3-jähriger Autodidakt - Normal? Zahlen erlenen etc.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von cooky2007 14.02.11 - 21:51 Uhr

Mein 3,5-jähriger Sohn ist ein Autodidakt.
Er bringt sich sehr vieles (fast alles) selbst bei.
Ich habe ihm NIE gezeigt, wie man einen Knoten macht oder den Reißverschluss schließt. Plötzlich kann er es. So geht es mit vielen Dingen.
Ich habe nie irgendwelche Zahlen besonders genannt oder auf das Thema angesprochen.
Plötzlich steht er am Kalender, liest die Zahlen und zählt bis 22.
Wie soll ich z.B. auf Letzteres reagieren? Unterstützen? Nur loben?

Er ist auch sehr selbständig: "Mama, ich gehe alleine vom Auto zum Kindergarten, du kannst gleich weiterfahren!" Ich habe nie etwas Diesbezügliches verlangt. Oder "Mama, wann kann ich vom Kindergarten aus nach Hause gehen, die Schulanfänger machen das auch!"

Und - machen das eure Kinder eigentlich auch?

Beitrag von sonne_1975 14.02.11 - 21:54 Uhr

Wieso bist du dir sicher, dass er es nicht vom Kindergarten hat?;-)

Und ich hoffe, du erlaubst es ihm nicht, alleine vom Auto zum KiGa zu gehen usw. Denn bei uns z.B. darf man es bis 6 gar nicht - die Eltern müssen das Kind übergeben und auch abholen.

Ich würde das Thema unterstützen und mit ihm zusammen kleinere Mengen wie 2-3 Rosinen oder Nüsse zählen. So haben wir es immer gemacht.

LG Alla

Beitrag von sternchen7778 14.02.11 - 22:36 Uhr

Hallo Alla,

das ist von Kiga zu Kiga unterschiedlich. Mein Großer hat auch ab und zu die Anwandlung, dass ich vor der Tür warten soll, bis er alleine rein gegangen ist. Oder Kinder, die in der Nachbarschaft des Kindergartens dürfen auch alleine kommen. Nur mittags darf keiner alleine raus. Auch wenn es noch so oft heißt, dass die Mama ja draußen irgendwo im Auto sitzt. Da muss die Mama schon rein kommen, damit die Erzieherinnen sie sehen.

Wenn mein Sohn seine Selbstständigkeit entdeckt und ich das in einem so kleinen Maße für ihn ermöglichen kann, wie ihn alleine in den Kiga reinlaufen zu lassen (es geht ja anscheinend nicht um den ganzen Weg von zuhause zum Kiga), dann freu ich mich einfach darüber, wie stolz er auf sich ist, das alleine gepackt zu haben.

LG, #stern

Beitrag von cooky2007 14.02.11 - 21:57 Uhr

Da er sich im Kindergarten sehr ruhig verhält und NIE fragen würde "Zeigst du mir dies oder das".

Vielleicht schaut er sich einiges von den Großen ab. Er beobachtet viel, lange und gerne????

Beitrag von tauchmaus01 15.02.11 - 09:06 Uhr

Ja aber das ist doch normal. Oder möchstest Du gerne das Wörtchen "Hochbegabung" hören das ja noch nicht gefallen ist weil Dein Kind eben total normal entwickelt ist.

Oder sind die anderen Kinder in Deiner Umgebung eher unterentwickelt wenn Dich das Verhalten Deines Sohnes so verwundert?

Mona

Beitrag von nicen86 14.02.11 - 22:06 Uhr

Hallo,
ich würde dir empfehlen den Kleinen darin zu unterstützen, aber nicht zu überfordern.
Lass ihn auf dich zukommen, biete es ihm an, aber sage nicht, los wir zählen jetzt mal. Heutzutage zeigen viele kleinere Kinder dieses Verhalten. Was meiner Meinung nach am offenen Kindergartensystem liegt. Sie schauen sich das bei den größeren Kids ab, weil es sie interessiert. Und genau das ist wichtig - unterstütze ihn in dem was ihn interessiert. Dazu gehört auch loben.
Du kannst ihm auch Bücher zu den Themen anbieten (z.B. ein Buch über Zahlenwelten), aber nicht verärgert sein, wenn er es nicht will, denn er hat ja noch Zeit. Kannst ja mal mit ihm in den Buchladen gehen. Es gibt auch so Zahlenmagnete.
Wie gesagt wenn er es schon macht, SUPER, aber wenn es mal nachlässt nicht drängeln. Sei stolz auf dein Kind.
Nicen #sonne

Beitrag von tauchmaus01 14.02.11 - 22:10 Uhr

Herzlichen Glückwunsch, Du hast ein normales 3,5 Jahre altes Kind in bester Entwicklung.

