Ich brauch mal Hilfe... *vorsichtlang*

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Beitrag von evie 14.02.11 - 20:58 Uhr

Hallo,

ich schreibe hier nicht für mich, sondern für meine Schwester. Sie heult mir ständig die Ohren voll und ehrlich gesagt, kann ich das kaum noch ertragen. Sie hat Grund zum heulen, ja, das stimmt, aber sie unternimmt nichts bzw. nur wenig und es wird immer schlimmer:

Meine Schwester ist Mutter eines 9-Monate alten Sohnes. Problem ist hier das Schlafen (ich weiß, das ist oft das Problem, aber so extrem hab ich das noch nie gehört). Mein Neffe schläft sehr schlecht, vor allem eben nie allein und auch nie länger als 1-2 Stunden. Auch nicht nachts.

Morgens im Kinderwagen geht es so halbwegs.

Mittags nach dem Mittagessen schläft er nach ca. 1 Stunde Gebrüll ein, meine Schwester muss mit ins Bett, sonst geht überhaupt nichts. Sie liegt dann dort völlig verkrampft, weil sie sich nicht bewegen kann. Sobald sie auch nur die Beine ausstreckt, ist der Kleine wach. Manchmal schläft er dann wieder ein, meistens aber auch nicht.

Nachmittags schläft der Zwerg nur, wenn er auf dem Arm ist, rumgetragen oder geschaukelt wird, wieder mit Gebrüll. Ablegen ist undenkbar.

Abends geht meine Schwester mit ihm zusammen ins Bett. Nach dem Abendessen. Dann schläft er, wenn es gut läuft, beim Stillen ein. Wenn nicht, gibt es stundenlanges Gebrüll.

Nachts wacht er im Durchschnitt zwischen 8 und 12 Mal auf. Manchmal schläft er so wieder ein, manchmal gibt es Gebrüll und manchmal hilft eben nur Stillen.

Hinzu kommt ein extrems überstrecken, es sieht furchtbar aus. Er will nicht mehr in seinen Autositz (ich nehme an, das hängt mit dem Überstrecken zusammen), in dem er immer sitzt, wenn er Essen soll, weil er noch nicht allein sitzen kann. Da bahnt sich also schon die nächste Krise an.

Meine Schwester ist völlig am Ende, heult nur noch, zofft sich mit ihrem Mann. Leider wohnt sie 500 km weit weg in einer winzigen Wohnung, niemand ist da, der ihr den Zwerg mal abnehmen kann. Zu Besuch fahren ist unmöglich, weil ich da nicht schlafen kann und ne Woche Hotel kann ich mir nicht leisten. Sie hält sich für die größte Versagerin und die schlechteste Mutter überhaupt.

Sie hat schon so viel versucht, Ärzte, Osteopath (nach dem Besuch ist es nur noch viel schlimmer geworden, er überstreckt sich so sehr, dass es einem weh tut, wenn man das sieht), Hebamme.

Es scheint, als hätte dieses Kind keinerlei Tiefschlafphase, er ist nie weit weg und immer wieder sofort wach. Sobald ein unerwartetes Geräusch kommt oder meine Schwester sich eben im Bett bewegt, ist er wach. Keine Chance. Und ablegen geht auch überhaupt nicht.

Ich möchte ihr so gerne helfen, weiß aber langsam nicht mehr weiter.

Ich weiß, diese ganze Geschichte kllingt extrem und übertrieben, aber ich schwöre, es ist wirklich wahr.

Ich suche nun jemanden, der sich vielleicht in dieser Geschichte wiederfindet und mir bei der Lösung behilflich sein kann bzw. mit einen Tipp geben kann...

Danke fürs Lesen,

Evie

Beitrag von iseeku 14.02.11 - 21:09 Uhr

war sie nur einmal beim osteopathen?

denn die erste beahndlung verschlimmert oftmals, aber da muss man am ball bleiben...dann wirds besser #pro

Beitrag von evie 14.02.11 - 21:10 Uhr

Sie war inzwischen zwei Mal da, beide Male hat die Sache nur schlimmer gemacht. Der Zeitraum der Erstverschlimmerung (hatte der Osteopaht ihr vorab gesagt) ist nach beiden Terminen rum. Es wird trotzdem schlimmer. Der letzte Termin ist jetzt 2 1/2 Wochen her.

Beitrag von iseeku 14.02.11 - 21:26 Uhr

was sagt er denn? hat er n kiss oder wie ist seine diagnose?

