Abmahnung und erneutes Vergehen :-(

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von yuffie 14.02.11 - 19:28 Uhr

Hallo, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Meine Kollegin hat Angst vor einer Kündigung.

Folgendes ist passiert:

In unserer Firma wird die Arbeitszeit in einer Tabelle von jedem Mitarbeit selbstständig erfasst.

Einmal hatte sie verschlafen, kam 45 Minuten zu spät auf Arbeit. Sie vergaß dies in Ihrer Tabelle zu ändern. Dafür erhielt Sie eine Abmahnung.

Nun, 4 Monate später, ist ihr durch Zufall aufgefallen, dass Sie an einem Tag in Ihrer Tabelle 22:30Uhr geschrieben hat, jedoch das Haus schon um 22:25 verlassen hatte (haben eine separate Liste in der wir Ankunft und Verlassen der Arbeitsstätt eintragen müssen).

Nu hat Sie Angst, das wenn das jmd mitbekommt, sie aufgrund der Abmahnung gekündigt werden kann.

Sind Ihre Ängste berechtigt?

Bitte um Antworten, Danke

Beitrag von nick71 14.02.11 - 20:12 Uhr

"Nun, 4 Monate später, ist ihr durch Zufall aufgefallen, dass Sie an einem Tag in Ihrer Tabelle 22:30Uhr geschrieben hat, jedoch das Haus schon um 22:25 verlassen hatte (haben eine separate Liste in der wir Ankunft und Verlassen der Arbeitsstätt eintragen müssen)."

Ich würde meinem Chef bzw. in der Personalabteilung Bescheid geben, dass das ein Versehen war, das mir erst jetzt aufgefallen ist. Wenn deine Kollegin gar nichts macht und auffliegt, wird sie wohl die zweite Abmahnung bekommen...

Beitrag von yuffie 14.02.11 - 20:32 Uhr

Das habe ich Ihr auch gesagt, Sie hat aber angst "schlafende Hunde zu wecken" und sich so selbst zu schaden :-(.

Is denn das "Mehrschreiben" von 5 Minuten ein Kündigungsgrund?

Beitrag von lichtchen67 15.02.11 - 09:27 Uhr

Und was ist, wenn sie einfach "heimlich und freiwillig" für ihr Gewissen jetzt gleich für den heutigen Arbeitstag 5 Minuten weniger aufschreibt, als sie eigentlich da war? dann ist doch das Arbeitszeitkonto ausgeglichen....

Lichtchen

Beitrag von miau2 15.02.11 - 09:45 Uhr

Hi,
deine Kollegin sollte ihr "Versehen" eingestehen. Wenn es von alleine auffällt ist die nächste Abmahnung doch schon vorprogrammiert. So kann sie es vielleicht wirklich noch als "Versehen" durchgehen lassen, wenn sie es stillschweigend stehen lässt würde ICH ihr als Chef eher Absicht unterstellen.

Wann Abmahnungen zu Kündigungen führen kann man so pauschal schlecht sagen...wenn sie sich in den 4 Monaten dazwischen absolut korrekt verhalten hat wird es vielleicht eher als Versehen durchgehen das nicht direkt zur Kündigung führt als wenn die Firma davon ausgeht, dass es Absicht war (und vielleicht noch das eine oder andere Versehen auffällt). Vielleicht gibt es eine erneute Abmahnung, aber auch nach zwei Abmahnungen wird man nicht automatisch gekündigt (zumindest nicht immer).

Sie sollte vielleicht einfach als Konsequenz derartige Versehen abstellen. Ich habe selbst jahrelang in einer Tabelle Zeiten erfasst und stelle es mir jetzt nicht soooo schwer vor, morgens direkt die Zeit einzutragen und abends als letztes bevor man geht sich auszutragen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von tigaluna 15.02.11 - 13:20 Uhr

Sie sollte sich beim Chef melden und diesem Erklären, das die aufgrund der Abmahnung sich Gedanken zu den erfassten Zeit gemacht hat und ihr daher aufgefallen ist, das sie sich auch bei einer anderen Zeit vertan hat. Dann sollte sie anbieten, das sie die falsch eingetragene Zeit nachholt und ihr der Fehler nicht mehr passieren wird.