Zur letzten Frage: Ja, meine Kinder konnten mit 3 schon zählen, vielleicht nicht bis 22 aber bis 20 schon.
Meine Kleine hat kurz vor ihrem dritten Geburtstag ihre Einladungskarten mit ihrem Namen versehen und begonnen Buchstaben zu lernen.

Mit 4 hat sie ihre erste kleine Geschichte geschrieben, auch ohne dass wir ihr das beigebracht haben mit dem Schreiben.....ist eben so.
Sie lernen ratzfatz Lieder auswendig, Gedichte auch.


Dafür können andere Kinder was anderes unglaublich gut, Dinonamen, Automarken erkennen, sich verbiegen, was weiß ich.

Und einen Knoten machen, das schaffen Kinder mit 2 schon;-) und einen Reißverschluss öffnen und schließen wird von Kitakindern erwartet.

Also, alles im Rahmen.

Mona#winke

Beitrag von tauchmaus01 14.02.11 - 22:11 Uhr

Achso, nur weil meine KLeine schon so früh schreiben und lesen gelernt hat ist sie eine ganz normale 5 Jährige geworden die nun dieses Jahr einschult wird. Sie bekommt zwar schon Material von der Lehrerin die sie mal hat, aber alles im Rahmen und eher mit einem Lächeln auf dem Mund.

Mona

Beitrag von lulu2003 15.02.11 - 09:32 Uhr

Hallo Mona,

ich finde es immer wieder erstaunlich zu lesen was du als völlig normale Entwicklung eines 3,5 Jahre alten Kindes ansiehst.

Es ging ja auch nicht darum dass sie sich wundert dass er bis 22 zählen kann sondern dass er sich wohl alles selbst beibringt. Und dies finde ich schon auch etwas besonderes.

Manchmal habe ich hier das Gefühl dass man dem anderen die Butter auf dem Brot nicht gönnt.

Toll dass deine Tochter all diese Dinge in dem Alter schon konnte.

LG
Sandra

ps: unser Großer 7 Jahre alt kann erst seit einer Woche seinen Hintern putzen und eine Schleife binden kann er bis heute nicht. Aber er ist in der 1.Klasse und derzeit Klassenbester.....:-p

Beitrag von tauchmaus01 15.02.11 - 13:27 Uhr

Eben. das zeigt doch einfach dass es absolut unwichtig ist dass z.B. meine Tochter schon so früh lesen kann. Spätestens Ende der ersten Klasse wird sie ebenso weit sein wie die anderen ;-)

Und es ist eben nunmal normal dass Kind sich vieles allein beibringen/abschauen usw. Es wäre unnormal wenn es NICHT so wäre#winke

Ach, und ich mach mir Frischkäse aufs Brot, daher ist mir die Butter der anderen egal #schein

Beitrag von lulu2003 15.02.11 - 13:53 Uhr

Und genau darüber solltest du dir mal Gedanken machen was du als "unnormal" bezeichnest.

Es gibt nämlich Kinder die haben keinerlei Interesse an Zahlen oder Knoten machen oder singen, tanzen o.ä.
Sind diese Kinder also in deinen Augen unnormal? MÜSSEN sie das alles können? Eben nein. Und ich habe hier bei Urbia das Gefühl dass ALLE Kinder schon vor der Einschulung lesen, schreiben und rechnen können und wer es nicht kann, gehört in Therapie. :-p

Beitrag von tauchmaus01 15.02.11 - 16:34 Uhr

Hast mich nicht verstanden. Es spielt eben keine große Rolle ob sie das können oder nicht. Kinder die kein Interesse haben an Zahlen, haben dafür eines an Märchen, Autos, Sport oder sonstwas. Jedes Kind hat seine besonderen Interessen.
Ich wollte der TE nur sagen, dass ihr Kind eben total normal ist. Er kann zählen, andere können eben was anderes. Kinder sind keine Computer und total unterschiedlich nur wird bei einem Kind was zählt gleich gedacht"Oh meine Güte, unglaublich, wie kann das sein" und bei einem Kind was, z.b. alle Dinos kennt denkt man sich"Och wie süß, der mag Dinos."