Beitrag von evie 14.02.11 - 21:31 Uhr

das kann ich leider nicht genau sagen, Kiss ist es auf keinen Fall. Er hat auf jeden Fall eine Art Schiefhaltung der Wirbelsäule und irgendwas an den Beinen behandelt. Was genau kann ich leider nicht sagen, ich war nicht dabei...

DANKE

Beitrag von bine3002 14.02.11 - 21:11 Uhr

Ich schreibe dir über Vk.

Beitrag von evie 14.02.11 - 21:12 Uhr

Gerne, vielen Dank.

Beitrag von jd83 14.02.11 - 21:15 Uhr

Ich denke, das gehört zwar eher ins Schlafforum, aber egal ;-)

Also wenn ich das so höre, sollte deine Schwester mit Kinderarzt sprechen und ne Überweisung zum Schlaflabor bekommen. Hatte eine Freundin auch und es hat super geholfen. Dann kann man ihr zudem das Buch "jedes Kind kann schlafen lernen" empfehlen. So werden lästige Angewohnheiten langsam abgebaut, so dass Eltern und Kind abends endlich Ruhe finden. Ich denke auch, sie muss ruhiger und bestimmender werden. Denn der KLeine merkt, wenn sie angespannt und nervös ist. Konsequenz ist auch wichtig...einmal weniger hingehen und die Abstände des Tröstens langsam vergrößern...hingehen, warten, hingehen, warten.

Das Schlimme ist, dass der Kleine den Spieß umgedreht und seine Mama im Griff hat #nanana Das kann böse enden und irgendwann sind alle verzweifelt. Die Mama ist die Herrin im Haus und es wird gehört, Punkt. Das muss Krümel verstehen, auch wenn es sicher lange dauern wird, bis er es versteht.

Deine Schwester sollte schleunigst andere Rituale einführen. Zuerst, das abendliche "mit ihm gemeinsam Hinlegen" weglassen bzw. beim Weinen, trösten, aber nicht hochnehmen...immer wieder beruhigen, aber bestimmend sagen, dass jetzt Bettzeit ist und geschlafen wird...Hier kommt es auf den längeren Atem an der Mama an (siehe Buch)...

Zu aller letzt sollte sie über Umzug in eine größere Wohnung nachdenken und Krümel in sein eigenes Zimmer ziehen lassen. So finden Eltern und Kind langsam wieder Ruhe und jeder seinen Raum. Auch ein Kind braucht Raum und Zeit.

Bei alle dem nie vergessen...es ist ein kleines Kind, fast noch ein Baby. Er versucht alles, um seine Wünsche durchzusetzen, notfalls mit Bocken und weinen #zitter Ist doch klar...es funktioniert ja auch bei ihr. Deswegen: mit Erziehung anfangen und zeigen, wer das Sagen hat...Erziehung hart, aber fair und liebevoll...so machen wir es.

LG Jessi mit Louis #winke

Beitrag von evie 14.02.11 - 21:20 Uhr

Hallo Jessi,

viele Dinge, die Du geschrieben hast, hab ich ihr auch schon geraten.

Ich stimme in vielem mit Dir überein.

1. Leider ist sie total gegen dieses "schreien lassen", sei es auch nur 30 Sekunden. Das gibt es überhaupt nicht. Er überstreckt sich aber eben auch so furchtbar, man kann ihn nicht wirklich liegen lassen. Er lässt sich halt überhaupt nicht beruhigen, was mit Sicherheit auch daran liegt, dass er immer sofort hochgenommen wurde und er es nicht anders kennt. Und er ist natürlich viel zu klein, um zu verstehen, warum es jetzt plötzlich anders ist.

2. Die Wohnsituation ist nicht zu halten. Allerdings finden sie keine neue Wohnung bzw. haben zu viele Ansprüche, um eine zu finden. Abstriche kommen da nicht in Frage.

DANKE für Deine Antwort, ich dachte immer, ich steh alleine da mit meiner Meinung. Aber ich will nichts unversucht lassen, ihr zu helfen...

Evie

P.S.: Das Schlafforum hab ich leider überhaupt nicht gesehen, bin nicht oft hier, sorry...

Beitrag von lumidi 15.02.11 - 06:43 Uhr

Hallo,

also das deine Schwester gegen das Schreien ist, finde ich #pro!

Ich würd ihr raten noch mal zum Arzt zu gehen und evtl. liegt das ganze Problem beim Überstrecken.

Wir haben unseren Kleinen auch schreien lassen, weil wir dies von allen Seiten zuhören bekamen. Das Ende vom Lied: Er hat noch mehr gebrüllt! Jetzt geben wir unserem Spatz die Nähe, die er braucht und er schläft ruckzuck ein und man kann ihn auch weglegen.

