Probleme mit dem Essen

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von leonie-luca.13.09. 14.02.11 - 20:01 Uhr

Hallo!

Meine Tochter 3 einhalb sie isst schon immer sehr schlecht!:-(
Hat noch nie sie Gläschen leer gegessen als baby hat nie breie gegessen oder obst gläschen hat sie mir entgegen gespuckt!:-[

Jetzt ist die im Oktober in Kindi gekommen und bringt mir jedentag das
essen wieder mit nach Hause! Mittags isst sie drei Löffel oder gar nichts und abends trinkt sie ihren Kaba!
Das wars!
Das Problem ist das der Kinderarzt sagt solange sie nicht unterernährt ist
kann er da nichts machen!
Sie ist 3 jahre und 5 Monate und wiegt 17 Kilo!
Aber irgendwann muss sie doch mal essen ich kann doch net ständig sagen du musst essen oder laufe ihr hinterher!
Hat jemand schon erfahrungen gemacht!
Ich würde gerne eine Mutter-Kind Kur mit ihr machen aber ich werde keine bekommen das sie nicht unterernährt ist!

Vielleicht weiß jemand wo ich mir Hilfe holen kann!

LG

Beitrag von dodo0405 14.02.11 - 20:08 Uhr

Also meine Tochter ist 4 Jahre und 2 monate und wiegt 13 Kilo.

Was packst du ihr denn ein?
Vielleicht ist es zuviel?
Meine bekommt nur noch 1/2 Apfel oder 1/2 Banane mit, da sie 1. um 7.30 Uhr gut frühstückt und um 12 Uhr schon wieder Mittagessen bekommt

Beitrag von leonie-luca.13.09. 14.02.11 - 20:13 Uhr

Also meine steht um viertel acht auf sie frühstückt zu Hause auch net!
Und ich gebe ihr in den Kindergarten ein halbes Toast mit und ien Joghurt
mehr nicht un dmittags isst sie ja auch nichts!

Beitrag von munirah 14.02.11 - 20:15 Uhr

Vielleicht ist das Hinterherlaufen ein Problem?

Ein Mädchen in meiner Verwandtschaft ist auch "ein schlechter Esser". Ihre Mutter läuft ihr auch den ganzen Tag hinterher oder lässt Kekse rumstehen. Dass die Kleine zu den Hauptmahlzeiten nichts isst, kommt daher, dass sie ständig mal einen Keks, einen Fruchtzwerg, Milch, etc. zu sich nimmt. Dann hat sie einfach keinen Hunger mehr! Und wenn ihr im Kindergarten die eigene Brotdose nicht gefällt, isst sie auch schon mal bei einem anderen Kind mit!

Übrigens kann man auch mit Kind einkaufen gehen und fragen: "was möchtest du heute mittag/heute abend essen?" Das mache ich mit meinem Sohn, der übrigens auch keinen Brei mochte, öfter. Und meistens kommen wir auf einen gemeinsamen Nenner, der der ganzen Familie passt! Was er z.B. mag, ist mal eine Mahlzeit mit den Fingern zu essen (Pommes, Nudeln, Gemüse,...)

Beitrag von leonie-luca.13.09. 14.02.11 - 20:20 Uhr

Danke für deine Meinung!
Meine Tochter geht immer mit zum einkaufen!
Aber sie sagt immer ihr egal was wir essen es ist auch egal was wir essen sie zeigt kein interesse am essen!
Ich laufe ihr ja net ständig hinterher mit dem Teller!
ABer es kommt schon vor das ich immer sagen muss Leonie du musst doch was essen usw

Beitrag von munirah 14.02.11 - 20:32 Uhr

klar das mit dem Hinterherlaufen meinte ich auch nicht bildlich, eher ständiges daran erinnern

Wie sind denn die äußeren Rahmenbedingungen beim Essen? Esst ihr zusammen ohne Ablenkungen? Oder isst jeder wann er will oder es steht ständig jemand auf? Lasst ihr dass Telefon klingeln, weil die Mahlzeit wichtiger ist? Bleibt der Fernseher aus? Einiges hört sich vielleicht verrückt an, aber bei meiner kleinen Verwandten habe ich schon einiges gesehen. Welches Kind kann sich auf eine gesunde Mahlzeit konzentrieren, wenn es von den ständig wechselnden Bildern eines Fernsehers berieselt wird?