Mona

Beitrag von lisasimpson 14.02.11 - 22:14 Uhr

ähm- meine kinder haben krabbeln, laufen, sprechen gelernt, gelernt sich an und auszuiziehen, aufs klo zu gehen, mit besteck zu essen, den zwischenmenschlichen umgang wie er in unsere westlichen klultur gelebt wird, sie haben sich bisher ALLES selsbt beigebracht (owbohl ich gestehen muß, daß mein mann dem großen das krabbeln tatsöchlich vorgemacht hat- vielleicht leigst ja daran)

natürlich lernen Kinder alles von selbst.
Kinder beobachten uns den ganzen tag.
für jemande, der ohne anleitung, unterricht, auswendiglernen und paucken die deutsche sprache gelnert hat ist es ein leichtes bis 22 zu zählen oder buchstaben zuzuordnen.

und der wunsch nach selbständigkeit ist wohl der motor unseres gesamten seins-
um ganz ehrlich zu sein erstaunt mich dein Beitrag doch sehr.
Das was dich verwundert halte ich für das selbstverständlichste in der menschlichen Entwicklung

lisasimpson

Beitrag von hanni123 15.02.11 - 07:56 Uhr

> natürlich lernen Kinder alles von selbst.
> Kinder beobachten uns den ganzen tag.
> für jemande, der ohne anleitung, unterricht, auswendiglernen und
> paucken die deutsche sprache gelnert hat ist es ein leichtes bis 22 zu
> zählen oder buchstaben zuzuordnen.

> Das was dich verwundert halte ich für das selbstverständlichste in
> der menschlichen Entwicklung

;-) #pro So etwas in der Art wollte ich gestern Abend auch noch schreiben, war dann aber zu müde.

Wobei ich schon auch sagen muss, dass es mich fasziniert, wie von einem Tag zum anderen plötzlich neue Fähigkeiten da sind, quasi über Nacht. Ich habe bei meinem Sohn manchmal das Gefühl, er bereitet sich in einer Geheimaktion darauf vor und macht es erst dann, wenn er es wirklich kann. ;-) Essen schneiden hat er zum Beispiel ganz lange einfach nicht gemacht, und eines Tages nahm er dann Messer und Gabel in die Hand und schnitt, als hätte er nie etwas anderes gemacht. ;-)

LG

Hanna

Beitrag von lisasimpson 15.02.11 - 08:11 Uhr

"Wobei ich schon auch sagen muss, dass es mich fasziniert, wie von einem Tag zum anderen plötzlich neue Fähigkeiten da sind, quasi über Nacht"

klar- das stimmt natürlich!

als mein gerae 3 jahre alt gewordner mit mir auf der straße gemalt hat und plötzlich stand da sein name- ohne daß ich vorher auch nur geahnt hätte, daß er einen der buchstaben kennt geschweige denn schreiben kann- klar war ich da baff.
so wie eigentlich jeden tag, wenn sie "einfach so" etwsa neues können/ machen- das ist ein kleins wunder- und dennoch finde ich die tatsache, daß wir menschen durch imitation lernen, iohne daß uns jemand groß was erklären muß nun mal "normal"

lisasimpson

Beitrag von marathoni 14.02.11 - 22:29 Uhr

Du hast ein ganz normales,durchaus aufgewecktes Kind. Erfreue dich dran und fördere es wie er es verlangt.
Mein Kleiner steht z.B. voll auf Zahlen. Hat schon sehr früh damit begonnen. Ich habe ihm kürzlich das Spiel " shut the box" bei amazon gekauft ( das bis 9 ). Er findest toll, kann prima alleine damit spielen oder mit mir oder mit allen seinen Geschwistern. Er kann bereits auch bis 10 rechnen, Zahlen erkennen kann er schon ewig lange. Ich biete ihm das also an, weil ich weiß er findet es gut und macht ihm Spass. Was soll daran verkehrt sein ? Interessiert er sich morgen für Dinos usw. werde ich ihm dazu Material liefern. Es muss alles vom Kind kommen, somit weißt du auch, dass du nicht überforderst.