Wir brauchen doch auch mal die Nähe von unserem Partner. Stell dir vor, der schiebt dich weg. Wie würdest du dich fühlen?

Das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" haben wir auch zu Hause. Es stehen sehr nützliche Tipps zu Babys Schlaf drin. Aber dieses Programm würde ich nie im Leben durchziehen. Wir haben dieses Programm nur kurz ausprobiert. Nach noch nicht mal ner Minute haben wir es abgebrochen. Unser Kleiner hat dann anstatt 15 Minuten (ruhig auf dem Arm) fast 2 Stunden (brüllend auf dem Arm) gebraucht zum Einschlafen.

Deine Schwester sollte wirklich lieber noch mal zum Osteopathen gehen.

LG

Lumidi

Beitrag von iseeku 14.02.11 - 21:25 Uhr

oh je #zitter

Beitrag von bine3002 14.02.11 - 21:31 Uhr

Ich möchte gar nicht viel dazu sagen, außer dass ein seriöses und gut fortgebildetes Schlaflabor erstmal ein Schlafprotokoll verlangen wird und zwar über mindestens 6 Wochen. Es sollte außerdem ein großes Blutbild gemacht werden, evtl. ein Allergietest und u.U. eine Diät (auch Nahrungsmittel können so ein Verhalten zur Folge haben).

Und dann wird ein seriöses Schlaflabor nicht einfach so das Buch empfehlen, weil es viel zu wenig individuell ist. Dieses Buch geht immer davon aus, dass die Probleme selbst verschuldet sind, das sind sie aber oftmals nicht.

Meine Tochter hatte z. B. eine Schilddrüsenunterfunktion.

Und erst wenn alles abgeklärt ist, kann man anfangen zu erziehen. Sonst wäre es hart und einfach nur UNfair, weil man etwas verlangt, was das Kind nicht leisten kann.

Beitrag von jd83 14.02.11 - 21:41 Uhr

Wie gesagt, ist nur meine Meinung bzw. Erfahrungswerte. Jedes Kind ist anders und natürlich sollten gesundheitliche Aspekte zuvor geklärt werden. Dennoch finde ich das Buch hilfreich und ein Versuch ist es auf alle Fälle wert. Erziehung geht nur, da stimme ich dir zu, wenn das Kind darauf anspringen kann. Deswegen ganz klar: alles abklären, am Besten beim Arzt. Aber dennoch würde ich als mama nix unversucht lassen und auch alternative Tipps annehmen.

LG #winke

Beitrag von bine3002 14.02.11 - 21:52 Uhr

Das Problem ist nur, dass dieses Buch kein allternativer Tipp ist. Es ist wohl die häufigste Empfehlung, die man bekommt, wenn man solche Probleme hat.

Aber wenn man nicht dahinter stehen kann, dann zerreisst es einen. Man spürt doch auch als Mama, ob es der richtige Weg ist. Ich wusste immer, dass irgendwas anderes dahinter steckt als mein Versagen in Erziehungsfragen. Und es ist nicht leicht einen Arzt zu finden, der einem helfen kann. In der Regel bekommt man nämlich auch beim Arzt immer nur diesen Buchtipp.

Und dann muss man vielleicht die Situation einmal selbst erlebt haben, um zu verstehen, dass es irgendwann nur noch möglich ist, zu reagieren. Zu aktivem Handeln fehlt einem jegliche Kraft. Das was man dann braucht, ist ein bißchen Kopftätscheln und die Worte: "Du machst das super!"

Jeder Tipp bedeutet aber im Umkehrschluss: "Alles, was Du gerade machst, ist falsch!" und das macht einen noch kaputter als man eh schon ist.

Wenn Tipps, dann solche, die man bisher noch gar nicht probiert hat wie Blutbild, Allergie usw.

Beitrag von empa 14.02.11 - 21:57 Uhr

Um Himmels willen... den längeren atem haben, bocken, das gemeinsame Hinlegen sein lassen.... was ist denn da los? du hast aber schon gelesen , dass das noch ein baby ist und kein 3jähriges kind oder?

ganz ernsthaft, wie kann man nur so sprechen oder gar handeln??? das ist mir einfach ein rätsel...



an die TE: vielleicht wäre schlaflabor ja wirklich eine idee (wobei ich glaube, dass die kleinen da alleine schlafen sollen (?), wäre dann ja eine andere situation wie zu hause und vielleicht nicht so aussagekräftig??)

Beitrag von monab1978 14.02.11 - 23:05 Uhr

Krass krass krass, das es solche Ansichten wie deine noch gibt. Für mich liest sich das alles wie aus dem letzten Jahrhundert.