Beitrag von leonie-luca.13.09. 14.02.11 - 20:45 Uhr

Also!
Mittags essen wir mit meiner Familie also mit meiner Mum und Dad
da mein mann ja noch arbeitet!
Ohne ablenkung meine mum hat es auch schon mit ablemken probiert mit spielen am tisch habe ich ihr aber schnell wieder aus dem Kopf geschlagen!
Abends essen wir zusammen also mein mann meine tochter und ich aber ohne ablenkung ohne fernseh!

Beitrag von loveyourlife1984 14.02.11 - 20:37 Uhr

hallo,
ich bin Erzieherin. Aus Erfahrung kann ich dir sagen: es ist noch kein Kind freiwillig verhungert!
Sofern deine Tochter keine Essstörung hat,wird sie genau so viel essen wie ihr Körper benötigt!
Zwingt oder drängt man Kinder zu essen, entwickeln diese häufig später ein gestörtes Essverhalten, da sie nicht lernen, selbst auf ihr Hunger-und Sättigungsgefühl zu achten.
Biete deiner Tochter einfach Dinge an,die ihr schmecken und die gesund sind und achte darauf dass sie genug trinkt und alles weitere wird sich ergeben. Kinder benötigen manchmal auch Phasenweise sehr wenig Nahrung,zb dann wenn sie gerade einen wachstumsstopp haben o.ä.

mein kleiner isst manchmal nur vormittags eine drittel bananem,mittags nichts und abends einen joghurt und ein stück apfel...
mach dir also einfach keine sorgen.

wichtig ist übrigens auch die umgebung u was man den kindern vorlebt,rituale können auch hilfreich sein,z.b. immer zusammen an den tisch setzen, mama sticht mit plätzchenförmchen herzen aus dem brot aus (die schmecken viel besser als ein normales stück brot :-)
und tischspruch,kerze auf dem tisch,kind hilft beim essen zubereiten und einkaufen etc.

glaub mir,das klappt;-)

-und wenn nicht,ests auch nicht schlimm-einfach etwas lockerer an die sache rangehen.

liebe grüße!

julie

Beitrag von leonie-luca.13.09. 14.02.11 - 20:48 Uhr

Vielen Dank!
Habe mir sehr über deine Antwort gefreut werde es mal Probieren es lockerer zu sehen!
Sie wird schon nicht verhungern!:-p

LG und einen schönen Abend #winke

Beitrag von zahnweh 14.02.11 - 21:15 Uhr

Hallo,

unser Kinderarzt sagt, so lange sie gesund und fit ist, isst sie auch genug.

Sie ist 3 Jahre 6 Monate und wiegt 14 kg. ... ca. 96 cm.
Das Gewicht muss zur Größe passen.

Meine hat Zeiten, da isst sie mal fast gar nichts, dann wieder sehr viel. Immer genauso viel wie sie grade braucht. Zwei Kilo in zwei Wochen hat sie auch schon zugenommen - in diesen Wochen davor und danach hat sie fast gar nichts gegessen.
Andere Phase hat sie geschaufelt und über ein halbes Jahr ihre 11,5 kg gehalten.

Süß mochte sie lange Zeit überhaupt nicht. Saure Brombeeren liebte sie. Gläschen mit Apfel verweigerte sie nach dem ersten Löffelchen. Kein Wunder, sie bekam prompt Ausschlag. Immer nur dann mit Apfel. Hat sich mit der Zeit aber gelegt.
Milch-Getreidebrei mochte sie über ein Jahr lang gar nicht. Erst mit 1,5 Jahren probierte sie mal bei einem anderen Baby wieder, da war's dann ok für sie (also keine heftige Abwehr)
Ihr Freund hat nichts pürriertes gegessen. Bis heute (3 Jahre) nicht. Dafür knackte er Nüsse auch ohne Zähne (kamen erst nach dem ersten Geburtstag). Oder anderes Fingerfood, egal wie hart oder weich. Dafür kaum Gemüse.

Gesund und munter sind beide.