Beitrag von bine3002 14.02.11 - 22:59 Uhr

Wenn er Interesse an etwas zeigt, dann würde ich ihm Material liefern, dieses Interesse auzuleben.

Schwierig wird es, wenn er sich für "Exotisches" interessiert... aber bei sowas Normalen wie Zahlen ist das ja kein Problem.

Falls Du Bedenken hast bezüglich der Schule. Stell dir vor, ein Kind interessiert sich für den Weltraum (ich kenne ein Kind). Da würde ja niemand sagen: "Warte bis zur Uni." Bei Zahlen und Buchstaben haben aber viele Bedenken... totaler Quatsch.

Meine Tochter ist 4 und schreibt gerne. Und? Soll sie doch. Wenn sie fragt, bekommt sie Antworten. Fragt sie nicht, ist es auch gut. Bei ist kommt das phasenweise. Mit 3 fing es an, dass sie Buchstaben schrieb. Für den 4. Geburtstag hat sie die Einladungen selbst abgeschrieben. Sie schrieb auch schon erste Worte nach Gehör und fing an etwas zu lesen. Dann war eine Weile Ruhe und sie fing an, mal alleine in ihren Zimmer zu spielen. Und jetzt ist das Interesse wieder da und sie möchte mehr wissen. Ok, bekommt sie mehr. Ich glaube nicht, dass sie sich in der Schule langweilen wird.

Beitrag von hailie 14.02.11 - 23:38 Uhr

Das klingt alles ganz normal.
Ein Kind lernt völlig selbstständig, wenn es Interesse an etwas hat.
Für das Alter deines Sohnes finde ich auch gar nicht ungewöhnlich, was er alles kann. Freu dich darüber und behandle ihn weiterhin ganz normal. Ich würde ihn im normalen Rahmen unterstützen, aber nicht großartig fördern.

LG

Beitrag von almura 15.02.11 - 09:47 Uhr

Hi!

Alles in allem klingt mir das ganz im Rahmen.
Unsere Tochter ist auch eine Super-Beobachterin. Was die mir manchmal so alles erzählt, was sie wo gesehen hat...

Ist doch super, wenn er dadurch viel lernt.

Zum Thema Zahlen kann ich nur Hefte aus der Bambino-Lük-Reihe empfehlen. Erstes Rechnen und Erste Zahlen.
Hat er so ein Teil schon? Unsere Tochter spielt sehr gerne und ausgiebig damit mit verschiedensten Heften. Es gefällt ihr sehr gut, auch weil sie selbst kontrollieren kann, ob es richtig ist und nicht immer danach fragen muß.

Schönen Tag!
Almura

Beitrag von pregnant24 15.02.11 - 09:49 Uhr

Hallo,

ich finde schon, das Dein Kind weiter ist als andere. Emely ist jetz 3 1/2 und konnte schon mit 2 Jahren bis 10 zählen, jetzt kann sie bis 20 ohne das wir es groß geübt haben. Buchstaben kann sie schon ein paar erkennen und ihren Namen kann sie schon lesen, den erkennt sie einfach. An und ausziehen klappte auch schon sehr früh, sie ist halt sehr selbstständig. Klar, würde nicht sagen, sie wäre hochbegabt, aber sehr clever ist sie auf jeden Fall!

LG

Beitrag von mausmadam 15.02.11 - 10:03 Uhr

Klingt bzw liest sich für mich, als glaubst Du an eine Hochbegabung :-p

Aber den Zahn muss ich Dir ziehen, da es bei unserer Tochter auch so war. Sie ist jetzt 4 Jahre und 3 Monate und kann inzwischen lesen und fängt an zu schreiben und bis 10 zu rechnen, ausserdem auf englisch zu zählen etc :-p


Wir haben es immer dann gefördert, wenn sie es wollte.