"Bei alle dem nie vergessen...es ist ein kleines Kind, fast noch ein Baby. Er versucht alles, um seine Wünsche durchzusetzen, notfalls mit Bocken und weinen " Du unterstellst diesem kleine Kind, dass es tatsächlich so leidet um irgendwelche Wünsche durchzusetzen? Warum sollen kleine babys denn solche Arschlöcher sein? Und wenn das so ist, warum sollte irgendwer auch nur ein einziges baby bekommen?

Der kleine Kerl hat offenbar irgendwas ganz krasses. Gesundheitlich. Und du räts dazu ihn noch zusätzlich hängen zu lassen und ihm zu zeigen, wer der Boss ist?

Wie wenig Herz kann man in der Brust haben?

Mal abgesehen davon, dass das Buch, das du empfiehlst das LETZTE ist und auch vom Erfinder der Methode schon lang nicht mehr empfohlen wird, weil es einfach GRAUSAM ist.

Mona

Beitrag von hailie 14.02.11 - 23:27 Uhr

Unfassbar herzlos.

Beitrag von hoffnung2011 15.02.11 - 00:56 Uhr

Lol Jessi, du hast es getopt...Normalerweise gehen mir diese Wespen hier auf den Geist...man hätte deinem Beitrag anstzweise zustimmen können aber WIR REDEN UM HIMMELSWILLLEN VON EINEM 7-MONATIGEN KIND#klatsch#klatsch

Lege dir schleunichst einen Erziehungsratgeber zu, damit du nie weider solchen Blödsinn behauptest..

Eine willentliche Beeinflußung gibt es natürlich aber nicht mit 7 Monaten, dein kind ist auch erst 3 monate.....du behauptest Dinge..junge,junge....und da sag ich dir...ich wäre deiner Meinung aber nicht bei so kleime kind!

ERSCHRECKEND und sehr traurig gleichzeitig, wenn es deine Einstellung ist..

:-(

Beitrag von feindin 15.02.11 - 02:56 Uhr

Ich sitze hier mit meinem mich manipulierenden, verwöhnten Baby und bin unendlich traurig über die Herzlosigkeit Deines Beitrages.

Das Menschenbild, das hinter Deinen Aussagen steht lässt mich echt zittern!

Fassungslos.... feindin#heul

Beitrag von extravagance 15.02.11 - 11:20 Uhr

Ich hoffe und wünsche dir von Herzen, wenn du mal sehr krank sein solltest und man nicht gleich rausfindet was es ist, das man dich dann brüllen lässt bis du begreifst das du aufhören sollst mit manipulieren, und wenn du doch was ernstes hast dann hattest du eben Pech!!!!

Das Baby kann nicht sagen was es hat und du gibst als Tip noch bevor man alles abgecheckt hat das Kind einfach brüllen zu lassen weil es das mit Berechnung tut. Krass was du einem Baby schon für Gehrinaktivitäten zugestehst. Es ist mit 7 Monaten noch nicht fähig Wörter nach zu plappern aber es soll komplexe Zusammenhänge erkennen und bewusst ausnutzten. Ohje......

an die TE..ab ins Schlaflabor mit dem Kind, vllt auch mal zum Homöopathen.Ich drück die Daumen das alles wieder gut wird.

lg Susi

Beitrag von koerci 15.02.11 - 13:12 Uhr

Hier, ich schenk dir mal ein bißchen Herz -> #herzlich


#contra

Beitrag von nicicolli 14.02.11 - 21:34 Uhr

Auch auf die Gefahr hin irgendwas loszutreten, Raucht deine Schwester? Trinkt sie Kaffee?

Sie stillt ja noch, in dem Fall hätte das also sehr viel Einfluss!

Sonst wurde ja schon viel gesagt!

Beitrag von evie 14.02.11 - 21:37 Uhr

Von mir aus wird hier nichts losgetreten:

Meine Schwester ist Nichtraucherin und trinkt keinen Kaffee.

DANKE für den Tipp

Beitrag von nicicolli 14.02.11 - 21:41 Uhr

Oki das war nämlich das Problem meiner Schwägerin! Geraucht und Kaffee in Massen (ja nicht in Maßen, sondern en mass) und hat sich gewundert warum der kleine nicht schlafen konnte!

Als sie dann Flasche gegeben hat wars vorbei, und ihre Ausrede war, der ist nicht satt geworden!

Aber an sowas denken manche nicht!

Aber nachdem sie beides nicht tut, bin ich auch überfragt! Sorry

Beitrag von evie 14.02.11 - 21:46 Uhr

Trotzdem Danke, ich freue mich, dass Du zumindest nachgefragt hast..

Grüße

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