Ich selbst war als Kind auch ein wenig-Esser.
morgens in der Eile ein Glas Milch. Wirklich was gegessen selten, da mir das auf den Magen geschlagen hat.
Im Kindergarten NIE. Mal bei Geburtstagen einen Bissen oder so. Ich fand die Atmosphäre nicht toll.
Zu Hause zu Mittag kaum etwas. Es war immer stressig und dadurch dass immer kommentiert oder drauf geachtet wurde, wie viel ich esse, ist mir schlicht der Appetit vergangen. Und satt war ich recht schnell, denn so viel hab ich gegessen.
Abends dann ein halbes Brot mit Belag.

Ich war gesund und fit. Sehr dünn und ständig in Bewegung. Viel draußen.


Wenn ich mal mehr gegessen habe, dann eigentlich nur bei meiner Oma (der es egal war, was/wie viel ich esse) oder bei meiner Tante. Bei ihr im Urlaub konnte ich auch problemlos mehrere Portionen essen. Es schmeckte noch mal so gut (einfach mal was anderes) und dadurch, dass meine Mutter selbst abgelenkt war und keinen Deut drauf achtete, wie viel ich aß, schmeckte es noch mal so gut. Kein Stress, mehr Appetit.
Aber nur abends. Morgens schaffte ich 1-2 Bissen vom Brot und war satt bis zum Abend (mittags gab es meistens Brot mit Belag auf Ausflügen. Auch hier 1-2 Bissen, wenn überhaupt)

In der Pubertät tat ich meinen Eltern den Gefallen und aß mehr. So viel wie sie immer von mir vergeblich erwartet hatten. Ich ging sehr in die Breite, fühlte mich immer wieder unwohl und war öfter krank als zu Zeiten, als ich kaum etwas aß.

Inzwischen habe ich gelernt wieder auf MEIN Sättigungsgefühl zu achten. Mal mehr mal weniger. Zu Hause kein Problem. Unterwegs eigentlich auch nicht.
Nur meinen bis heute (auch Fremde) mich darauf ansprechen zu müssen, wie viel/wenig ich esse.
Ich bin dünn, aber nicht zu dünn. Entweder ich esse wie ein Spatz und könnte mehr vertragen oder es wird gestaunt, wie viel doch in mich rein passt. :-[ Inzwischen stehe ich auf, lasse vom Rest ALLES übrig und das war's. Zu Hause esse ich dann in Ruhe, was ich brauche.
Meine Freunde kennen meine Reaktion und lassen mich. Sie wissen, dass ich weder Magersucht noch Bulimie habe und dass ich "normal" esse, wenn man mich einfach machen lässt.

Essstörung habe ich zum Glück keine, aber dass ich sehr gereizt reagiere, wenn man mir auf die Gabel schaut oder drauf achtet, ist geblieben. Fäkalienausdrücke am Tisch bringen mich hingegen in keinsterweise aus der Ruhe.


Kurz gefasst:
so lange sie gesund und fit ist. Kein beträchtliches Untergewicht hat: nimm den Druck raus!!
Druck oder Beoachtung der Menge, mindern den Appetit.

Schaffe eine ruhige, stressfreie Atmosphäre beim Essen. Keine Streitereien, kein Termindruck, einfach machen lassen. Nach einigen Wochen pendelt sich ein viel sie braucht. Mal mehr mal weniger. (ich hab weit über ein halbes Jahr gebraucht, bis ich mich wieder auf meinen Körper verlassen konnte entgegen aller Kommentare)

Obst esse ich übrigens so gut wie gar keines mehr. Ich fürchte, dass ich eine Fructoseintoleranz habe. Leichte Form, aber grade so viel, dass ich weiß wann ich Bauchweh bekomme.
Als Kind hab ich Obst generell vermieden. Konnte aber nie erklären wieso. Dass es das gibt mit der FI hab ich erst vor kurzem erfahren. Test steht noch aus. Essen tue ich es trotzdem kaum, weil ich schon weiß welche Menge an Obst ich vertrage (wenig).

Beitrag von sternchen373 14.02.11 - 21:18 Uhr

Hallo!

Wie groß ist deine Tochter denn?

Also Meine wird im April 5, ist ca. 1,06m groß und wiegt 17,5 kg und ist nicht übermäßig schlank!

Wenn Deine mit ca. 3,5 Jahren schon 17 kg hat, muss sie doch irgendwie gegessen haben! #kratz

Vielleicht nascht sie zwischendurch viel, was du gar nicht mitbekommst (im Kiga bei anderen Kindern, bei Oma, bei Freunden)???