Manchmal hat sie auch tagelange Phasen, wo sie keine Buchstaben oder Wörter lesen möchte oder rechnen oder englisch lernen möchte - und?

Beitrag von tauchmaus01 15.02.11 - 10:34 Uhr

Ich hab auch das Gefühl das wollte sie hören;-)

Beitrag von cooky2007 15.02.11 - 10:49 Uhr

Sorry, falsch!!!!

Ich habe NIE an Hochbegabung gedacht, sondern habe einfach nicht genug Vergleiche mit anderen Kindern in dem Alter - in diesem Bereich.

Ich war eher verwundert und suchte Hilfe, wie ich damit umgehe. Fördern - ja oder nein? Unterstützen - oder einfach mal machen lassen?

In anderen Bereichen (sprachlich) hat er eher Defizite.

Beitrag von hamsti 15.02.11 - 11:22 Uhr

Hallo cooky2007,

es ist immer wieder interessant zu beobachten, dass auf Beiträgen wie deinem immer nur Antworten kommen wie "Ist doch ganz normal - MEIN Kind kann schon dies und jenes" - obwohl es darum nicht vordergründig geht. Jeder hat das Gefühl, auftrumpfen zu müssen bzw. alles andere als "total normal" abzustempel.

Nein, nicht jedes Kind kann schon mit 3,5 bis 22 zählen, nicht jedes hat Interesse, sich mit Zahlen zu beschäftigen, und längst nicht jedes Kind ist in dem Alter so selbstständig wie deiner. Wäre ja auch blöd, dann gäbe es ja immer nur eine feste Entwicklungsabfolge...

Sei stolz, es ist zunächst erstmal ein Segen, wie ich finde, wenn man ein intelligentes Kind hat. Ich würde ihn unterstützen und ihm zeigen, dass du das toll findest, dass er sich die Dinge alleine erklärt/beibringt. Manchmal werden solche Kinder gebremst und bekommen das Gefühl, es sei falsch, dass sie sich mit manchen Dingen beschäftigen, die oft bloß den Älteren zugestanden werden. Dann könnten sie resignieren und langweilen sich.

Gib ihm geistiges Futter, wenn er Spaß dran hat, ermuntere ihn, weiter so aufmerksam durch die Welt zu gehen, und lobe ihn, wenn er etwas schafft (du lobst ihn ja auch, wenn er gelernt hat, Fahrrad zu fahren, warum dann nicht auch loben, wenn er bis xy zählen kann?!)

Glückwunsch zu deinem cleveren Kerlchen!

Lieben Gruß, Mareike

Beitrag von qayw 15.02.11 - 11:32 Uhr

Hallo,

meine Tochter (3,5 Jahre) guckt sich auch vieles ab. Sie fängt gerade ebenfalls an, sich Buchstaben und Zahlen von den Vorschulkindern beibringen zu lassen bzw. macht Mini-LÜK mit Buchstaben mit mir zusammen (weil sie das so will und nicht, weil ich das will) und fragt mich, wie Rechnen geht.
Einen Knoten konnte sie, weil ihr das Kinder im Kindergarten gezeigt haben. Den Reißverschluß schließen, kann sie schon lange.
Heute morgen wollte sie alleine in den Kindergarten gehen, weil Sophie (5 Jahre) das angeblich auch macht... Ich habe sie bisher aber nur mit Papa gesehen. Sophie muß außerdem nicht über eine Hauptverkehrsstraße.

Ich denke, für ein aufgewecktes Kind ist das normal.

Viel faszinierender finde ich aber zur Zeit Sohnemann (1 Jahr). Wir haben so eine Papierkugel aus einem Ü-Ei, die man zusammenknüllen und wieder aufblasen kann. Gestern hatte er das Ding zum ersten mal in der Hand, weil ich dachte, daß die Kugel eh mal langsam im Müll verschwinden kann. ;-) Was tut er? Er knüllt die Kugel zusammen und pustet dann drauf. Offensichtlich hat er das bei uns beobachtet. *staun*

LG
Heike

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