sau langsam... wie gesagt, das merkwürdige ist, dass der pathol. Befund negativ war und ja anscheinend der Krümel gar nicht rausgeholt wurde.

Tja, wieso man das nicht sieht... gute Frage. Sie hatten ja gedacht, dass die alles rausgeholt haben. Dann hat sich aber rausgestellt, dass das "nur" Blut und Gewebe war, aber nichts was mit einer SS zu tun hat,...
Und jetzt wissen sie gar nicht, wo und nach was sie suchen sollen... Es kann ja auch ganz woanders liegen, im anderen EL, im Bauchraum, in der Gebärmutter... und da der HCG Wert sinkt ist "es" ja anscheinend schon abgestorben. Deshalb kann es sich ja auch "nur" um Zellen handeln...

Ich hoffe, dass das 3-D-US morgen mehr Klarheit bringt und ich endlich weiß, woran ich bin...

Beitrag von sonea83 15.02.11 - 12:57 Uhr

Hab dir per PN geantwortet!

Beitrag von sarosina1977 14.02.11 - 18:53 Uhr

Liebe Josy.

Ich verstehe, wie sehr Du Dich an Hoffnungen klammerst.

Missed abortion bedeutet in etwa "verhaltener Abort". Man merkt das also nicht.

Ich hatte auch gedacht, dass man doch automatisch Blutungen bekommen muss. Das war nicht der Fall, obwohl ich starke Menstruationsschmerzen hatte. Der Muttermund war so fest zu wie verschweißt. Auch das gab mir Hoffnung.

Ich habe zur OP-Vorbereitung Tabletten bekommen, die den Muttermund weich gemacht haben (damit man mit dem Ausschabungsgerät durch gut kommt). Gestern abend nahm ich die ersten beiden Tabletten, bekam wehenartige Schmerzen - aber keine Blutungen. Heute morgen die beiden anderen Tabletten lösten wieder Wehen aus, aber keine Blutungen.

All meine Hoffnungen (keine Blutung, geschlossener MuMu usw) haben leider nicht geholfen.

Beitrag von josy1984 14.02.11 - 18:57 Uhr

Hi,

das tut mir leid für Dich #liebdrueck
Ich mache mir aber gar keine Hoffnungen mehr. Ich weiß, dass der Krümel nich richtig sitzt und habe damit schon "abgeschlossen" bzw. die Hoffnung aufgegeben. Aber dennoch muss "es" ja aus meinem Körper... weil es eben an der falschen Stelle sitzt und niemand so genau wo und wie weit entwickelt es ist/war...

Das ist echt alles total mysteriös. Selbst der Leiter der Uniklinik ist ziemlich verwirrt, weil bei meiner Diagnose und den Befunden nichts zusammenpasst.
Ich will einfach nur Klarheit und das es möglichst schnell "zu Ende" ist....

Beitrag von sarosina1977 14.02.11 - 19:05 Uhr

Liebe Josy.

Ich kann sehr mit Dir fühlen, dass Du einen Abschluss finden willst und musst. Es ist sehr wichtig. Ich war heute morgen vor der OP an dem Punkt, an dem ich mir sagte: Ich will und kann nicht mehr. Das muss jetzt ein Ende haben.

Liebe Josy. Alles wird gut!

Ich deke an Dich!

Liebe Grüße!