Ansonsten kann ich dir auch nur den Tipp geben, so wenig Aufhebens wie möglich um dieses Thema zu machen und einfach selbst ein gutes Vorbild zu sein.
Immer mal einen kleinen Teller zum Naschen hinstellen (Obst, rohes Gemüse, Cracker...) und ohne große Worte selbst zugreifen. #mampf

Alles Gute,
Anja.

Beitrag von leonie-luca.13.09. 14.02.11 - 21:28 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort meine kleine ist 1,03 cm
das ist es ja sie ist vom gewicht normal aber essen tut sie fast nichts das ist das komische an ihr!
Naja vielleicht muss ich es wriklcih so versuchen!

Danke!

Beitrag von hanni123 14.02.11 - 22:00 Uhr

Huhu,

Mein sohn ist etwa über vier und wiegt unter 16kg. Er isst nicht uebermaessig viel, aber nicht so, dass ich mir sorgen machen würde. Deine Tochter wiegt viel mehr. Wenn sie wirklich kein fruehstueck, (fast) kein Mittagessen essen und abends nur einen kaba trinken wuerde, wuerde sie nie und nimmer 17 kg wiegen. Trinkt sie auch morgens Kakao? Was trinkt sie sonst? Was isst sie sonst zwischendurch?
Ich wundere mich manchmal, dass mein Sohn keinen Hunger hat, aber wenn ich dann nachdenke, hat er am Nachmittag ein Rosinenbroetchen, einen Apfel, eine Banane und Kekse gegessen, da hätte ich auch keinen hunger mehr.

LG

Hanna

Beitrag von 221170 14.02.11 - 22:02 Uhr

Nerven behalten.

Meine Tochter ist 4,5 und wiegt 14,5 Kilo. Sie ist ein echter Klappspaten, sie sieht neben den anderen aus wie ein Stangenspargel.

Aber sie flitzt rum, klettert und turnt, wächst und gedeiht.

Sie isst KEIN Obst, gar keins, Gemüse kaum. Ich finds nicht normal, kann es aber nicht ändern.
Ich möchte ihr keine Eßprobleme anerziehen und die bekäme sie, würde ich ständig hinter ihr herhechten "eß mehr, du musst was essen....."

Deine Tochter würde auch durch eine Kur nicht mehr essen.

Wir achten auf "gesundes" Eßverhalten. Wir frühstücken zusammen, wir schauen kein Fernsehen beim Essen. Jeder kann beim Essen erzählen was er mag, wer nicht mehr essen mag kann es lassen. Extrawürste gibt es nicht.

So versuchen wir einen gesunden Bezug zum Essen herzustellen, Essen soll Spaß machen (wir zwei Erwachsene essen sehr gerne und geniessen es), das wollen wir vermitteln.
Was sie daraus macht ist ihre Sache.

Beitrag von maxi39 14.02.11 - 22:22 Uhr

Hi,

warum machst du dich so verrückt? Wenn sie nicht unterernährt ist, lass sie soviel (so wenig) essen, wie sie möchte. Biete ihr regelmäßig ausgewogene und abwechslungsreiche Kost an und lass sie entscheiden. Wenn du zuviel Tamtam darum machst oder sie gar zum Essen zwingst, verstärkst du nur das Problem (was vielleicht gar keins ist). Ich halte das mit meiner Tochter auch so. Es gibt oft Mahlzeiten, wo sie ein, zwei Bissen zu sich nimmt und dann satt ist.
Warum möchtest du denn, dass sie mehr isst? Worüber machst du dir denn Sorgen? Beobachte ihr Gewicht und ihre Entwicklung und wenn alles im normalen Bereich bleibt ist es doch ok.

LG Maxi

Beitrag von michelle31812 14.02.11 - 22:41 Uhr

hallo mir ergeht es genauso mein kleiner fast 5 jahre ist seit über einem jahr nur noch dudeln davor hat er alles gegessen keine ahnung warum das so ist vielleicht liegt es daran das er jetzt bei meiner mutter lebt aber auch der kinderarzt hat zu meiner mutter gesagt so lange er kein untergewicht hat ist alles gut...
ich habe auch schon davon gehört das manche kinder in solchen phasen sind wo sie nur ein gericht essen und dann ein paar jahre später alles essen...
lg michaela